Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Letzthin im Power-Yoga meinte die Instruktorin: „Schliessen Sie die Augen und vergessen Sie den Alltag…“ – Ja, in was für einer Welt leben wir denn, wenn es nötig ist, den Alltag zu vergessen. Scheinbar ist das nötig, denn 33% der Menschen in der Schweiz empfinden Stress am Arbeitsplatz, notabene der höchste Wert in Europa. Deshalb, vergessen Sie nicht den Alltag, sondern verändern Sie ihn, damit Sie Kraft und Erfüllung daraus schöpfen können.

Fröhliche Grüsse aus dem Alltag

Willy Knüsel

 

Lesen Sie heute:

 

Spruch und Cartoon der Woche:

Ich schlief und träumte, das Leben wäre Freude.
Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht.
Ich handelte, und siehe, die Pflicht war Freude.
                       Rabindranath Tagore (1861-1941)
                       indischer Dichter und Philosoph,
                       1913 Nobelpreis für Literatur


 




Wie Sie Schwung in Ihr Arbeitsleben bringen – It’s all up to you!

Es ist heute in Mode gekommen zu glauben, dass wir nur das tun sollten, was wir wirklich gerne machen. Schreiben Sie Gedichte, umsegeln Sie die Welt, malen Sie – tun Sie, wofür Sie sich begeistern können, das Geld kommt dann wie von selbst. Wir sagen uns, das Leben sei zu kurz, um unsere Zeit mit Tätigkeiten zu verschwenden, die wir nicht mögen, und suchen ständig nach dem perfekten Arbeitsplatz. Doch die Gefahr liegt darin, dass sich diese Suche immer auf die Zukunft konzentriert und wir das fantastische und wunderbare Leben versäumen, das wir heute, ja schon in diesem Augenblick führen könnten.
Tatsache ist, dass es unsere Lebenssituation oftmals unmöglich macht, ständig dem idealen Job hinterherzulaufen. Viele von uns haben gegenüber Ihrer Familie oder aufgrund ihrer Lebensumstände Verpflichtungen zu erfüllen.
Indem Sie lernen, zu lieben was Sie tun, erschliessen Sie sich verborgene Lebensquellen – auch wenn Sie im Augenblick vielleicht nicht gerade das tun, was Sie lieben.
Versuchen Sie, die nachfolgenden Tipps umzusetzen und Sie werden es nicht nötig haben, am Abend den „Alltag vergessen zu müssen“ :

  1. Eigene Einstellung wählen!
    Viele glauben, dass sie keine Kontrolle über ihre Einstellung oder Laune haben. Das Wetter ist "schlecht". Jemand hat Sie auf der Autobahn geschnitten. Sie wurden als Kunde oder Mitarbeiter schlecht behandelt. Man muss jedoch auf diese Gegebenheiten nicht mit schlechter Laune reagieren. Wir können uns von der negativen Energie befreien und müssen uns davon nicht negativ beeinflussen lassen. Die Entscheidung liegt bei jedem einzelnen!
  2. Spielen, Spass haben!
    Machen Sie aus dem Arbeitsfeld ein Spielfeld! Manche Menschen halten Spielen für das Gegenteil von Arbeiten. Entweder man spielt oder man arbeitet. Spiel macht die Arbeit erfreulicher als sie sonst sein würde, es kurbelt das Geschäft an und es hilft ihnen tatsächlich bei der Bewältigung einiger Aufgaben, die Ihnen schwerer fallen würden, wenn sie sich nur durch den Tag quälen würden.
  3. Anderen Freude bereiten!
    Wenn es einem schlecht geht und man stösst auf jemand der fröhlich und freundlich ist, überträgt sich diese Energie auf einen selbst.
  4. Die Verantwortung für alles, was Sie tun oder lassen, beginnt bei Ihnen - und sie endet bei Ihnen. Das heisst, Sie sind verantwortlich, ob Sie sich gut oder schlecht fühlen, auch wenn die Umstände nicht optimal sind!

Diese Tipps sind aus dem Buch „FISH!“, einem ungewöhnlichen Motivationsbuch entnommen.

 

Ballast abwerfen: Öffnen Sie Ihre Post über dem Papierkorb

Das meine ich wörtlich: Legen Sie Ihren Poststapel auf den Schreibtisch, rücken Sie den Papierkorb neben Ihren Schreibtischstuhl, drehen Sie sich zum Papierkorb. Dann nehmen Sie sich den ersten Brief vor und öffnen ihn.

Nun fällt Ihre erste Entscheidung: Etwas für den Papierkorb? Falls ja, ist damit die Sache erledigt. Falls nein, steht die zweite Entscheidung an: teilweise Papierkorb? Falls ja, nehmen Sie die Sendung gleich auseinander, werfen Sie sofort weg, was Sie nicht noch einmal anschauen möchten.

Sie gewinnen durch dieses Vorgehen 3-fach:

  • Durch den Papierkorb, der Ihnen sozusagen "im Weg" steht, werden Sie ständig daran erinnert, dass "Wegwerfen" auch eine Alternative ist - oftmals die beste.
  • Indem Sie das überflüssige Papier gar nicht erst auf Ihren Schreibtisch gelangen lassen, sparen Sie viel Zeit: Sie werden es nicht noch einmal zur Hand nehmen.
  • Und überdies trüben Belangloses und Unwichtiges nicht mehr Ihren Blick auf das Wesentliche.

 

Neue Rechtschreibung: Gross oder klein

Kleingeschrieben wurden substantivierte Adjektive bisher in festen Wendungen, deren Gesamtbedeutung nicht ohne weiteres aus den einzelnen Bestandteilen ableitbar war (übertragene Bedeutung). Die Regeln waren aber uneinheitlich. Neu schreibt man in diesen Fällen konsequent gross.

Bisher Neu
ins Trockene bringen (wörtlich)
ins trockene bringen (übertragen: ‘sicherstellen’)
ins Trockene bringen
im Dunkeln tappen (wörtlich)
im dunkeln tappen (übertragen: ‘unsicher sein’)
im Dunkeln tappen
es ist das Beste, was ich kenne
es ist das beste, wenn du gehst
es ist das Beste, was... / wenn...
den kürzeren ziehen den Kürzeren ziehen
zum besten geben zum Besten geben
ins reine schreiben;
aber: ins Lächerliche ziehen
ins Reine schreiben,
ins Lächerliche ziehen

 

 

Outlook: aus Text mach Termin oder Aufgabe

Nehmen wir an, Sie erhalten ein Protokoll mit an Sie delegierten Aufgaben oder mit bereits fixierten Terminen. Nun wollen Sie diese Aufgaben und Termine mit Outlook im Griff behalten und eine Aufgabe oder einen Termin oder eventuell ein neues E-Mail mit einer Textpassage aus dem Protokoll erstellen. Nichts einfacher als das:
Markieren Sie den Text im Protokoll und ziehen ihn danach mit gedrückter Maustaste auf die Taskleiste, wo Sie mit der Maus auf das Symbol von Outlook zeigen (Maustaste nicht loslassen!). Outlook geht auf und Sie ziehen den Mauszeiger auf das Aufgaben-Symbol oder bei Bedarf eben auf Kalender, Notiz oder E-Mail. Sofort wird eine neue Aufgabe, ein neuer Termin, ein neues E-Mail angelegt, welche den markierten Text bereits integriert haben.

 

Kurs: Effizienter Arbeiten mit Outlook 2003

Datum: 24. Januar 2006, 9 – 17 h, Ort: Olten, Kurskosten Fr. 480.--, pro Teilnehmer ein PC, Inhalt: Wie kann ich mit Outlook 2003 meine Arbeit effizienter gestalten?
Anmeldung

 

Recht: Nützen rechtliche Hinweise (Disclamer) im E-Mail?

Ein falscher Mausklick, und ein E-Mail landet irgendwo, nur nicht beim gewünschten Empfänger. Während der Sender eines Briefes wenigstens noch davon ausgehen kann, dass der Brief verschlossen und damit der Inhalt geheim bleibt, weil vom Postgeheimnis geschützt, besteht wie beim Telefax das Problem, dass ein E-Mail von jedem, der es in der Mailbox empfängt, lesbar ist.

Immer häufiger sieht man nun rechtliche Hinweise oder so genannte Disclaimer, wie das folgende Beispiel:

Diese Mitteilung sowie ev. Beilagen enthalten vertrauliche Informationen, welche ausschliesslich für den/die oben erwähnten Empfänger bestimmt sind. Falls Sie diese Mitteilung irrtümlich erhalten haben, machen wir Sie darauf aufmerksam, dass eine Veröffentlichung, Vervielfältigung, Verteilung oder Nutzung der Mitteilung und ev. Beilagen gegen Zivil- und/oder Strafrecht verstossen kann. Wir bitten Sie um umgehende Information auf: Tel +41 (0)32 999 00 00, Fax +41 (0)32 999 01 01

Haben solche Disclaimer überhaupt eine Wirkung und wie ist die rechtliche Würdigung?
Rechtliche Hinweise sollen nun den Empfänger verpflichten, die Mitteilung für sich zu behalten. Nur: Den eigentlichen Fehler beging der Sender, nicht der Empfänger, und für diesen muss auch der Sender gerade stehen (etwa, wenn der eigentlich vorgesehene Empfänger zu Schaden kommt).
E-Mail-Disclaimer dürfen grundsätzlich von jedem verwendet werden. Zivilrechtliche Verpflichtungen des Empfängers lassen sich bei fehlgeleiteten E-Mails aber nicht ableiten. Die an den Empfänger der E-Mail gerichtete Bitte, den Absender über den Irrtum zu informieren, verpflichtet den Empfänger nicht. Andere Äusserungen stellen Willenserklärungen des Absenders dar. Vertragsrechtlich können sie als Offerte bzw. Angebot angesehen werden.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass E-Mail-Disclaimer aus rechtlicher Sicht weitestgehend entbehrlich sind. Auf alle Fälle genügen sie nicht, um die Vertraulichkeitsanforderungen an Berufsgeheimnisträger zu erfüllen.
Werden vertrauliche Informationen publik, weil sie in „falsche“ Hände geraten, wird ein Disclaimer nicht viel nützen. Besser ist es, sich vorher zu überlegen, ob die Daten verschlüsselt oder auf sicherem Weg (Brief / Kurier) verschickt werden sollen.

 

Rätsel der Woche: Münzen

Vor Ihnen befinden sich 5 Stapel mit jeweils 10 scheinbar gleichen Münzen. Einer der Stapel besteht jedoch aus Falschgeld! Diese Münzen sind 1 Gramm leichter als die echten Münzen der anderen Stapel. Von den echten Münzen wiegt jede 10 Gramm. Sie haben eine Digitalwaage und sollen mit einer einzigen Wiegung bestimmen, welcher Stapel das Falschgeld enthält! Wie machen Sie das?

Lösung des Rätsels von vergangener Woche: Dein Name

Wer uns die richtige Lösung sendet hat die Chance das Buch „Mit PEP an die Arbeit“ zu gewinnen. Wir verlosen jede Woche ein Buch. Und wer bis Ende Jahr am meisten richtige Lösungen gesandt hat, gewinnt ein Essen für zwei in einem tollen Restaurant

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