Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Keiner hat Zeit, jeder hat viel zu tun. Warum? Die Antwort ist ganz einfach: Die meisten Menschen haben sich hervorragendes fachliches Wissen angeeignet, aber nie gelernt, wie man im Büro effektiv und effizient arbeitet.
Der vorliegende wöchentliche Newsletter gibt Ihnen konkrete Tipps und Anregungen, wie Sie Ihre tägliche Arbeit im Büro besser meistern können. Viel Spass beim Lesen und Umsetzen.

Produktive Grüsse aus einem stapelfreiem Büro
Willy Knüsel

Lesen Sie heute:


Spruch und Cartoon der Woche:

Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen,
ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.
                                                                                                       Goethe





Wie Sie Ihre Produktivität im Büro steigern

Kennen Sie das - Sie kommen von der Arbeit nach Hause mit dem unbefriedigenden Gefühl, nichts von dem erledigt zu haben, was Sie sich vorgenommen hatten?
Ein Grund, wieso es dazu kommt, ist die Neigung, Dinge vor sich her zu schieben. Die kurzfristige Erleichterung des Aufschiebens macht jedoch schnell einem unguten Gefühl Platz. Aufschieberitis deutet auf Überforderung, auf Unentschlossenheit, auf Unzuverlässigkeit - alles Zeichen mangelnder Selbstorganisation. Besser ist es, das Problem von vornherein zu vermeiden.
Eine verblüffend einfache Organisations-Methode, um das Übel Aufschieberitis erfolgreich zu verhindern, ist das Sofort-Prinzip.
Das Sofort-Prinzip lautet: Alle zeitlich überschaubaren Aufgaben sollten Sie am besten direkt ausführen. Denn alles was sofort erledigt wird, ist zehnmal besser, als Aufgaben zu verwalten, Notizen zu machen oder Pendenzenlisten zu führen.
Das Sofort-Prinzip ist einfach in der Anwendung und verbessert unmittelbar Ihre Selbstorganisation. Bei konsequenter Anwendung erzielen Sie eine spürbare Verbesserung und schaffen sofort Erfolgserlebnisse für sich persönlich und für Ihr geschäftliches und privates Umfeld.

So gehen Sie vor:

  1. Entscheidungen sind die Grundlage für das Sofort-Prinzip
    Jede Aufgabe verlangt nach einer Entscheidung. Treffen Sie diese Entscheidung möglichst direkt. Entscheiden Sie bei jedem Blatt Papier, bei jedem E-Mail ob Sie die Aufgabe direkt erledigen, sofort delegieren oder fest terminieren wollen (Outlook oder Zeitplanbuch). Mit diesem Prinzip verhindern Sie die Stapelbildung, das wiederholte Prüfen und das Suchen von Dossiers.
  2. Alle Aufgaben, deren Erledigung nicht mehr als fünf Minuten dauern, bearbeiten Sie direkt. Gerade bei kleinen Aufgaben dauert das Terminieren, Kontrollieren und pendent halten nachweislich das Mehrfache an Zeit, als die direkte Erledigung.
  3. Nehmen Sie sich jedes Blatt und jeden Vorgang wenn möglich nur einmal vor und zwar richtig und vollständig. Schliessen Sie eine Arbeit vollständig ab und dazu gehören auch die letzten 5% der Arbeit - also z.B. Schriftstücke ablegen, Adresse speichern, Listen nachführen, Material versorgen usw. Wenn Sie diese Regel befolgen, verschwinden die Stapel und die Unordnung nachhaltig.
  4. Beugen Sie Störungen vor: Wenn Sie Ihre Aufgaben pünktlich und korrekt abliefern, verhindern Sie automatisch Nachfragen und Beschwerden.
  5. Erledigen Sie unangenehme Aufgaben zuerst. Das stärkt Ihr Selbstvertrauen und Sie können den Rest des Tages entspannter arbeiten.

Tu es sofort -  und Sie können ohne Ballast und schlechtes Gewissen Ihre Arbeit erledigen.

Vorteil des Sofort-Prinzip:

  • Sie tun Dinge nur einmal
  • Sie erhöhen Ihre Konzentration
  • Sie reduzieren Störungen
  • Probleme werden früh gelöst, also wenn sie noch klein sind
  • Sie bauen Stress ab und leisten mehr

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Buch "Mit PEP an die Arbeit" hier bestellen 
Mich interessiert eine kostenlose Beratung über PEP info@mehrleisten.ch

 

Tipps um die E-Mail-Flut zu bewältigen

Bestimmt die elektronische Post Ihren Tagesablauf? Verschlingt die Überfülle an Informationen Ihre Zeit? Dann beherzigen Sie die nachfolgenden Tipps und gewinnen Sie die Kontrolle über Ihre Zeit zurück:

  1. Lassen Sie sich nicht dauernd ablenken und bearbeiten Sie E-Mails nur 2-3 Mal am Tag.
  2. Schalten Sie Signale aus, die Sie auf neue Mails hinweisen.
  3. Bearbeiten Sie E-Mails sofort, falls sie sich innerhalb 3 Minuten erledigen lassen (Löschen, Ablegen, Handeln). Es dauert länger, solche E-Mails zu terminieren.
  4. Am Abend sollte Ihr Posteingang leer sein.
  5. Arbeiten Sie mit Ordnern (siehe Outlook-Tipp)
  6. Haben Sie sehr viele E-Mails, arbeiten Sie mit Regeln, z.B. alle Newsletter direkt in einen Ordner leiten (siehe Outlook-Tipp).
  7. Schreiben Sie aussagekräftige Betreffzeilen und pro E-Mail nur über ein Thema.
  8. Verfassen Sie E-Mails inhaltlich klar und verständlich, ohne Schreibfehler und sauber gestaltet. In den ersten drei Zeilen sollte ersichtlich sein, worum es geht.
  9. Gehen Sie sparsam mit den Funktionen Kopie an: Antworten an alle um.
  10. Auch ein E-Mail ist ein juristisches Dokument und muss aufbewahrt werden. Aber nicht jedes E-Mail ist juristisch relevant, also: archivieren was nötig ist und den Rest löschen.

Möchten Sie mehr wissen über E-Mail-Management, dann bestellen Sie das gleichnamige Buch von Willy Knüsel - hier bestellen

 

Recht: Ab welcher Lohnhöhe beginnt die AHV-Pflicht?

Vielfach wird die Meinung vertreten, kleine Zahlungen für gelegentliche Dienste oder «Bagatelllöhne» seien nicht AHV-pflichtig. Das ist falsch. Grundsätzlich unterliegt jedes Einkommen der AHV-Pflicht. Das Gesetz lässt eine einzige Ausnahme zu: Geht eine Person einem Nebenerwerb nach, bei dem sie bei einem Arbeitgeber höchstens Fr. 2000.- im Jahr verdient, müssen darauf keine AHV-Beiträge abgerechnet werden. Ein Nebenerwerb liegt aber nur dann vor, wenn die betreffende Person einen Haupterwerb erzielt. Falsch ist die immer wieder gehörte Meinung, allgemein sei ein Einkommen bis zu Fr. 2000.- im Jahr nicht AHV-pflichtig.
Keine Beiträge an die AHV müssen bezahlt werden auf Militärsold, Versicherungsleistungen bei Unfall, Krankheit und Invalidität (Ausnahme: AHV-pflichtig sind hingegen Taggelder der Invalidenversicherung, Lohnfortzahlung des Arbeitgebers bei Krankheit und Mutterschaftsurlaub), Fürsorgegelder, Familienzulagen, Stipendien, Leistungen von Pensionskassen, teilweise auf Leistungen der freiwilligen Vorsorge (Wohlfahrtsfonds) und auf den beitragsfreien Nebenerwerb.

 

Outlook Tipp: Ordner erstellen

Oben habe ich Ihnen geraten, E-Mails in Ordnern zu strukturieren. Aber wie erstellen Sie einen neuen Ordner? Hier die Anleitung:

Markieren Sie den Ordner Posteingang. Nun wählen Sie das Menu Datei, anschliessend Ordner und klicken auf Neuer Ordner. Geben Sie den Namen des gewünschten Ordners ein. Die Ordner werden alphabetisch angezeigt. Wenn Sie als erstes eine Zahl eingeben wird zuerst numerisch sortiert.
Mit OK übernehmen Sie diesen neuen Ordner in Ihre Struktur.
Zum Eröffnen eines Subordners markieren Sie den eben neu erfassten Ordner und gehen danach gleich vor wie oben beschrieben.
So machen Sie weiter, bis die gewünschte Struktur vorliegt. Natürlich können Sie mit Drag und Drop oder mit Löschen die Struktur jederzeit verändern.

Eine ganz einfache Struktur könnte sein:

  • 1ACT wöchentlich
  • 2ACT monatlich
  • 3Projekte
  • 4Lesen
  • 5Archiv

(mit der Zahl vor dem Text Ordnen Sie die Ordner gemäss Ihren Bedürfnissen. Diese Hauptstruktur kann auf weiter unterteilt werden, z.B. enthält der Hauptordner Projekte die Unterordner der konkreten Projekte)

 

Outlook Tipp: Mit Regeln organisieren

Wie Sie mit Regeln die E-Mails von einem bestimmten Absender direkt und automatisch in einen Ordner verfrachten oder Newsletter direkt in den Ordner "Lesen" ablegen, zeigen wir Ihnen hier:
E-Mail-Filter sind dann ausserordentlich hilfreich, wenn sie grosse E-Mail-Mengen bearbeiten müssen. Diese Funktion erspart viel Arbeit beim Durchsehen und Vorsortieren der E-Mails. Wenn die Filter entsprechend konfiguriert sind, gelangen die E-Mails schon in die definierten Ordner, bevor Sie diese gelesen haben. Im betreffenden Ordner können sie dann die E-Mails im entsprechenden Kontext lesen und bearbeiten.
Am einfachsten geht es folgendermassen: Sie markieren ein E-Mail zum Beispiel einen Newsletter und klicken auf die rechte Maustaste. Aus dem Drop-Down-Menü wählen Sie die Funktion Regel erstellen. und Sie erhalten untenstehende Eingabebox:

Sie setzen einen Haken in den entsprechenden Kästchen, wählen einen Ordner aus, hier im Beispiel "X Newsletter", klicken auf OK und fertig ist die Regel, welche von nun an aktiviert ist.
Zum Deaktivieren gehen Sie in Extras / Regeln und Benachrichtigungen. wo Sie die eben erstellte Regel deaktivieren oder aktivieren können.


Rätsel der Woche

Heiner rennt nachmittags zum Bahnhof, aber leider ist er zu spät. Verärgert schaut er auf seine Uhr und stellt fest, dass er seinen Zug um fünf Minuten verpasst hat, ausserdem bemerkt er, dass nun der Stundenzeiger genau drei mal länger braucht, um auf die Sechs zu kommen, als wie der Minutenzeiger. Wie auch immer, es bleibt ihm nichts anderes übrig als auf den nächsten Zug um 17:00 Uhr zu warten.
Um wie viel Uhr wäre sein Zug gefahren?

Wer uns die richtige Lösung sendet hat die Chance das Buch "Mit PEP an die Arbeit" zu gewinnen. Wir verlosen jede Woche ein Buch. Und wer bis Ende Jahr am meisten richtige Lösungen gesandt hat, gewinnt ein Essen für zwei in einem tollen Restaurant

Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

Besuchen Sie www.mehrleisten.ch