Grüezi
Weihnachten steht vor der Tür und deshalb erfahren Sie heute von mir
keine weiteren Tipps und Anregungen, wie Sie Ihre Arbeit effizienter
erledigen können.
Dafür erzähle ich Ihnen eine kleine Geschichte,
die es mir sehr angetan hat.
Es würde mich freuen, wenn es Ihnen
genau so geht und diese Geschichte ein kleiner Anstoss für die kommende
besinnliche Zeit wird.
Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage und ein
glückliches Neues Jahr.
Ihr Willy Knüsel
Lesen Sie heute:
Sprüche der Woche:
„Lebenskunst ist nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges
zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.“ Vittorio
de Sica, Schauspieler u. Regisseur
„Ich glaube, eine Gesellschaft, die fähig wäre, eine deutliche und
klare Entscheidung in Richtung Verzicht zu treffen, hätte die Fallen
vermieden, in die wir getappt sind. Solch eine Gesellschaft könnte sich
auch modernste Technik leisten. Aber zu solch einer Entscheidung waren wir
nie fähig.“ Joseph Weizenbaum (*1923), Mathematiker u.
Informatiker
„Weihnachten ist eine Zeit der Stille und Besinnung, bis jemand auf
die Idee kam, dass Geschenke sein müssen.“ Unbekannt
„Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.“ Kurt
Marti, Pfarrer u. Schriftsteller
„Wenn die Weihnachtsglocken läuten, wird selbst der Teufel
milde.“ Aus dem Tirol
Cartoon der Woche:
"Computer werden den Menschen immer ähnlicher - sie können bald alles,
ausser denken."
Der Glasbehälter des Philosophie-Professors
Eines Tages stand der Philosophie-Professor vor seinen Studenten und
hatte einen grossen weiten Glasbehälter vor sich stehen.
Die
Vorlesung begann und wortlos füllte er den Glasbehälter mit
Golfbällen.
Nun fragte er die Studenten, ob der Behälter voll sei,
was diese bejahten.
Der Professor holte nun eine Schachtel mit
Kieselsteinchen hervor und leerte diese in den Glasbehälter. Er schüttelte
ihn leicht und die Kieselsteinchen rollten in die Hohlräume zwischen die
Golfbälle.
Nun fragte er die Studenten wieder, ob der Behälter voll
sei, was diese wieder bejahten. Der Professor holte nun eine Schachtel
mit Sand hervor leerte diese in den Glasbehälter. Er schüttelte leicht und
der Sand füllte die restlichen Hohlräume.
Einmal mehr fragte er die
Studenten, ob der Behälter voll sei. Diese antworteten einstimmig mit
„Ja“.
Der Professor holte schliesslich zwei Tassen Kaffee und
leerte diese in den Glasbehälter und die Studenten mussten
lachen.
Nun meinte der Professor: „Dieser Glasbehälter mit Inhalt
repräsentiert Ihr Leben. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge – Ihre
Familie, Ihr Glaube, die Gesundheit, Ihre Freunde, Ihre Leidenschaften und
Hobbys – alles Dinge, die Ihr Leben immer noch erfüllt machen, auch wenn
alle anderen Sachen verloren wären.
Die Kieselsteine sind die
anderen Dinge, die von Bedeutung sind, wie zum Beispiel Ihr Beruf, Ihre
Wohnung oder Ihr Haus, Ihr Auto, Ihre Finanzen.
Der Sand ist der
Rest – der Alltag, die täglichen Kleinigkeiten!
Aber aufgepasst!
Wenn Sie den Sand zuerst in den Behälter leeren, bleibt kein Raum mehr für
die Golfbälle und die Kieselsteinchen.
Dasselbe gilt für Ihr Leben.
Wenn Sie Ihre ganze Energie und Zeit in die unwichtigen Dinge, den Alltag,
die billigen Vergnügen stecken, werden Sie nie Zeit für die Dinge haben,
die wichtig für Sie sind.
Also achten Sie auf die Dinge, die
wichtig für Ihr Glück sind. Spielen Sie mit Ihren Kindern, achten Sie auf
Ihre Gesundheit, tragen Sie Sorge zu Ihrem Partner, lassen Sie Freiraum
für Freizeit und Hobbys.
Achten Sie, dass die Golfbälle an erster
Stelle sind, Zeit, um das Haus zu reinigen oder das Auto zu waschen bleibt
immer.
Setzen Sie Ihre Prioritäten! Der Rest ist nur
Sand.“
Einer der Studenten hob seine Hand und fragte, was denn der
Kaffee repräsentiere.
Der Professor lächelte und meinte: „Ich bin
froh, dass Sie das fragen. Einfach, um Ihnen zu zeigen, dass immer Raum
für eine Tasse Kaffee mit einem Freund bleibt.“ Die Moral der
Geschichte: Wenn Ihnen einmal alles zu viel wird, wenn 24 Stunden nicht
auszureichen scheinen, um alles zu erledigen, dann erinnern Sie sich an
den Glasbehälter des Professors... und an den Kaffee.
Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends
False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen
ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:
|
False friend |
Richtig |
Beispiel |
| überhören |
to overhear (etwas zufällig mitbekommen) |
to miss to ignore |
He really missed what his boss told him, he did not
just ignore it. |
| übernehmen |
to overtake (überholen) |
to take over |
He took over the responsibility for this project. |
| übersehen |
to oversee (beaufsichtigen) |
to overlook |
The policeman deliberately overlooked her
offence. |
| Unternehmer |
the undertaker (Leichenbestatter) |
the entrepreneur, the employer |
He is well known as a successful entrepreneur in
steel. |
| Wand |
the wand (Zauberstab) |
the wall |
The Alhambra is famous for its wall mosaics. |
| wandern |
to wander (ziellos umherstreifen) |
the walk |
Let’s go for a walk in the
mountains. |
Outlook: Übersetzungshilfe für fremdsprachige Texte
Erhalten Sie ab und zu englischsprachige E-Mails? Dann benötigen Sie
vielleicht ein Wörterbuch, um die Bedeutung einzelner Wörter
nachzuschlagen.
Wenn Sie mit Outlook 2003 arbeiten, können Sie
aber auf den Griff zum Wörterbuch verzichten. Ein Mausklick genügt – und
schon steht die Übersetzung direkt auf dem Bildschirm. So geht’s:
- Öffnen Sie das englischsprachige E-Mail.
- Markieren Sie den Begriff, für den Sie eine Übersetzung wünschen.
- Zeigen Sie mit der Maus auf das markierte Wort und drücken Sie die
rechte Maustaste.
- Wählen Sie im angezeigten Menü den Befehl
Übersetzen.
- Rechts neben dem Text erscheint nun der Bereich
Recherchieren. Unter der Überschrift
Übersetzung müssen Sie unter Umständen noch
die passende Übersetzungsrichtung einstellen: Von
Englisch (USA) Nach Deutsch.
- Danach präsentiert Outlook automatisch die Übersetzung des
markierten Begriffs, vorausgesetzt natürlich, dass der Begriff im
Outlook-Wörterbuch vorhanden ist.
- Wenn Sie weitere Übersetzungen nachschlagen wollen, müssen Sie im
E-Mail nur noch auf das gesuchte Wort klicken. Solange der Bereich
Recherchieren sichtbar ist, sehen Sie darin
sofort die deutsche Übersetzung.
Recht: Wissenswertes über Internet-Verträge
Übers Internet geschlossene Verträge sind grundsätzlich genauso
verbindlich wie Vereinbarungen auf Papier oder mündliche Verträge.
Bei Kaufverträgen via Internet gibt es auch kein gesetzliches
Rücktrittsrecht wie etwa bei so genannten Haustürgeschäften oder
Kaufverträgen an Werbeveranstaltungen.
Preise im Internet sind
verbindlich und können nur bei einem blanken Irrtum geändert werden. Macht
der Anbieter im Internet falsche Angaben, so handelt er unlauter.
Um sich vor Gaunern zu schützen, sollten Zahlungen über einen
Treuhandservice abgewickelt werden (z.B. www.treuhand.ch). Für weniger
teure Sachen bieten Online-Zahlungssysteme wie z.B. PayPal einen gewissen
Schutz.
Bei Verlust auf dem Versandweg haftet derjenige, der für
den Verlust verantwortlich ist: der Absender, falls er unsorgfältig
gearbeitet hat, oder der Transporteur.
Die Versandkosten trägt der
Käufer, falls im Vertrag nichts abgemacht ist.
Rätsel: Spinnen und Mücken
In einer finsteren Höhle war ein märchenhafter Schatz verborgen, der
von einem bösen Zauberer gehütet wurde. Er verwandelte jeden, der sich
dieser Höhle näherte, in ein Insekt, in eine Spinne oder in sonstiges
Getier. Eines Tages kam ein fahrender Geselle zufällig vorbei und erschrak
zu Tode, als er plötzlich den gefürchteten Zauberer vor sich sah. Dieser
sah den Gesellen finster an und sagte: "Ich werde dich verzaubern, aber da
ich guter Laune bin, kannst du dir auswählen, ob ich dich in eine Mücke
oder in eine Spinne verwandeln werde. Sprich eine Behauptung aus: ist sie
richtig, so werde ich dich in eine Mücke verwandeln, ist sie falsch, so
wirst du als Spinne leben." Der fahrende Geselle dachte eine Weile nach,
und es gelang ihm, eine Behauptung aufzustellen, wonach er weder in eine
Mücke noch in eine Spinne verwandelt werden konnte.
Welche
Behauptung wählte er?
Lösung: Marmor im Teich
Fred Blei
segelt mit einem Boot über einen kleinen Teich. An Bord befindet sich eine
schwere Kugel aus Marmor. Das Gewicht der Kugel drückt das Boot so stark
nach unten, dass Fred befürchtet, dass das Boot sinken könne. Daher
beschließt er, die schwere Last über Bord zu werfen. Wie wirkt sich das
Versenken der Marmorkugel auf den Wasserstand des Teichs aus?
Da
das Gewicht eines schwimmenden Körpers dem des von ihm verdrängten
Wasservolumen entspricht, die Marmorkugel im Boot also das Wasservolumen,
das ihrem Gewicht entspricht, verdrängt, auf dem Teichboden aber nur das
Volumen der Kugel selber, wird so insgesamt weniger Wasser verdrängt.
Der Wasserstand sinkt.
Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500
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