Grüezi
Wieso gibt es Menschen, die in einer gewissen Zeitspanne mehr, ja sogar
doppelt so viel erledigen wie andere? Und wieso sind gerade jene
Zeitgenossen gestresst oder erschöpft, die Mühe haben, den Tag optimal zu
nutzen?
Oft liegt es am effizienten Umgang mit der Zeit und an
Zeitdieben. In unserem Hautpartikel lesen Sie, wie Sie am besten mit
Zeitdieben umgehen.
Ihr Willy Knüsel
PS: Der Beitrag „Zeitdiebe bei der Arbeit“ ist am 4./5. November
auch in der Alpha-Beilage der Sonntagszeitung und des Tagesanzeigers
erschienen.
Lesen Sie
heute:
Sprüche der Woche:
„Diejenigen, die ihre Zeit schlecht nutzen, beschweren sich
als Erste über deren Kürze.“ Jean de La Bruyère,
französischer Schriftsteller
„Zeit ist wie Geld: Verschwenden Sie sie nicht, und Sie
werden immer im Überfluss davon haben.“ Francesco
Guicciardini, italienischer Politiker
„In einem Jahr stehen allen Menschen 365 Tage bzw. 8760
Stunden bzw. 525600 Minuten zur Verfügung. Die Zuteilung der Zeit
ist die einzige Gerechtigkeit. Was wir daraus machen, liegt an
uns.“ unbekannt
Cartoon der Woche:
Quelle: Georg Zitzmann / www.showzeichner.com
Wie Sie mit Zeitdieben umgehen (Teil 1)
Zeitdiebe hindern uns, effizient und erfolgreich zu sein. Nachfolgend
einige Zeitdiebe und was Sie dagegen machen
können:
Zeitfalle Suchen – Ordnung und Struktur statt
Stapel Ein Sachbearbeiter, der fünf grosse Papierstapel auf
seinem Schreibtisch hatte, erzählte uns einmal mit einem Pokerface: „Ich
weiss genau, wo ich was finde. Dies hier ist mein System!“ und er zeigte
auf seine fünf Stapel auf seinem Pult. Da klingelte das Telefon. Der
Anrufer fragte nach einem Brief, den er vor ein paar Tagen zugesandt
hatte. Unser Mann antwortete ins Telefon „Ja, sicher, einen Augenblick
bitte“, und machte sich über seine Stapel her. Er blätterte und blätterte
und wurde immer röter im Gesicht, bis er dem Anrufer verlegen sagte, „ich
werde Sie zurückrufen“. Ordnung ist die Basis für Effizienz. Dies haben
die Japaner seit längerem erkannt und ihre Methode KAIZEN, fängt damit an,
dass Ordnung und Struktur geschaffen wird. Tipp: Trennen Sie aktive und
passive Daten! Ihr Arbeitsplatz ist kein Ablageplatz für Akten,
Zeitschriften, Berichte, Mappen und andere Stapel. Auf den Arbeitsplatz
kommt die Arbeit, an der wir gerade arbeiten, die wichtigsten
Arbeitswerkzeuge und sonst nichts! Je aktueller eine Information ist
und je häufiger sie bearbeitet oder gebraucht wird, desto näher am
Arbeitsplatz soll sie aufbewahrt werden. Nicht mehr aktuelle Informationen
gehören ins Archiv oder noch besser in den
Container.
Zeitfalle Trödeln – Disziplin Gemäss
dem Parkinson Gesetz neigen wir dazu, die für eine Arbeit zur Verfügung
stehende Zeit auch aufzubrauchen. Sehr schön sehen wir das bei Sitzungen:
Oder haben Sie schon einmal erlebt, dass eine Sitzung weniger lang dauert
als geplant? Tipp: Setzen Sie sich für jede Arbeit einen Zeitrahmen.
Zum Beispiel: Bis um 11 h will ich das und das erreicht haben.
Kontrollieren Sie die budgetierte Zeit mit einem Timer. Sie erreichen
damit zwei Ziele: Erstens setzten Sie sich selber etwas Druck auf und
zweitens gelingt es Ihnen mit der Zeit immer besser, Ihre Arbeit zeitlich
zu schätzen.
Zeitfalle Aufschieberitis – Tu es
sofort Aufschieberitis ist die Tendenz der Menschen,
unangenehme Arbeiten vor sich her zu schieben. Menschen, die das oft tun,
verlieren viel Energie, schaffen sich Blockaden und verlieren die Lust an
der Arbeit. Tipp: Erledigen Sie deshalb unangenehme Arbeiten wenn
möglich sofort oder so schnell als möglich. Meistens sind unangenehme
Arbeiten nur in unserer Vorstellung schlimm und sind sie einmal erledigt,
beflügelt das unsere Moral und unsere
Arbeitskraft.
Zeitfalle Kleinkram – Sofort
entscheiden Viele Menschen wälzen Kleinkram x-mal von einem
Stapel zum anderen, ohne etwas zu erledigen. Meistens liegt es daran, dass
sich die Leute nicht entscheiden können: „Soll ich oder soll ich nicht?“
oder „Variante A oder Variante B?“ oder „archivieren oder wegwerfen?“ Und
so werden Aufgaben hin und her geschoben ohne konkreten Mehrwert und in
der Summe mit sehr viel Zeitverlust. Tipp: Entscheiden Sie bei
Kleinkram immer sofort, ob Sie etwas tun wollen oder nicht. Und falls Sie
etwas tun wollen, dann tun Sie es auch sofort. Bei Kleinkram lohnt es sich
nicht, Pendenzenlisten zu führen. Das kostet nachweislich mehr Zeit als
die Erledigung des Kleinkrams.
In der nächsten Ausgabe
lernen Sie weitere vier Zeitdiebe können und Sie können lesen, was Sie
dagegen tun können.
Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends
False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen
ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:
|
False friend |
Richtig |
Beispiel |
| Personal |
personal (persönlich) |
the staff the personnel |
The staff received a personal invitation to this
year’s Christmas dinner. |
| prägnant |
pregnant (schwanger) |
concise |
His concise introduction was appreciated. |
| prinzipiell |
principal (hautpsächlich) |
fundamental |
These are the fundamental rights of this
organisation. |
| Programm TV |
the programme (Sendung) |
the channel |
You can watch this football game on the sports
channel. |
| Prospekt |
the prospect (Aussicht) |
the brochure, the leaflet |
For further information please read our
leaflet. |
| Provision |
the provision (Versorgung, Vorsorge) |
the commission |
He gets commission on every watch he
sells. |
Outlook: Wie Sie sich mit Kategorien besser organisieren (Teil 2)
Über das Menü Bearbeiten / Kategorien rufen
Sie das Dialogfeld Kategorien auf, in dem eine
Liste aller verfügbaren Kategorien angezeigt wird. Outlook unterscheidet
zwischen „Verfügbaren Kategorien“ und den Einträgen in der
Hauptkategorienliste. Ein Beispiel soll den Zweck dieser Unterscheidung
verdeutlichen: Sie erhalten eine E-Mail, dem bereits eine (fremde)
Kategorie zugeordnet wurde. Diese Kategorie wird bei Ihnen im Dialogfeld
Kategorien als verfügbare Kategorie mit dem Nachsatz „nicht in der
Hauptkategorienliste“ geführt und kann nachträglich in die Liste der
Hauptkategorien aufgenommen werden. Bevor Sie eigene Kategorien
definieren, löschen Sie die standardmässig mitgelieferte
Hauptkategorienliste von Outlook vollständig. Nun überlegen Sie, welche
Kategorien Sie verwenden möchten. So fügen Sie Ihrer
Hauptkategorienliste eine neue Kategorie hinzu:
- Öffnen Sie das Dialogfeld Kategorien über
das Menü Bearbeiten.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche
Hauptkategorienliste.
- Geben Sie den Namen der neuen Kategorie in das Textfeld
Neue Kategorie ein und klicken Sie auf
Zur Liste hinzufügen.
- Klicken Sie auf OK.
So ordnen Sie einem bestehenden Outlook-Element eine Kategorie zu:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Element und wählen Sie
Kategorien aus dem Kontextmenü aus.
- Setzen Sie Häkchen vor einer oder mehreren Kategorien und bestätigen
Sie mit OK.
So ordnen Sie einem neuen Outlook-Element eine Kategorie zu:
- Erstellen Sie über Datei /
Neu ein neues Outlook-Element.
- Abhängig vom Elementtyp gibt es verschiedene Möglichkeiten, den
Kategorien-Dialog zu öffnen:
E-Mail: Klicken Sie auf die Schaltfläche
Optionen und anschliessend auf
Kategorien. Termin, Kontakt oder
Aufgabe: Die Schaltfläche Kategorien finden Sie unten rechts im
jeweiligen Formular.
- Ordnen Sie die gewünschte(n) Kategorie(n) zu.
Tipp: Es lassen sich auch mehrere Kategorien
getrennt durch ein Semikolon in einem Arbeitsschritt anlegen – also
beispielsweise: Projekt Schwarz; Projekt Rot; Projekt Gelb
Recht: Eine zweite Probezeit ist unzulässig
Im Arbeitsverhältnis darf eine Probezeit bis maximal drei Monate
verlängert werden. Dies geht aber nur in beidseitigem
Einverständnis und solange die Probezeit noch läuft. Ist sie beendet, kann
keine zweite Probezeit angesetzt werden. Dies auch dann nicht, wenn
formell der alte Arbeitsvertrag beendet und ein neuer abgeschlossen wird.
So ein Entscheid des Arbeitsgerichts Zürich. Im konkreten Fall
schlossen die Parteien einen Arbeitsvertrag mit einer Probezeit von 14
Tagen. Nachdem diese abgelaufen war, wurde ein neuer Vertrag mit einer
neuen Probezeit vereinbart.
Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch
die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch
Rätsel: Der Derwisch
Ein Sultan besass einen kostbaren Diamanten. Weil er nicht wollte, dass
sich seine beiden Söhne nach seinem Tod um das Juwel stritten, ritt er mit
ihnen in die Wüste. "Ihr sollt um die Wette reiten. Die Oase dort ist euer
Ziel. Derjenige, dessen Pferd als Letztes dort ankommt, soll den Diamanten
bekommen." Die beiden schwangen sich auf ihre Tiere, stürmten los, wurden
aber immer langsamer und blieben schließlich auf halber Strecke ratlos
stehen. Keiner wollte der Erste sein. Nach einer Weile kam ein alter
Derwisch daher. Dem klagten sie ihr Leid. Der Derwisch lächelte. Dann
sprach er drei Worte. Und kurz darauf preschten die beiden im gestreckten
Galopp auf die Oase zu.
Welche Worte sprach der Derwisch?
Lösung: Die goldene Gans
Es war einmal
ein armer Mann, der besass nichts ausser einer Gans von 12 Pfund Gewicht.
Und als der Martinstag herankam, trieb er die Gans zur Stadt, um sie zu
verkaufen. Unterwegs machte er Rast, setzte sich müde ins Gras,
betrachtete seine Gans und seufzte: "Wenn du doch aus purem Golde wärst."
Das hörte eine gute Fee und erfüllte des armen Mannes Wunsch. Plötzlich
lag also vor dem erstaunten Mann ein Goldklumpen in Form und Größe der
Gans auf der Wiese. "Ich bin Millionär! Ich bin Millionär!" schrie der
Mann vor Freude. Stimmt diese Behauptung, wenn der Goldpreis bei 30.000
Franken pro Kilo liegt? Die Behauptung stimmt, der Mann ist tatsächlich
Millionär. Eine Goldgans ist nämlich deutlich schwerer als eine normale
Gans, die ja im Wesentlichen aus Wasser besteht. Die Dichte von Gold
beträgt 19,32 g/cm3, die von Wasser nur 0,9998 g/cm3, weswegen eine
Goldgans, die das gleiche Volumen wie eine 6 kg schwere normale Gans hat,
mehr als 100 kg wiegt.
Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500
Solothurn Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch
Besuchen Sie www.mehrleisten.ch |