Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Wenn man einen Redner sagen hört: "Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll", möchte man ihm am liebsten zurufen: "Möglichst weit hinten."

Damit Ihnen das nicht passiert, lesen Sie am besten unseren Hauptartikel. Dort erfahren Sie, wie Sie eine packende Rede halten.

Ihr
Willy Knüsel




Lesen Sie heute:



Sprüche der Woche:

 „Meist reden die Leute, die wenig wissen, viel, und diejenigen, die viel wissen, wenig.“
Jean-Jacques Rousseau, Schriftsteller und Pädagoge (1712 - 1778)

„Jede Rede scheint eitel und nichtig, sobald die Tat ihr nicht den nötigen Nachdruck verleiht.“
Demosthenes, griechischer Redner (384-322 vor Christus)

„Eine gute Rede sollte einen guten Anfang und ein gutes Ende haben - und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.“
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)



Cartoon der Woche:


Quelle: Georg Zitzmann / www.showzeichner.com





Eine gelungene Ansprache hat fünf Teile

Der deutsche General Rommel sagte einmal: „Die Rede hat immer einen Anfang und meistens einen Schluss. Was dazwischen liegt, ist nicht so wichtig. Der Anfang ist verhältnismässig leicht. Der Redner kann sich beispielsweise dafür entschuldigen, dass er redet, um es dann doch zu tun. Er kann sagen, dass er von der Sache nichts versteht, und dies sogleich unter Beweis stellen. Er kann den Zuhörern auch sagen, warum sie da sind: Wir haben uns heute hier versammelt, um... Die Zuhörer freuen sich immer, wenn ihnen etwas mitgeteilt wird, was sie bereits wissen.“

Falls Sie es besser machen wollen, dann befolgen Sie die nachfolgenden Tipps:
Grundsatz: Keep it short and simple (KISS)

Als Chef oder Experte wissen Sie meistens mehr als Ihre Zuhörer. Da besteht die Gefahr, dass Sie sich in Details verlieren und das Gespür verlieren, was bei Ihrem Publikum ankommt und noch verstanden wird. Deshalb lautet die wichtigste Grundregel für Ihren Vortrag:
Je weniger Sie in einer Rede sagen, desto mehr bleibt bei Ihren Zuhörern hängen.

Vorbereitung
Wenn Sie eine Rede vorbereiten, dann beantworten Sie zuerst folgende Fragen:

  • Wer ist mein Publikum?
  • Was ist mein Ziel, was will ich erreichen?
  • Was ist meine Botschaft?
  • Was ist mein Markenzeichen (Experte, Witz, Visionär…)?

Jeder Vortrag braucht eine Botschaft. Sie muss plakativ, einleuchtend und einprägsam sein. Wiederholen Sie diese Botschaft mehrmals und bauen Sie sie in den Einstieg, in den Schwerpunkten und im Schluss Ihres Vortrags ein.

Die fünf Teile der Rede

Einstieg (10%)

3 Schwerpunkte (80%)

Schluss (10%)

Kontakt herstellen

Einstieg:
Argument 1 für diese Lösung…

Zentrale Aussagen zusammenfassen

Neugierig machen

Erläuterung und Begründung

Eingangsgedanken wieder aufnehmen

Aufbau des Vortrags beschreiben

Überleitung zu Argument 2
usw.

Botschaft wiederholen

Einstieg: Stellen Sie zuerst einmal mit Blickkontakt den Kontakt zum Publikum her. Schauen Sie ins Publikum und warten Sie einen Moment bis die Redegeräusche im Publikum verstummen und die Konzentration der Zuhörer ganz bei Ihnen ist.

Versuchen Sie nun, das Publikum neugierig zu machen. Dazu eignen sich Fragen, provokative oder witzige Aussagen, Schlagzeilen, Überraschungen oder sogar eine Kurzperformance. Aber Achtung: Der Einstieg sollte zu Ihrem Stil passen. Wenn Sie eher ein trockener Typ sind und als Experte gelten, ist es deplaziert, wenn Sie mit einer Clownerie beginnen.

Schwerpunkte: Wählen Sie aus einem umfassenden Thema nur 3 Schwerpunkte aus. Den ganzen Rest lassen Sie ungesagt! Denn mehr als 3 Kernaussagen werden sowieso nicht aufgenommen und behalten. Verzichten Sie auf alle Details, auch wenn es Ihnen schwer fällt. Verzichten Sie auf die Aufzählung von Ausnahmen, denn diese verwirren das Publikum.

Schluss: Der letzte Eindruck ist der bleibende. Verzichten Sie deshalb nie auf einen Vortragsabschluss. Ist die Zeit knapp, kürzen Sie lieber den Hauptteil Ihrer Rede. Der Schluss soll der Höhepunkt Ihrer Rede sein und soll Ihr Ziel und Ihre Botschaft noch einmal unterstützen.



 

Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends

False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:

False friend Richtig Beispiel
Mappe the map (Landkarte) the folder Please put these documents into your folder.
Marke the mark (Note, Zensur) the brand Levi’s is a well known jeans brand.
massiv massive (riesig) solid This dinner table is made of solid wood.
Meinung the meaning (Bedeutung) the opinion We are never of the same opinion.
Menü the menu (Speisekarte) the set meal Pizza is today’s set meal.
Messe the mess (Unordnung) the fair
the exhibition
the mass
Olma is an agricultural trade fair. The catholic priest celebrates a mass every Sunday.





Outlook: Kontakte bereinigen

Die Kontaktdateien bei Outlook-Anwendern sehen oft ziemlich wirr aus. So ist der Name einmal unter Hans Huber, dann wieder unter Huber Hans gespeichert und ist keine Kontaktperson vorhanden, ist der Firmenname oft im Namensfeld statt im Feld Firma gespeichert.

Auch die Telefonnummer ist oft in den verschiedensten Varianten gespeichert. Und wie bereits im letzten Newsletter erwähnt, sollte die Telefonnummer im Format
+41 (32) 6225656 gespeichert werden.

Die Frage ist nun oft, wie kann ich das ändern. Die Antwort ist: manuell oder Sie verwenden ein Tool, ein so genanntes AddIn. Ein solches ist „Outlook-Tools“ von Andreas Schultz IT http://www.schultz-it.de/outlook_tools.htm.

Mit diesem Tool können sie Duplikate entfernen, Namen und Telefonnummern vereinheitlichen und weitere Funktionen ausführen. Der Preis ist 30 Euro und kann unter oben aufgeführter Internet-Adresse bestellt werden.





Recht: Fragen zum Arbeitszeugnis (Teil 1)

  • Ein Arbeitszeugnis kann man jederzeit verlangen. Also während der Anstellung, beim Austritt oder später. Wann der Anspruch verjährt, ist umstritten. Zur Sicherheit sollte man spätestens fünf Jahre nach dem Verlassen der Stelle ein Zeugnis einfordern. Für ein Zwischenzeugnis muss ein berechtigtes Interesse bestehen. Dazu gehört etwa der Wechsel des Vorgesetzten.
  • Eine Arbeitsbestätigung enthält nur die Personalien des Mitarbeiters, seine Stellung und Funktion sowie Beginn und Ende der Anstellung.
  • Ein Zeugnis enthält zusätzlich Aussagen zu den Leistungen und zum Verhalten des Angestellten, seine Hauptaufgaben und Verantwortungsbereiche, schliesslich auch Beförderungen während der Anstellung.
  • Angestellte haben die Wahl: Sie können ein Zeugnis, eine Arbeitsbestätigung oder beides verlangen.
Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch





AufgeLesen: Stress macht depressiv

Amerikanischen Neurowissenschaftlern ist es im Tierversuch erstmals gelungen, eine direkte Verbindung zwischen dem Stresshormon Kortisol sowie chronischer Angst und Depression nachzuweisen.

Die Wissenschaftler gaben Mäusen 18 Tag lang die Substanz Kortikosterol ins Trinkwasser. Danach zeigten die Tiere ein Verhalten, wie es für depressive Angst typisch ist.
Zum Beispiel brauchten die biochemisch gestressten Mäuse deutlich länger als Vergleichstiere, bis sie sich aus einer engen, dunklen Zelle in ein hell erleuchtetes freies Feld hinaustrauten.

Auch regierten Sie nur verzögert auf einen aufschreckenden Reiz – worin die Forscher einen Hinweis auf ein überlastetes „depressives“ Nervensystem sehen.

Auch bei Menschen steht chronischer Stress seit längerem in Verdacht, Depressionen zu verursachen.

Behavioral Neuroscience, Bd. 120/2, 2006



 

Rätsel: Rührei

Wenn anderthalb Hennen in anderthalb Tagen anderthalb Eier legen, wie viele Eier legt dann eine Henne in einem Tag?



Lösung: Das komische Kleidergeschäft

Neulich war ich in einem Kleidergeschäft, dessen Inhaber eine sehr komische Art hat, die Preise festzulegen. Ein Hemd kostet da 20 Franken, eine Krawatte 40, Socken 30, aber ein Anzug nur 25 Franken.

Was kostet in diesem Geschäft wohl eine Unterhose?

45 Franken, entsprechend der Anzahl Buchstaben (Unterhose = 9 x 5 Franken)




Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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