Mehr Produktivität im Büro


Grüezi [Vorname_Name]

Der ständige Wandel und die beängstigende Beschleunigung prägen den Menschen von heute. Wir brechen dauernd zu irgendetwas auf, kommen aber nie an. Besessen vom Wahn, die Zeit überholen zu wollen, ist uns der Uhrzeiger zum Taktgeber geworden.

Der Mensch von heute will alles: Reichtum, Erfolg, Intelligenz, Schönheit, Spass, Anerkennung, Selbstverwirklichung – der Tagesablauf soll effizient gestaltet und die Zeit maximal genutzt werden, um alles unter einen Hut zu bringen.

Trotzdem, «keine Zeit» ist wohl der meistgehörte Satz unserer Zeit.

Nehmen wir uns einfach wieder mehr Zeit für jene Dinge, die uns wirklich wichtig sind und nehmen wir uns selber so, wie es uns zusteht: Nicht wirklich wichtig!

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

"Keine Zeit" - gibt es nicht. Nur andere Prioritäten.
Michael A. Denck

Als Gott die Zeit machte, hat er genug davon gemacht.
Aus Irland

Der Dummkopf beschäftigt sich mit der Vergangenheit, der Narr mit der Zukunft, der Weise aber mit der Gegenwart.
Nicolas Chamfort

Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.
Georg Christoph Lichtenberg

Die Zeit ist eine Vase. Es kommt darauf an, ob man Disteln oder Rosen hineinstellt.
Rudolf Rolfs

Eigentlich brauchen wir nicht mehr Zeit, sondern weniger Wünsche. Wir sollten das Funktelefon abschalten, die Kinder allein spielen lassen. Wir könnten weniger kaufen, weniger lesen und weniger reisen. Wir sollten uns selbst mehr Grenzen setzen.
unbekannt



Cartoon der Woche:





Reich ist wer Zeit hat

Genügt ein Blick auf Ihren übervollen Terminkalender, um Sie aus dem Konzept zu bringen? Kommt Ihnen der Gedanke «Wie soll ich das bloss schaffen» und denken Sie an die unzähligen Dinge, die noch auf Sie warten? Arbeiten Sie viel und doch könnten Sie noch eine Stunde anhängen?

Falls es Ihnen so geht, stecken Sie im Hamsterrad. Sie strampeln und strampeln und kommen nie ans Ende. Die Zeit verrinnt und wichtige Dinge wie Familie, Freizeit oder Gesundheit bleiben auf der Strecke.

Kürzlich wurde ein sehr erfolgreichen Manager gefragt, wie lange er denn pro Tag arbeite. Ganz zur Verwunderung des Interviewers antwortete der Manager: 6 Stunden.

Wie ist es möglich, dass hier einer mit 6 Stunden Arbeit auskommt, währendem die meisten seiner Manager-Kollegen 12 Stunden und dazu noch am Samstag arbeiten?

Eine Antwort darauf könnte das Pareto-Prinzip sein. Dieses besagt, dass wir mit zwanzig Prozent unserer Aktivitäten achtzig Prozent des Ergebnisses erreichen. Konkret heisst das: haben Sie den Mut, die wichtigen Dinge zuerst zu tun. Danach spielt es keine so grosse Rolle, ob Sie die restlichen Arbeiten tun oder Schwimmen gehen.

Eine andere Antwort könnte eine Untersuchung aus Deutschland geben, die aber in die gleiche Richtung zielt. Zwei Drittel aller Projekte führen nicht zum Ziel und kosten nur Zeit und Geld. Konkret heisst das: Falls Sie von einem Projekt nicht überzeugt sind, dann investieren Sie keine oder minimale Zeit.

Schliesslich möchte ich auf das Buch «Die Vier-Stunden-Woche» hinweisen. Der Autor Timothy Ferriss propagiert darin mit spitzer Feder das Optimumprinzip und nicht das Maximumprinzip. Konkret heisst das: Was nützt es mir eine Million im Jahr zu verdienen, wenn meine Familie, mein Hobby und schliesslich meine Träume zu kurz kommen?

Hätten unsere Banker das Buch gelesen und dieses Prinzip befolgt, so müssten Sie sich heute nicht in Ihren Villen verstecken.

Denjenigen die keine Zeit haben das Buch zu lesen, empfehle ich den Film „Mary Poppins“, am besten zusammen mit Ihren Kindern – viel Vergnügen.




Bauen Sie Ihre Kommunikation nicht auf Sand

Häufig frage ich mich beim Durchblättern einer Firmenbroschüre oder beim Surfen auf einer Website, ob sich die Unternehmung (Firma oder Non-Profit-Unternehmen) je die grundsätzlichen Fragen gestellt hat.

  • «Wer sind wir?»
  • «Was bringen unsere Produkte respektive Dienstleistungen jenen, die sie kaufen?»
  • «Warum braucht es uns überhaupt?»

Es sind existenzielle Fragen – die Antworten darauf sind die Basis einer überzeugenden Unternehmenskommunikation. Nur wenn sich ein Unternehmen über diese Punkte im Klaren und insbesondere einig ist, werden die verschiedenen Kommunikationsmassnahmen stimmig daherkommen: Mit starken, wiederkehrenden Botschaften (ohne Widersprüche!), mit einer klaren Linie und in einer adäquaten, einheitlichen Sprache.

Die Antworten liefert das Marketing

Die zentralen Fragen beantwortet der Businessplan (falls es einen gibt). Wir befinden uns dabei noch in der Vorstufe zur Kommunikation: im Marketing. Was bieten wir an – Produkte, Dienstleistungen, eine Kombination? Wer könnte sich für unser Angebot interessieren? Welchen Preis sind Interessierte dafür zu zahlen bereit, und wie unterscheidet sich unser Angebot von den bereits existierenden im Markt? Gibt es auch grundsätzliche Unterschiede zwischen uns und der Konkurrenz? Produzieren wir umweltgerechter, handeln wir ethischer, bieten wir unseren Mitarbeitenden besonders gute Bedingungen?

Das Marketing – nicht zu verwechseln mit der Marketingkommunikation! – ist somit die Basis der gesamten Unternehmenskommunikation (und natürlich des gesamten unternehmerischen Handelns). Ob Werbung, Öffentlichkeitsarbeit (PR), Sponsoring, interne Kommunikation oder auch die Kommunikation im Internet und am Telefon:

Die Antworten auf die zentralen Fragen müssen in alle Kommunikationskanäle einfliessen. Nur so gelingt ein überzeugender Auftritt gegenüber allen Zielgruppen.




Kennen Sie den Unterschied zwischen Marketing und Marketingkommunikation?

Das elektronische Nachschlagewerk von Kürze&Würze hilft, sich im Begriffsdschungel der Kommunikationsfachsprache zurechtzufinden:
http://www.kuerzeundwuerze.ch/wissenswertes/wissen-von-a-z/





Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen.
Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1.

To be a good wife you have to be able to do something beside cook.

2.

See over here! I have found your lost pin under the couch.

3.

I’ve been waiting for a letter from you since ages.

4.

Who has an empty head talks loudest.

5.

Gangsters pay certain sums of money to the police to be permitted to park there where parking is prohibited.

6.

He orders all the new machines for his department in his position as shop manager.




Outlook: Auto-Korrektur-Optionen

Stört es Sie, dass beim Schreiben eines E-Mails der erste Buchstabe einer neuen Zeile immer automatisch gross geschrieben wird

Dieses Verhalten hängt mit den Auto-Korrektur-Optionen von Outlook zusammen

Wenn Sie verhindern wollen, dass der erste Buchstabe eines Satzes oder einer neuen Zeile automatisch gross geschrieben wird, wählen Sie Extras / Optionen und. die Registerkarte Rechtschreibung.

Wenn Sie dort das Kontrollkästchen AutoKorrektur deaktivieren (siehe rote Markierung in der Grafik), entledigen Sie sich auf einen Schlag aller automatischen Korrekturhilfen.



Falls Sie das ist aber nicht wollen, können Sie das Kontrollkästchen eingeschaltet lassen und einzelne Autokorrektur-Funktionen ausschalten. Klicken Sie auf die Schaltfläche AutoKorrektur-Optionen. Die automatische Grossschreibung beseitigen Sie dann, indem Sie im daraufhin angezeigten Dialogfenster das Kontrollkästchen Jeden Satz mit einem Grossbuchstaben beginnen deaktivieren. Entsprechend können Sie die anderen Optionen je nach Bedarf ein- oder ausschalten.



Rätsel: Verabschiedung

Nach einer Veranstaltung verabschieden sich die 50 Teilnehmer voneinander. Dabei gibt jeder jedem die Hand.

Wie oft werden gesamthaft die Hände gedrückt?



Lösungen Englisch-Tipps

1.

To be a good wife you have to be able to do something besides cook.

«beside» = neben
«besides» = ausser / ausserdem

2.

Look over here! I have found your lost pin under the couch.

«to look» = hinsehen / ansehen
«to see» = sehen, wahrnehmen, bemerken

3.

I’ve been waiting for a letter from you for ages.

«since» = von einem Zeitpunkt aus
«for» = Zeitablauf

4.

Whoever has an empty head talks loudest.

«who» wird nur bei einer Frage verwendet, in den anderen Fällen «whoever».

5.

Gangsters pay certain sums of money to the police to be permitted to park there where parking is prohibited.

«there where» gibt es auf englisch nicht, es heisst nur «where»

6.

He orders all the new machines for his department in his position of shop manager.

Verdeutschtes Englisch






Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 622 56 56 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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