Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Geht es Ihnen auch so? Wenn Sie über Ihren Job, über die Firma oder über Ihr Leben nachdenken, fangen viele Ihrer Überlegungen mit der Formulierung an: «Eigentlich müsste ich ...». Sie wollen z.B. mehr Neukunden akquirieren, mehr mit der Familie unternehmen, mehr Sport treiben usw. usw. ...

Aber irgendwie kommen Sie nicht dazu. Irgendwie wissen Sie gar nicht, was Sie eigentlich wollen. Falls es Ihnen so geht, hilft Ihnen vielleicht eine erfolgsorientierte Zielfindung. Mehr dazu in unserem Hauptartikel.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Dem weht kein Wind, der keinen Hafen hat, nach dem er segelt.
Michel de Montaigne

Der Erfolgreiche überprüft seine Begabungen und Fähigkeiten, ehe er sein Ziel steckt.
Vera F. Birkenbihl, dt. Autorin u. Management-Trainerin

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der ohne Ziel umherirrt.
Gotthold Ephraim Lessing

Und als sie das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten sich ihre Anstrengungen.
Mark Twain

Wenn ein Seemann nicht weiss, welches Ufer er ansteuern muss, dann ist kein Wind der richtige.
Seneca

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden; wer entscheidet, findet Ruhe; wer Ruhe findet, ist sicher; wer sicher ist, kann überlegen; wer überlegt, kann verbessern.
Konfuzius

Wer seine Ziele nicht an den Sternen festmacht, kommt nicht mal auf den Kirchturm.
Patrick Swayze, amerik. Schauspieler, Tänzer u. Sänger

Es ist besser, mit drei Sprüngen zum Ziel zu kommen, als sich mit einem das Bein zu brechen.
Aus Afrika



Cartoon der Woche:





Wie Sie Ihre Ziele finden, formulieren und erreichen

Erfolg stellt sich ein, wenn wir uns täglich für ein Ziel engagieren, das wir uns freiwillig gewählt haben und das uns würdig erscheint. Das Ziel, egal welches, gibt unserem Leben einen Sinn. Es ist das Elixier, das uns motiviert und uns allmorgendlich aus dem Bett treibt.
Nachfolgend einige Tipps, wie Sie sich Ihre Ziele bewusst machen können und auch erreichen:

Ziele finden mit der «Nachruf-Methode»

Dieses Verfahren klingt beim ersten Hören makaber. Es wurde von dem amerikanischen Psychologen Stepen R. Corvey entwickelt und ist höchst effektiv, wenn Sie überprüfen wollen, ob Sie Ihre Ziele und Prioritäten richtig gesetzt haben.
Stellen Sie sich vor, Sie befänden sich im Jahr 2050 und sind an einer Beerdigung – genauer gesagt Ihre eigene Beerdigung. Alle Ihre Familienangehörigen, Freunde, Mitarbeiter und langjährigen Kunden sind anwesend. Fragen Sie sich nun, was Sie von diesen Personen jeweils in ihrer Grabrede hören möchten.
Durch dieses Verfahren der Zielfindung bringen Sie relativ schnell heraus, was Ihnen in Ihrem Leben wirklich wichtig ist: Ihre ethischen Prinzipien, grössere Projekte und Vorhaben, Ihre finanzielle Sicherheit.
Kurzfristige Ziele verlieren bei der Perspektive auf den eigenen Sarg automatisch an Bedeutung. Anhänger dieser auch "Mission Statement" genannten Methode empfehlen sogar, sich die Erkenntnis auf eine Karteikarte zu schreiben und täglich durchzulesen.

Ziele formulieren: Legen Sie Etappenziele fest

Sie wissen, welches Fernziel Sie in 10 bis 15 Jahren erreichen wollen? Dann geht es nun darum, konkrete Schritte, die Sie für morgen und die nächste Woche planen müssen, zu finden. Was tun?
Hier hilft die "Salamitaktik": Zerlegen Sie alle grösseren Ziele, Vorhaben und unübersichtlichen Aufgabe in kleine «Scheibchen» oder «Zwischen-Ziele». Der französische Philosoph René Descartes formulierte bereits im 17. Jahrhundert die einzelnen Schritte der Salami-Methode. Sie sind zur konkreten Zielfindung bis heute gültig:

  • Formuliere dein Ziel oder Vorhaben schriftlich.
  • Zerlege die Gesamtaufgabe in einzelne, kleine Teile.
  • Ordne die Teilaufgaben nach Prioritäten und Terminen.

Ihr Vorteil: Die Salamitaktik hilft Ihnen, grosse Ziele einfach zu strukturieren und über kleinere Zwischenergebnisse zum Ziel gelangen – die zudem immer wieder neue Motivation schaffen.

Ziele erreichen: Das Wichtigste zuerst

Nun kennen Sie Ihre Aufgaben und Ziele. Sie haben auch eine Vorstellung, wie wichtig sie im Einzelnen sind? Teilen Sie Ihre Prioritäten nach den Kategorien Dringlichkeit und Wichtigkeit ein:

  • Dringende und wichtige Aufgaben müssen Sie sofort angehen und erledigen.
  • Weniger dringliche und wichtige Aufgaben können warten. Doch schieben Sie die Erledigung nicht unnötig auf. Sie verhindern so Zeitdruck. Sobald sich eine Möglichkeit ergibt, erledigen Sie diese Aufgaben selbst.
  • Dringende, aber weniger wichtigere Aufgaben sollten Sie entweder an Mitarbeiter delegieren oder falls dies nicht möglich ist, müssen Sie solche Aufgaben hinterfragen. Sagen Sie auch öfter mal «Nein» zu solchen Aufgaben – ob sie nun von aussen oder von Ihnen selber kommen.
  • Weniger dringliche und weniger wichtige Aufgaben müllen Ihren Schreibtisch zu. Wenn Sie erstmal anfangen, sich mit Aufgaben dieser Kategorie zu beschäftigen, verlieren Sie leicht Ihr Ziel aus den Augen. Kümmern Sie sich um solche Aufgaben gar nicht. Werfen Sie sie konsequent in den Papierkorb.

Ihr Vorteil: Durch die Dringend/Wichtig-Analyse verschaffen Sie sich sehr schnell einen Überblick, mit welchen Aufgaben Sie Ihren Arbeitstag verbringen. Sie stellt ein Bild Ihrer Ist-Situation dar. Das ermöglicht Ihnen, schnell zu reagieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.





Würzige Texte 3: Verben statt Substantive!

Irgendjemand muss wohl einmal das Gerücht in die Welt gesetzt haben, dass Substantive mehr Gewicht hätten und mehr Stärke ausstrahlen als Verben. Nur so kann ich mir erklären, dass viele Menschen immer dann, wenn sie besonders gescheit wirken wollen, sehr viele Substantive in ihren Text resp. in ihre Rede packen.

Schöne Beispiele liefert immer wieder die Verwaltung, aber auch meine Berufskolleg/innen aus der Kommunikationsbranche verwenden oft und gerne viele Substantive, wenn sie über ihr Fachgebiet reden. Dabei lernen wir in einer der ersten Lektionen: Verben sind dynamischer als Substantive!

Schwerfällige Substantive, sehr schwerfällige Substantivierungen

Substantive sind demgegenüber schwerfällig  und passiv. Der Höhepunkt der Substantivpflege ist die Substantivierung – das heisst die Umwandlung eines Verbs in ein Substantiv. Solche zeichnen sich meist durch die Endung «‑ung» aus – ein Beispiel finden Sie im vorangehenden Satz.

Denn statt der «Umwandlung eines Verbs in ein Substantiv» liesse sich problemlos schreiben: «ein Verb wird in ein Substantiv umgewandelt».

Ersetzen Sie «ung» Wörter und andere Substantive

Möchten Sie, dass der Empfänger Ihr Schreiben (mit Freude) liest resp. dass die Zuhörerin Ihnen tatsächlich (interessiert) zuhört, versuchen Sie, möglichst viele der auf «ung» endenden Wörter durch Verben zu ersetzen. Die folgenden Beispiele stammen aus realen Medienmitteilungen – sie sind leider nicht fiktiv!

Substantive und Substantivierungen

dynamischer ausgedrückt mittels Verb

Der Verband der Schweizerischen Mitgliedunternehmen bereitet sich (...) auf die Inkraftsetzung des Stromversorgungsgesetzes vor.

Der Verband der … bereitet sich darauf vor, dass das Stromversorgungsgesetzes in Kraft tritt.

Das Gottlieb Duttweiler Institut registriert eine fundamentale Änderung im Verhalten der Konsumenten.

Das Gottlieb Duttweiler Institut registriert, dass sich die Konsumenten heute ganz anders verhalten (als noch vor fünf Jahren).

Handlungsmöglichkeiten von Mensch, Wirtschaft und Gesellschaft für die Erhaltung und Gestaltung einer intakten Umwelt

Handlungsmöglichkeiten für Mensch, Wirtschaft und Gesellschaft, um eine intakte Umwelt zu erhalten und zu gestalten

Im Rahmen der Vernehmlassung zur Mehrwertsteuer verlangt economie suisse eine spürbare Entlastung der Unternehmen.

Im Rahmen der Vernehmlassung zur Mehrwertsteuer verlangt economiesuisse, dass die Unternehmen spürbar entlastet werden.

In geradezu lehrbuchartigen Zirkelschluss-Verfahren etwa wird der Post die Verpflichtung auf ein flächendeckendes Angebot als Behinderung der Konkurrenz ausgelegt.

Würde die Postregulationsbehörde die Post zu einem flächendeckenden Angebot verpflichten, könnte dies die Konkurrenz behindern.
(Ehrlich gesagt, bin ich gar nicht sicher, ob ich diesen Satz verstehe – und Sie?)


Die Rubrik „Kommunikation“ wird verfasst durch Kommunikationsexpertin:
Myriam Holzner, Kürze&Würze GmbH, Bern, www.kuerzeundwuerze.ch holzner@kuerzeundwuerze.ch





Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen. Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1.

He is considered as the best man we have.

2.

Since it was impossible to find any fingerprints or other evidence, the police had to close the case.

3.

We want that you are comfortable here.

4.

The school is in the near of the park.

5.

You should not forget that we are out of school for 15 years and are out of practice.

6.

I am lucky to see that you have cut your hair at last!

7.

“When you don’t take that kitten back to where you found it, you will see what will happen!” the woman shouted at her children

8.

They say she is one of their most violent prisoners. Are you anxious to go into her prison cell alone?





Outlook: Wie Sie ungelesene E-Mails schnell finden

Wenn Sie mit Regeln E-Mails automatisch in diverse Unterordner des Posteingangs verteilen, stellt sich sofort die Frage, wie Sie schnell und sicher über alle neuen E-Mails informiert werden. Am einfachsten geht dies über den Suchordner «Ungelesene Nachrichten».

In Outlook 2007 und 2003 ist schon standardmässig ein Suchordner namens "Ungelesene Nachrichten" integriert. Sie finden ihn im Bereich E-Mail unter der Ordnergruppe "Suchordner" oder - noch schneller - in der Liste der Favoritenordner, die ganz oben im Navigationsbereich für E-Mail-Ordner angezeigt wird.

Nach Auswahl des Suchordners «Ungelesene Nachrichten» listet Outlook alle E-Mails auf, die den Status «ungelesen» besitzen - das sind für gewöhnlich alle neuen E-Mails. Besonders praktisch daran ist, dass nicht nur die ungelesenen Nachrichten im Standard-Posteingang aufgeführt werden, sondern auch die in beliebigen Unterordnern. Und noch besser ist, dass Outlook die Nachrichten gleich nach Ordnernamen gruppiert. So sind die aktuellen E-Mail-Eingänge auch bei einem weit verzweigten Verteilersystem schnell gefunden.

Kurshinweis: E-Mail-Flut – kein Problem

Der kaufmännische Verband führt am 23. Oktober 2007 diesen Kurs mit Willy Knüsel als Kursleiter durch. Nähere Informationen erfahren Sie hier

http://www.sfw.ch/80/Seminare/Administration.html





Recht: Online-Shopping mit der Kreditkarte

Kreditkarten eignen sich hervorragend, um über Internet einkaufen zu können. Übermitteln sie die Kartenangaben aber nur dann online, wenn die Daten verschlüsselt übertragen werden.

In diesem Fall steht vor der Adresse der Webseite «https» anstatt «http». Die Verschlüsselung erkennen Sie auch an einem kleinen Vorhängeschloss am Fensterrand des Browsers. Mit einem Klick auf das Vorhängeschloss sehen Sie mit welcher Stufe verschlüsselt wird. Ab einem 128-Bit-schlüssel ist die Verbindung sicher und kann von Dritten nicht mehr eingesehen werden.

Wird der Bezahlungsvorgang im Shop unverschlüsselt durchgeführt, ist Vorsicht geboten. Keinesfalls sollten Sie dann die Kreditkartendaten online übermitteln, denn diese könnten von anderen Computern gelesen werden.

Um verschlüsselte Seiten anzubieten, ist eine Zertifizierung nötig. Wer kein Zertifikat hat, will entweder die Kosten dafür sparen oder ist für die Zertifizierungsstelle nicht vertrauenswürdig.

Sehr geschickte Hacker bringen es fertig, Zertifikate zu fälschen und entsprechend verschlüsselte Seiten anzubieten. Sind Sie Opfer eines solchen Hackers geworden, müssen Sie die Kreditkarte sofort sperren lassen und die Kreditkartenabrechung kontrollieren. Falls Buchungen vorgenommen wurden, erklären Sie dem Kartenanbieter, dass für die abgebuchte Summe keine vertragliche Grundlage besteht. Wurde Ihr Konto bereits belastet, fordern Sie das Geld vom Kreditkartenunternehmen zurück.





AufgeLesen: Was ist Hypertext?

Hypertext könnte man auch als «Text mit Verweisen» bezeichnen. Das Paradebeispiel dafür ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia (www.wikipedia.org) oder die Inhaltsangabe am Anfang dieser Publikation.

Beiträge mit Hypertext sind untereinander thematisch verknüpft; Fachausdrücke etwa sind mit einem Link zu einem Artikel versehen, der den Begriff erläutert. So kann man leicht von Beitrag zu Beitrag surfen, bis man das Thema verstanden hat.

In Hypertexten kann man sich aber auch verlieren – dafür gibt es gar einen speziellen Ausdruck: «Lost in Hyperspace».





Rätsel: Zahlenspielerei

Die Summe zweier Zahlen soll doppelt so gross sein wie ihre (positive) Differenz. Ihr Produkt aber soll dreimal so gross wie ihre Summe sein.

Um welche beiden Zahlen handelt es sich?


Lösung: Was ist das?

Als man einen Schäfer nach der Zahl seiner Schafe fragte, gab er zur Antwort:

"Wenn ich von meinen Schafen die Hälfte und ein halbes verkaufen würde, und dann von dem Rest wieder die Hälfte und ein halbes, und das noch ein drittes, ein viertes, ein fünftes und ein sechstes Mal, so würde ich immer noch ein Schaf übrig haben."

Wie viele Schafe waren in der Herde des Schäfers?

127 Schafe

 

Lösungen Englisch-Tipps

1.

He is considered to be the best man we have.

Im Deutschen heisst es: Man betrachtet ihn als Verrückten. Im Englischen dagegen: I consider him to be crazy. Das Hilfsverb «to be» könnte auch weggelassen werden: I consider him crazy.

2.

Since it was impossible to find any fingerprints or other evidence, the police had to close the case.

Difficult correct sentence! Das Wort since heisst nicht nur «seit», sondern auch «da».

3.

We want you to be comfortable here.

«I want that he …» ist im Englischen ungebräuchlich. Richtig «I want him to…»

4.

The school is in the near of the park.

Verdeutschtes Englisch

5.

You should not forget that we have been out of school for 15 years and are out of practice.

Deutsch Sprechende verwenden oft Vergangenheit und Gegenwart in einem Satz. Im Englischen gibt es dafür das Present Perfect, sobald etwas in der Vergangenheit begonnen hat, aber noch in die Gegenwart hineinreicht.

6.

I am happy to see that you have cut your hair at last!

To be happy heisst: glücklich sein.
To be lucky heisst: Glück haben

7.

If you don’t take that kitten back to where you found it, you will see what will happen!” the woman shouted at her children

Sehr oft wird «when» mit «if» verwechselt. «When» meint aber immer eine Zeit, «if» eine Bedingung.

8.

They say she is one of their most violent prisoners. Are you anxious about going into her prison cell alone?

«Anxious» heisst nur dann «ängstlich», wenn es im Zusammenhang mit «about» steht und in Verbindung mit einem Verb, welches auf «ing» endet.
«To be anxious to do something…» heisst nie «ängstlich sein», sondern «bestrebt sein».



Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 622 56 56 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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