Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie abends nach Hause gehen und in Ihrem Posteingang hat es noch 20 unverarbeitete E-Mails unter 800 so genannt verarbeiteten E-Mails?
Für viele ist der Posteingang eine Aufgabenliste, Adressdatei, Wissendatenbank, Archiv und History, ja und fast habe ich es vergessen, ein Posteingang.
Die Arbeitstechnik von vielen Leuten kommt mir manchmal vor, wie Leute, die Ihren Briefkasten leeren, die Post kurz überfliegen und das meiste wieder zurück in den Briefkasten legen.
Wie Sie es besser machen und abends relaxt in den Feierabend gehen können, finden Sie in unserem Hauptartikel.

Ihr

Willy Knüsel

PS: Unsere „False friends“ finden Sie nächsten Montag wieder an ihrem gewohnten Platz, dann ist unsere Englisch Spezialistin zurück aus den wohlverdienten Ferien.



Lesen Sie heute:


 

Sprüche der Woche:

„Die Telekommunikation hat unsere Welt revolutioniert. Sie befähigt uns, mit den Aufgaben so fertig zu werden, wie sie sich uns stellen, nämlich weltweit.“
Richard von Weizsäcker

„Organisationen ab 1000 Leuten können sich sehr gut mit sich selbst beschäftigen. Da stört der Kunde nur.“
Klaus Höfner, Unternehmensberater

„Zweck und Ziel der Organisation ist es, die Stärken der Menschen produktiv zu machen und ihre Schwächen unwesentlich.“
Peter F. Drucker

„Nur Individuen können weise sein, Institutionen sind im günstigsten Fall gut konzipiert.“
Peter Sloterdijk, Philosoph



Cartoon der Woche:







Wie Sie mit effizienter E-Mail-Bearbeitung den Posteingang leeren

Die Informationsflut hat in allen Arbeitsbereichen so stark zugenommen, dass die Zeit zum Lesen kaum ausreicht. Zusätzlich steigt das schlechte Gewissen, nicht alles Wichtige gelesen zu haben. Das hat eine Reuters-Studie an den Tag gebracht: 59% der befragten Manager sagen, dass sie zu wenig Zeit hätten und 42%, dass sie über zu viele Informationen verfügen.
Im letzten Newsletter lautete unser abschliessender Tipp: „Der Posteingang ist weder ein Archiv noch eine Pendenzenliste. Versuchen Sie, alle eingehenden E-Mails bis am Abend zu verarbeiten“. Wie Sie es schaffen einen leeren Posteingang zu erreichen und zu bewahren, erfahren Sie in den nachfolgenden Tipps:

1. E-Mails mit Ordnern strukturieren
Bei vielen Mail-Usern sammeln sich oft Hunderte von Nachrichten im Posteingang. Kein Wunder, verliert so mancher Mitarbeiter die Übersicht.
Nutzen Sie deshalb die Möglichkeit von zusätzlichen Ordnern und verschieben Sie erledigte Nachrichten systematisch in diese Ordner.
Legen Sie eine Ordner-Struktur an, die für Ihren Arbeitsbereich logisch ist. In unserem unten stehenden Beispiel hat die Struktur vier Hauptordner, welche mit den Zahlen 1 bis 4 beginnen. Hilfsordner beginnen mit X oder XX. Auf diese Weise können Sie die Reihenfolge der Ordner steuern:

Achten Sie darauf, nicht zu viele Ordner anzulegen, sonst verlieren Sie auch so den Überblick. Konkret: Nicht mehr als 10 Ordner pro Ebene und nicht mehr als 3 Ebenen.

2. Nachrichten, die Sie nicht mehr benötigen, konsequent löschen

Stellen Sie sich bei jedem E-Mail die Frage: Ist dieses E-Mail wichtig für die Dokumentation oder als Beleg archivierungspflichtig? Wenn nein, verschieben Sie es in den Papierkorb.
Zudem werden Informationen in Unternehmen oft doppelt oder dreifach gespeichert. Überlegen Sie sich also, ob Sie die Informationen eines E-Mails wieder beschaffen könnten, falls Sie es löschen.
Seien sie selbstsicherer und nicht all zu fest auf Sicherheit bedacht. Sie werden sich schon bald viel besser fühlen und die Informationen, die Sie wirklich brauchen, viel besser finden.

3. Bearbeiten Sie E-Mails routiniert

Das Bearbeiten von E-Mails ist für die meisten eine tägliche Aufgabe. Es lohnt sich daher, eine strikte Prozedur dafür einzuführen und einzuhalten.
Bearbeiten Sie E-Mails nicht dauernd, sondern geplant. Das heisst zwei bis drei Mal pro Tag.
Gehen Sie Ihren Posteingang sequentiell durch und versuchen Sie E-Mail um E-Mail definitiv zu verarbeiten. Das heisst: Entweder sofort bearbeiten, sofort beantworten, sofort löschen oder sofort ablegen.
Ist dies nicht möglich, weil die Verarbeitung im Moment zu viel Zeit beansprucht oder weil Ihnen Informationen fehlen, so planen Sie die Bearbeitung auf einen günstigen Zeitpunkt oder veranlassen Sie den ersten Schritt. Danach Terminieren Sie das E-Mail, indem Sie aus dem E-Mail eine Outlook-Aufgabe machen oder mit der Funktion Nachverfolgung. Wichtig ist, dass das E-Mail nicht im Posteingang stehen bleibt.

4. Mit einem Regelassistenten arbeiten

Benützen Sie Filter, die einen Teil der eingehenden E-Mails automatisch in die entsprechenden Ordner verschieben. Besonders für Cc-Mails, Newsletter oder Mailinglisten eignen sich solche Filter hervorragend. Nutzen Sie diese Möglichkeit, das spart Zeit und Aufwand und Sie behalten die Übersicht über die wirklich wichtigen Dinge (siehe auch nachfolgender Outlook-Tipp).

Zusammenfassung

Erliegen Sie nicht dem Impuls, die Bearbeitung eines E-Mails auf später zu verschieben. Wenn Sie sich zur Gewohnheit machen, E-Mails nur einmal „anzufassen“, dann werden Sie sehr viel Zeit sparen.
Das heisst: Nachdem die E-Mails eingegangen sind, fassen Sie jedes E-Mail nur noch einmal an und zwar für die abschliessende Bearbeitung oder für die Planung der Bearbeitung. Tun Sie gleich, was getan werden muss, zum Beispiel:
- Beantworten Sie das E-Mail.
- Leiten Sie die Nachricht mit Ihrem Kommentar weiter.
- Delegieren Sie die Bearbeitung.
- Erledigen Sie die aus dem E-Mail resultierende Arbeit.
- Planen Sie die aus dem E-Mail resultierende Aufgabe und erledigen Sie den oder die ersten Arbeitsschritte, falls möglich.
- Löschen oder archivieren Sie das E-Mail.
 

 

Outlook: Mit Filter E-Mails automatisch vorsortieren

E-Mail-Filter sind dann ausserordentlich hilfreich, wenn sie grosse E-Mail-Mengen bearbeiten müssen. Diese Funktion erspart viel Arbeit beim Durchsehen und Vorsortieren der E-Mails. Wenn die Filter entsprechend konfiguriert sind, gelangen die E-Mails schon in die definierten Ordner, bevor Sie diese gelesen haben. Im betreffenden Ordner können sie dann die E-Mails im entsprechenden Kontext lesen und bearbeiten.
Die Funktion finden Sie im Menu Extras unter Regeln und Benachrichtigungen…

Im Beispiel oben werden alle Nachrichten in denen der Empfänger im Cc… aufgeführt ist direkt in den Ordner „Zur Information“ verschoben. Diesen Ordner kann der Empfänger nun beispielsweise ein Mal wöchentlich durchsehen und danach direkt löschen.




Recht: Ferienlohn umfasst auch Zuschläge

Während der Ferien haben Angestellte den gleichen Lohn zugute wie während der Arbeit. Das heisst: Regelmässig mit dem Lohn ausbezahlte Zulagen etwa für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit müssen auch während der Ferien bezahlt werden. Dies gilt laut einem neuen Entscheid des Bundesgerichtes selbst bei monatlichen Schwankungen der Arbeitseinsätze, sofern diese auf den Arbeitgeber zurückzuführen sind.

Der konkrete Fall: In einem Callcenter mit 24-Stunden-Betrieb hatte der Arbeitgeber nur den Basislohn ohne die regelmässigen Zuschläge ausbezahlt. Mehrere Arbeitnehmer wehrten sich – und bekamen Recht. Bundesgericht, Urteil 4C.3143/2005

Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch




Rätsel der Woche: Knapper Sieg

Sie machen bei einem Marathonlauf mit und überholen kurz vor dem Ziel den Zweiten. Wievielter sind Sie dann?


Lösung: Eifelturm
Der Eifelturm in Paris ist dreihundert Meter hoch und wiegt circa 8000 Tonnen. Würde man ihn aus dem gleichen Material in einer Höhe von dreissig Zentimetern originalgetreu nachbauen, wie schwer wäre er dann?
Nur 8 Gramm.
Das Modell des Eifelturms wäre in allen Dimensionen (Höhe / Breite / Tiefe) 1000 mal kleiner und somit 1000x1000x1000 leichter als das Original.



Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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