Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

E-Mails sind aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken – doch sie verursachen auch Stress, Überforderung und Abhängigkeit bei Angestellten.

In unserem Hauptartikel können Sie herausfinden, was für ein E-Mail-Typ Sie sind und zudem erfahren Sie 10 Regeln, die Ihnen und Ihren E-Mail-Partnern die tägliche Arbeit erleichtern.

Elektronische Grüsse

Willy Knüsel


PS:

Unsere „False friends“ fallen heute und nächsten Montag aus, da unsere Englisch Spezialistin in den Ferien weilt.




Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

 „In einer Fünftelsekunde kannst du eine Botschaft rund um die Welt senden. Aber es kann Jahre dauern, bis sie von der Aussenseite eines Menschenschädels nach innen dringt.“
Charles F. Kettering, Industrieller

„Eines Morgens werden wir aufwachen und feststellen, dass wir nicht mehr mit der Hand schreiben können, von unserem Schreibtisch sind Briefumschläge und -papier verschwunden, die Tinte im Füller ist vertrocknet. Wir öffnen den Mund, und kein Laut kommt heraus. Wir haben es verlernt, uns die Hände zu schütteln oder laut zu lachen. Sicher, wir können weiter kommunizieren, alle in demselben uniformierten Stil. Der einzige Unterschied zwischen unseren Botschaften aber wird der Inhalt sein.“
Clifford Stoll, amerikanischer Astrophysiker und Computer-Pionier

„Irgendwann habe ich alles, was ich heute mit mir trage, in einer kleinen PC-Brieftasche inklusive Telefon, E-Mail und digitalem Geld. Letzteres ist keine Zukunftsmusik.“
Josef Brauner (1997)




Cartoon der Woche:






Zehn Regeln, wie Sie die E-Mail-Flut in den Griff bekommen

E-Mail-Kommunikation bringt neben zahlreichen Vereinfachungen auch Probleme mit sich: Die Zahl der E-Mails, die an einem Tag empfangen und verschickt werden, steigt kontinuierlich.

So ist das durchschnittliche Volumen des elektronischen Briefverkehrs im letzten Jahr gemäss einer Studie von Symantec um fast die Hälfte angewachsen. Bei 8% der befragten Unternehmen hat sich die Zahl der E-Mails innerhalb eines Jahres sogar verdoppelt.

Folge davon sind: Unübersichtlichkeit und Überforderung der Mitarbeiter. Wenn Sie die folgenden Tipps befolgen, können Sie Ihre E-Mails viel effizienter bearbeiten und verwalten und Sie tragen zusätzlich dazu bei, die E-Mail-Flut in Ihrem Unternehmen zu vermindern.

1. Notwendigkeit

Ein E-Mail ist nicht immer der optimale Kommunikationsweg. Oft ist ein Telefonat oder ein persönlicher Kontakt schneller, einfacher und vor allem eindeutiger. E-Mails sind besonders ungeeignet für Diskussionen, persönliche Kritik oder vertrauliche Themen.

2. Höflichkeit und klarer Inhalt

Die Schnelligkeit von E-Mails verleitet manchmal dazu, emotional zu reagieren. Emotionen, Ironie oder Zweideutigkeiten kommen beim Empfänger meistens nicht so an, wie sie gemeint sind. Deshalb sind E-Mails oft Ursache von Streit und Missverständnissen.

3. Gestaltung

Auch die elektronische Post ist eine Visitenkarte des Unternehmens. Darstellung und Rechtschreibung dürfen nicht vergessen gehen. Dazu gehören auch die Anrede und die Grussformel am Schluss und nicht vergessen: die Signatur.

4. Betreffzeile

Die Betreffzeile muss immer ausgefüllt sein und sie sollte eine kurze Zusammenfassung des E-Mail-Inhaltes sein. Der Empfänger sollte nach dem Lesen der Betreffzeile wissen, worum es im E-Mail geht.

5. Nur ein Thema pro E-Mail

Schreiben Sie pro E-Mail immer nur über ein Thema. Sie erleichtern sich und dem Empfänger die Bearbeitung, die Zuordnung und Ablage der E-Mails.

6. Sparsam umgehen mit Cc… (Kopie an…)

Überlegen Sie sich immer, wer eine Kopie eines E-Mails wirklich braucht. Vergessen Sie die Absicherungsmentalität, alle auf den Verteiler zu nehmen, die „unter Umständen“ am Thema interessiert sein könnten.

7. Reaktionszeit

Ein E-Mail ist ein schnelles Kommunikationsmittel, aber es muss nicht innerhalb von 5 Minuten beantwortet sein. Es genügt vollkommen, wenn Sie bis spätestens am Folgetag antworten.

8. Abwesenheitsassistent

Sind Sie länger als 2 Tage abwesend, dann aktivieren Sie den Abwesenheitsassistenten.

9. Signale beim E-Mail-Eingang ausschalten

Akustische oder visuelle Signale beim Empfang eines E-Mails stören die Konzentration und den Arbeitsfluss. Schalten Sie diese deshalb aus und bearbeiten Sie den Posteingang im Normalfall 2-3 Mal täglich.

10. Leerer Posteingang am Abend

Der Posteingang ist weder ein Archiv noch eine Pendenzenliste. Versuchen Sie, alle eingehenden E-Mails bis am Abend zu verarbeiten (Wie Sie einen leeren Posteingang erhalten, zeigen wir Ihnen im nächsten Newsletter).




Welcher E-Mail-Typ sind Sie?

Die Studie von Symantec hat unter anderem vier verschieden Typen von E-Mail-Benutzern identifiziert. Urteilen Sie selber, zu welchem Typ Sie gehören:

Der Disziplinierte:
Der disziplinierte Nutzer ist im Umgang mit E-Mails eher entspannt und nutzt diese meist nur während der Arbeit.

Der Abhängige:
Von ihren E-Mails abhängige Nutzer rufen praktisch ständig und zwanghaft über alle Kanäle ihre E-Mails ab. Unter diesem Typ befinden sich auch die meisten Blackberry-Benutzer. Tipp: zwingen Sie sich, nur maximal 4-mal Ihren Posteingang zu bearbeiten und schalten Sie alle Benachrichtigungssignale aus.

Der Ängstliche:
Der ängstliche User versucht den Umgang mit E-Mails zu vermeiden und sucht andere Kommunikationsmittel, zum Beispiel mündlich per Telefon oder im direkten Gespräch. Tipp: Versuchen Sie möglichst alle einfachen Kommunikationsaufgaben per E-Mail zu erledigen, zum Beispiel Informationen anfordern oder weiter geben. Sie sparen damit sehr viel Zeit.

Der Überforderte:
Der überforderte Nutzer wird bei seiner Arbeit mit E-Mails bombardiert und hat Probleme, sie zu bewältigen. Er versucht zwar alle E-Mails zu lesen, um die Kontrolle zu behalten, es fehlt ihm aber die Zeit dazu. Tipp: Befördern Sie alle unwichtigen E-Mails (Cc-Mails, Newsletter usw.) per automatischer Regel in einen separaten Ordner und lesen Sie diesen nur wenn Sie Zeit haben.




Outlook: Terminserien von mehr als einem Jahr

Anscheinend kann Outlook nur jährliche wiederkehrende Termine und nicht Terminserien alle 2 oder mehr Jahre verwalten.

Was aber, wenn Sie – etwa für die Inspektion Ihrer Dachflächenfenster – eine Terminserie erstellen müssen, deren Termine nur alle zwei Jahre fällig werden?

Mit dem folgenden Trick können Sie Outlook überlisten:

Geben Sie als Serienmuster an, dass Sie monatlich einen Termin haben. Dann müssen Sie nur noch im oberen Feld „Am“ angeben, dass Sie dies für 24 Monate einrichten wollen („Am ... jedes 24. Monats“ = jedes zweite Jahr).






Recht: Die Vertragsklausel "anwendbares Recht"

Sofern nicht zwingende Vorschriften entgegenstehen, ist das Recht, dem der Vertrag unterstellt werden will, frei von den Parteien wählbar.

Insbesondere bei Verträgen mit internationalem Bezug werden daher regelmässig Klauseln in den Vertrag aufgenommen, die das anwendbare Recht festlegen. Der Vertrag beurteilt sich in diesen Fällen - selbst wenn ein schweizerisches Gericht angerufen wird - immer und ausschliesslich nach dem vereinbarten Recht.

Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch




AufgeLesen: Glücklich sein beginnt im Kopf

Wer regelmässig über seine Ziele und Wünsche nachdenkt, tut etwas für sein Glück, haben Psychologen in einer entsprechenden Studie herausgefunden (Journal of Positive Psychologie, Bd. 1/2, 2006)

Positive Gefühle kann man selbst beeinflussen. Wie? Indem man sich die Zeit nimmt, mehrmals pro Woche seine Vorstellungen von persönlichen Zielen und der eigenen Zukunft detailliert niederzuschreiben.

In der Studie mussten Probanden mehrmals pro Woche ihr „bestmögliches Selbst“ entwerfen. Eine zweite Versuchsgruppe sollte Momente des Lebens zusammentragen, für die man dankbar sein kann. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe schliesslich mussten lediglich aufschreiben, was sie im Laufe des Tages erlebt hatten.

Vor dem Versuch und nach vier Wochen wurde bei allen Versuchpersonen der emotionale Zustand ermittelt.

Die Gruppe, die das „bestmögliche Selbst“ entwerfen sollte, sowie die Dankbarkeitsgruppe“ hoben sich von der Kontrollgruppe positiv ab. Zudem zeigte sich, dass nur die erste Gruppe auch langfristig glücklicher war.

Die Auseinandersetzung mit dem „bestmöglichen Selbst“ strukturiert nach Meinung der Wissenschaftler Gefühle und Motive und verhilft auch zur Lösung eventuell bestehender Konflikte.

Wer Spass daran hat, über sich selbst nachzudenken und in Form des bestmöglichen Selbst“ regelmässig an seinem Glück zu arbeiten, der hat gute Chancen, dieses Glück auch zu erreichen und erhalten zu können.




Rätsel: Eifelturm

Der Eifelturm in Paris ist dreihundert Meter hoch und wiegt circa 8000 Tonnen. Würde man ihn aus dem gleichen Material in einer Höhe von dreissig Zentimetern originalgetreu nachbauen, wie schwer wäre er dann?




Lösung: Zahlenreihe

1
11
21
1211
111221
Wie lautet die nächste Zeile?
312211
In Worten bedeutet die Lösung: Die vorherige Zahlenreihe besteht aus drei Einsen, zwei Zweien und einer Eins (3x1, 2x2, 1x1 oder eben 312211).




Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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