Grüezi
Auf Einladung einer Studentengruppe durfte Diego Maradona seine
Lebensweisheiten an der berühmten englischen Universität Oxford zum Besten
geben. Die Studenten verfolgten Maradonas in Spanisch gehaltene Rede mit
mässigem Interesse. Erst als der Argentinier einen Golfball mit den Füssen
jonglierte, brandete Beifall auf…
Das gesprochene Wort gilt zwar
immer noch etwas, mit visuellen Präsentationen können Sie die Wirkung
Ihrer Worte allerdings massiv steigern. Lesen Sie in unserem Hauptartikel,
wie Sie das angehen sollen und was Sie dabei beachten müssen.
Ihr Willy Knüsel
Lesen Sie
heute:
Sprüche der Woche:
„Die Welt erwartet Ergebnisse. Sprich nicht über deine Bemühungen. Zeig
ihnen das Baby.“ unbekannt
„In the modern world of business, it is useless to be a creative
original thinker unless you can also sell what you create. Management
cannot be expected to recognize a good idea unless it is presented to them
by a good salesman“. David Ogilvy (1911-99), Werbefachmann; Gründer
Ogilvy & Mather
“Eine Rede abzulesen ist wie ein Telefon zu küssen - es fehlt
was!“ Jesse Jackson (*1941), amerikanischer Politiker
“Wie viel in der Welt auf die Präsentation ankommt, kann man schon
daraus erkennen, dass Wein, aus Kaffeetassen getrunken, ein sehr elendes
Getränk ist!“ Georg Christoph Lichtenberg
Cartoon der Woche:
Quelle: Georg Zitzmann / www.showzeichner.com
Wie Sie wirkungsvoll Präsentieren
Vieles ist eine Frage der Technik – gerade bei Vorträgen und
Präsentationen Lesen Sie, mit welchen Schritten Sie dafür sorgen, dass
Sie nicht nur eine optisch perfekte PowerPoint-Präsentation haben, sondern
auch einen Vortrag, der eine Botschaft enthält und bei Ihrer Zielgruppe
die erwünschte Wirkung erzeugt.
Die richtige Vorbereitung
der Präsentation
- Ist das Ziel der Präsentation klar definiert? Überlegen Sie sich
genau, was Sie mit der Präsentation erreichen wollen. Das heisst: Warum
wird die Präsentation gehalten und welches Ziel wollen Sie erreichen.
- Sind die Hauptaussagen der Präsentation deutlich herausgearbeitet?
Kurz: hat die Präsentation eine Botschaft. Das Aneinanderreihen von
Informationen, das Zusammenkopieren verschiedener Folien ist noch längst
keine Präsentation. Entscheidend ist, dass beim Publikum etwas "hängen
bleibt". Haben Sie die Präsentation schon einmal daraufhin untersucht,
ob sie eine Botschaft enthält und ob diese auch für andere erkennbar
ist?
- Ist die Präsentation auf die Zielgruppe ausgerichtet? Stellen Sie
sich vor jeder Präsentation die Frage, was die Zuschauer über das Thema
wissen und was sie interessieren wird. Denn: Ein Vortrag für Jugendliche
sieht sicher anders aus als eine Präsentation für ein Fachpublikum.
Hinterfragen Sie also vor dem Anfertigen von Folien, welches Wissen
vorausgesetzt werden kann und was erklärt werden muss! Welche Meinungen
gibt es zum Thema, sind Widerstände zu erwarten, müssen Argumente und
Informationen deshalb speziell aufbereitet werden?
Der Aufbau der Präsentation
- Wählen Sie einen originellen oder verblüffenden Einstieg. Beispiel:
Beginnen Sie mit einem eigenen Erlebnis oder alternativ mit einem
ungewöhnlichen Zitat, das Sie beeindruckt und Ihre Ansichten in Bezug
auf Ihr Redethema geprägt hat. Ich zum Beispiel beginne des Thema
E-Mail-Management mit Jonglieren und leite dann über, dass
E-Mail-Management gleichbedeutend ist mit E-Mails jonglieren.
- Bauen Sie immer wieder Bilder und typische und nachvollziehbare
Beispiele ein, um bei Ihren Zuhörern beide Gehirnhälften (die rationale
und die sinnliche) anzusprechen. So bleiben diese nicht nur länger
aufmerksam, sie können sich die Inhalte auch viel besser merken.
- Arbeiten Sie bei Ihrer Powerpoint-Präsentation eher bildlastig, und
geben Sie die Erklärungen dazu stets mündlich. So sprechen Sie beide
Sinne an und entgehen der Gefahr, projizierte Texte nur abzulesen, die
ohnehin jeder vor sich hat (und schneller liest als Sie).
- Bauen Sie Interaktionen mit dem Publikum ein. Dies sorgt für
Abwechslung, macht Ihre Souveränität deutlich und ermöglicht es, Inhalte
noch besser beim Publikum zu "platzieren". Also: Stellen Sie Fragen,
machen Sie eine kleine Umfrage, oder ein kurzes Experiment mit dem
Publikum.
- Hat die Präsentation neben Einleitung und Hauptteil auch einen guten
Schluss?
Oft fehlt der Schluss, weil nicht mehr die Zeit war,
wesentliche Aussagen prägnant und optisch eindrucksvoll
zusammenzufassen. Doch merken Sie sich, das, was am Ende gesagt und
gezeigt wird, bleibt besonders stark bei den Zuhörern haften.
Ungeübte Vortragende erkennen Sie daran, dass sie das Publikum
über das Ende der Präsentation im Unklaren lassen und keinen erkennbaren
Schlusspunkt setzen. Sorgen Sie deshalb mit gut durchdachten Folien für
einen "guten Abgang".
- Schliesslich: Spätestens beim Formulieren der abschliessenden Folien
sollte die Hauptaussage der Präsentation "zum Vorschein kommen". Es ist
daher gar keine schlechte Idee, beim Ausarbeiten einer Präsentation mit
dem Schlussteil zu beginnen.
Allgemeine Tipps für Ihre Präsentation
- Lernen Sie nicht auswendig, und lesen Sie nicht durchgängig von
einem Manuskript ab, sondern arbeiten Sie wie Fernsehmoderatoren mit
Stichwortkarten. Sie formulieren so automatisch verständlicher.
Ausserdem behalten Sie mit dem Blick ins Publikum auch den Kontakt zu
Ihren Zuhörern.
- Schalten Sie die Projektion ab, wenn Sie zwischen einzelnen Bildern
weiteren Text sprechen. Sonst bleiben die Zuhörer am Bild kleben und
folgen Ihren Ausführungen nicht mehr.
- Überlegen Sie sich, wann Sie Fragen aus dem Publikum annehmen
wollen: während Ihres Vortrags, nach einzelnen thematisch
abgeschlossenen Kapiteln oder erst ganz am Schluss und kommunizieren Sie
das zu Beginn der Präsentation.
- Wohin mit den Händen? Die richtige Gestik trägt eine Menge zu einem
erfolgreichen Vortrag bei:
Verstecken Sie Hände nicht in Hosentaschen
oder hinter dem Körper. Verschränken Sie Ihre Hände nicht vor dem
Körper. Halten Sie Ihre Hände oberhalb der Gürtellinie. Legen Sie
die Hände locker zusammen. Machen Sie raumgreifende Gesten zur
Unterstreichung des Gesagten. Lassen Sie Ihre Hände mitreden und
mitarbeiten. Vermeiden Sie wildes Gestikulieren.
- Präsentieren Sie nach Möglichkeit barrierefrei, das heisst ohne
Rednerpult und nicht statisch. Versuchen Sie den Raum zu nutzen: Treten
Sie direkt vors Publikum und wieder zurück. Wechseln Sie mal auf die
linke Seite, mal auf die rechte Seite des Raumes, aber nicht wie ein
Löwe im Käfig.
- Anzahl der Folien pro Vortrag: Pro Minute maximal eine Grafik.
- Keine überfrachteten Folien. Das heisst, weder zu viel Text noch zu
viele grafische Elemente.
- Schriftgrösse: mindestens 20 Punkte. Dies hängt natürlich auch von
der Raumgrösse und der Projektionsfläche ab.
Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends
False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen
ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:
|
False friend |
Richtig |
Beispiel |
| Formular |
the formula (Formel) |
the form |
Please fill in the form. |
| genial |
genial (angenehm, froh) |
brilliant |
He is a brilliant thinker. |
| Gift |
the gift (Geschenk) |
the poison |
There is poison in the bottle. |
| Glanz |
the glance (Blick) |
the shine, glory |
His shoes have a perfect shine. |
| gültig |
guilty (schuldig)) |
valid |
The ticket is valid. |
| Handy |
handy (griffbereit, praktisch) |
the mobile phone |
Please call me on my
mobile. |
Outlook: Liste verwendeter E-Mail-Adressen teilweise oder ganz
löschen
Sobald Sie ins Feld An… Buchstaben eingeben, zeigt
Ihnen Outlook alle Adressen an, die mit dem oder den entsprechenden
Buchstaben beginnen. Outlook speichert also alle E-Mail-Adressen, welche
Sie je einmal eingegeben haben. Dabei wird ab Outlook 2003 jene Adresse
zuerst angezeigt, welche Sie am häufigsten benützen. Falls Ihnen die
Liste zu lang ist, oder falls fehlerhafte Einträge in der Liste sind,
können Sie die vielen überflüssigen Einträge mit der Taste
Delete einfach entfernen Wenn Sie die ganze Liste
entfernen wollen, löschen Sie die Datei: OUTLOOK.NK2 im
Ordner: Dokumente und Einstellungen \ Name \ Anwendungsdaten \
Microsoft \ Outlook Diese Liste wird dann von Outlook wieder (leer)
angelegt und mit den von nun an benutzten E-Mail-Adressen gefüllt.
Recht: Ferienplanung am Arbeitsplatz
Jeder Arbeitnehmer hat im Jahr Anspruch auf mindestens 4 Wochen Ferien,
deren Zeitpunkt letztlich der Arbeitgeber bestimmt. Dieser hat dabei aber
nach Möglichkeit Wünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen und
ausreichend Zeit (ca. 3 Monate) für die Ferienplanung einzuräumen. Wird
der Arbeitnehmer - etwa wegen Krankheit - "ferienunfähig", so müssen die
Ferien verschoben werden. Im Gegenzug darf der Arbeitgeber, falls
betrieblich dringend notwendig, den Arbeitnehmer gegen Kostenerstattung
sogar aus den Ferien zurückrufen.
Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch
AufgeLesen: Akustische Werbebotschaften
Voice Mailing stammt aus den USA und erfreut sich auch in Europa
wachsender Beliebtheit. Dabei werden vor allem Stammkunden (die im Übrigen
ihre Einwilligung zum Erhalt von Informationen via Telefon gegeben haben)
so lange angerufen, bis sie auch wirklich erreicht werden.
Bis zu
10-mal wählt ein Telefonserver die private Nummer, um nach dem Abheben des
Hörers eine Werbeinformation abzuspielen. Der Angerufene vernimmt dann
beispielsweise, dass ein Händler eine besondere Rabattaktion gestartet
hat, dass man ihn zu einer besonderen Kundenveranstaltung einladen möchte
oder dass es an einem bestimmten Tag ein kostenloses Essen für die
Stammkunden etwa eines Möbelhauses gibt.
Durchschnittlich werden
80 von 100 Nummern auch wirklich erreicht und, wichtiger noch: Die Voice
Mail-Aktionen führen zu einer Netto-Response zwischen 4% und 10%.
Eine gut gepflegte Kundendatenbank ist das A und O dieser neuen
Werbeform. Die Kunden sollten jedoch nicht häufiger als drei bis vier Mal
pro Jahr mit solchen Anruf-Aktionen beglückt werden, um kein Problem mit
der Glaubwürdigkeit zu bekommen.
Rätsel: Was ist gemeint?
Bundesrat Merz hat einen Kurzen, Arnold Schwarzenegger einen Langen,
Ehepaare benutzen ihn oft gemeinsam, ein Junggeselle hat ihn für sich
allein, Madonna hat keinen, und der Papst benutzt ihn nie. Was ist
gemeint?
Lösung: Mutter und Tochter Silvia ist genau 25
Jahre jünger als ihre Mutter. In 7 Jahren wird die Mutter 5-mal so alt
sein wie Silvia. Wo befindet sich Silvias Vater? Das Rätsel ist
wirklich lösbar. Wenn man Anhand der Angaben das Alter von Silvia
ausrechnet, dann stellt man fest, dass Silvia erst in 9 Monaten geboren
wird. Somit findet gerade die Zeugung statt. Das heisst: Der Vater
befindet sich bei der Mutter. Lösungsweg: S = Silvia M =
Mutter Siliva ist genau 25 Jahre jünger als ihre Mutter. Das
bedeutet: S+25 = M In 7 Jahren wird die Mutter 5-mal so alt sein wie
Silvia. Das bedeutet: M+7 = (S+7) * 5 Wir haben also folgende beide
Formeln: S+25 = M M+7 = (S+7) * 5 Nun ersetzen wir in der
zweiten Formel die Variable M durch S+25 (denn laut der ersten Formel ist
ja beides dasselbe. So erhalten wir eine Formel mit nur noch einer
Variablen: S+25+7 = (S+7) * 5 Die 25 und die 7 kann man gleich
zusammenzählen: S+32 = (S+7) * 5 Nun lösen wir die Klammer auf, indem
wir die beiden Summanden (S und 7) jeweils mit der 5 malnehmen: S+32 =
S*5 + 7*5 Nun kann man die 7*5 gleich ausrechnen: S+32 = S*5 +
35 Dann ziehen wir von beiden Seiten der Gleichung 32 ab: S = S*5 +
3 Dann auf beiden Seiten der Gleichung S abziehen: 0 = S*4 + 3 Und
jetzt noch die 3 auf die andere Seite bringen: -3 = S*4 Und durch 4
teilen: -3/4 = S Silvia ist also minus 3/4 Jahre alt. 3/4 Jahr sind
genau 9 Monate. Silvia wird somit in 9 Monaten erst geboren.
Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500
Solothurn Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch
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