Mehr Produktivität im Büro


Grüezi [Vorname_Name]

Die Zehn Gebote haben 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 Wörter.Die EU-Verordnung zur Einfuhr von Karamelbonbons hat 25.911 Wörter.

Ich kann locker ein E-Mail-Reglement mit 50 Seiten schreiben aber auch eines auf einer Seite. Was ist der Unterschied? Das eine wird gelesen und wirkt, das andere kostet viel.

Organisationen haben die Tendenz zu Überorganisation. Mehr darüber in unserem Hauptbeitrag.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Man muss die Dinge so tief sehen, dass sie einfach werden.
Konrad Adenauer

Einfach denken ist eine Gabe Gottes. Einfach denken und einfach reden ist eine doppelte Gabe Gottes.
Konrad Adenauer

Sind nicht die grössten Wahrheiten immer auch simpel? Die zehn Gebote zum Beispiel sind ja auch simpel und trotzdem bestehen sie schon seit Jahrtausenden.
André Kostolany, Börsenkolumnist

Vollkommenheit entsteht nicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.
Antoine de Saint-Exupéry



Cartoon der Woche:





Die wesentliche Dinge sind einfach

„Mehr ist besser“ und „Perfektion ist das Optimum“. Von diesen Schein-Wahrheiten sollten Sie sich lösen. Denn die wirklich wesentlichen Dinge im Leben sind einfach, benötigen aber Konzentration und Disziplin.

Die Reduktion auf das Wesentliche vermindert Ihre Abhängigkeiten und Ihren Stress im Arbeitsalltag. Dadurch erhöhen Sie die Qualität sowohl im Geschäft als auch daheim – und Sie leben zufriedener.

Überorganisation wegen Fehlern?

Oft sind Fehler und Probleme der Grund für Überorganisation. Fehler sind jedoch menschlich und nicht zu vermeiden. Daran ändern auch tausend Reglemente und Optimierungen nichts. Natürlich versuchen wir immer, fehlerlos zu arbeiten, das ist auch gut so. Doch wir dürfen nicht nach einer Organisation streben, die alle Fehler schon im Voraus zu eliminieren versucht.

Erfolgreiche Produktionsbetriebe wie zum Beispiel Porsche halten sich an den Grundsatz: Korrigieren Sie Fehler, wenn sie auftreten und dann sofort. Das heisst, wenn Sie einen Fehler feststellen, jagen Sie ihm nach und stellen sie ihn so schnell wie möglich ab – ein für alle Mal.

Im ersten Moment mag das mehr Mühe kosten, doch Sie brauchen sich dann nicht immer wieder mit dem gleichen Fehler zu beschäftigen.

Dazu brauchen Sie im Normalfall auch keine Anpassung der Organisation oder ein neuen Reglement, welches auch dies und jenes noch regelt, sondern es genügt, wenn Sie den Fehler ausmerzen.

Vereinfachen Sie Ihre Arbeit

Vereinfachen bedeutet, sich aus Aktivitäten auszuklinken, deren Zeitaufwand nicht im Verhältnis zum Gewinn steht.

Ermitteln Sie die Bereiche, die am meisten Wert schaffen. Denken Sie immer wieder an die berühmte 80/20-Regel: Nur 20 % Ihrer Tätigkeit schaffen 80 % des Ergebnisses. Welche Tätigkeiten gehören zu den 20 Prozent und welche zu den 80 Prozent? Überlegen Sie sich:

  • Was sind meine Talente?
  • Was sind die ertragreichsten Produkte und Dienstleistungen?
  • Was sind die Kernkompetenzen unserer Firma?
  • Welche sind unsere besten Kunden?
  • Was sind die wirksamsten Marketingmethoden?

Wenn Sie Ihre Stärken analysiert haben, widmen Sie diesen mehr Zeit. Reduzieren oder meiden Sie andere Tätigkeiten und Bereiche oder noch besser, schaffen Sie sie so schnell wie möglich ganz ab.

Chef sein ist einfach

Es ist einfach, etwas zu komplizieren, aber sehr kompliziert, etwas zu vereinfachen.

Schon Jack Welch schrieb in seinem Buch «Business is simple»: „Die Komplexität der Unternehmensführung wird immer überschätzt. Unternehmensführung ist keine komplizierte Wissenschaft.“.

Gute Unternehmer versuchen deshalb immer, Probleme einfach und schnell zu lösen.

Kurshinweis: Mit PEP an die Arbeit

Weniger Stress, dafür mehr Übersicht und Gelassenheit. In diesem Kurs erfahren Sie, wie Sie Ihre Arbeit leichter meistern und mehr Zeit für Wichtiges finden.

Der kaufmännische Verband führt am 21. Oktober 2008 diesen Kurs mit Willy Knüsel als Kursleiter durch. Nähere Informationen erfahren Sie hierhttp://www.sfw.ch/80/Seminare/Administration.html





Das Telefonat:
Die wichtige, oft vergessene Kommunikation

Ist von (integrierter) Unternehmenskommunikation die Rede, denken die meisten Leute an Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Events und vielleicht noch Interne Kommunikation. Ein wichtiger Kanal geht jedoch meist vergessen: die Kommunikation via Telefon.

Dabei ist doch gerade das Telefon oft der erste reelle Kontakt, den ich als Kundin mit einem Unternehmen eingehe! Ich habe mich im Web über das Angebot erkundigt und möchte einige Fragen persönlich beantwortet haben. Also greife ich zum Telefon und wähle die angegebene Telefonnummer der Firma oder, falls vorhanden, die Direktwahl zur zuständigen Fachperson.

Die Telefonzentrale ist die Visitenkarte der Firma

Oft scheinen sich die Menschen am anderen Ende der Leitung nicht bewusst zu sein, welch wichtige Funktion sie beim Entgegennehmen des (externen) Anrufs innehaben. Sie sind in diesem Augenblick die Visitenkarte ihrer Firma. Der erste Eindruck ist bekanntlich beim ersten Kontakt mit einem Menschen sehr prägend – dasselbe gilt auch für eine Unternehmung.

Meldet sich am anderen Ende der Leitung ein Individuum nur mit eigenem Namen, oder stellt es diesem den Firmennamen voran? Die ersten in den Hörer gesprochenen Wörter geben tiefen Einblick, wie stark resp. ob überhaupt sich jemand mit der Unternehmung identifiziert. Ja, sie lassen sogar Schlüsse auf die Firmenkultur zu.

Am Telefon fehlt uns die nonverbale Kommunikation

Zu schnell und undeutlich ausgesprochene Namen vermitteln ebenfalls kein Vertrauen erweckendes Bild der Unternehmung. Eine deutliche Aussprache und angemessene Lautstärke ist beim Telefon besonders wichtig, fehlt doch das Gesicht des «Gegenübers» und damit ein wichtiges Kommunikationsmittel.

Das Telefon als Kommunikationsmittel spielt natürlich nicht nur in der externen Kommunikation eine wichtige Rolle. Betriebsintern läuft vieles auch im Zeitalter von E-Mail und Intranet via Telefon. Einen Anruf professionell tätigen ist genau so wichtig wie das korrekte Entgegennehmen. Mehr dazu nächste Woche.

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Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen.
Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1.

We regret to have to inform you that our plane will arrive Chicago one hour late.

2.

They wrote that we would be getting a package in the next time.

3.

Any house owner can tell you that although an own house is a wonderful thing, it is never as cheap as a rented one.

4.

I decided to stay in my parents’ home the whole weekend.

5.

This remembers me of my mother.

6.

In his position as foreman he has the authority to give orders.




Outlook: E-Mail-Adresse von ausgetretenen Mitarbeitern

Ein Mitarbeiter verlässt Ihr Unternehmen. Was passiert nun mit E-Mails, die an seine alte E-Mail-Adresse gesendet werden – was noch lange vorkommen kann.

So lösen Sie das Problem:

  1. Es ist nicht ratsam, wenn Sie die E-Mail-Adresse des ausgeschiedenen Mitarbeiters löschen lassen, denn so verlieren Sie eventuell für das Unternehmen wichtige Informationen.

  2. Nutzen Sie die Abwesenheitsfunktion von Outlook, die automatisch Antworten auf alle E-Mails versendet. Ein möglicher Text für die automatische Antwort könnte wie folgt lauten: «Herr Meier ist nicht mehr in unserem Unternehmen tätig. Ihr E-Mail kann nicht mehr an ihn weitergeleitet werden und wird gelöscht. Der Nachfolger von Herrn Meier ist Tom Huber, tom.huber@firma.ch. Falls Ihre Nachricht unser Unternehmen betrifft, bitten wir Sie, sich an Tom Huber zu wenden.“

  3. In den ersten Wochen nach dem Austritt des Mitarbeiters, ist es ratsam, das Postfach des ausgetretenen Mitarbeiters durchzusehen. Aber aufgepasst: E-Mails, die klar privat sind, dürfen nicht eingesehen werden und müssen sofort gelöscht werden.

  4. Nach etwa 3 – 6 Monaten können Sie das E-Mail-Postfach definitiv löschen.



Rätsel: Mit und ohne „A“

Zu meinen Füssen eilt in Hast
Umher es fleissig, ohne Säumen
Doch über mir hoch in den Bäumen
Hüpft es ohne „A“ von Ast zu Ast.

Lösung: Wie viele Tage hat der Monat

Einige Monate haben 30 Tage, andere 31. Wie viele Monate haben 28 Tage?

Lösung:
Alle zwölf, denn jeder Monat hat mindestens 28 Tage.


Lösungen Englisch-Tipps

1.

We regret to have to inform you that our plane will arrive in Chicago one hour late.

Das Auslassen der Präposition ist Bahnhofsenglisch. Im korrekten Englisch ist das nicht akzeptabel.

2.

They wrote that we would be getting a package in the near future.

Verdeutschtes Englisch

3.

Any house owner can tell you that although your own house is a wonderful thing, it is never as cheap as a rented one.

«ein eigenes Haus» ist eine typische deutsche Ausdrucksweise und kann nicht so ins Englische übersetzt werden.

4.

I decided to stay at my parents’ home the whole weekend.

«in» wäre für das englische Sprachempfinden überausgedrückt in Sinne von: innen drin

5.

This reminds me of my mother.

«to remember» = sich an etwas erinnern.
«to remind» = an etwas erinnert werden

6.

In his position of foreman he has the authority to give orders.

Verdeutschtes Englisch



Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 622 56 56 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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