Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Gehören Sie auch zu den Büromenschen, die Sport vor allem aus der TV-Kiste kennen? Schmerzt Ihnen bei der Büroarbeit der Rücken oder fühlen Sie sich im Nacken oft verspannt?

Dann sollten Sie unseren Hauptartikel lesen, denn dort finden Sie Tipps, die Ihrem Rücken gut tun und die Ihr Wohlbefinden bei der Arbeit steigern.

Ihr
Willy Knüsel



Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

„Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern, ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen.“
Aus Spanien

„In der einen Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben. In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.“
Voltaire (1694-1778), frz. Philosoph u. Schriftsteller

„Wenn man auf seinen Körper achtet, geht's auch dem Kopf besser.“
Jil Sander (*1943), dt. Designerin u. Modeschöpferin





Cartoon der Woche:







Wie Sie Wohlbefinden und Konzentration am Arbeitsplatz steigern

Sie kennen dieses Gefühl: Seit längerer Zeit sitzen Sie praktisch bewegungslos an Ihrem Arbeitsplatz vor dem PC und konzentrieren sich auf eine Aufgabe. Irgendwann dringt dieses Gefühl von Unwohlsein oder sogar Schmerz langsam in Ihr Bewusstsein, was Sie endlich wieder dazu bringt, sich kurz zu bewegen.

Und obwohl Ihnen vielleicht das Strecken des Rückens einerseits ein wenig Erleichterung bringt, spüren Sie andererseits dieses tief sitzende dumpfe Gefühl von dauerhaften Verspannungen, von permanent „eingerostet“ sein, vielleicht auch von chronischem Schmerz, der halt gerade noch so auszuhalten ist.

Mit dieser Erfahrung stehen Sie nicht alleine da. Zwei Vergleichsstudien der SECO zeigen alarmierende Werte. Die Studie fragte unter anderem nach Rückenbeschwerden am (Büro-) Arbeitsplatz. Hier die Antworten von 1984 und 1998 im Vergleich:

Oft oder häufig Rückenbeschwerden            1984          13%
Oft oder häufig Rückenbeschwerden            1998          21%

Wenn ich in Seminaren die Teilnehmenden frage, sieht die Bilanz meistens noch düsterer aus. In der Regel bestätigen 35% bis 50% von ihnen häufige oder sogar regelmässige Rückenbeschwerden. Wir können davon ausgehen, dass die nächste Studie der SECO wiederum höhere Werte zeigen wird.

Wo liegt das Problem?
Hier nur die häufigsten bekannten Faktoren genannt, die zu Rückenbeschwerden führen können:

  • Bewegungsmangel
  • Haltungsdefizite
  • permanente Fehlhaltungen am Arbeitsplatz
  • Stress

Die Sache mit der Schwerkraft: Die Schwerkraft wirkt auf alles ein und „zieht“ alles Richtung Erdmittelpunkt. Was das mit Ihrem Rücken zu tun hat? Wenn wir unsere Wirbelsäule nicht korrekt in der Schwerkraft aufrichten, zieht uns die Schwerkraft unweigerlich nach unten. Und nach unten bedeutet in Bezug auf unseren Rücken in eine gebeugte Sitzhaltung. Rundrücken beim Sitzen, nach vorne fallende Schultern, geknickte Halswirbelsäule ist dann das häufigste Bild. Die Folgen aus dieser Fehlhaltung: Verspannungen, Verkürzungen, Kompressionsdruck in der Lendenwirbelsäule und so weiter.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Welches ist Ihre häufigere Haltung am Arbeitsplatz?

Bild A oder B?



A


B


Leider können wir die Wirkung der Schwerkraft auf unseren Rücken nicht vermeiden. Wir können aber lernen, unsere Strukturen (Skelett und Muskulatur) wieder so einzusetzen, dass wir die Schwerkraft zu unserem Vorteil nutzen.

Sie können mit wenigen und einfachen Mitteln zu einer besseren Haltung finden und damit viele Beschwerden vermeiden, vermindern oder vorbeugen. Eine gute, Rücken schonende Haltung, ist wie Zähne putzen. Man gewöhnt sie sich einfach an. Ich kann Ihnen sogar ein einfaches Rezept hierfür geben:

  1. Seien Sie sich Ihrer Haltung am Arbeitsplatz (und im Privatleben) bewusst.
  2. Nutzen Sie die physikalischen Kräfte von Schwerkraft und Zugspannung für eine mühelose aufrechte Haltung.
Richtige Beckenposition Setzen Sie sich vorne auf die Sitzfläche, Füsse aufgestellt am Boden. Bewegen Sie Ihr Becken langsam vor und zurück (zwischen Hohlkreuz und Rundrücken wechseln). Dann mitten Sie Ihr Becken in der neutralen Position ein, und zwar so, dass Sie genau auf Ihren beiden Sitzbeinhöckern sitzen (auf einem harten Stuhl können Sie die beiden Knochen deutlich spüren, wenn Sie genau darauf sitzen). Bringen Sie so oft wie möglich Ihr Becken in diese Position, wenn Sie am PC arbeiten.
Aufgerichtete Wirbelsäule Tun Sie, was Ihnen Ihre Mutter am Esstisch immer gesagt hat: Sitzen Sie gerade! Stellen Sie sich vor, dass Sie eine stolze Brust machen (Brustbein heben) und strecken Sie Ihren Nacken. So, als ob jemand Ihren Nacken an den Haaren nach oben in die Länge ziehen würde, oder so, wie wenn Sie einen vollen Wasserkrug auf dem Kopf balancieren möchten.
Schultern replatzieren Schieben Sie die Schultern nach hinten, bis Sie unter Ihren Ohrläppchen stehen. Ziehen Sie Ihre Schulterblätter nach unten im Rücken (Lassen Sie Ihre Arme baumeln und ziehen Sie dann Ihre Arme Richtung Boden. Das zieht automatisch Ihre Schulterblätter mit nach unten). Halten Sie Ihre Schultern während der Arbeit am PC möglichst in dieser Position und lockern Sie sie zwischendurch immer wieder.
Statik Langes, bewegungsloses Sitzen (statisch) ist für unseren Rücken Gift. Wenn Sie aber schon längere Zeit in derselben Position sitzen, dann am besten mit aufgerichteter Wirbelsäule. Da sind die Belastungen am niedrigsten.
Bewegung Bewegen Sie sich so oft wie nur möglich am Arbeitsplatz. Auch auf Ihrem Bürostuhl. Zurück lehnen, vorne auf dem Pult aufstützen, im Schneidersitz, rücklings auf dem Stuhl sitzen. Wechseln Sie möglichst oft Ihre Position. So ersparen Sie Ihrem Körper lange Fehlbelastungszeiten auf Bandscheiben und Co.

Wenn Sie dieses Tipps versuchen umzusetzen, garantiere ich Ihnen eine Abnahme von Beschwerden, erhöhtes Wohlbefinden, bessere Konzentration und mehr Lebensqualität.

Fazit:
Die Botschaft ist so simpel wie klar: Sie können auf einfache Weise Beschwerden vermindern oder ihnen vorbeugen, Ihre Konzentration und Ihr Wohlbefinden steigern und damit auch ein Stück mehr Lebensqualität für sich selbst schaffen.


Die Rubrik „Gesundheit am Arbeitsplatz“ wird betreut durch unsere Mitarbeiterin Viviana Abati, Arbeitspsychologin und Spezialistin für Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Infos und Kontakt: info@mehrleisten.ch





Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends

False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:

False friend Richtig Beispiel
dementiert demented (dement, wahnsinnig) denied, refuted The CEO denied the rumour.
engagiert engaged (verlobt, besetzt) committed He hold a committed speech.
eventuell eventually (schliesslich) possible He possibly shows up.
Evergreen the evergreen (immergrüne Pflanze) the oldie I like oldies.
Fantasie (Kreativität) the fantasy (Einbildung, Vorstellung) the imagination The author has great imagination.
Fieber the fever (Krankheit, zB Gelbfieber) the temperature The child has high temperature.



 

Outlook: Wie Sie eine zusätzliche Outlook-Datendatei anlegen

Beschwert sich der Systemadministrator ständig bei Ihnen, weil Sie zu viele E-Mail-Nachrichten auf dem Server speichern? Oder möchten Sie gewisse Daten, zum Beispiel erledigte Projektdaten aus Ihrem aktuellen Outlook-Daten (PST) auslagern?

Dann empfiehlt es sich, eine neue Outlook-Datendatei (PST) anzulegen. In diese könne Sie dann beliebig Elemente mit Drag and Drop aus Ihrem Outlook-PST verschieben.

  1. Zeigen Sie im Menü Datei auf Neu, und klicken Sie dann auf Outlook-Datendatei.
  2. Um einen Persönlichen Ordner für Microsoft Outlook (*.pst) zu erstellen klicken Sie auf OK
  3. Geben Sie im Feld Dateiname den Namen der Datei ein, und klicken Sie dann auf OK.
  4. Geben Sie im Feld Name einen Anzeigenamen für den PST-Ordner ein (Zum Beispiel „Abgeschlossene Projekte“.
  5. Wählen Sie alle anderen gewünschten Optionen aus, und klicken Sie auf OK.





Recht: Haftung des Arbeitnehmers für schuldhaft verursachten Schaden

Der Arbeitnehmer haftet grundsätzlich für Schäden, die er dem Arbeitgeber absichtlich oder fahrlässig zugefügt hat. Allerdings sind im Rahmen fahrlässig herbeigeführter Schäden nicht nur die Erfordernisse des konkreten Arbeitsverhältnisses zu berücksichtigen, sondern auch die persönlichen Fähigkeiten und Eigenschaften des Arbeitnehmers. Gehören Schäden zum typischen Unternehmerrisiko - etwa Geschirrbruch im Hotelgewerbe - haftet der Arbeitnehmer sogar nur für grobe Fahrlässigkeit bzw. zur Hälfte bei mittlerer Fahrlässigkeit.

Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch





Rätsel: Mutter und Tochter

Silvia ist genau 25 Jahre jünger als ihre Mutter. In 7 Jahren wird die Mutter 5-mal so alt sein wie Silvia.

Wo befindet sich Silvias Vater?



Lösung: Das dritte Kind

Peters Mutter hat drei Kinder: Tick, Trick und…?

…und Peter natürlich.




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Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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