Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Wenn Sie mit der Bahn von Zürich nach Kloten fahren, ist Ihnen vielleicht auch schon die Hausfassade aufgefallen, auf der mit grossen Lettern steht „HOW TO WORK BETTER“ und darunter 10 Tipps, wie Sie das erreichen können.

Ich finde diese Tipps so gut, dass ich sie für Sie im Hauptartikel aufgeschrieben habe.

Ich wünsche Ihnen einen guten Wochenstart und möglichst viel „Better Work“.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Ohne dass ihm mal was schief ging, ist nie einer Meister geworden....
Russisches Sprichwort

Masslose Eile schaden tut, massvolle Weile, die ist gut.
Bernhard Freidank, mittelhochdeutscher Dichter (1170/80 - 1230)

Change happens.
unbekannt

Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910)

Er verlor am Morgen eine Stunde und vergeudete den Rest des Tages damit, sie zu suchen.
Lord Chesterfield, britischer Staatsmann (1694 - 1773)

Tue nie etwas halb, sonst verlierst du mehr, als du je wieder einholen kannst.
Louis Armstrong, amerikanischer Jazzmusiker (1900 - 1971)

Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.
Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann (106 - 43 v. Chr.)



Cartoon der Woche:







How to work better

Wenn Sie mit der Bahn von Zürich nach Kloten fahren, ist Ihnen vielleicht auch schon die Hausfassade aufgefallen, auf der mit grossen Lettern steht „HOW TO WORK BETTER“ und darunter 10 Tipps, wie Sie das erreichen können.

Ich finde diese Tipps so gut, dass ich sie für Sie nachfolgend aufgeschrieben habe:

  1. Do one thing at a time
  2. Know the problem
  3. Learn to listen
  4. Learn to ask questions
  5. Distinguish sense from nonsense
  6. Accept change as inevitable
  7. Admit mistakes
  8. Say it simple
  9. Be calm
  10. Smile

Ich möchte diese 10 Tipps heute so stehen lassen und in den nächsten Ausgaben unseres Beratungsbriefes auf einzelne Tipps näher eingehen.

 

Kommunikation: Nicht nur Kürze, sondern auch Würze

Texte und Reden seien kurz, habe ich vor einer Woche an dieser Stelle geschrieben. Doch aufgepasst: Es gibt auch eine Grenze!

Die aufs Kürzeste reduzierten Texte finden sich in Lexika. Doch wer liest solche gerne?

Füllwörter sind nicht nur negativ

Damit Texte «fliessen», braucht es einige der oft verächtlich als «Füllwörter» bezeichnete Ausdrücke wie «somit», «nämlich», «durchaus», «im Allgemeinen» oder «übrigens». In der richtigen Dosis eingesetzt werden sie nämlich zu Würzwörtern.

Anregende Zusätze regen zum Lesen und Zuhören an

Auch braucht es anregende Zusätze wie Zitate, anschauliche Beispiele oder rhetorische Fragen. Die anregenden Zusätze und die dosiert eingesetzten Würzwörter machen aus einem nüchternen, technischen Text einen spannenden, abwechslungsreichen, persönlichen Text. Und: Konkrete Beispiele schaffen im Kopf des Zuhörers resp. der Leserin ein Bild. Dies führt dazu, dass die Botschaft nicht nur verstanden wird, sondern auch im Gedächtnis haften bleibt.

Das Dilemma zwischen Würze und Kürze

Dumm nur, dass Füllwörter und anregende Zusätze einen Text wieder verlängern...
Wie Sie aus diesem Dilemma herausfinden, erfahren Sie nächste Woche.

Die Rubrik „Kommunikation“ wird verfasst durch Kommunikationsexpertin:
Myriam Holzner, Kürze&Würze GmbH, Bern, www.kuerzeundwuerze.ch holzner@kuerzeundwuerze.ch





Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen. Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.


1.

A pilot who must fly to London regularly must get used to make instrument landings because of the heavy fog.

2.

He shone his shoes yesterday.

3.

The troubles that you have had are the same like those I’ve had.

4.

If every person would act exactly as he liked, life would be a pretty chaotic affair.

5.

On Saturday I hope to go to the pet shop and become a parakeet.

6.

The typical member of an Olympic team trains his sport six hours a day.




Outlook: Symbolleiste individuell anpassen

Outlook bietet mehrere Symbolleisten an, von denen standardmässig nicht alle aktiviert sind. Eine der ersten Aktionen für eine noch effektivere Nutzung sollte deshalb darin bestehen, die erweiterte Symbolleiste einzublenden. Dazu wählen Sie zum Beispiel im Posteingang den Befehl Ansicht /Symbolleisten / Erweitert an. Ab sofort haben Sie nun beispielsweise per Dropdown-Menü direkten Zugriff auf die verschiedenen Ordneransichten. Oder Sie schalten mit einem einfachen Mausklick das Vorschaufenster ein beziehungsweise aus.

Symbolleiste oben Standard und unten erweitert.



Auch wenn die erweiterte Symbolleiste den Umgang mit Outlook-Elementen noch schneller macht, ist damit keineswegs das Ende der Arbeitserleichterungen erreicht. Alle Symbolleisten lassen sich individuell anpassen. So führen Sie häufig benötigte Aufgaben, für die Sie sonst Menüs und Befehle aufrufen müssten, in Zukunft bequem per Mausklick aus.

Zu beachten ist allerdings, dass die Symbolleisten kontextabhängig sind. Das erkennen Sie beispielsweise, wenn Sie die Standard-Symbolleisten im Posteingang und im Kalender vergleichen. Während im Ordner mit den eingetroffenen Mails Symbole zum Antworten oder Weiterleiten erscheinen, finden Sie im Kalender z.B. die Symbolschaltflächen zum Umschalten zwischen Tages-, Wochen- und Monatsansicht.

Bevor Sie nun individuelle Anpassungen vornehmen, müssen Sie also überlegen, welche Funktionen Sie oft benötigen und welche nicht und dies für den jeweiligen Outlook-Ordner.

Zuerst zeige ich Ihnen, wie Sie Symbole aus der Symbolleiste entfernen können:

Um ein Symbol aus einer der Outlook-Symbolleisten zu entfernen, drücken Sie die Alt-Taste und halten diese fest, während Sie das gewünschte Symbol mit der Maus aus dem Menü-/Symbolleistenbereich ziehen. Neben dem Mauszeiger sehen Sie dann ein kleines X. Sobald Sie die Maustaste loslassen, entfernt Outlook das entsprechende Objekt.

Im nächsten Beitrag erfahren Sie, wie Sie Symbole in die Symbolleiste bringen und wie Sie wieder den Originalszustand herstellen können.


 


Recht: Vertragsabschluss via E-Mail

Generell stellt das schweizerische Obligationenrecht für die meisten Verträge keine Formvorschriften auf. Verträge können also auch formlos geschlossen werden. Massgebend ist eine gegenseitige übereinstimmende Willenserklärung. Damit kann ein Vertrag auch per E-Mail abgeschlossen werden.

Das Fehlen wichtiger Sicherheitsanforderungen (insbesondere Integrität und Authentizität) hat jedoch direkten Einfluss auf den rechtlichen Umgang mit E-Mail. Die Geschäftsabwicklung per E-Mail ist nämlich dann in Frage gestellt, wenn es um den Beweis geht, ob, wer und mit welchem Inhalt etwas per E-Mail vereinbart wurde. Der Richter ist in seiner Beweiswürdigung frei. Er entscheidet also, ob er ein unverschlüsseltes E-Mail überhaupt als Beweis oder Indiz zulässt. Eine beweiskräftige Geschäftsabwicklung via E-Mail kann durch die digitale Signatur erreicht werden.

Konsequenz: Auch ein E-Mail ist ein Dokument, welches aufbewahrt werden muss, falls darin juristisch relevante Vereinbarungen getroffen werden. Mehr dazu in einem späteren Newsletter.




AufgeLesen: Teure Suche nach Informationen

In Europa verschwendet im Schnitt jeder Mitarbeiter im Büro 67 Minuten pro Tag mit der Suche nach wichtigen Informationen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Information Builders.

Hochgerechnet auf einen Konzern mit 1000 Mitarbeitern und einem Jahresgehalt von 80'000 Franken pro Mitarbeiter entstehen durch ineffiziente Informationsablage jährliche Kosten von 12,8 Millionen Franken.





Rätsel: Vielfrass

Je mehr es bekommt, desto hungriger wird es.
Hat es aber alles gefressen, so stirbt es.


Lösung: Quadrate

Vier Hölzer sind so umzulegen, dass zehn Quadrate gebildet werden.

  


Lösungen Englisch-Tipps

1.

A pilot who must fly to London regularly must get used to making instrument landings because of the heavy fog.

Solche Sätze klingen für unser Ohr verkehrt, sind aber richtig.

2.

He shined his shoes yesterday.

To shine = glänzen (unregelmässig)
shine / shone / shone
To shine = polieren (regelmässig)
shine / shined / shined

3.

The troubles that you have had are like those I’ve had.

Like heisst „wie“ im Sinne von „ähnlich“. „Dasselbe“ dagegen übersetzt man mit the same as.

4.

If every person acted exactly as he liked, life would be a pretty chaotic affair.

In einem Bedingungssatz kann nur einmal will oder would vorkommen, aber nie in Verbindung mit if

5.

On Saturday I hope to go to the pet shop and get a parakeet.

to become heisst „werden“ und nicht „bekommen“.

6.

The typical member of an Olympic team practices his sport six hours a day.

You can train your dog, but not your sport. You must practice your sport.



Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 622 56 56 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

Besuchen Sie www.mehrleisten.ch

 
Möchten Sie diesen Newsletter abbestellen? Klicken Sie bitte hier.