Mehr Produktivität im Büro


Grüezi [Vorname_Name]

Ich fragte einmal einen Tankstellenwart, warum es an seiner Tankstelle immer so voll sei, während jene auf der anderen Strassenseite, die vergleichbares Benzin zum selben Preis bot, fast immer leer war.

Er antwortete: "Die sind in einer anderen Branche tätig als wir. Die haben eine Tankstelle, wir sind ein Service-Betrieb."

Szenenwechsel: Warum müssen sich Patienten (also Kunden), die ihre Ärzte aufsuchen, sich auf ihren Krücken vom Ende des Parkplatzes durch Schneewehen kämpfen, weil alle Parkplätze beim Spitaleingang "Für Ärzte reserviert" sind, statt für zahlende Kunden.

Vielleicht liegt es daran, dass das Geld von der Krankenkasse kommt und nicht direkt vom Patienten.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Die Trends kommen von unten, die Versager von oben.
John Naisbitt, amerik. Prognostiker

Es reicht nicht, wenn unsere Manager großartige Wirtschaftsfachleute oder auch tolle Techniker sind, wenn sie den Menschen, also ihren Kunden, längst aus dem Auge verloren haben.
Daniel Goeudevert, Topmanager VW

Trends lassen sich - wie Pferde - leichter in jene Richtung lenken, in die sie sich ohnehin bewegen.
John Naisbitt, amerik. Prognostiker

Die größte Gefahr für unser Geschäft ist, dass ein Tüftler irgendetwas erfindet, was die Regeln in unserer Branche vollkommen verändert, genauso, wie Michael und ich es getan haben.
Bill Gates

Besonders allergisch reagiere ich, wenn einer meiner Mitarbeiter vom Kunden erwartet, dass dieser Verständnis für seine Probleme hat, statt dass er die Probleme des Kunden löst.
Claus Wisser, dt. Unternehmer

Der wahre Präsident des Unternehmens ist der Konsument.
Helmut O. Maucher

Die Welt ist voll von habgierigen, selbstsüchtigen Menschen. Deshalb haben die wenigen, die selbstlos versuchen, anderen zu dienen, einen ungeheuren Vorteil: sie stehen praktisch konkurrenzlos da.
Dale Carnegie



Cartoon der Woche:





Kunden wollen keine Produkte, sondern Lösungen

Ein Bekannter, nennen wir ihn Hans, erzählte mir kürzlich eine kleine Geschichte:

Er hatte einen Versicherungsagenten kommen lassen, weil er eine Versicherung abschliessen wollte.

Nach dem üblichen Small Talk und einem Beratungsgespräch war man sich einig – Hans wollte den Vertrag unterschreiben. Doch dann wurde es ärgerlich:

Der Versicherungsagent musste seinen Laptop starten und einen mobilen Drucker aus der Tasche wuchten. Die Suche nach einer Steckdose für den Drucker endete erst, als Hans ein Verlängerungskabel organisiert hatte. Schliesslich musste der Agent das Papier in den kleinen Drucker fummeln und 5 Versuche starten, bis das Formular endlich produziert war.

Als das Formular endlich unterschriftsreif war, sagte Hans dem Versicherungsagenten, er werde das Formular noch in Ruhe studieren, mit seiner Frau besprechen und es ihm zustellen, falls alles in Ordnung sei.

Hans hat dann noch einen zweiten Versicherungsagenten kommen lassen, der so altmodisch war und mit ihm ein fixfertiges Formular ausfüllte, welches Hans dann sofort unterschrieb.

Solche Erlebnisse zeigen, dass es Unternehmen gibt, die falsche Prioritäten setzen.

Mit dem Versuch, „Prozesse schlanker zu gestalten", verlieren viele Firmen den Fokus auf den Kunden. Nicht was für den Kunden gut ist steht im Zentrum, sondern was für die Firma gut ist.

Doch die Kunden von heute akzeptieren ein solches Verhalten nicht mehr.

Nach dem Ende der „Geiz-ist-geil-Ära“ erwartet der Kunde heute wieder Bequemlichkeit und besonderen Service für sein Geld. Und das ist nicht die einzige alte Tugend, mit der Sie heute Kunden für sich gewinnen.

Werfen Sie einen Blick auf die Zukunftstrends, die wir Ihnen auf den folgenden Seiten zusammengestellt haben.

Trend 1: Ich will keine Produkte mehr

Service und Dienstleistung werden wichtiger als das Produkt. Radikal auf den Punkt gebracht, heisst einer der wichtigsten Trends der kommenden Jahre:

„Es gibt keine Produkte mehr, sondern nur noch Dienstleistungen und Communities!"

Bereits seit Jahren ist offensichtlich, dass sich Produkte mehr und mehr angleichen. Mangels Differenzierungsideen haben die meisten Unternehmen ihr Heil daraufhin in einem fatalen Preiskampf gesucht, der in der Geiz-ist-geil-Mentalität endete.

Diese Phase ist nun vorüber – der Kunde ist der Billig-Mentalität mit ihrem abgespeckten Service überdrüssig und will wieder etwas für sein Geld.

Denkanstoss für Sie: Was ist Ihr Dienstleistungs- oder Service-Paket, das Sie zusammen mit Ihrem Produkt anbieten, um sich von der Konkurrenz abzuheben?

Trend 2: Ich bin ganz schnell weg

Früher war ein Opel-Fahrer ein Opel-Fahrer. Und ein Mercedes-Fahrer ein Mercedes-Fahrer – ein ganzes Leben lang. Solche Produkt-, Firmen- oder Markentreue ist heute akut vom Aussterben bedroht.

Ärgert sich der Autofahrer nur einmal über eine Vertragswerkstatt, wechselt er beim nächsten Autokauf schon die Marke.

Mit Kundentreue allein wegen der Qualität Ihres Produkts können Sie heute und in den nächsten Jahren nicht mehr rechnen.

Denkanstoss für Sie: Auf Stammkunden können Sie sich in Zukunft nicht mehr verlassen. Diese Spezies ist vom Aussterben bedroht.

Starten Sie lieber ein Programm mit dem Motto: „Wir gewinnen unsere bestehenden Kunden tagtäglich neu." Überraschen Sie Ihre vorhandenen Kunden mit neuen Lösungen, Ideen, Vorschlägen oder Produkten. Lassen Sie ihnen die Aufmerksamkeit zukommen, wie einem wichtigen Neukunden.

Trend 3: Ich will es schöner, gemütlicher und bequemer

Der Kunde 2008 hat nach langen Jahren des Preisdumpings die Nase voll von der Billig-Atmosphäre, wie sie typisch ist für Discounter, Elektro- und Möbelmärkte.

Wer heute mehr ausgibt, möchte dafür auch ein Stück Lebensqualität, Bequemlichkeit und Erlebnis bekommen.

In Metropolen wie London sind heute Läden erfolgreich, die eine einzigartige Erlebnis- und Wohlfühl-Atmosphäre verbreiten.

Denkanstoss für Sie: Wie können Sie im Verkauf Ihren Kunden eine Wohlfühl-Atmosphäre und Erlebnisse vermitteln?

Trend 4: Ich will ein gutes Gewissen haben

Die globale Erwärmung, Hungersnöte, die Folgen der Globalisierung...

Der moderne Konsument lebt mit einem schlechten Gewissen, von dem er sich durch bewusste Kaufentscheidungen befreien möchte. Er schaut bei der Kaufentscheidung mehr und mehr darauf, wie ein Unternehmen seiner Verantwortung gerecht wird.

Denkanstoss für Sie: Wissen Sie, welche ökologischen, gesellschaftlichen oder ethischen Werte Ihren Kunden wichtig sind? Finden Sie heraus, was Ihre Kunden bewegt, und zeigen Sie ihnen durch spezielle Angebote, dass Sie auf der gleichen Wellenlänge sind.

Trend 5: Hier bin ich zu Hause

Alle Welt redet von Globalisierung… Doch ein Trend wird dabei übersehen: die Rückbesinnung auf das Lokale, wie sie im Spruch „Think global, act local!“ schön zur Geltung kommt.

In den nächsten Jahren bekommt die Rückbesinnung auf das, was vor der eigenen Haustür passiert, eine neue Dimension.

Denkanstoss für Sie: Wie kann Ihr Unternehmen die Verwurzelung in der Region zeigen?

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Kommunikation: Unterstützen Sie Ihre Worte mit PowerPoint – aber richtig

Es gibt inzwischen Leute, die PowerPoint und verwandte Programme richtiggehend hassen. Grund dafür sind meines Erachtens schlechte Anwendungen auf verschiedenen Ebenen.

Ein Problem liegt im Programm selber: Es bietet extrem viel, was manche Anwender/innen dazu verlockt, die ganze Palette auszuschöpfen. Zu viele, zu unterschiedliche oder einfach der Sache wenig dienliche Animationen sind eine der Folgen. Wer den Text buchstabenweise in die Folie gleiten oder hüpfen lässt, lenkt die Zuhörenden von der Botschaft ab.

Untermalen Sie das Gesprochene visuell

Ziel von Präsentationshilfen wie PowerPoint (oder auch Folien / Flipchart) muss sein, die gesprochene Botschaft zu unterstützen. Eine geschickte Visualisierung des Gesprochenen öffnet einen zweiten Kanal zum Hirn, um die Botschaft nachhaltig zu platzieren. Insbesondere visuell veranlagte Menschen können so den mündlichen Ausführungen viel besser folgen und das Gehörte als Wissen speichern.

Eine gute PowerPoint-Präsentation besteht deshalb idealerweise aus vielen Bildern und Grafiken, die die mündlich beschriebenen Zusammenhänge aufzeigen und/oder ein Gefühl auslösen. Wo Wörter unterlässlich sind, sollten diese möglichst sparsam eingesetzt werden. Das heisst im Normalfall: Keine Sätze – nur Stichworte! Und wenn möglich nicht mehr als sieben Aufzählungspunkte. Dies erlaubt zudem, eine angemessen grosse Schrift zu verwenden (20 Punkt oder grösser).

Geschickte Stichworte dienen dem Publikum und der referierenden Person

Geeignete Stichworte resp. Bilder und Grafiken dienen nicht nur dem Publikum als Verständnis- und Erinnerungshilfe, sondern Ihnen als Referent/in als Stichworte für Ihre freie Rede. Denn dies muss man PowerPoint bei aller (zum Teil gerechtfertigter) Kritik gutschreiben: Es hat viele Leute dazu gebracht, frei zu reden, statt ein geschriebenes Referat abzulesen.

Möchten Sie Ihre Wirkung vor Publikum verbessern?
Kürze&Würze bietet massgeschneiderte Trainings für den überzeugenden Auftritt vor Publikum, Kamera oder Mikrofon. Schildern Sie uns Ihre spezifischen Bedürfnisse – wir unterbreiten Ihnen einen individuell zugeschnittenen Vorschlag. 031 371 70 55 oder kommunikation@kuerzeundwuerze.ch




Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen.
Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1.

Her sister is married with an army officer.

2.

Our train will arrive London at 2 p.m.

3.

The snake made “Sssssst!” when it was disturbed.

4.

If your worrying about the sick cat is keeping you awake, take it to the vet.

5.

People say that he has connections with gangsters.

6.

Without an own car you are dependent on public means of transportation.




Outlook: Einzelne Outlook-Ordner gezielt auslagern

Möchten Sie in Ihrem Outlook Platz und Übersicht schaffen? Dann probieren Sie diesen Tipp:

In Outlook können Sie einzelne Ordner inklusive Unterordner komplett auf der Festplatte speichern. Zum Beispiel ganze Projektordner mit Mails auslagern und beispielsweise dort speichern, wo auch die anderen Projektinformationen gespeichert sind. Zudem reduzieren Sie die Grösse der Outlook-Datendatei, wenn Sie den ausgelagerten Ordner in Outlook anschliessend löschen.

  1. Markieren Sie den gewünschten Ordner in der Outlook-Ordnerliste und wählen Sie Datei / Importieren/Exportieren….
  2. Es wird ein Assistent gestartet. Dort wählen Sie als Aktion In Datei exportieren und als Dateityp Persönliche Ordner-Datei (.pst).
  3. Vergessen Sie nicht, bei Bedarf das Kontrollkästchen Unterordner einbeziehen zu aktivieren. Nun klicken Sie auf Weiter.
  4. Wählen Sie über Durchsuchen einen Speicherort und passenden Namen für die PST-Datei aus – etwa "ProjektXY_E-Mails_2008.pst" – und klicken Sie auf Fertigstellen.
  5. Nun geben Sie noch unter Namen: den Namen ein, wie die Datei in der Outlook-Liste angezeigt werden soll – idealerweise gleich wie der Speichername. Starten Sie den Exportvorgang mit OK.

Nun können Sie den Ordner in Outlook löschen und die Kopie jederzeit wieder in Outlook öffnen, um darin E-Mails zu sichten.




Rätsel: Welche Zahl?

Doppelt soviel + die Hälfte + ein Viertel + 1 = 100

Lösung: Grossvaters Standuhr

Petra schaut auf die Standuhr ihres Grossvaters. Es schlägt gerade 12 Uhr mittags. Wie oft wird der Minutenzeiger am Stundenzeiger bis Mitternacht vorbeiziehen?

Lösung:
Zehn mal. Die erste Überrundung findet etwa um sechs Minuten nach eins statt, also zwischen ein und zwei Uhr. Die zehnte Überrundung findet dementsprechend zwischen zehn und elf Uhr statt. Um exakt 12 Uhr holt der Minutenzeiger den Stundenzeiger zum elften Mal ein, überrundet ihn dann aber noch nicht.


Lösungen Englisch-Tipps

1.

Her sister is married to an army officer.

Mit jemandem verheiratet sein heisst «married to».

2.

Our train will arrive in London at 2 p.m.

Das Auslassen der Präposition ist Bahnhofsenglisch. Im korrekten Englisch ist das nicht akzeptabel.

3.

The snake went “Sssssst!” when it was disturbed.

Lautmalende Beschreibungen werden im Englischen nicht mit «to make» verbunden.

4.

If your worrying about the sick cat is keeping you awake, take it to the vet.

Difficult correct sentence. Bei einigen Worten muss man den objektiven Genetiv verwenden. Z:B.: I object to your smoking.

5.

People say that he has connections to gangsters.

Falsche Präposition.

6.

Without your own car you are dependent on public means of transportation.

Ich habe einen eigenen Wagen, ist eine typische deutsche Ausdrucksweise.



Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 622 56 56 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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