Grüezi
Behandeln Sie Ihre Ablage auch als „Stiefkind"? Meinen Sie, der
Zeitaufwand für eine sorgfältige Ablage zahle sich nicht aus? Dann sollten
Sie sich erst einmal klar machen, was Sie eine schlecht funktionierende
Ablage kosten kann.
Denn das Informationshandling, also Suchen,
Bereitstellen, Sortieren, Ordnen und Ablegen, macht an einem
Büroarbeitsplatz ohnehin schon durchschnittlich 25 % der verfügbaren
Arbeitszeit aus - das sind immerhin 2 Stunden bei einem 8-stündigen
Arbeitstag. Je chaotischer Ihr bisheriges Ablageverfahren ist, desto mehr
kostbare Zeit vergeuden Sie für solch unproduktive Tätigkeiten.
Lesen Sie unseren Hauptartikel und sparen Sie sich in Zukunft das
nervige Suchen nach verlegten Akten.
Ihr Willy
Knüsel
Lesen Sie heute:
Sprüche der Woche:
„Gebraucht der Zeit, die geht so schnell von hinnen, doch
Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen.“ Johann Wolfgang von Goethe,
deutscher Dichter (1749 - 1832)
„Die Seele jeder Ordnung ist ein großer Papierkorb.“ Kurt
Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890 - 1935)
„Einer der Vorteile der Unordentlichkeit liegt darin, dass man
dauernd tolle Entdeckungen macht.“ Alan Alexander Milne
(1882-1956), engl. Schriftsteller u. Journalist
„Mit den Papierbergen auf dem Chef-Schreibtisch verhält es sich wie
mit den Sandsäcken eines Heißluftballons. Die Sandsäcke halten den Korb am
Boden, und erst, wenn man diese über Bord wirft, gewinnt er an Höhe und
Beweglichkeit.“ Frank Christoph Borgers, Trainer für
Arbeitsorganisation
Cartoon der Woche:
Wie Sie mit einer professionellen Ablage Zeit sparen
Ein Sachbearbeiter, der fünf grosse Papierstapel auf seinem
Schreibtisch hatte, erzählte uns einmal mit einem Pokerface: „Ich weiss
genau, wo ich was finde und ein System benötige ich keines. Dies hier ist
mein System!“ und er zeigte auf seine fünf Stapel und auf sein Chaos auf
seinem Pult. Da klingelte das Telefon. Der Anrufer fragte nach einem
Brief, den er vor ein paar Tagen zugesandt hatte. Unser Mann antwortete
ins Telefon „Ja, sicher, einen Augenblick bitte“, und machte sich über
seine Stapel her. Er blätterte und blätterte und wurde immer röter im
Gesicht, bis er dem Anrufer verlegen sagte, „ich werde Sie
zurückrufen“.
Ordnung ist die Basis für Effizienz. Dies haben die
Japaner seit längerem erkannt und ihre Methode KAIZEN zur kontinuierlichen
Verbesserung von Prozessen, fängt damit an, dass Ordnung und Struktur
geschaffen wird.
Wichtig ist: Ihr Arbeitsplatz ist kein Ablageplatz
für Akten, Zeitschriften, Berichte, Mappen und andere Stapel, sondern eben
ein Arbeitsplatz! Auf den Arbeitsplatz kommt die Arbeit, an der Sie gerade
arbeiten, höchstens 4 Ablagefächer (Ein / Aus / Pendenz / Lesen), die
wichtigsten Arbeitswerkzeuge und sonst nichts!
Beachten Sie die
folgenden Punkte und Sie werden Zeit sparen, mehr Überblick erlangen und
schliesslich effizienter Arbeiten:
- Aktive und passive Daten trennen
Das
Grundprinzip von Ordnung im Büro ist: Je aktueller eine Information ist
und je häufiger sie bearbeitet oder gebraucht wird, desto näher am
Arbeitsplatz soll sie aufbewahrt werden.
- Archivakten und Daten, die seit Monaten oder Jahren nicht mehr
benutzt wurden, gehören ins Archiv oder in den Container.
- Daten, die von mehreren Personen oder von einem Team benutzt werden,
gehören an einen zentralen und für alle zugänglichen Ort und nicht an
einen persönlichen Arbeitsplatz.
- Liegende Stapel sind tabu
Sammeln Sie keine
Unterlagen in Stapeln, sondern versorgen Sie möglichst immer alles, zum
Beispiel in Hängemappen oder noch effizienter im Mappei Ablagesystem
(Siehe nachfolgender Beitrag).
- Immer sofort entscheiden
Entscheiden Sie bei
allen Schriftstücken, die keine juristische Aufbewahrungspflicht haben
immer sofort, welchen Nutzen das Dokument bietet und ob es nicht
weggeworfen werden kann.
- Wo und wie könnte ich ein Dokument wieder
beschaffen
Fragen Sie sich immer, bevor Sie ein Dokument
horten: Wo und wie könnte ich es wieder beschaffen, falls ich es in
Zukunft möglicherweise wieder benötige?
- Eindeutige und konsequente Beschriftung
Alle
Dokumentenbehälter (Ordner, Hängeregister, Mappei-System, Körbe,
Schalen, Schubladen, Schränke usw.) sind eindeutig beschriftet.
- Papierkorb
Betrachten Sie den Papierkorb als
eines Ihrer wichtigsten Werkzeuge, denn 85% aller Informationen werden
nie mehr angeschaut. Also können Sie diese auch gleich wegschmeissen.
Falls Ihnen das Wegwerfen Mühe macht, dann besorgen Sie sich zwei
Papiersammler. Füllen Sie zuerst den ersten mit unnötigen Dokumenten,
dann den zweiten. Sobald der zweite Papiersammler voll ist, leeren Sie
den ersten usw. Mit diesem Dokumenten-Puffer können Sie Ihr
Sicherheitsbedürfnis befriedigen und falls Sie doch einmal etwas zu früh
weggeschmissen haben, können Sie das Papier wieder
hervorkramen.
Mappei Dokumentenablage
Zeit ist Geld: Das gilt insbesondere für das Dokumenten-Handling am
Arbeitsplatz. Die Mappei-Methode hilft Ihnen, den Arbeitsaufwand für
Ablagearbeiten um ca. 50% zu reduzieren.
Die Methode basiert auf
einfachen aber effektiven Prinzipien, die den Zugriff und das Handling von
Dokumenten so unkompliziert wie möglich gestalten:
- Sämtliche Dokumente werden schon vor der Bearbeitung organisiert.
- Alle Informationen werden zu logischen Einheiten zusammengefasst und
übersichtlich gegliedert.
- Die klare Kennzeichnung aller Unterlagen gewährleistet einen
ständigen und direkten Zugriff.
- Die Lose-Blatt-Ablage eliminiert Arbeitsschritte wie Lochen oder
Abheften und spart somit Zeit.
- Die Stehorganisation nutzt den Raum optimal und spart Platz.
Möchten Sie mehr über das Mappei-System wissen? Dann senden Sie ein
E-Mail an unsere Spezialistin für Ablage-Systeme, Darya Giger darya.giger@km-ag.ch.
Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends
False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen
ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:
|
False friend |
Richtig |
Beispiel |
| Beamer |
Beamer (Slang für BMW-Autos) |
the data projector |
Please use the data projector for your
presentation. |
| apart |
apart (einzeln) |
fancy |
She looks fancy. |
| Barkeeper |
the barkeeper (Gastwirt) |
the bartender |
The bartender mixed us a drink. |
| Body |
the body (Körper) |
the bodysuit |
She is buying some fancy bodysuits. |
| Box |
the box (Schachtel) |
the (loud)speaker |
Please, turn down the speaker. |
| brav |
brave (mutig) |
honest, good |
You are a good
child. |
Outlook: Standardlaufwerk für Anlagen speichern wechseln
Wenn Sie eine Anlage in einem E-Mail mit der rechten Maustaste
anklicken und mit dem Menüpunkt Speichern unter abspeichern, schlägt
Outlook das Verzeichnis Eigene Dateien vor.
Falls Sie diese
Standardeinstellung wechseln möchten, um sich einige Klicks durch Ihren
Verzeichnisbaum zu sparen, können Sie wie folgt vorgehen:
- Öffnen Sie mit Start / Ausführen und der Eingabe von regedit den
Registrierungseditor von Windows.
- Suchen Sie Verzeichnis:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\xxx\Outlook\Options
(xxx
steht für die Version: 10.0 für Outlook XP und 11.0 für Outlook 2003).
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den rechten freien Bereich
und legen eine neue Zeichenfolge mit dem Namen DefaultPath an.
- Als Wert tragen Sie nach einem Doppelklick auf den neuen Eintrag den
Pfad ein.
- Beenden Sie den Registrierungseditor.
Nach dem Neustart wird Outlook diesen Pfad anbieten. Das endlose
Klicken hat ein Ende.
Recht: Ab wann läuft die Zahlungsfrist bei Rechnungen
Sie erhalten eine Rechnung, zum Beispiel am 15. August, datiert ist sie
aber auf den 2. August, mit einer Zahlungsfrist von 30 Tagen. Ab wann
läuft nun die Frist: ab Rechnungsdatum oder ab Erhalt?
Forderungen
sind grundsätzlich sofort zu Bezahlung fällig, ausser die beiden
Vertragsparteien haben eine andere Zahlungsmodalität vereinbart.
In
der Praxis notiert der Anbieter oft erst auf der Rechnung eine
Zahlungsfrist. Zum Beispiel „Zahlbar innert 30 Tagen ab Rechnungsdatum“
oder „30 Tage nach Lieferung“. Entsprechend lang hat der Kunde Zeit, die
Rechnung zu begleichen. Im zweiten Beispiel würde das bedeuten, dass der
Kunde die Rechnung bis am 1. September zu bezahlen hat, auch wenn die
Rechnung erst am 15. August eintrifft.
Wenn ein Anbieter die
Zahlungsfrist ungenau angibt, zum Beispiel „Zahlungsfrist 30 Tage“, kann
man davon ausgehen, dass die Frist ab Erhalt der Rechnung läuft.
Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch
AufgeLesen: Schwierige Entscheide – Eine Nacht darüber
schlafen
Sie wollen sich ein neues Auto kaufen. Dazu sammeln Sie zunächst alle
nötigen Informationen über die Modelle, die in Frage kommen. Wenn Sie alle
Informationen zusammen haben, sollten Sie jedoch nicht gleich entscheiden.
So geben Sie Ihrem Unterbewusstsein die Chance, Ihnen bei der Entscheidung
zu helfen und so kommen Sie zu einem besseren Ergebnis als durch bewusstes
Nachdenken.
Je schwieriger und komplexer eine zu fällende
Entscheidung ist, desto weniger sollte man darüber nachdenken, meinen
holländische Psychologen in einem Beitrag im Science 2/2006.
Die
Forscher beobachteten Menschen bei unterschiedlich komplexen
Kaufentscheidungen: Die einen wollten Möbel oder Autos erwerben, andere
benötigten nur ein Shampoo oder Nudeln. Die Käufer wurden von den
Psychologen gebeten, zuerst eine Liste von Fakten zu dem jeweiligen
Produkt aufmerksam zu studieren. Während einige Teilnehmer sofort im
Anschluss mit dem Lösen von Puzzles und Anagrammen abgelenkt wurden,
konnte sich eine andere Gruppe das Gelesene in Ruhe durchdenken. Vier
Minuten später sollten sich dann alle zum Beispiel für eins der Autos
entscheiden.
Das Ergebnis war erstaunlich: Von den abgelenkten
Teilnehmern entschieden sich doppelt so viele für das beste Auto, als bei
den Teilnehmer, die die Informationen bewusst verarbeiteten.
Zudem: Je komplexer die zu treffende Entscheidung war, desto
besser arbeitete das Unterbewusstsein. Denn bei einfachen Entscheidungen
war es genau umgekehrt. Hier trafen die Denker die bessere
Wahl.
Der Volksmund hat also Recht: Erst einmal eine Nacht darüber
zu schlafen scheint zumindest bei schwierigen Entscheidungen eine sehr
vernünftige Vorgehensweise zu sein.
Rätsel: Fieser König
Vor langer Zeit herrschte ein König, der stets alle Gefangenen
hinrichten liess. Um deren Schuld zu beweisen, hatte er eine kleine
Schatulle mit einem weissen Elfenbein-Kügelchen und einem schwarzen
Ebenholz-Kügelchen. Jeder Gefangene durfte eines der beiden Kügelchen aus
der Schatulle ziehen. War es das schwarze, so wurde hingerichtet. Zog er
dagegen das weisse, so kam er frei.
Merkwürdigerweise gelang es
aber nie jemandem, das weisse Kügelchen zu ziehen, und im ganzen Land
flüsterte man sich bald zu: "Unser König, der Fiesling, hat zwei schwarze
Kügelchen in seinem Kästchen." Dies zog sich dahin, bis eines Tages ein
Gefangener die rettende Idee hatte.
Wie konnte er sein Leben
retten?
Lösung: Golfprofis
Roger und Thomas
sind beide Golfprofis und erbitterte Rivalen. Eines Tages verschlug Roger
beim Spielstand von dreissig zu dreissig einen Ball, worauf Thomas sein
Punktekonto sofort um zehn erhöhte. Als Thomas unmittelbar danach ein sehr
guter Schlag gelang, hatte er das Spiel gewonnen.
Wieso?
Die
beiden spielen Tennis.
Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500
Solothurn Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch
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