Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Haben Sie auch schon fassungslos festgestellt, dass jemand Ihre Aussage völlig falsch verstanden hat?

Missverständnisse passieren immer wieder: Sei es in der direkten Kommunikation zwischen Menschen, z.B. in der Partnerschaft oder im Führungsalltag oder zwischen Unternehmen und seinen Partnern, z.B. den Kunden oder Mitarbeitenden.

Mit dieser Ausgabe starten wir in unserem Newsletter eine neue Serie zum Thema Kommunikation in all ihren Facetten. Verfasst werden die Beiträge durch die Kommunikationsberaterin Myriam Holzner.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Dass wir miteinander reden können, macht uns zu Menschen.
Karl Jaspers, deutscher Philosoph

Der Widerspruch zwischen dem, was gesagt wird, und dem, was gemeint ist, ist sehr gross. Man muss ihn herausfinden.
Friedrich Ebeling, deutscher Konzernmanager

Unsere Hauptschwierigkeit bei der Kommunikation ist es, mit Hilfe unserer Vorstellungskraft zu erfassen, wie viel die anderen Leute wissen oder nicht.
Cyril Northcote Parkinson, britischer Historiker und Publizist

Aus vielen Worten entspringt ebensoviel Gelegenheit zum Missverständnis.
William James, amerikanischer Philosoph



Cartoon der Woche:







Kommunikation heisst verstanden werden

Im beruflichen wie im privaten Alltag geschieht Kommunikation auf unterschiedlichste Weise: im direkten Gespräch oder am Telefon, per E-Mail oder Brief, bei der Lektüre einer Broschüre oder einer Website, beim Betrachten eines Inserats oder Werbespots, beim Besuch einer Ausstellung oder einer Veranstaltung. Unabhängig davon, wie die Kommunikation stattfindet, gilt ein Grundsatz: Die Botschaft bestimmt nicht die Person, die sie sendet, sondern jene Person, die sie empfängt.

Je besser ich die Person kenne, die mich und meine Botschaft verstehen soll, desto eher wird es mir gelingen, meine Botschaft so zu formulieren, dass sie diese versteht. Kommuniziere ich mit einer ganzen Gruppe von Personen – z.B. Kund/innen, Politiker/innen, Mitarbeitende –, muss ich diese Zielgruppe und ihre Bedürfnisse gut kennen.

Zwei Fragen, damit Kommunikation gelingen kann
Damit Kommunikation gelingen kann, stelle man sich deshalb immer zuerst zwei zentrale Fragen:

  • Wer ist Empfänger/in der Botschaft (Zielgruppe)?

Was weiss der/die Empfänger/in bereits? Wo steht er/sie heute? Was beschäftigt ihn/sie? Welche Erfahrungen hat er/sie bisher mit mir / unserem Unternehmen / unseren Produkten gemacht?

  • Welches Ziel möchte ich mit meiner Kommunikation erreichen?

Zur Auswahl stehen viele – z.B.: motivieren (zu arbeiten / zu kaufen / zu spenden / zu stimmen...) oder Wissen zu vermitteln oder Verständnis zu gewinnen (für ein Vorhaben / für ein Vorgehen / für eine Priorisierung...) usw.

Dies mag auf den ersten Blick trivial klingen – in der Praxis werden diese beiden Fragen jedoch häufig «vergessen», und man beginnt sofort mit der Organisation eines Events, mit dem Erarbeiten einer Broschüre, mit dem Verfassen eines Schreibens oder einer Rede.

Wer sich nicht einfühlen kann, wird nicht verstanden

In den allermeisten Fällen scheitert Kommunikation daran, dass die kommunizierende Person resp. Unternehmung sich zu wenig in die Zielgruppe hineinversetzen kann. Wenn Sie verstanden werden möchten – egal ob beim Mittagessen, in der Werbung oder auf Ihrer Website –, lohnt es sich, ausgiebig in das Verständnis Ihrer Zielgruppe zu investieren: Wer sind diese Leute? Welche Sorgen quälen sie, welche Dinge bereiten ihnen Freude? Welche Sprache verstehen sie? Wie lange werden sie im ersten Augenblick Aufmerksamkeit schenken wollen? Und: Wie viele Informationen möchten sie beim ersten Kommunikationskontakt? Erst wenn Sie die Antworten auf diese Fragen kennen, werden Sie in der Lage sein, ihre Botschaft so zu formulieren, dass sie ankommt, verstanden wird – und das Ziel erreicht.

Die Rubrik „Kommunikation“ wird verfasst durch Kommunikationsexpertin:
Myriam Holzner, Kürze&Würze GmbH, Bern, www.kuerzeundwuerze.chholzner@kuerzeundwuerze.ch





Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen. Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.


1.

I stood in the house all day, waiting for him to call.

2.

If you want to become a really good golfer it is not enough to practice your golf only on the weekend.

3.

It was a policy of them never to give credit, but we usually do.

4.

The policeman stopped the traffic and brought the old lady safely across the street.

5.

A nurse at a big hospital must be used to see a lot of blood.

6.

She apologized for arriving 30 minutes too late.

7.

If you will go to the theatre tonight, you will see a wonderful play.

8.

The splitting of Korea into two parts is the same like the splitting of Germany.




Outlook: E-Mail an mehrere Empfänger

Wenn Sie eine E-Mail an mehrere Empfänger senden möchten, deren Namen Sie nicht genau kennen und daher einzeln aus dem Adressbuch auswählen müssen, sollten Sie die folgende schnellere Technik kennen:

  • Wechseln Sie in den Kontakte-Ordner.
  • Drücken Sie die Ctrl-Taste und halten Sie sie gedrückt, während Sie nacheinander die gewünschten Mail-Empfänger im Kontakteordner anklicken.
  • Ziehen Sie anschliessend die markierten Kontakte auf das Symbol des Posteingangs in der Outlook-Leiste.

Outlook erstellt daraufhin eine neue Nachricht, in der bereits alle E-Mail-Adressen der ausgewählten Empfänger eingetragen sind. Vervollständigen Sie nur noch Betreff und Nachrichtentext - fertig


 


Recht: Unterschrift per E-Mail

Die elektronische Unterschrift (digitale Signatur) wird seit 2005 der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt. Nach Gesetz gilt dies jedoch nur für Signatur-Zertifikate eines anerkannten Schweizer Zertifizierungsdienstes. Solche Zertifikate bieten in der Schweiz erst drei Firmen an:

  • Swisscom Solutions AG
  • QuoVadis Trustlink Schweiz AG
  • SwissSign AG

Nur Zertifikate von diesen Firmen gelten als qualifizierte elektronische Signatur und nur mit diesen können Verträge abgeschlossen werden, bei denen die qualifizierte Schriftlichkeit vorgeschrieben ist (z.B. Leasingverträge, Konsumkredit, Lehrvertrag).
Digitale Signaturen von anderen Anbietern, z.B. der Post sind für solche Verträge nicht gültig, für alle anderen Verträge sind sie jedoch sinnvoll, da sie die Beweisbarkeit von elektronisch abgeschlossenen Verträgen verbessern.






AufgeLesen: Haben Sie noch Fragen?

Diese Standardfrage am Schluss eines Bewerbungsgesprächs sollten Sie nutzen. Es ist eine gute Gelegenheit, Interesse und Engagement zu zeigen.

Viele Kandidaten wissen allerdings nicht recht, was sie in dieser Phase zur Sprache bringen können. Daher lohnt es sich, zu Hause eine Liste mit Fragen vorzubereiten.

Besonders positiv bewerten Arbeitgeber Fragen zur Zusammensetzung des Teams, zur Weiterbildung, zu Aufstiegsmöglichkeiten und Fragen über Neuheiten auf der Website des Unternehmens.

Weniger gut kommen Fragen über Ferienanspruch und Pausen an.

Wer trotz Vorbereitung nichts zu fragen weiss, kann wie folgt antworten: „Im Augenblick habe ich keine Fragen mehr. Darf ich mich noch einmal melden, falls ich später noch Fragen habe?“





Rätsel: Gemeinsam

Was haben Geburtstage und Regenschirme gemeinsam?


Lösung: Wo ist das gekochte Ei?

Zerstreut legt der Koch ein gekochtes Ei zu den rohen. Als ihm das bewusst wird und er den Fehler berichtigen will, sieht er nur zwölf äusserlich gleiche Eier. Wie kann er, ohne Hilfsmittel und ohne die Schale zu beschädigen, das gekochte herausfinden?


Der Koch versetzt jedes Ei auf der Tischplatte in eine Kreiselbewegung. Dann stoppt er es mit der Hand kurz ab und gibt es danach sofort wieder frei. Das gekochte Ei bleibt liegen, die rohen kreiseln weiter, da nur die Schale, nicht aber die flüssige Eimasse gebremst wurde.


Lösungen Englisch-Tipps

1.

I stayed in the house all day, waiting for him to call.

To stand = stehen
sto stay = bleiben

2.

If you want to become a really good golfer it is not enough to practice your golf only on the weekend.

You can train your dog, but not your golf. You must practice your golf.

3.

It was a policy of theirs never to give credit, but we usually do.

Mine, yours, his, hers, its, ours, yours, theirs drücken den Genitiv aus.

4.

The policeman stopped the traffic and took the old lady safely across the street.

To bring = bringen
(im Sinne von herbringen)
To take = bringen
(im Sinne von wegbringen)

5.

A nurse at a big hospital must be used to seeing a lot of blood.

Solche Sätze klingen für unser Ohr verkehrt, sind aber richtig.

6.

She apologized for arriving 30 minutes too late.

Too late = zu spät um etwas machen zu können, z.B. um einen Zug zu erreichen.
Late = Jemand kommt zu spät, hat aber nichts versäumt.

7.

If you will go to the theatre tonight, you will see a wonderful play.

In einem Bedingungssatz kann nur einmal will oder would vorkommen, aber nie in Verbindung mit if

8.

The splitting of Korea into two parts is the same as the splitting of Germany.

Like heisst „wie“ im Sinne von „ähnlich“. „Dasselbe“ dagegen übersetzt man mit the same as.




Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 622 56 56 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

Besuchen Sie www.mehrleisten.ch

 
Möchten Sie diesen Newsletter abbestellen? Klicken Sie bitte hier.