Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Über eine Milliarde Menschen nutzen weltweit das Internet. Parallel dazu wächst auch die organisierte Kriminalität im Web.

Was für Gefahren auf uns lauern, erfahren Sie in unserem Hauptbeitrag.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Immer auf dem Sprunge stehen das nenne ich Leben. Von Sicherheit eingewiegt werden bedeutet sicheren Tod.
Oskar Wilde

Das Misstrauen ist die Mutter der Sicherheit.
Aus Frankreich

Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit.
Anton Neuhäusler

Bei der Sicherheit gibt es keinen Rabatt.
Joschka Fischer

Viren sind die einzigen Rivalen um die Herrschaft über unseren Planeten. Wir müssen auf Draht sein, um mit ihnen Schritt zu halten.
Joshua Lederberg, amerikanischer Bakteriologe

Viren sind das Tschernobyl der Datenverarbeitung.
Wau Holland



Cartoon der Woche:







Wie Sie sich vor Internet-Kriminalität schützen

Auch in Zukunft ist in Sachen Computer und Internet nur eines völlig sicher: Die Unsicherheit der Netzwerke, Betriebssysteme und Anwendungen bleibt bestehen. Auf welche Bedrohungen müssen wir uns gefasst machen und was können Anwender tun, um nicht in diese Fallen zu tappen?

Bot-Netze
Das Schaffen so genannter Bot-Netze ist heutzutage das hauptsächliche Bestreben eines Virenschreibers. Dabei schliesst ein Angreifer unbemerkt von deren Besitzern infizierte PCs via Internet zu einem Netzwerk zusammen, das er fernsteuern kann. Benutzt wird das Bot-Netz dann für SPAM und kriminelle Aktivitäten, wie z.B. Angriffe auf Firmenserver. Bot-Netze können sehr gross werden. Im Jahr 2005 hat die holländische Polizei ein Bot-Netz aufgedeckt, dem weltweit über 1,5 Millionen Rechner angehörten. Bisher ist dieser Rekord noch ungeschlagen.

Backdoor

Wie der Name («Hintertüren») andeutet, eröffnet ein Backdoor-Trojaner ungebetenen Gästen einen Zugang zum PC. Meist pflanzt er dem PC auf diesem Weg weitere Schädlinge ein, schliesst ihn via Internet an ein Bot-Netz an oder spioniert Daten aus. Backdoors können durch fast jede andere Art von Schädlingen ins System geraten, oft durch Würmer oder in gezielt versandten Mails, in denen z.B. behauptet wird, die Beilage sei ein wichtiges Update.

Cyber-Erpresser

Diese Art des Verbrechens wird gern unter dem Deckmantel der Anonymität begangen. Erpresser drohen beispielsweise Firmen, mithilfe eines Bot-Netzes ihre Server anzugreifen. Auch im kleineren Rahmen wurden Erpressungsfälle gemeldet: Es gibt Würmer, die z.B. alle Excel- oder Word- Dokumente auf der Festplatte des Opfers verschlüsseln. Will der Anwender seine Dateien zurückhaben, muss er den Gaunern Geld für ein Entschlüsselungs-Tool bezahlen. Laut Kaspersky Lab nahm Cyber-Kriminalität im vergangenen Jahr generell stark zu. Abhilfe: Wer erpresst wird, meldet sich am besten möglichst rasch bei der Polizei.

Keylogger

Ein Keylogger fängt die vom Benutzer auf seinem PC getippten Eingaben ab. Wer jemandem einen Keylogger unterjubelt, hat es weniger auf den Inhalt der Mails oder Briefe abgesehen, sondern auf geheime Zugangsdaten und Passwörter, z.B. von Online-Spielen, Servern, Mailkonten und Online-Banking-Diensten. Einen anderen Ansatz verfolgen die Passwortspione: Sie versuchen, die bereits gespeicherten Passwörter aus dem befallenen System auszulesen, oder gaukeln dem Anwender gefälschte Login-Dialogfenster vor. Keylogger und Passwortspione werden normalerweise durch bereits vorhandene Schädlinge herunter geladen oder mit perfid gestaltetem SPAM verbreitet.

Phishing

Darunter versteht man das betrügerische Aushorchen von Passwörtern aller Art, indem das Opfer per Mail auf eine gefälschte Webseite gelockt wird. In den neuen Versionen sowohl von Firefox als auch des Internet Explorers ist ein Phishing-Filter eingebaut. Nutzen Sie ihn, aber verlassen Sie sich nicht ausschliesslich darauf. Abhilfe: Loggen Sie sich niemals über einen per Mail erhaltenen Link, in Ihre Online-Konten ein.

Trojanische Pferde

Das grösste Wachstum in allen Schädlingskategorien ist laut Kaspersky Lab bei den Trojanischen Pferden zu verzeichnen. Das sind unscheinbare Programme, die teils mit Würmern und teils durch Sicherheitslücken eingeschmuggelt werden.

Sicherheitstipps

Die wichtigsten Tipps im Umgang mit Ihrem PC:

  1. Das grösste Sicherheitsrisiko für den PC ist der Mensch! Gedankenlosigkeit, Sorglosigkeit, Unwissen und Bequemlichkeit machen es den Internet-Kriminellen leicht, in Systeme einzudringen. Deshalb: Tipp Nr. 1 – Seien Sie auf der Hut!
  2. E-Mails aus unbekannten Quellen nicht trauen
  3. Installieren Sie Sicherheitssoftware und eine Firewall
  4. Regelmässige Updates der Antivirendatenbanken
  5. Regelmässige Updates des Betriebssystems
  6. Regelmässige Updates der genutzten Programme
  7. Keine zufällig gefundenen Datenträger (z.B. USB-Sticks) benutzen
  8. Stets nur mit eingeschränkten Benutzerrechten arbeiten, nicht als Administrator
  9. Programme durch vorsichtige Einstellungen auf Sicherheit trimmen
  10. Keinem Fremden Auskunft über sicherheitskritische Bereiche geben
Erlauben Sie die Installation von Software und Browser-Zusätzen nur vertrauenswürdigen Anbietern




Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen. Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1.

My host of the previous evening asked me if my wife and I got home safe and sound.

2.

I brought her to the edge of the cliff to see the view.

3.

I am used to drive fast, but I don’t have any accidents in spite of my speeding, because I know how to handle my car.

4.

An always greater variety of goods on the shelves of shops is usually a sing that the country is prosperous.

5.

The accident occurred while I crossed the street.

6.

People who come too late to church disturb the people who come on time.

7.

The young man was up to his ears in dept because he didn’t like to accept help from his father.

8.

It is impossible for one supervisor to overlook the work of more than twenty workers.




Outlook: Versteckte Informationen in Office-Dokumenten

Sie versenden ein Word-Dokument und Ihr Geschäftspartner kann mit einem Klick alle Ihre Änderungen sehen. Stellen Sie sich vor, er sieht auch die Texte, die Sie (aus gutem Grund) gelöscht haben.

Oder: Ihrer Excel-Kalkulation kann Ihr Kunde die gelöschte Kalkulationsgrundlage (inkl. EK-Preise) entnehmen.

Versenden Sie deshalb Office-Dokumente an externe Partner immer als PDF-Datei.

Falls Sie mehr zu diesem Thema wissen möchten, bestellen Sie unseren Leitfaden zu diesem Thema: info@mehrleisten.ch


 


Recht: Was passiert, wenn Sie unwissentlich Viren verbreiten?

Wer Computerviren unabsichtlich und unwissend verbreitet, begeht keine strafbare Handlung und wird deshalb von Gesetzes wegen auch nicht bestraft.

Wie sieht es nun aber bei der Haftung aus unabsichtlicher Virenverbreitung aus? Gemäss Art. 41 Abs. 1 OR ist derjenige, der einem anderen widerrechtlich Schaden zufügt, sei es absichtlich oder fahrlässig, diesem zum Ersatz verpflichtet. Folglich müssen für eine Verschuldenshaftung folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Schaden: Ein Schaden bedeutet eine „unfreiwillige Einbusse, die jemand an seinem Vermögen erleidet.“ Im Falle einer Infektion mit Computerviren können verschiedene Schadensarten auftreten. Einerseits muss der Aufwand, um die zerstörten Daten zu reparieren bzw. wiederzubeschaffen berücksichtigt werden. Andererseits können auch Folgeschäden auftreten, wie zum Beispiel entgangener Gewinn, wenn in einer Firma ein System ausfällt.

Widerrechtlichkeit
: Widerrechtlich ist entweder die Verletzung absoluter Rechte (Persönlichkeits- oder Eigentumsverletzung) oder die Verletzung einer zwingenden Rechtsnorm, die zum Schutz eines anderen aufgestellt ist und ein Verhalten vorschreibt, das Schädigungen vermeidet. In Betracht kommen vor allem Vorschriften aus dem Bereich des Strafrechts, so zum Beispiel für den Computerviren-Tatbestand Art. 144bis über die Datenbeschädigung

Vorsatz oder Fahrlässigkeit
: Vorsatz ist das absichtliche Herbeiführen eines Schadens. Fahrlässig handelt derjenige, der die im Verkehr erforderliche Sorgfalt ausser Acht lässt. Dabei müssen persönliche Kenntnisse und Fähigkeiten, die über dem Durchschnitt liegen, zusätzlich berücksichtigt werden. So dürfen zum Beispiel von einem EDV-Spezialisten mehr Kenntnisse über Virenschutzmassnahmen erwartet werden als von einer Sekretärin.

Adäquater Kausalzusammenhang
: Ein adäquater Kausalzusammenhang liegt dann vor, wenn die Ursache nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, den eingetretenen Erfolg zu bewirken.
Art. 41 Abs. 1 OR kann man in Anlehnung an den Computerviren-Tatbestand wie folgt interpretieren:

„Wer virenverseuchte Programme vorsätzlich oder fahrlässig verbreitet und somit das Eigentum (z.B. Hardware) oder ein sonstiges Recht (z.B. das Nutzungsrecht an einer Software) eines anderen widerrechtlich verletzt, ist zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet.“

Konkret bedeutet dies: Falls Sie in Ihrer Firma ohne Firewall und Virenschutz mit Kunden und Partnern elektronisch kommunizieren und diesen mit diesem Verhalten Schaden zuführen, können Sie für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden.




Aufgelesen: Wo bleibt er nur wieder?

Überstunden bringen Stress mit sich. Nicht nur für den, der arbeitet – auch für die zu Hause. Dies haben Wissenschafter nun in einer Studie nachgewiesen.

Die Psychologen entdeckten, dass je länger jemand im Büro sitzt, desto höher ist die Konzentration des Stresshormons Cortisol. Überraschend war aber auch folgende Entdeckung: Je länger der eine im Büro Überstunden macht, desto stärker stieg auch beim Partner zu Hause die Konzentration des Stresshormons.




Rätsel: Worträtsel

N gibt es zu essen, P ist ein Tier,
R ist eine Gruppe - wer nennt sie mir?


Lösung: Zahlenspielerei

Die Zahl 45 soll in vier Teile geteilt werden, so dass man ein und dieselbe Zahl erhält, wenn man zum ersten Teil 2 addiert, vom zweiten Teil 2 subtrahiert, den dritten Teil mit 2 multipliziert und den vierten Teil mit 2 dividiert.

Lösung: Zahlenspielerei

8 + 2 = 10
12 - 2 = 10
5 * 2 = 10
20 / 2 = 10




Lösungen Englisch-Tipps

1.

My host of the previous evening asked me if my wife and I have got home safe and sound.

Bringt ein Satz zwei unterschiedliche in der Vergangenheit liegende Zeiten zum Ausdruck, wird der weiter zurückliegende Zeitpunkt im Past Perfect ausgedrückt.

2.

I took her to the edge of the cliff to see the view.

To bring = bringen
(im Sinne von herbringen)
To take = bringen
(im Sinne von wegbringen)

3.

I am used to driving fast, but I don’t have any accidents in spite of my speeding, because I know how to handle my car.

Solche Sätze klingen für unser Ohr verkehrt, sind aber richtig.
(*siehe auch unten)

4.

An ever greater variety of goods on the shelves of shops is usually a sing that the country is prosperous.

„Immer“ wird dann mit ever übersetzt, wenn es als Adverb auftritt, das etwas über ein Adjektiv aussagt. In Zusammenhang mit einem Verb wird „immer“ mit always übersetzt.

5.

The accident occurred while I was crossing the street.

Continuous Past muss verwendet warden, wenn es sich um eine Tätigkeit in der Vergangenheit handelt, die gerade im Gange war, als sie durch eine andere unterbrochen wurde.

6.

People who come late to church disturb the people who come on time.

Too late = zu spät um etwas machen zu können, z.B. um einen Zug zu erreichen.
Late = Jemand kommt zu spät, hat aber nichts versäumt.

7.

The young man was up to his ears in dept because he didn’t want to accept help from his father.

To like to = gern haben
bezieht sich auf etwas Gegenwärtiges
To want to = gern wollen, wünschen
bezieht sich auf etwas, das man noch vorhat.

8.

It is impossible for one supervisor to oversee the work of more than twenty workers.

To overlook = etwas übersehen, im Sinne von nicht beachten.
To oversee = etwas überschauen, im Sinne von beaufsichtigen, überwachen




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