Mehr Produktivität im Büro


Grüezi [Vorname_Name]

Ein Philosoph sagte einmal zu einem Fisch: "Der Sinn des Lebens ist zu denken und weise zu werden." Der Fisch antwortete: "Der Sinn des Lebens ist zu schwimmen und Mücken zu fangen." Der Philosoph murmelte: "Armer Fisch!" Der Fisch wisperte: "Armer Philosoph!"

Kreatives Denken heisst oft, die Sichtweise wechseln. Betrachten Sie eine Aufgabenstellung einmal aus der Sicht des Fisches und nicht immer aus jener des Philosophen und umgekehrt.

Wie Sie Aufgabenstellungen aus ganz verschiedenen Perspektiven angehen können, erfahren Sie in unserem Hauptbeitrag.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Der Andersdenkende ist kein Idiot, er hat sich eben eine andere Wirklichkeit konstruiert.
Paul Watzlawick, Psychiater u. Schriftsteller

Das Denken für sich allein bewegt nichts, sondern nur das auf einen Zweck gerichtete und praktische Denken.
Aristoteles

Der Kern des systematischen Denkens ist die Einsicht, dass wir uns verabschieden müssen vom linearen Denken.
Paul Watzlawick, Psychiater u. Schriftsteller

Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
Francis Picabia, Schriftsteller, Maler und Grafiker

Wer nicht gelegentlich auch einmal kausalwidrige Dinge zu denken vermag, wird seine Wissenschaft nie um eine neue Idee bereichern können.
Max Planck, Physiker und Nobelpreisträger



Cartoon der Woche:





Wie Sie Aufgaben mit ganzheitlichem Denken lösen

Edward de Bono ist einer der führenden Lehrer für kreatives Denken. Er hat erkannt, dass wir uns beim Lösen von Aufgaben und Suchen nach Entscheidungen oft im Kreis drehen. Grund: Die meisten Menschen betrachten Probleme nur aus einer einzigen Perspektive.

Mit der 6-Hüte-Methode von Edward de Bono bringen Sie alle Aspekte eines Problems unter einen Hut

Am besten und schnellsten lösen wir jedoch Probleme, so Edward de Bono, wenn wir sie aus 6 verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Er hat diese Methode das «Sechs-Hut-Denken» genannt.

Ausgangspunkt dieser Methode sind sechs Hüte in verschiedenen Farben, die jeweils einen Blickwinkel symbolisieren. Probieren Sie es aus, es funktioniert! Lösen Sie Ihre Aufgaben mit der «Sechs-Hüte-Methode» (z. B. gewichtige Investitionen oder schwierige Projektentscheide).

Weisser Hut: Zahlen und Fakten

Mit dem weißen Hut betrachten Sie Ihre Aufgabe nüchtern und neutral. Sie sammeln für die Lösung Daten, Fakten und objektive Erkenntnisse.

Roter Hut: Bauch und Gefühle

Wenn Sie den roten Hut aufhaben, lassen Sie Ihren Bauch sprechen. Hören Sie in Ihr Inneres. Was sagt Ihnen Ihr Gefühl bei dieser Aufgabe? Stimmt es mit den «weissen» Fakten überein?

Schwarzer Hut: Risiko und Gefahren

Malen Sie schwarz! Denken Sie an die schlimmstmöglichen Varianten. Was könnte – theoretisch – an Katastrophen passieren, wenn Sie sich so entscheiden?

Gelber Hut: Alles nur positiv

Jetzt suchen Sie nach rein positiven Aspekten: Welche Chancen gibt es? Was kommt im besten Fall bei Ihrer Entscheidung heraus?

Grüner Hut: Fantasie und Kreativität

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Spielen Sie herum, und merken Sie sich auch vermeintlich verrückte Einfälle. Denken Sie an Lösungsmöglichkeiten, die Sie noch nie zuvor in Betracht gezogen hatten.

Blauer Hut: Fünf Hüte verbinden

Zum Schluss vergleichen Sie die Ergebnisse, die jeder «Hut-Aspekt» gebracht hat. Gibt es noch offene Fragen? Was sind jeweils die Konsequenzen aus der Betrachtung mit den einzelnen Hüten?

Schliesslich: Entscheiden und handeln Sie!

PEP-Kurse im Sommer/Herbst

Möchten Sie mehr Zeit für sich gewinnen? Ist es schwierig für Sie, ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit zu finden?

Falls Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten, so könnte ein PEP-Seminar der Start für mehr Zeit, mehr Ausgeglichenheit und mehr Übersicht sein.

Hier die nächsten PEP-Kurse:

Mit PEP an die Arbeit – 24. Juli 2008 – ara Glatt, Zürich – Fr. 550.- inkl. Buch
Mit PEP an die Arbeit – 31. Juli 2008 – ara Glatt, Zürich – Fr. 550.- inkl. Buch
Mit PEP an die Arbeit – 6. Aug. 2008 – ara Glatt, Zürich – Fr. 550.- inkl. Buch
Mit PEP an die Arbeit – 10. Sept. 2008 – ara Glatt, Zürich – Fr. 550.- inkl. Buch

Hier der Link zu mehr Informationen und zur Anmeldung: Link auf Homepage / Kurse







Rhetorik 8: Die nonverbale Kommunikation ist nicht (nur) zufällig

Wer einen Auftritt vor Publikum plant – auf der Bühne oder am Fernsehen –, kommt nicht um das Thema nonverbale Kommunikation herum. Denn die gesprochenen Worte machen ja gerade mal knapp 10 Prozent der empfangenen Botschaft aus (siehe Newsletter 08/14).

Die nonverbale Kommunikation geht dem Wort voraus

Ihre Botschaft beginnt lange bevor Sie den Mund aufmachen: Ab dem Moment, wo man Sie sieht. Also wenn Sie aufstehen und sich zum Redepult begeben. Unbewusst werden die Zuschauer Ihre Haltung, Ihren Gang, Ihre Kleidung und Frisur (Habitus), Ihren Gesichtsausdruck (Mimik) und Ihren Blick ins Publikum (oder sonst wohin) als nonverbale Aussage interpretieren. Sobald Sie reden, kommen die Aussagen Ihrer Hände (Gestik) hinzu.

Selbst bei einem kurzen Statement im Fernsehen wird Ihren Worten eine nonverbale Aussage vorangehen: Meist wird die Stellung nehmende Person in einer kurzen Sequenz zuerst «eingeführt» – typische Szenen sind der Gang in das Firmengebäude, das Aussteigen aus dem Auto oder eine gestellte Szene am Arbeitsplatz. Schreiten Sie locker auf den Hauseingang zu oder steif? Steigen Sie aus einem Döschwo oder aus einem Cadillac? Ist Ihr Büro aufgeräumt, oder türmen sich Aktenberge? All dies werden die TV-Zuschauer bewusst oder unbewusst wahrnehmen und interpretieren.

Das Nonverbale ist nicht einfach gottgegeben

Die nonverbale Kommunikation passiert mehrheitlich unbewusst, doch sie kann bewusst trainiert und verändert werden. Bedingung ist ein kritisches Auseinandersetzen mit dem eigenen Auftritt anhand von Videoaufnahmen anlässlich eines Rhetoriktrainings. Denn die Hintergründe für eine Bewegung, eine Geste, ein Augenzwinkern sind unterschiedlich, werden jedoch meist nach einem bestimmten Muster interpretiert. Nur wer sich seiner nonverbalen Kommunikation bewusst ist, kann sie gezielt verändern.

Wen zum Beispiel infolge Heuschnupfens (ein aktuelles Thema!) die Nase juckt, der ist gut beraten, vor Publikum in solchen Fällen zum Taschentuch zu greifen und sich zu schnäuzen. Ein Griff an die Nase wird sonst von der grossen Mehrheit fälschlicherweise dahingehend interpretiert, dass der Redner nun gerade gelogen habe...

Interessiert Sie die gezielte Arbeit an Ihrer nonverbalen Kommunikation?
Kürze&Würze bietet massgeschneiderte Trainings für den überzeugenden Auftritt vor Publikum, Kamera oder Mikrofon. Schildern Sie uns Ihre spezifischen Bedürfnisse – wir unterbreiten Ihnen einen individuell zugeschnittenen Vorschlag. 031 371 70 55 oder kommunikation@kuerzeundwuerze.ch


Die Rubrik „Kommunikation“ wird verfasst durch Kommunikationsexpertin: Myriam Holzner, Kürze&Würze GmbH, Bern, www.kuerzeundwuerze.ch holzner@kuerzeundwuerze.ch




Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen.
Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1.

When we say this in German we mean something other.

2.

Nowadays automobiles are equipped with ventilators that replace the air in the passenger compartment all three minutes.

3.

He interests himself for diving, even though he can’t swim a stroke.

4.

If the young girl had returned home then when she promised her parents she would, they would not have worried.

5.

Everyone who has an own car is required to pay taxes on it.

6.

In the first time we ate a lot of butter, but after we learned that it was not healthy to do so, we ate less.




Outlook: Eigenschaften für eine ganze Ordnerstruktur ändern

Viele Anwender richten sich ihr eigenes Ablagesystem mit zum Teil weit verzweigten Ordnerstrukturen ein. Nicht selten sollen die Ordnereigenschaften dann erst nachträglich verändert werden, beispielsweise um die Ordneransicht anzupassen oder Berechtigungen für andere Mitglieder einer Arbeitsgruppe zu vergeben.

Das Problem besteht nun darin, dass einmal vergebene Eigenschaften und Berechtigungen sich nur noch separat für jeden einzelnen Ordner ändern lassen.

Nur wenn Sie einen Hauptordner eingerichtet und entsprechend angepasst haben, übernimmt Outlook diese Eigenschaften auch auf Unterordner, die Sie neu anlegen.

Danach werden diese Unterordner aber wieder zu Einzelobjekten, die unabhängig vom übergeordneten Hauptordner sind.




Rätsel: Rätselhaft

Ich sag dir nicht, was ich dir sage. Was ich dir sage, sag ich dir nur darum, dass du sagest mir, was ich nicht selbst dir sage! (Brentano)

Lösung: Kleinvieh macht auch Mist

Bäuerin Else geht in den Stall, um das Kleinvieh zu füttern, die Hühner und die Kaninchen. 94 Füsse kommen ihr entgegen, aber nur 35 Köpfe. Wie viele Kaninchen, wie viele Hühner sind im Stall?

Lösung: Es sind 23 Hühner und 12 Kaninchen.


Lösungen Englisch-Tipps

1.

When we say this in German we mean something else.

«other» und «else» bedeuten «anders».
«else» ist jedoch ein Substantiv und «other» ein Adjektiv.

2.

Nowadays automobiles are equipped with ventilators that replace the air in the passenger compartment every three minutes.

«all three minutes» bedeutet: die ganzen drei Minuten.
«every three minutes» bedeutet: alle drei Minuten.

3.

He is interested in diving, even though he can’t swim a stroke.

Im Englischen drückt man ein Interesse nicht reflexiv aus; man sagt nicht: ich interessiere mich, sondern: ich bin interessiert an.

4.

If the young girl had returned home then when she promised her parents she would, they would not have worried.

Das Wort «then» ist überflüssig und verkehrt.

5.

Everyone who has his own car is required to pay taxes on it.

Ich habe ein eigenes Auto, ist eine typische deutsche Ausdrucksweise; im Englischen heisst es: «I have my own car» oder «I have a car of my own».

6.

At first we ate a lot of butter, but after we learned that it was not healthy to do so, we ate less.

Verdeutschtes Englisch



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