Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Wir alle lügen. Meist tun wir das, weil wir glauben, uns dadurch Ärger zu ersparen. Im Verkauf und insbesondere im Hinblick auf langfristige Kundenbeziehungen bringen uns Lügen und Ausflüchte aber nicht weiter.

Wie Sie mit Problemen und Schwierigkeiten souverän umgehen statt zu lügen erfahren Sie in unserem Hauptbericht.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Wenn Lügen kurze Beine hätten, gäbe es bei uns nur Liliputaner
André Heller

Mit Lügen kann einer durch die Welt kommen, aber bestimmt nicht zurück.
Aus Russland

Klatschen und Lügen sind Bruder und Schwester.
Aus Kenia

Keines Menschen Gedächtnis ist so gut, daß er ständig erfolgreich lügen könnte.
Abraham Lincoln

Wer von weither kommt, hat leicht lügen.
Voltaire

Halbwahrheiten: die klügsten Lügen.
Rudolf Rolfs



Cartoon der Woche:







Zivilcourage und Mut statt Notlügen

Dass Menschen lügen weiss jeder. Laut dem Sozialwissenschaftler Peter Stiegnitz wollen wir uns damit zum Beispiel Ärger ersparen (41%), das Leben bequemer gestalten (14%), von anderen geliebt werden (8,5%) oder wir lügen einfach aus Bequemlichkeit und Faulheit (6%).
Lüge ist jedoch nicht gleich Lüge. 80% unserer Lügen sind harmlos und dienen oft nur dazu, den anderen nicht zu verletzen oder zu demotivieren.
Bedenklich werden Lügen jedoch, wenn wir uns durch bewusste Fehlinformation oder durch das Verbiegen der Wahrheit einen eigenen materiellen Vorteil verschaffen oder andere gar gezielt schädigen.

Ohne Vertrauen kein nachhaltiger Verkauf

Verkäufern wird nachgesagt, sie würden es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Sie verschweigen Dinge, auf die sie den Kunden eigentlich hätten aufmerksam machen müssen. Oder Sie setzen ihre Überzeugungskraft dafür ein, dem Kunden Produkte zu überteuerten Preisen anzudrehen. So zumindest die gängige Meinung über Verkäufer.
Mag sein, dass es diese Sorte von Aussendienstlern auch heute noch gibt. Ein Verkäufer, der seinen Kunden bewusst über den Tisch zieht, macht dies nur ein einziges Mal.
Das Vertrauen des Kunden ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen, um als Verkäufer erfolgreich zu sein. In einer Zeit, wo die Produkte und Lösungen der einzelnen Anbieter immer ähnlicher werden, macht nämlich in den meisten Fällen derjenige den Abschluss, der die vertrauensvollere Beziehung zum Kunden hat.

Offenheit und Transparenz

Was aber, wenn ein seriöser Verkäufer ohne böse Absicht vor seinem Kunden plötzlich als „Lügner“ dasteht weil ein versprochener Liefertermin nicht eingehalten werden kann oder eine Option die zugesagte Leistung nicht erfüllt?
Wie soll man sich also in solchen Situationen gegenüber dem Kunden verhalten? Darauf gibt es nur eine einzige richtige Antwort: Proaktiv auf den Kunden zugehen, die Schwachstelle oder das Problem ansprechen und zusammen versuchen, eine Lösung zu finden.
Wenn Sie es nicht tun, wird es der Kunde selber herausfinden oder noch schlimmer, er wird vom Mitbewerber darauf gestossen.
Harald Burson, Gründer der Firma Burson-Marsteller, meint dazu: „Negative Vorkommnisse soll man zu einer One-Day-Story machen. Das schlimmste ist, wenn man einen Teil zugibt und zwei Tage später noch mehr herauskommt“.
Die Geheimnisse werden gelüftet, weil es immer jemanden gibt, der die geheimen Informationen kennt – „Get it over in one day“, ist Bursons Rat.

Zivilcourage und Mut

Eine offene und transparente Kommunikation und das Eingeständnis, Fehler gemacht zu haben, birgt zwar immer auch die Gefahr in sich, dass der Kunde die Beziehung abbricht oder sich für die Konkurrenz entscheidet.
Vielfach wird gerade ein ehrliches und offenes Verhalten des Verkäufers sehr geschätzt und seine Glaubwürdigkeit und Integrität werden gesteigert.
Dazu gibt es auch Beispiele aus der Politik. Mit seinem Ausspruch „Ich bin schwul, und das ist auch gut so!“ nahm Klaus Wowereit, Bürgermeister von Berlin, seinen politischen Gegnern den Wind aus den Segeln und seine Offenheit und sein Mut brachten ihm im Wahlkampf 2001 enorm viele Stimmen.
Ein Verkäufer, der aus Angst, seinen Kunden zu verlieren, nicht die Wahrheit sagt, läuft Gefahr, sich in seinen eigenen Lügen immer mehr zu verstricken, und setzt dadurch das Vertrauen zu seinen Kunden aufs Spiel.
Damit schadet er nicht nur dem Kunden, sondern ruiniert vor allem seinen eigenen Ruf.




Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen. Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1.

Because the man had got into a traffic jam that morning, he arrived at his office a bit too late.

2.

The full moon shined into my window.

3.

What you have said is only another lousy trick of you. I don’t believe you.

4.

The parents didn’t like their daughter to get married because they felt that twenty was too young.

5.

How do you call the holiday that falls on December 25th?

6.

To overlook a situation one must consider all points of view.

7.

If you bring the bottles back to the shop, you will get a refund.




Outlook: Startseite von Outlook festlegen

In den meisten Fällen wird nach dem Start von Outlook die Seite "Outlook Heute" oder einfach der Posteingang angezeigt. Uns erreichen aber immer wieder Anfragen von Anwendern, die das gerne ändern möchten und beispielsweise den Kalender, den Aufgabenordner, die Notizen oder auch einfach nur einen anderen Mailordner standardmässig nach dem Programmstart anzeigen wollen. Mit einer etwas versteckten Option kein Problem:

Wählen Sie das Menü Extras / Optionen und wechseln Sie auf das Register Weitere. Dort klicken Sie auf Erweiterte Optionen.

In Outlook 2003 können Sie nun neben Ordner bei Programmstart auf Durchsuchen klicken und einen beliebigen Ordner auswählen, der nach dem ersten Aufruf von Outlook angezeigt wird. In Outlook 2002/XP und 2000 haben Sie an dieser Stelle leider nur die Möglichkeit, einen der vorgegebenen Standardordner für diesen Zweck zu bestimmen.


 

Kurshinweis: E-Mail-Flut – Kein Problem!

Weniger Stress mit E-Mails, dafür mehr Übersicht und Gelassenheit. Wenn Sie jeden Tag zwanzig, dreissig oder noch mehr E-Mails erhalten und nur wenige sind wirklich wichtig, dann sollten Sie diesen Kurs besuchen.

Sie lernen, wie Sie mit Outlook als Schaltzentrale die Übersicht über Ihre E-Mails, Termine und Aufgaben behalten und wie Sie mit der richtigen Arbeitstechnik die E-Mail-Flut verringern und am Abend gelöst und mit einem guten Gefühl den Feierabend geniessen können

Der kaufmännische Verband führt am 12. Juni diesen Kurs mit Willy Knüsel als Kursleiter durch. Näheren Informationen erfahren Sie hier http://www.sfw.ch/80/Seminare/Administration.html#Email





Recht: Teilzeit Arbeitende haben gleiche Rechte

Immer mehr Angestellte arbeiten Teilzeit. Trotzdem werden im Gesetz Teilzeit- und Aushilfsarbeitende mit keinem Wort erwähnt. Deshalb gilt grundsätzlich: Wer Teilzeit arbeitet, hat die genau gleichen Rechte wie Vollzeit Angestellte.

Trotzdem ergeben sich immer wieder Fragen rund um die Teilzeit.

Ferien: Ferientage müssen tatsächlich in natura bezogen und dürfen nicht mit Bargeld abgegolten werden. Arbeitgeber, die das Verbot der Auszahlung von Ferien missachten, tun dies auf eigenes Risiko.

Ausnahmen sind nur zulässig, wenn die Arbeitseinsätze eines Beschäftigten derart unregelmässig sind, dass es kaum möglich wäre, den Ferienanteil zu berechnen. In solchen Fällen muss im Vertrag wie auf der einzelnen Lohnabrechnung genau festgelegt sein, wie hoch die Ferienentschädigung ist (z.B. Stundenlohn Fr. 28.50, Ferienzulage Fr. 2.40). Vier Wochen Ferien entsprechen übrigens 8,33 Prozent des Bruttolohnes, fünf Wochen entsprechen 10,64 Prozent.

Krankheit: Bei krankheitsbedingter Abwesenheit von Teilzeit Angestellten hat der Arbeitgeber für eine bestimmte Zeit den Lohn nachzuzahlen, wenn das Arbeitsverhältnis mehr als drei Monate gedauert hat (siehe Basler, Berner oder Zürcher Skala).


 


Rätsel: Brunnen

Der Brunnen ist voll Wasser. Die Mutter gibt der Tochter einen 3-Liter Behälter und einen 5-Liter Behälter. Beide haben keine Massangaben. Sie sagt: "Bring mir 4 Liter Wasser".

Wie macht sie das?

 


Lösung: Hundegeschwindigkeit

Ein fiktiver Hund rennt von Bern nach Paris. Die Distanz beträgt 500 km. Am Hinterbein ist eine Blechbüchse angebunden. Er macht Schritte von einem Meter Länge und bei jedem Schritt schlägt die Büchse einmal auf. Seine Startgeschwindigkeit ist 1 m/s. Jedes Mal, wenn er die Büchse aufschlagen hört, verdoppelt er seine Geschwindigkeit.

Mit welcher Geschwindigkeit kommt er in Paris an?

Seine Geschwindigkeit beträgt nicht 2 hoch 499.999 sondern ist viel kleiner, nämlich 512 m/s. Die Lösung liegt darin, dass er die Büchse ab der Schallgeschwindigkeit (333 m/s) nicht mehr hört und demzufolge nach 256 m/s nur noch einmal verdoppelt.





Lösungen Englisch-Tipps

1.

Because the man had got into a traffic jam that morning, he arrived at his office a bit late.

Too late = zu spät um etwas machen zu können, z.B. um einen Zug zu erreichen.
Late = Jemand kommt zu spät, hat aber nichts versäumt.

2.

The full moon shone into my window.

To shine = glänzen (unregelmässig)
shine / shone / shone
To shine = polieren (regelmässig)
shine / shined / shined

3.

What you have said is only another lousy trick of yours. I don’t believe you.

Mine, yours, his, hers, its, ours, yours, theirs drücken den Genitiv aus.

4.

The parents didn’t want their daughter to get married because they felt that twenty was too young.

To like to = gern haben
bezieht sich auf etwas Gegenwärtiges
To want to = gern wollen, wünschen
bezieht sich auf etwas, das man noch vorhat.

5.

What do you call the holiday that falls on December 25th?

Entgegen dem deutschen Sprachgebrauch heisst es im Englischen nicht: How do you call this, sondern: What do you call this?

6.

To oversee a situation one must consider all points of view.

To overlook = etwas übersehen, im Sinne von nicht beachten.
To oversee = etwas überschauen, im Sinne von beaufsichtigen, überwachen

7.

If you take the bottles back to the shop, you will get a refund.

To bring = bringen
(im Sinne von herbringen)
To take = bringen
(im Sinne von wegbringen)




Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 622 56 56 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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