Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Sowohl im Beruf als auch im Privatleben haben wir immer mehr Informationen zu verarbeiten. Bücher, Fachzeitschriften, Internet, und, und, und - alles sollte gelesen werden… oder ist es nur das Gefühl, etwas zu verpassen oder unser Sammeltrieb?
Wie auch immer, die Informationsaufnahme und Verarbeitung ist in unserer Berufswelt immer wichtiger. Aber anstatt Informationen zu verarbeiten, stapeln sich in unseren Büros oft nur Fachzeitschriften, Zeitungen, Berichte. Die Stapel wachsen und wachsen und im Gleichschritt Ihr schlechtes Gewissen.
Wie Sie mit dem Thema „Lesen“ besser umgehen können, erfahren Sie in unserem Hauptartikel.

Lesenswerte Grüsse

Willy Knüsel





Lesen Sie heute:


 

Sprüche der Woche:

Ich habe einen Kurs im Schnelllesen mitgemacht und bin nun in der Lage, "Krieg und Frieden" in zwanzig Minuten durchzulesen. Es handelt von Russland.
Woody Allen, Schauspieler und Autor (geb. 1935)

Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist.
Joseph Addison, Englischer Schriftsteller, Politiker (1672 - 1719)

Cartoon der Woche:






Wie Sie effizienter Lesen

Stapeln sich bei Ihnen Zeitungen und Zeitschriften? Aber Zeit finden Sie keine, um das alles zu lesen. Das sollen Sie auch nicht! Hier 4 Tipps, wie Sie am besten vorgehen:

  1. Was will ich lesen?
    Prüfen Sie die Publikationen auf Effizienz und Informationswert. Lesen Sie nur, was Ihnen heute oder in naher Zukunft einen Mehrwert bringt. Zum Beispiel Informationen über Produkte oder Dienstleistungen, die Sie bestellen wollen. Oder Informationen zu einem Thema, mit dem Sie aktuell privat oder beruflich zu tun haben.

  2. Wann lese ich?
    “Read it when you need it” heisst eine amerikanisch knappe Regel. Beispiel: In zwei Monaten halten Sie ein Referat. Lesen Sie Artikel zu diesem Thema nicht jetzt, denn das ist Zeitverschwendung. Legen Sie sie sinnvoll ab --> Siehe auch Punkt 4.
    Wenn Sie regelmässig tagesaktuelle Informationen lesen, planen Sie dafür feste Zeiten ein, täglich 15 Minuten und pro Woche zusätzlich eine Stunde. Daneben nutzen Sie Wartezeiten im Büro oder unterwegs.

  3. Wie lese und werte ich aus?
    Lesen Sie nicht einfach drauf los. Meist verraten Ihnen bereits Überschrift, Vorspann, Bilder und Grafiken ob ein Text für Sie interessant ist.
    Wenn Sie den Text lesen, machen Sie Notizen am Rand, schreiben Sie auf, was zu machen ist, zum Beispiel Prospekt anfordern, Meeting, Bestellen usw. Markieren Sie interessante Textpassagen und notieren sie Ideen. Falls Sie den Artikel aufbewahren wollen, notieren Sie rechts oben das Datum und die Publikation und eine Ablagenotiz und reissen Sie den Artikel aus der Zeitschrift. Anschliessend ist die Zeitschrift reif fürs Altpapier.

  4. Wo lege ich Informationen ab?
    Legen Sie sich einen Ablagekorb „Zu lesen“ an und zwar elektronisch und physisch. Hierhin verschieben Sie sofort und ungelesen alles, was Sie lesen möchten. Gelesene und verarbeitete Texte kommen in den Papierkorb oder in die Ablage. Folgende Möglichkeiten haben Sie: Themenbezogene Ordner z.B. Arbeitstechnik mit A-Z-Register oder freie Register, um die einzelnen Texte sofort von Hand zu beschriften. Oder themenbezogene Hängeregister, wobei Sie neue  Texte immer vorne einlegen. Oder Terminmappen Tage 1-31 und Monate 1-12 für Texte, welche Sie terminieren wollen.




Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends

False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:

False friend Richtig Beispiel
Taste the taste (Geschmack) the key Thank goodness for the delete key.
Stapel the staple (Heftklammer) the pile Siehe Beispiel unten
Formular the formula (Formel) the form Hey, Doris, could you take this pile of incoming forms to room 218 please?
Prospekt the prospect (Aussicht) the prospectus Phone the printer to say that our prospectus must at all costs be ready by 1 May.
Protokoll the protocol (Etikette) the minutes Could you please take down the minutes?
Marke the mark (Kennzeichen) the brand We are planning to bring out a new brand in autumn.



 

Outlook: Einen Terminserie mit unregelmässigen Terminen

Mit der Funktion Serientyp… können Sie Terminserien erfassen. Zum Beispiel regelmässige wöchentliche oder monatliche Termine.
Nun kommt es aber immer wieder vor, dass die Terminserien nicht regelmässig sind, also nicht jede Woche oder nicht immer am selben Tag. Also was machen?

Auch dafür gibt es in Outlook einen einfachen Trick:

  1. Stellen Sie im Kalender die Tagesansicht ein.
  2. Markieren Sie den ersten Tag der Terminserie im Datumsnavigator (Monatsübersicht rechts oder links des Kalenders).
  3. Halten Sie die Taste Ctrl gedrückt
  4. Markieren Sie im Datumsnavigator die weiteren Daten der Terminserie. Nun werden alle Daten im Kalender nebeneinander dargestellt. Sie könnten maximal 14 Daten auf diese Weise darstellen.
  5. Nun erfassen Sie den ersten Termin der Serie und kopieren diesen einzeln in die verschiedenen Daten (Ctrl C kopieren und Ctrl V einfügen.
  6. Fertig.
  7. Wenn Sie nun auf Tagesansicht klicken, sehen Sie wieder die gewohnte Darstellung.




Recht: Folgen einer Kündigung mit zu kurzer Kündigungsfrist

Wenn ein Arbeitgeber mit einer zu kurzen Kündigungsfrist seinen Arbeitsvertrag kündigt, so wird seine Kündigung damit nicht ungültig, sondern entfaltet ihre Wirkung erst auf das gemäss Vertrag oder Gesetz gültige Datum. Das Arbeitsverhältnis läuft also einfach um die verlängerte Frist weiter und eine erneute Kündigung ist nicht notwendig.

Sind im Arbeitsvertrag die Kündigungsfristen nicht geregelt, gilt das Gesetz. Danach beträgt die Kündigungsfrist im ersten Dienstjahr einen Monat, danach zwei und ab dem zehnten Dienstjahr drei Monate.

Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch





AufgeLesen: Zu viel Kontrolle ist nicht ökonomisch

Sechs von zehn Mitarbeitern amerikanischer Unternehmen suchen während der Arbeitszeit Web-Sites auf, die sie privat interessieren. Die dafür verwendete Zeit summiert sich nach einer neuen Studie auf 3,1 Stunden in der Woche. Auf die berufliche Nutzung von Web-Sites entfallen im Schnitt 12,8 Stunden, wie die Erhebung des Unternehmens Websense ergab. Die meisten Unternehmen in den USA tolerieren eine begrenzte private Internet-Nutzung.

 



Rätsel: Ferner Planet

Auf einem fernen Planeten lebt ein Volk dass sich Gnonoz nennt. Dieses Volk ist in drei Stämme unterteilt: Die X sagen immer die Wahrheit, die Y lügen immer und die Z lügen oder sagen die Wahrheit je nach Lust und Laune.
Ein Händler, der über dieses Volk Bescheid wusste, landete eines Tages mit seinem Raumschiff auf dem Planeten und traf kurz nach der Landung drei Gnonoz. Er begrüsste die drei und fragte sie von welchen Stämmen sie kommen.

Der 1. Gnonoz sagt: "Der dritte ist ein Y."
Der 2. Gnonoz sagt: "Der erste ist ein X."
Der 3. Gnonoz meint: "Ich bin ein Z."

Wer ist nun was, wenn von jedem Stamm ein Mitglied dabei ist?


Lösung: Spion
Ein Spion wollte in eine Stadt eindringen. Dazu musste er aber den Wachen am Stadttor die richtige Parole nennen, die er leider noch nicht wusste. Er legte sich also nahe dem Stadttor versteckt in einem Busch auf die Lauer und wartete.
Kurz darauf kommt ein Händler auf einem Karren und verlangt Einlass. Der Wächter sagt: "28, was ist deine Antwort?". Der Händler antwortet mit 14 und wird eingelassen.
Dann kommt eine junges Bauernmädchen und nun sagt der Wächter: "8, was ist deine Antwort?". Das Mädchen antwortet mit 4 und wird eingelassen.
Später steht ein Mönch vor den Stadttoren und der Wächter sagt: "16, was ist deine Antwort?". Der Mönch antwortet mit 8 und wird eingelassen.
Der Spion glaubt nun alles zu wissen und stolziert mit einem breiten Lächeln vor die Stadttore. Der Wächter verstellt ihm den Weg und sagt: "20, was ist deine Antwort?". "Ich sage 10!" antwortet der Spion und will weiterlaufen aber bevor er auch nur einen Schritt machen kann, packt der Wächter den Spion.
Tja, der Spion hatte die falsche Zahl genannt! Aber was wäre denn richtig gewesen?

Eine weitere logische Antwort wäre 7 gewesen. Mit dieser Parole wäre der Spion wohl eingelassen worden. Nicht die Hälfte der genannten Zahl ist entscheidend, sondern die Anzahl der Buchstaben.

A c h t u n d z w a n z i g = 14 Buchstaben

A c h t = 4 Buchstaben

S e c h z e h n = 8 Buchstaben

Die Lösung wäre also 7 gewesen, denn Z w a n z i g = 7 Buchstaben



Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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