Grüezi
Wer sich zuerst bewegt, hat gewonnen. Richtig! Durch Stillhalten und
Nichtstun ist noch keiner vorangekommen.
John R. R. Tolkien der
Autor der „Herr der Ringe“ hat den Satz geprägt: „Am längsten dauert die
Arbeit, die wir nie anfangen“.
Gönnen Sie sich das wunderbare
Gefühl, dass Sie eine Aufgabe erledigt, ein Projekt beendet oder eine Tat
vollbracht haben. Dann kommt die Erkenntnis: Ich schaffe was! Ihr
Selbstvertrauen wird durch jedes gelungene Vorhaben grösser, und Sie
werden erfolgreicher.
Wie Sie Trödeln und Aufschieberitis
bekämpfen, erfahren Sie in unserem Hauptartikel.
Ich wünsche Ihnen
einen guten Start in die Woche.
Ihr Willy Knüsel
Lesen Sie heute:
Sprüche der Woche:
Taten sind Früchte, Worte sind Blätter. Aus
Grossbritannien
Kleine Taten, die man ausführt, sind besser als grosse, die man
plant. George Marshall
Glaube mehr den Taten als den Worten. Sprichwort
An meinen Worten nicht, an meinen Taten sollt ihr mich
messen. unbekannt
Die einen erkennt man an ihren Taten, die anderen an ihrem
Getue. Martin Kessel
Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner
Taten. Aus China
Cartoon der Woche:
Tu’s statt Blues
„Müde macht uns die Arbeit, die wir liegen lassen, nicht die, die wir
tun“, sagte die österreichische Schriftstellerin Marie von
Ebner-Eschenbach. Das ist jetzt wissenschaftlich erwiesen. Am Institut für
klinische Psychologie der Universität Münster wurde das
„Aufschiebeverhalten“ wissenschaftlich untersucht.
Die wichtigsten
Erkenntnisse:
- Wer zu viel aufschiebt, verliert an Lebensqualität und
Leistungsfähigkeit.
- Hauptursache für das Aufschieben sind Selbstzweifel und überzogene
Ansprüche an die eigene Arbeit.
Wie Sie Trödeln und Aufschieberitis bekämpfen, erfahren Sie
nachfolgend:
Entscheiden Sie Jede Aufgabe
verlangt nach Entscheidungen, denn oft schieben wir Aufgaben vor uns her,
weil wir gar nicht wissen, ob wir sie überhaupt tun wollen oder nicht.
Solche Aufgaben beschreiben wir dann mit „Es wäre schön…“, „Es wäre toll…“
oder „Man sollte…“. Entscheiden Sie bei solch undefinierten Aufgaben, ob
es einen Sinn macht, sie anzupacken. Wenn ja, konkretisieren Sie sie,
definieren Sie den ersten Schritt und setzen Sie einen Termin, wann Sie
diesen ersten Schritt machen.
Aufgaben nicht endlos vor
sich her schieben Wenn Sie eine terminierte Aufgabe mehr als 3
Mal verschoben haben, können Sie sie getrost löschen, denn dann ist sie
weder wichtig noch dringend oder es fehlen Ihnen schlicht die Ressourcen
um die Aufgabe zu bewältigen.
Anfangsblockade
überwinden Oft ist der erste Schritt der schwerste. Man sitzt
am Schreibtisch und starrt auf den leeren Bildschirm, das leere Blatt
Papier. Wenn Ihnen bei einem Bericht, einem Plan, einem Konzept der erste
Satz schwer fällt, beginnen sie einfach mit einem Satz in der Mitte des
Textes!
Wichtig ist, dass man überhaupt anfängt, den Bericht zu
schreiben oder den Plan zu zeichnen. Beginnen Sie jede Aufgabe mit dem
Teil, über den Sie sich bereits positive Gedanken gemacht haben, mit dem
leichtesten Teilabschnitt. Meist geht eine Arbeit dann schneller voran,
als wenn man chronologisch vorgeht und ewig am schwierigen Anfang hängen
bleibt.
Fangen Sie rechtzeitig an! Neil
Armstrong konnte sich nicht eben mal entschliessen, zum Mond zu fliegen;
Edmund Hillary konnte nicht gelegentlich auf den Mount Everest spazieren.
Aber sie und viele andere erfolgreiche Menschen fingen mit der Umsetzung
ihrer Pläne rechtzeitig an. Bestimmen auch Sie für Ihre Arbeit
grundsätzlich einen realistischen Beginn!
Fahren Sie rechtzeitig
los zu einem Termin; setzen Sie sich rechtzeitig in Ihr Büro. Vermeiden
Sie die berüchtigte Aufschieberitis: Erst mal eben noch eine andere
Kleinigkeit erledigen und dann eine Tasse Kaffee trinken. Nur wenn Sie
sich konsequent an Ihren eigenen Zeitplan halten, können Sie Ihre Aufgaben
sorgfältig durchführen und rechtzeitig abschliessen.
Teilen
Sie Ihre Pläne anderen mit! Das kennen wir alle von Silvester:
Wir fassen gute Vorsätze und erzählen Freunden und Bekannten von ihnen.
Das hat einen einfachen Grund: Wir möchten, dass unsere Umgebung uns etwas
kontrolliert. Schliesslich ist es peinlich, wenn wir unsere guten Vorsätze
nicht einhalten und andere das mitbekommen!
Das funktioniert auch
im Büro: Sie sind zwar der Chef – doch sicherlich möchten Sie nicht, dass
Ihre Mitarbeiter merken, wenn Sie eine wichtige Arbeit nicht so zügig
schaffen, wie Sie angekündigt haben. Machen Sie aus Ihrer Arbeit kein
Geheimnis! Seien Sie offen und präzise zu sich selbst, Ihren Kunden und
Ihren Mitarbeitern.
Nicht ewig zweifeln, sondern
zupacken Zweifel sind im Prinzip berechtigt. Zweifel bei der
Arbeit bedeuten, diese zu hinterfragen und sich nicht mit der erstbesten
Lösung zufrieden zu geben. Zweifel können also produktiv sein. Sie stossen
zum Denken an und lassen uns eine Sache von verschiedenen Seiten
beleuchten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie ewig über immer dieselben
Probleme nachdenken sollten. Stellen Sie sich stattdessen folgende Fragen:
- Schiebe ich diese Aufgabe vor mir her, weil sie objektiv schwierig
ist und ich an meinem Erfolg zweifle?
- Was wird schlimmstenfalls passieren, wenn ich sofort loslege?
Zum Beispiel: Das Schlimmste, was passieren kann, wenn ich den
schwierigen Kunden Meier besuche ist, keinen Auftrag zu bekommen. Dann
muss ich in nächster Zeit nicht mehr zu Meier. Und dann werde ich sofort
neue Kunden akquirieren.
Alltagstrott und Routine
entfliehen Neben Selbstzweifeln hält uns die alltägliche
Routine von ungeliebten Arbeiten ab. Das ist eine prima Ausrede: Ich bin
leider so mit meinen Alltagsarbeiten beschäftigt, dass diese wichtige
Aufgabe, dieses neue Projekt noch warten muss.
Seien Sie ehrlich
zu sich selbst: Viele Routineaufgaben können Sie hinterfragen oder
delegieren. Jene, die Sie selbst tun müssen, lassen sich mit Sicherheit
beschleunigen.
Noch besser: Anstatt das Gewohnte immer schneller
zu machen, lieber mal neue Wege ausprobieren!
Niemals
aufgeben Halten Sie nicht an aussichtslosen Projekten fest.
Doch analysieren Sie genau, ob ein Vorhaben keine Chance mehr hat. Viele
grossartige Geschäftsideen stammen von Menschen, die jahrelang versucht
haben, sie zu realisieren. Colonel Sanders, der Erfinder von Kentucky
Fried Chicken, bot sein Rezept über 1.000 Restaurantbesitzern an, bis
einer endlich Ja sagte.
Wenn Sie von einer Sache überzeugt sind,
betrachten Sie die Arbeit an ihr nicht als Belastung. Geniessen Sie es,
dass Sie die Energie haben, an ihrer Verwirklichung zu arbeiten. Denn:
„Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die
alles wägen und nichts wagen wollen.“ (Herodot, ca. 490 bis 425 v. Chr.,
griechischer Völkerkundler und Schriftsteller).
Englisch-Tipps für deutsch Sprechende
Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler
verlernen. Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.
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1. |
We are sorry to say that we do not have the desired information,
but we will inform us and send you the facts as soon as
possible. |
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2. |
He got down on his knees and begged me to help him, but I didn’t
like to get involved in such a situation, so I refused. |
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3. |
He spoke well but I did not understand him because he used words
I never heard before. |
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4. |
Look, here is a book of me that I thought I had lost. |
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5. |
How do we call a thing that has no name. |
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6. |
Although it is not very long, a three-weeks holiday does make a
difference. |
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7. |
No Zurich taxi driver will bring you to Kloten for less than Fr.
40.- |
Outlook: Abruf von grossen E-Mails verhindern
Wenn Sie sich beispielsweise auf Reisen befinden, ist es ärgerlich,
wenn Sie mit einer langsamen oder teuren Verbindung grosse E-Mails
herunterladen. Outlook bietet Ihnen die Möglichkeit, Nachrichten ab
einer gewissen Grösse vom Download auszuschliessen.
- Wählen Sie das Menü Extras /
Optionen an und wechseln Sie auf die
Registerkarte E-Mail-Setup
- Klicken Sie auf die Schaltfläche
Senden/Empfangen.
- Markieren Sie den gewünschten Gruppennamen und klicken Sie auf
Bearbeiten… Nun befinden Sie sich in unten
stehender Dialogbox:

Gehen sie zu Ordneroptionen und markieren Sie
mit der Maus den Posteingang. Jetzt können Sie bei der Option
Nur Kopfzeilen downloaden, wenn das Element grösser ist
als das entsprechende Kontrollkästchen einschalten und die
gewünschte Grösse festlegen.
Kurshinweis: E-Mail-Flut – Kein Problem!
Weniger Stress mit E-Mails, dafür mehr Übersicht und Gelassenheit. Wenn
Sie jeden Tag zwanzig, dreissig oder noch mehr E-Mails erhalten und nur
wenige sind wirklich wichtig, dann sollten Sie diesen Kurs
besuchen.
Sie lernen, wie Sie mit Outlook als Schaltzentrale die
Übersicht über Ihre E-Mails, Termine und Aufgaben behalten und wie Sie mit
der richtigen Arbeitstechnik die E-Mail-Flut verringern und am Abend
gelöst und mit einem guten Gefühl den Feierabend geniessen können Der
kaufmännische Verband führt am 12. Juni diesen Kurs mit Willy Knüsel als
Kursleiter durch. Näheren Informationen erfahren Sie hier http://www.sfw.ch/80/Seminare/Administration.html#Email
Recht: Freie Mitarbeit kann vieles bedeuten (Teil 2)
In der Praxis ist die Abgrenzung zwischen Arbeitsvertrag und freier
Mitarbeit nicht so einfach. Typische Kennzeichen des Arbeitsvertrages sind
nach der Gerichtspraxis die Einordnung des Arbeitnehmers in die
Arbeitsorganisation des Betriebes und das Weisungsrecht des Arbeitgebers.
Letzteres bedeutet, dass der Arbeitnehmer seine Arbeit nach den Vorgaben
des Arbeitgebers zu verrichten hat.
Wenn ein Arbeitgeber die
Arbeitszeiten und den Arbeitsplatz bestimmt, wenn er auch das
Arbeitsmaterial zur Verfügung stellt und zudem Weisungen erteilt, wie die
Arbeit zu erledigen ist, so wird man regelmässig von einem
Arbeitsverhältnis und nicht von einer selbständigen Tätigkeit
sprechen.
Wenn nun ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer als
„Selbständig“ erklärt, um ihm Rechte vorzuenthalten, so handelt es sich in
Wirklichkeit immer noch um einen gewöhnlichen Arbeitsvertrag und der
Arbeitnehmer hat die vollen Arbeitnehmerrechte.
Wichtig: Ob jemand
sozialversicherungsrechtlich als selbständig oder unselbständig gilt, hat
auf die Art des Vertrages keinen Einfluss. So kann ein freier Mitarbeiter
AHV-rechtlich sehr wohl wie ein Angestellter behandelt werden, während er
vertragsrechtlich dem Auftrag unterstellt ist.
Die
Sozialversicherungen behandeln Selbständige in der Regel nur dann als frei
Erwerbende, wenn sie von mehreren Auftraggebern abhängig sind. Besteht
eine einseitige Abhängigkeit von einem Auftraggeber, sind die Auftraggeber
AHV-pflichtig.
Rätsel: Falsches Umfrageergebnis
Dem Leiter eines Hotels wurde das Ergebnis einer Umfrage zum Genuss von
Kaffee und Tee in seinem Restaurant vorgelegt. Zahl der Befragten:
100 Von ihnen trinken Kaffee: 78 Von ihnen trinken Tee: 71 Von
ihnen trinken Kaffee und Tee: 48 Der Bericht wurde als fehlerhaft
abgelehnt. Wieso?
Lösung: Daldal – Wortpaare finden
Ein
Kaumann reiste nach Indien und kaufte dort prächtige Stoffe ein. Auf dem
Rückweg versank sein Schiff mit seinen Kisten, in denen seidene Daldal
daldal. Waren – waren Der Hauswart schimpfte mit
den Kindern: "Ihr sollt nicht immer über meinen grünen Daldal
daldal!" Rasen – rasen Meine Oma wollte mich mit
ihrem Auto mitnehmen. Ich aber sagte zu ihr: "Ich will mich nicht in
deinen Daldal daldal." Wagen – wagen Ein Bauer
schaute zum Himmel und sah dort dunkle Wolken. Hoffnungsfroh sagte er:
"Bald werden sich die Pflanzen im Daldal daldal." Regen –
regen Da der Mieter wiederholt seinen Mietzins nicht zahlte,
forderte ihn der Hausbesitzer auf, dass er seine Daldal
daldal. Räume –
räume
Lösungen
Englisch-Tipps
|
1. |
We are sorry to say that we do not have the desired information,
but we will inform ourselves and send you
the facts as soon as possible. |
Myself, ourselves wird benutzt, wenn man für sich selbst etwas
tut. |
|
2. |
He got down on his knees and begged me to help him, but I didn’t
want to get involved in such a situation,
so I refused. |
To like to = gern haben bezieht sich auf etwas
Gegenwärtiges To want to = gern wollen, wünschen bezieht sich
auf etwas, das man noch vorhat. |
|
3. |
He spoke well but I did not understand him because he used words
I had never
heard before. |
Bringt ein Satz zwei unterschiedliche in der Vergangenheit
liegende Zeiten zum Ausdruck, wird der weiter zurückligende
Zeitpunkt im Past Perfect ausgedrückt. |
|
4. |
Look, here is a book of mine that I
thought I had lost. |
Mine, yours, his, hers, its, ours, yours, theirs drücken den
Genitiv aus. |
|
5. |
What do we call a thing that has no
name? |
Entgegen dem deutschen Sprachgebrauch heisst es im Englischen
nicht: How do you call this, sondern: What do you call
this? |
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6. |
Although it is not very long, a
three-week holiday does make a
difference. |
Adjektive müssen im Singular stehen. |
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7. |
No Zurich taxi driver will take you to
Kloten for less than Fr. 40.- |
To bring = bringen (im Sinne von herbringen) To take =
bringen (im Sinne von
wegbringen) |
Knüsel Management AG,
Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn Telefon: 032 622 56 56 / E-Mail: info@mehrleisten.ch
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