Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Unternehmen leben vom Verkauf und von Ihren Kunden! Dies gilt im heutigen verschärften Wettbewerb mehr denn je. Deshalb gilt die vollständige Ausrichtung von Produkten, Abläufen, Strukturen und Marketinganstrengungen an den Bedürfnissen des Kunden mehr denn je.
Und deshalb ist das Customer Relationship Management (CRM) nicht bloss ein neuer Management-Trend, sonder ein absolutes Muss. Aber es sollte endlich erkannt werden, dass CRM nicht ein Informatik-System oder Projekt ist, sondern eine Geisteshaltung. Alles andere ist Nebensache.

Was Sie für die Etablierung dieser Geisteshaltung tun können, erfahren Sie in unserem Hauptartikel.

Marktorientierte Grüsse

Willy Knüsel





Lesen Sie heute:


 

Sprüche der Woche:

Kunden wollen keine Produkte. Sie wollen Lösungen!
Wir hatten uns in der Vergangenheit zu sehr daran gewöhnt, dass wir, die Industrie, entscheiden, was der Verbraucher und Anwender konsumieren und nutzen soll. Heute lassen sie sich das nicht mehr gefallen.
Gerhard Schulmeyer, dt. Topmanager

Mach dir ein paar schöne Stunden - geh zum Kunden!
Wenn ich meine Kunden alle vier Wochen spreche, läuft das Geschäft gut. Sehe ich sie nur alle vier Monate, ist das schon bedenklich. Vergehen 14 Monate, bin ich sie womöglich los
unbekannt

Ein Kunde fragte einmal einen Tankstellen-Inhaber, warum es an seiner Tankstelle immer so voll sei, während die auf der anderen Strassenseite, die vergleichbares Benzin zum selben Preis bot, fast immer leer war. Dieser antwortete: "Die sind in einer anderen Branche als wir. Die haben eine Tankstelle - wir sind ein Service-Betrieb."
unbekannt

Es reicht nicht, wenn unsere Manager grossartige Wirtschaftsfachleute oder auch tolle Techniker sind, wenn sie den Menschen, also ihren Kunden, längst aus dem Auge verloren haben.
Daniel Goeudevert, deutscher Topmanager

Cartoon der Woche:






Wie Ihr Unternehmen marktorient wird

Eine Kundenbeziehung ist vor allem eine emotionale Beziehung und keine technische. Viele Unternehmen sollten sich diese Tatsache wieder vermehrt auf die Fahne schreiben und sich nicht hinter Technologie und Strategie verstecken. Damit soll nicht ein „Retrotrend“ propagiert werden, sondern die Rückbesinnung auf den gesunden Menschenverstand. Hier einige Aspekte:

  • Häufig gehen wir davon aus, dass alle Welt darauf wartet, mit uns in eine geschäftliche Beziehung zu treten. Dass dem nicht so ist, erfahren alle Jungunternehmer in den ersten zwei Jahren ihrer Firma. Deshalb: Gehen Sie auf Ihre Kunden zu, treten Sie in Dialog mit dem Markt, ergreifen Sie die Initiative. Es hat noch keiner eine Frau gefunden, wenn er sich zu Hause Flirtstrategien ausgedacht hat.
  • Nur wenn Sie den individuellen Nutzen für den Kunden immer und immer wieder zeigen, können Sie Kunden überhaupt gewinnen und vor allem eine langfristige Beziehung aufbauen. Dabei ist der Nutzen des Kunden nicht, dass Sie ein technisch hoch stehendes Produkt anbieten, oder dass Ihre Firma seit 50 Jahren existiert, sondern Emotionen, Sicherheit, Bequemlichkeit oder finanzieller Vorteil. Das heisst, wenn Sie Ihrer Angebeteten sagen, Sie hätten 200'000 Franken auf dem Konto, tönt das prahlerisch, aber wenn Sie sagen, „Mit meinem Ersparten möchte ich mir dir ein schönes Haus bauen“, so stehen Ihre Chancen nicht schlecht.
  • Beziehungen basieren auf Vertrauen. Dieses muss erarbeitet werden und das wiederum benötigt Zeit. Diese Tatsache wird gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit vergessen. Klar können Sie versuchen, die Frau Ihrer Träume am ersten Abend ins Bett zu schleppen. Aber ob Sie dabei langfristig Erfolg haben? Entscheiden Sie selber.
  • Beziehungen brauchen Ressourcen und die sind fast immer knapp. Vielfach vergessen Unternehmen gerade Ihre besten Kunden, jene, die regelmässig und unspektakulär ihre Einkäufe tätigen. Auf der anderen Seite werden Ressourcen bei den lauten, reklamierenden, aber oft nicht wertvollen Kunden eingesetzt.
  • Nichts ist für Beziehungen tödlicher als Langeweile! Sorgen Sie für Überraschungen, verblüffen Sie Ihre Kunden, zeigen Sie Wertschätzung. Hier liegt ein enormes Potential, denn echte Aufmerksamkeit kann gerade in unserer unterkühlten Hightechzeit zu grosser Loyalität führen.
  • Last but not least: bleiben Sie authentisch! Achten Sie darauf, dass sämtliche Massnahmen echt sind und auch so wirken. Beziehungen müssen immer in einem engen Verhältnis zur Identität Ihres Unternehmens stehen. Ein Malermeister wirkt unglaubwürdig, wenn er sich wie ein Versicherungs-angestellter gibt und dazu noch einen dunkelblauen Anzug trägt.





Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends

False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:

False friend Richtig Beispiel
Fonds fond (liebevoll) fund I’ve invested in a new fund.
Holding holding (Anteil, Beteiligung) holding company He works in our holding comapny.
Homepage home page (Erste Seite eines Internetauftritts) website My company finally has its own website
scharf (Essen) sharp (spitz, scharf) spicy, hot I’m not to keen on spicy food.
Terminus terminus (Endstation) term I don’t think he even understands the term.
Travestie(show) travesty (Hohn, Karikatur) drag show The client invited us out to a drag show.

 

Outlook: Einen Termin verschieben

Ist Ihnen das auch schon passiert? Sie wollten einen Termin um 5 Wochen verschieben und wollten das natürlich oben rechts im Datumsnavigator machen. Doch wenn Sie dort weiterblättern, sehen Sie den aktuellen Tag nicht mehr, Sie können also den Termin, den
Sie verschieben wollte, gar nicht mehr sehen. Nun, dafür gibt es einen einfachen Trick.

  1. Markieren Sie den Tag mit dem Termin, den Sie verschieben wollen.
  2. Halten Sie die Taste Ctrl gedrückt
  3. Markieren Sie im Datumsnavigator den Tag, auf den Sie den Termin verschieben wollen.
  4. Nun sehen Sie beide Tage nebeneinander angezeigt und Sie können den Termin nur noch mit der Maus packen und auf das neue Datum ziehen.
  5. Fertig.




Kurs E-Mail-Management

Wie man mit E-Mails effektiv und effizient umgeht, erfahren Sie in einem Tages-Seminar am 8. Juni 2006. Mehr darüber und noch viele andere interessante Kurse finden Sie bei unserem Schulungspartner www.sfw.ch Forum für Weiterbildung des Kaufmännischen Verbandes.


Recht: Beweislast bei Diskriminierung am Arbeitsplatz

Das Gleichstellungsgesetz untersagt jede Art geschlechtsspezifischer Diskriminierung am Arbeitsplatz. Wird ein Arbeitnehmer dennoch diskriminiert, so stehen ihm diverse Ansprüche zu.

Er kann etwa Unterlassung der Diskriminierung verlangen oder auf Entschädigung klagen. Dabei muss der Betroffene – ausser bei Klagen wegen Nichtanstellung oder sexueller Belästigung – die behauptete Diskriminierung nur noch glaubhaft machen.

Es obliegt mithin der beklagten Partei, diese Vermutung zu widerlegen.

Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch




AufgeLesen: Zu viel Kontrolle ist nicht ökonomisch

Die totale Kontrolle des Arbeitnehmers ist ökonomisch nicht immer sinnvoll. Das berichten Wirtschaftswissenschafter der Universität Bonn. Befürworter von Kontrollen im Büro behaupten, die Überwachung könne die Produktivität der Arbeitnehmer steigern.
Da auch die Überwachung mit Kosten und Arbeitsaufwand verbunden sei, komme es durch deren Einführung jedoch meistens nur zu einer ineffizienten Umverteilung der Ressourcen. Dabei ist die demotivierende Wirkung der übermässigen Kontrolle noch nicht einmal eingerechnet.

 


Rätsel der Woche: Spion

Ein Spion wollte in eine Stadt eindringen. Dazu musste er aber den Wachen am Stadttor die richtige Parole nennen, die er leider noch nicht wusste. Er legte sich also nahe dem Stadttor versteckt in einem Busch auf die Lauer und wartete.
Kurz darauf kommt ein Händler auf einem Karren und verlangt Einlass. Der Wächter sagt: "28, was ist deine Antwort?". Der Händler antwortet mit 14 und wird eingelassen.
Dann kommt eine junges Bauernmädchen und nun sagt der Wächter: "8, was ist deine Antwort?". Das Mädchen antwortet mit 4 und wird eingelassen.
Später steht ein Mönch vor den Stadttoren und der Wächter sagt: "16, was ist deine Antwort?". Der Mönch antwortet mit 8 und wird eingelassen.
Der Spion glaubt nun alles zu wissen und stolziert mit einem breiten Lächeln vor die Stadttore. Der Wächter verstellt ihm den Weg und sagt: "20, was ist deine Antwort?". "Ich sage 10!" antwortet der Spion und will weiterlaufen aber bevor er auch nur einen Schritt machen kann, packt der Wächter den Spion.

Tja, der Spion hatte die falsche Zahl genannt! Aber was wäre denn richtig gewesen?


Lösung: Flugwettbewerb
Bei einem Flugwettbewerb musste man einen weit entfernten Punkt anfliegen und auf direktem Weg wieder zurückkommen. Am Morgen war alles windstill, doch am Nachmittag kam starker Wind in der Hinflugrichtung auf. Natürlich fühlten sich die Piloten, die am Morgen gestartet waren benachteiligt, weil sie meinten, dass ihre Kollegen von dem starken Rückenwind profitieren würden. Die Wettkampfleitung war anderer Meinung. Sie meinte, dass die mit dem Wind startenden Flugzeuge die gewonnene Zeit auf ihrem Rückflug (bei konstanter Windstärke) gegen den Wind ja exakt wieder einbüssen würden.
Wer hat hier nun Recht?
Niemand hat Recht, denn jene ohne Wind sind im Vorteil gegenüber denen mit Wind. Es stimmt nämlich nicht, dass der Rückenwind beim Hinflug durch den Gegenwind beim Rückflug wettgemacht wird. Der Rückenwind wirkt wegen der höheren Geschwindigkeit auf dem Hinflug weniger lange, als der Gegenwind beim Rückflug. Im schlimmsten Fall ist die Hilfe durch Rückenwind genau so stark wie die Fluggeschwindigkeit der Flugzeuge. Das bedeutet zwar, dass die Flugzeuge die mit Wind starten, doppelt so schnell beim Hinflug sind, beim Rückflug aber nie von der Stelle kommen würden.



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