Mehr Produktivität im Büro


Grüezi [Vorname_Name]

Eigentlich hatte Ihr Kollege nur eine klitzekleine Frage. Doch nun sitzt er schon seit zehn Minuten vor Ihnen und kommt von einem Thema aufs nächste, während Sie nervös auf Ihrem Stuhl herumrutschen und die wichtige Sitzung in einer Stunde vorbereiten sollten.

Verlieren Sie oft Zeit, weil Gespräche mit internen oder externen Partnern immer länger als geplant dauern? Dann sollten Sie unseren Hauptartikel lesen.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Ein gutes Gespräch ist ein Kompromiss zwischen Reden und Zuhören.
Ernst Jünger

Ein gutes Gespräch ist wie der Handel: Ohne Betriebskapital kann man keine Geschäfte machen.
Laurence Sterne

Ein langes Gespräch macht selbst den Weisesten einmal zum Narren.
Friedrich Nietzsche

Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzuwinken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki

Auch in der Kommunikation gilt das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens: Immer mehr Aufwand bringt - ab einem gewissen Punkt - immer weniger Erfolg.
Michael Tost



Cartoon der Woche:






Wie Sie Gespräche kürzen

Sie verlieren oft Zeit, weil Sie oder Ihr Gesprächspartner länger als sachlich und menschlich notwendig reden.

Hier einige Tipps, wie Sie Ihre Gespräche kürzen können und trotzdem Ihre Sachziele erreichen und Ihren Partner nicht verärgern:

  • Nennen Sie bei Gesprächsbeginn die Gesprächsdauer. Beispiel: Ich freue mich, dass wir heute eine Stunde Zeit haben, um…

  • Wenn jemand nur eine „klitzekleine“ Frage hat, dann lassen Sie ihn nicht absitzen, sondern stehen Sie auf und fragen Sie „Ja bitte, um was geht’s?“

  • Fassen Sie das Gespräch zusammen.
    Beispiel: Dann schicke ich Ihnen also den Katalog zu und sie beschaffen bis Ende Juni alle nötigen Daten. Dann könnten wir uns im Juli wieder treffen. Wann würde es Ihnen gehen?

  • Auf keine neuen Gesprächsthemen eingehen und selbst keine neuen Themen anschneiden.

  • Vergangenheitsform verwenden.
    Beispiel: Ihre Informationen waren für mich sehr wertvoll…

  • Für das Gespräch / den Termin danken.

  • Legen Sie dem Gesprächspartner Ihre Zeitsituation offen dar.
    Beispiel 1: Bitte haben Sie Verständnis, dass ich um … von hier wegfahren muss.
    Beispiel 2: …, dass ich noch etwas Dringendes fertig bearbeiten muss.

  • Stellen Sie dem Gesprächspartner Fragen zu Ihrem nächsten Termin / Aktivität. Beispiel: Herr Kunde, wie fahre ich am besten nach… oder …, wie lange dauert die Fahrt nach X? Ich sollte dort um … Uhr sein.

  • Verwenden Sie Ihre Körpersprache um das Ende des Gesprächs zu signalisieren.
    - Aufstehstützgriff
    - Unterlagen ordnen und zusammenklappen
    - Schreibzeug versorgen
    - Auf die Uhr schauen (nur in Notfällen)

  • Bei extremen Vielrednern: Fragen Sie den Partner nach der Toilette. Oder bitten Sie darum, ein dringendes Telefongespräch führen zu dürfen.

Kurshinweis: Mit PEP an die Arbeit
Weniger Stress, dafür mehr Übersicht und Gelassenheit. In diesem Kurs erfahren Sie, wie Sie Ihre Arbeit leichter meistern und mehr Zeit für Wichtiges finden.

Der kaufmännische Verband führt am 20. Mai 2008 diesen Kurs mit Willy Knüsel als Kursleiter durch. Nähere Informationen erfahren Sie hier

http://www.sfw.ch/80/Seminare/Administration.html




Rhetorik 5: Welches Deutsch sprechen wir?

Haben Sie auch schon kurz vor Ihrem Auftritt erfahren, dass die Konferenzsprache «übrigens Hochdeutsch» ist? Da stehen Sie nun, haben das Referat perfekt in Ihrem Dialekt eingeübt und müssen ad hoc auf Hochdeutsch übersetzen.

Ad hoc zu Übersetzen ist eine Herausforderung

Wahrscheinlich werden Sie ziemlich ins Schwitzen kommen: Viele Deutschschweizer tun sich schwer mit dem Hoch- oder (modern ausgedrückt) Standarddeutsch. Denn es ist für uns ja gerade nicht Standard, sondern eine besondere Herausforderung. Wahrscheinlich wird auch Ihr Publikum merken, dass Sie im Hochdeutschen nicht stilsicher sind: Wer sich in Mundart vorbereitet, dem rutschen schnell Dialektformulierungen dazwischen.

Das Umgekehrte ist nicht weniger unangenehm: Sie haben Ihr Referat in Hochdeutsch geübt, können dieses stilsicher frei halten – und da erfahren Sie vor Ort, dass Dialekt angesagt ist. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden Sie jetzt hochdeutsche Formulierungen in Ihren Dialekt mischen – möglicherweise suchen Sie sogar händeringend um die korrekte Formulierung in Mundart.

Klären Sie die Sprache sofort

Deshalb sollten Sie, sobald Sie für einen Auftritt zusagen, die Frage der Sprache regeln. Denn das Hochdeutsche und unsere Schweizer Dialekte unterscheiden sich deutlich voneinander – durch Wörter, Fälle (Genitiv), Zeitformen (Imperfekt, Futur) und zum Teil sogar Satzstellungen.

Schreiben Sie im Falle einer Rede in Mundart spezielle Wörter von Beginn weg in Ihrem Dialekt auf. Sollten Sie Ihre Rede episch ausformulieren, so tun Sie dies im Dialekt – damit Sie Nebensätze mit den richtigen Ausdrücken verbinden und keinen Sprachenmix aus Schweizer- und Hochdeutsch von sich geben.

Die freie Rede bringt entscheidende Vorteile

Gerade bei Reden in Mundart bewährt sich das freie Reden mit Redehilfen (siehe Newletter 08/16) doppelt: Indem Sie aus den Stichworten ganze Sätze in Ihrem Dialekt formulieren, machen Sie folgende häufig gehörten Fehler nicht:

  • Heruusforderig (statt Useforderig)

  • de Maa, dä Du geschter troffe hesch (statt: de Maa, wo Du geschter troffe hesch)

  • Er wohnt in Winterthur (statt: Er wohnt z'Winterthur).

  • ...uufmache, um usez'finde (statt – je nach Dialekt: ...uufmache, zum usefinde – ...uufmache, für usez'finge)

Die Rubrik „Kommunikation“ wird verfasst durch Kommunikationsexpertin: Myriam Holzner, Kürze&Würze GmbH, Bern, www.kuerzeundwuerze.ch holzner@kuerzeundwuerze.ch




Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen.
Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1.

The police caught the thief in the near of my house.

2.

Happiness is something you will never find if you look after it.

3.

When he was surprised, he made «Wow! »

4.

When five percent of the people are unemployed, we can say that we are in a depression.

5.

The young man quit his job. He felt working wasn’t necessary.

6.

A person who has had a serious operation knows what for a painful experience it is.




Outlook: Im Kalender aktuelle Aufgaben anzeigen

Wenn Sie im Outlook-Kalender auch Ihre aktuellen Aufgaben anzeigen möchten, so können Sie dies mit der Funktion Ansicht / Aufgabenblock ein- oder ausschalten.

Mit der Funktion Ansicht / Ansicht Aufgabenblock können Sie zudem entscheiden, ob Sie alle Aufgaben, nur die Aufgaben von heute oder die Aufgaben der nächsten sieben Tage angezeigt haben möchten.

Wenn Sie diese Funktion nützen möchten, ist es allerdings wichtig, dass Sie im Aufgabenformular nicht nur das Fälligkeitsdatum, sondern auch das Beginndatum erfassen.

Sonst zeigt Ihnen Outlook alle Aufgaben im Aufgabenblock, da Outlook bei fehlendem Beginndatum annimmt, dass die Aufgabe ab sofort in Angriff genommen werden muss und deshalb im Aufgabenblock angezeigt wird.

Zudem empfehle ich Ihnen, die Funktion Auch Aufgaben ohne Fälligkeitsdatum zu deaktivieren (siehe oben). Denn Aufgaben ohne Fälligkeit gehören nicht in den Aufgabenblock.

Kurshinweis: E-Mail-Flut – kein Problem
Der kaufmännische Verband führt am 6. Mai 2008 diesen Kurs mit Willy Knüsel als Kursleiter durch. Nähere Informationen erfahren Sie hier

http://www.sfw.ch/80/Seminare/Administration.html





Rätsel: Abstinente Mäuse

Warum trinken Mäuse keinen Alkohol?

Lösung: Zum wegwerfen

Wenn man ihn braucht, wirft man ihn weg.
Wenn man ihn nicht braucht, holt man ihn wieder zurück.

Lösung: Den Anker


Lösungen Englisch-Tipps

1.

The police caught the thief in the near of my house.

Verdeutschtes Englisch

2.

Happiness is something you will never find if you look for it.

«to look after» heisst aufpassen.
«to look for» heisst suchen

3.

When he was surprised, he went «Wow! »

Beschreibungen von Lauten werden im Englischen nicht mit «to make», sondern mit «to go» verbunden.

4.

When five percent of the people is unemployed, we can say that we are in a depression.

Hier ist auf die Bildung des Subjektes genau zu achten.

5.

The young man quit his job. He felt working wasn’t necessary.

Difficult correct sentence. Im Englischen neigt man dazu, alle Verben in die gleiche Zeit zu setzen.

6.

A person who has had a serious operation knows what for a painful experience it is.

«What for» gibt es im Englischen nicht



Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 622 56 56 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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