Grüezi
Grüezi Vorname Name Unsere Grosseltern arbeiteten unter ungleich
härteren Bedingungen als wir und sie hatten keine soziale Absicherung und
kannten keine Fünftagewoche. Ist unser Stress eine Art
Luxuserscheinung? Ich denke nein. Zu Grossvaters Zeiten litten die
Menschen eher an der körperlich strengen Arbeit. Heute leiden wir unter
der Flut von Informationen, an der Komplexität der Anforderungen, an der
Schnelligkeit unseres Alltags. Lesen Sie in unserem Hauptbeitrag, wie
Sie etwas gegen den Stress unternehmen können.
Stressfreie
Grüsse
Willy Knüsel
Lesen Sie heute:
Sprüche der Woche:
Stress ist der Preis, um den uns die Götter alle Güter
verkaufen. Epicharm (um 500), griechischer Komödiendichter
Wenn du willst, dass etwas wirklich erledigt wird, dann beauftrage
jemanden, der schon sehr viel zu tun hat. Unbekannt
Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft auf, um Probleme
herumzureden, anstatt sie anzupacken. Henry Ford (1863-1947),
amerikanischer Industrieller
Das Wort "Problem" würde ich im Unternehmen am liebsten verbieten.
Probleme machen Angst, wer stattdessen "Aufgabe" sagt, schafft
Mut. Herbert Gienow (*1926), dt. Topmanager
Cartoon der Woche:
Wie Sie mit Stress umgehen lernen
Stellen Sie sich doch einmal die letzten zwei Arbeitstage vor Ihren
letzten grossen Ferien vor. Wie haben Sie gearbeitet? Wie haben Sie sich
gefühlt? Wie sah Ihr Arbeitsplatz aus? Was haben Sie alles erledigt? Wie
fühlten Sie sich abends im Kreis Ihrer Familie? Die meisten Leute
antworten, sie hätten enorm strukturiert und produktiv gearbeitet. Sie
hätten sehr viel erledigt. Ihr Arbeitsplatz war sauber und aufgeräumt.
Alle wichtigen und dringenden Arbeiten seien erledigt oder delegiert.
Während der Arbeit hätten sie sich nicht stören lassen und hätten
konzentriert gearbeitet. Wenn man sie fragt, ob sie in dieser Situation
„Stress“ empfunden hätten, meinen die meisten: „Nein, eigentlich nicht.“
Es sei zwar ein gewisser Druck da gewesen, aber sie hätten die Arbeit als
total befriedigend empfunden.
Schön wäre doch, wenn sich dieses
Gefühl tagtäglich einstellen würde. Hier einige Tipps, wie Sie das
schaffen und Stress vermeiden können:
Strukturieren Sie
Ihre Arbeit konsequent Machen Sie jeden Freitagabend eine
Wochenplanung. Dazu gehört, dass Sie sich einen Überblick über alle Ziele,
Ideen, Projekte, Aufgaben und Termine verschaffen. Sehen Sie alles durch,
entscheiden Sie was zu tun ist und planen Sie die Woche. Wichtig ist,
dass Sie bei dieser Gelegenheit auch Aufgaben, Ideen oder Termine
ausmisten, die hinfällig oder überflüssig geworden sind. Schliesslich
verplanen Sie nie mehr als 50% Ihrer Woche. Denn sonst werden Sie die
Wochenplanung sehr schnell aufgeben, weil sowieso alles anders gekommen
ist als geplant.
Unterscheiden Sie wichtige von unwichtigen
Arbeiten Gestresste Leute verzetteln sich leicht. Sie
verlieren den Überblick und halten sich plötzlich mit Sachen auf, die
weder wichtig noch dringend sind. Bemühen Sie sich deshalb konsequent,
Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Das bedeutet dann auch:
- Delegieren Sie Aufgaben, die nicht in Ihren Aufgabenbereich fallen
- Sagen Sie Nein zu Aufgaben, die nicht wichtig sind
- Entsorgen Sie Informationen sofort, die Sie sowieso nie lesen
- Befassen Sie sich nicht mit Arbeiten, die nicht wichtig sind.
Tipp: Hüten Sie sich vor Leuten, die dauernd mit vermeintlich
„Dringendem“ daher kommen. Fragen Sie nach ob die Arbeit wichtig ist und
warum. Sagen Sie auf keinen Fall spontan „Ja“ sondern verlangen Sie
Bedenkzeit, weil Sie etwas abklären müssen.
Tun Sie wenn
möglich nicht mehrere Dinge gleichzeitig Versuchen Sie an
einer Sache dranzubleiben und bis zum Ende zu bringen. Gerade wenn Sie 90%
einer Aufgabe erledigt haben, ist es sinnvoll, auch die restlichen 10% zu
erledigen, auch wenn diese Arbeit vielleicht nicht mehr spannend ist oder
sogar lästiges Aufräumen, Organisieren, Zuordnen usw. bedeutet. Erst
dann beginnen Sie mit einer neuen Aufgabe.
Schaffen Sie Blockzeiten Das heisst Zeiten, in
denen Sie ungestört und konzentriert arbeiten, Zeiten, in denen Sie
Routinearbeiten erledigen (Telefonate, E-Mails, Korrespondenz), Zeiten für
Ihre Mitarbeiter, Zeiten mit offener Tür usw.
Vergessen Sie nicht, sich zu entspannen und
abzuschalten Der Begriff Work-Life-Balance zeigt, welch absurd
hohen Stellenwert wir der Arbeit zumessen. Die Arbeit (Work) steht vor
Leben (Life) und unser Sozialprestige leitet sich weitgehend aus unserer
beruflichen Funktion ab. Arbeit ist aber ein Bestandteil des Lebens und
dieses besteht bekanntlich aus Familie, Gesellschaft, Freizeit, Hobby und
eben aus Arbeit. Nur ein ausgeglichener Mix aus diesen Komponenten
hilft uns, Stress zu bewältigen oder sogar ihm vorzubeugen.
Achten Sie auf Warnsignale für ungesunden
Stress Haben Sie Mühe mit dem Einschlafen und wachen Sie früh
auf, so zwischen vier und fünf Uhr? Haben Sie Heisshunger und sind
übergewichtig oder verlieren Sie deutlich an Gewicht? Zeigen sich
Konzentrationsschwächen und Desinteresse gegenüber allem, was nicht mit
der Arbeit zu tun hat, inklusive der eigenen Familie? Haben Sie Magen-
Darmprobleme? Solche Warnsignale sollten Sie ernst nehmen und reagieren,
bevor es zu spät ist.
Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends
False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen
ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:
|
False friend |
Richtig |
Beispiel |
| Affekt |
affect (sich auswirken) |
(in) the heat of the moment |
I think my boss said that in the heat of the
moment. |
| Allee |
alley (Gasse) |
tree-lined avenue |
Our headquarter is located at the end of a beautiful
tree-lined avenue. |
| brav |
brave (mutig) |
uninspired, conservative |
Our image is a bit uninspired. |
| Konkurs |
concourse (Halle) |
bankruptcy |
The company is trying to stave off bankruptcy. |
| prägnant |
pregnant (schwanger) |
succinct, concise |
He prefers short, succinct sentences. |
| Ratio |
ratio (math. Verhältnis) |
reason, reasoning |
She lets reason be her guide. |
| übersehen |
oversee (beaufsichtigen) |
overlook |
I’m afraid I overlooked that
possibility. |
Outlook: Sie die Aktivitäten mit einer Person abfragen können
Möchten Sie z.B. alle E-Mails mit einer bestimmten Person abfragen, so
geht das mit Outlook 2003 ganz einfach. Sie öffnen in Outlook den Kontakt
dieser Person und klicken die Lasche „Aktivitäten“ an und schon sucht
Ihnen Outlook alle E-Mails, aber auch Termine und Aufgaben heraus, welche
Sie mit diesem Kontakt gewechselt haben.

Voraussetzung, dass auch Termine und
Aufgaben in Zusammenhang mit diesem Kontakt angezeigt werde, ist, dass Sie
in jedem Termin oder in jeder Aufgabe das Feld
Kontakt: ausfüllen. Sie können auch
entscheiden, ob Sie nur alle E-Mails oder Aufgaben oder Termine angezeigt
haben möchten, indem Sie die Auswahl im Feld
Anzeigen: machen.
Kurs E-Mail-Management
Wie man mit E-Mails effektiv und effizient umgeht, erfahren Sie in
einem Tages-Seminar am 8. Juni 2006. Mehr darüber und noch viele andere
interessante Kurse finden Sie bei unserem Schulungspartner www.sfw.ch Forum für Weiterbildung des
Kaufmännischen Verbandes.
Recht: Mängelrüge nach OR
Um den Verkäufer wegen eines Sachmangels in Regress nehmen zu können,
ist der Käufer aus Gründen der Verkehrssicherheit verpflichtet, die
Kaufsache unmittelbar nach Erhalt auf ihre Beschaffenheit hin zu
überprüfen und etwaige Mängel dem Verkäufer sofort anzuzeigen und deutlich
zum Ausdruck zu bringen, dass er diesen haftbar machen wolle, die so
genannte Mängelrüge. Zeigt sich der Mangel erst später, ist er gleich
im Anschluss an seine Entdeckung zu rügen. Andernfalls gilt die
mangelhafte Ware als genehmigt.
Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch
Rätsel der Woche:Zwei schwarze und zwei weisse
Hüte
Vier Personen haben schwarze und weisse Hütte auf, wissen selber aber
nicht, welche Farbe ihr eigener Hut hat. Alle wissen nur, es existieren
zwei weisse und zwei schwarze Hüte. Person 1 sieht Person 2 und 3, Person
2 sieht nur Person 3, Person 4 kann nichts sehen und kann nicht gesehen
werden. Diese Anordnung ist allen bekannt. Wer zuerst weiss, welche Farbe
sein Hut hat, soll sich melden. Welche der vier Personen meldet sich
zuerst?
Lösung: Durchschnittsgeschwindigkeit Ein Auto fährt
mit 100 km/h die 120 km lange Strecke von Zürich nach Bern. Dort
angekommen fährt es wieder mit konstanter Fahrgeschwindigkeit von 60 km/h
zurück nach Zürich. Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit des
Autos? 75 km/h (nicht 80 km/h!) und zwar unabhängig von der
Entfernung. Lösungsweg: Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird
errechnet, indem man die Kilometer durch die Fahrzeit teilt. Also 240 /
Fahrzeit. Die Fahrzeit errechnet sich folgendermassen: 120 km / 100
= 1,2 Std. + 120 km / 60 = 2 Std. ergibt total 3,2 Std. Also: 240 km /
3,2 Std. = 75 km/h
Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500
Solothurn Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch
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