Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

E-Mail hier, E-Mail da, E-Mail überall! E-Mails werden heutzutage für fast alle Kommunikationsaufgaben genutzt – zu Recht? Wir meinen nein!
Die Schnelligkeit und Einfachheit, mit der mittels E-Mail kommuniziert werden kann lässt vergessen, dass Kommunikation ein hochkomplexer Prozess ist und vor allem, dass viele Aspekte der Kommunikation per E-Mail nicht übermittelt werden.
Wer zum Beispiel im E-Mail witzig oder ironisch sein möchte, sollte sich vorsehen. Mehrere Studien der „New York University“ haben nachgewiesen, dass die Empfänger von E-Mails Witz und Ironie oft nicht erkennen.
Erfahren Sie mehr darüber in unserem Hauptbeitrag, wie Sie per E-Mail effizient kommunizieren.

Ihr
Willy Knüsel




Lesen Sie heute:


 


Sprüche der Woche:

„In einer Fünftelsekunde kannst du eine Botschaft rund um die Welt senden. Aber es kann Jahre dauern, bis sie von der Aussenseite eines Menschenschädels nach innen dringt.“
Charles F. Kettering (1876-1958), Industrieller, zuständig für Forschung u. Entwicklung bei General Motors

„Der Widerspruch zwischen dem, was gesagt wird, und dem, was gemeint ist, ist sehr gross. Man muss ihn herausfinden.“
Friedrich Ebeling (*1934), dt. Konzernmanager

„Eines Morgens werden wir aufwachen und feststellen, dass wir nicht mehr mit der Hand schreiben können, von unserem Schreibtisch sind Briefumschläge und -papier verschwunden, die Tinte im Füller ist vertrocknet. Wir öffnen den Mund, und kein Laut kommt heraus. Wir haben es verlernt, uns die Hände zu schütteln oder laut zu lachen. Sicher, wir können weiter kommunizieren, alle in demselben uniformierten Stil. Der einzige Unterschied zwischen unseren Botschaften aber wird der Inhalt sein.“
Clifford Stoll, amerikanischer Astrophysiker und Computer-Pionier

Cartoon der Woche:






Wie Sie per E-Mail effizient kommunizieren

Arbeit im Büro und vor allem Führung besteht zu einem grossen Teil aus Kommunikation. Wenn Kommunikation unterstützt wird durch elektronische Medien, dann ist das eine Hilfe. Wenn sie aber ersetzt wird durch elektronische Medien zum Beispiel E-Mail, dann liegt dort eine Gefahr, denn menschliche Kommunikation ist nicht nur Übermittlung von Sachaussagen, sondern sie transportiert zwischenmenschliche Bindung.
Die Gefahren und Probleme der E-Mail-Kommunikation und einige Regeln für eine effiziente E-Mail-Kommunikation möchten wir Ihnen nachfolgend erläutern:

Vorsicht bei Witz und Ironie
Wie ist das gemeint? Diese Frage stellt sich so mancher, der ein E-Mail erhält. Meint der Absender wirklich was er schreibt, oder will er witzig oder ironisch sein? Eine Studie hat ergeben, dass Witz und Ironie in E-Mails vom Empfänger oft nicht erkannt wird. Auch wenn der Versender meint, seine Aussage sei absolut klar.
Dabei helfen auch so genannte Emoticons (Smileys usw.) nicht. Ein Experiment der Studie zeigte, dass die Klarheit der E-Mails auch mit Emoticons nicht besser wurde.

Keine verbalen Attacken
E-Mails verleiten dazu, den Emotionen freien Lauf zu lassen. Im Affekt ist ein beleidigendes oder unflätiges E-Mail schnell geschrieben und noch schneller versendet. Meist bereut man das E-Mail bereits unmittelbar nach dem Senden. Bevor Sie ein E-Mail im Ärger verfassen, atmen Sie zehn Mal gut durch, holen Sie sich einen Kaffee oder machen Sie etwas anderes und erst dann schreiben Sie Ihr E-Mail.

Muss es immer ein E-Mail sein?
Überlegen Sie sich, ob ein E-Mail das richtige Kommunikationsmittel ist. Dabei spielen Kriterien wie Genauigkeit, Schnelligkeit, Vertraulichkeit und Komplexität eine Rolle. Grundsätzlich gilt: Je komplexer eine Kommunikationsaufgabe ist, desto weniger sollte Sie per E-Mail erledigt werden.
Zum Beispiel ist die Vereinbarung eines Termins bereits relativ komplex. Per E-Mail können da gut und gerne drei, vier E-Mails hin und her wechseln. Per Telefon ist eine solche Aufgabe in 2 Minuten erledigt.
Weiteres Beispiel: Wälzen Sie keine Probleme, vor allem zwischenmenschliche, per E-Mail platt. Sobald Sie merken, dass ein Sachverhalt zu komplex oder eben persönlich wird, greifen Sie zum Telefon, um die Sache zu klären oder um ein Gespräch zu vereinbaren. Sie sparen dabei eine Menge Zeit und beugen Missverständnissen vor.

Ein Brief wirkt mehr als ein E-Mail
Klar, E-Mails sind modern und Zeichen eines modernen Lebensstils. Wenn Sie aber mit Ihrer Kommunikation eine nachhaltige Wirkung erzielen wollen, dann seien Sie ruhig etwas altmodisch: Schreiben Sie wieder einen Brief, eventuell sogar handschriftlich.

Wie Sie ein E-Mail verfassen sollten.
Grundsätzlich: Verlassen sie nie die sachliche Ebene und schreiben Sie E-Mails kurz, klar und prägnant.
Überlegen Sie sich, welche Informationen und welchen Wissensstand der Empfänger braucht, um zu verstehen, was Sie meinen. Versetzen Sie sich kurz in den Empfänger Ihrer Zeilen und überlegen Sie sich: Wird aus meinem E-Mail wirklich klar, was ich mitteilen will?
Schreiben Sie im ersten Satz konkret, worum es geht und was Sie erreichen wollen.
Führen Sie alle Informationen an (Was, Wer, Wie, Wann, Wo, Wie viel) und machen Sie zum Schluss, falls nötig, einen Entscheidungsvorschlag.
Gliedern Sie den Text mit Absätzen, die durch eine Leerzeile getrennt sind. Vermeiden Sie Bandwürmer ohne Struktur. Wer einen Text gliedert, zeigt, dass er sich mit der Materie auseinandergesetzt hat, dass er strukturiert denkt und vor allem, dass er zuerst denkt und dann schreibt.

Aussagefähige Betreffzeile und nur ein Thema pro E-Mail
Verfassen Sie immer eine Betreffzeile und zwar so, dass der Empfänger sofort erkennt, um was es geht. Betreffzeilen wie „Diverses“ oder „Allgemein“ oder „Marketing“ sind zu vermeiden.
Daraus geht auch hervor, dass man pro E-Mail nur über ein Thema schreibt. Dies erleichtert dem Verfasser und dem Empfänger die Bearbeitung und Organisation des E-Mails.





Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends

False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:

False friend Richtig Beispiel
Band band (Musikgruppe; das Band) Volume I’m reading the second volume now.
Lektüre lecture (Vortrag) Reading That’s very interesting reading.
offensiv offensive (beleidigend; offensiv im Sport) vigorous, aggressive We are pursuing an aggressive strategy.
pathetisch pathetic (armselig) emotional, impassioned He held an impassioned speech.
Probe probe (Sonde, Untersuchung) sample I’ve got a sample of his handwriting here.
stapeln staple (heften) stack Please stack the books on the table.


 

Outlook: Abstimmungsschaltfläche verwenden

Möchten Sie z.B. die Meinung von mehreren Arbeitskollegen einholen oder wissen, wer alles zum Mittagessen kommt, damit Sie eine entsprechende Reservation vornehmen können, dann ist die Funktion Abstimmungsfläche verwenden hervorragend um diese Arbeit effizient zu erledigen.

Sie haben ein Einladungs-Mail geschrieben und wollen nun die Abstimmungsfläche einfügen. Wählen Sie nun das Menu Ansicht / Optionen und klicken auf die Box Abstimmungsflächen verwenden:. Rechts davon können Sie aus dem Auswahlfeld die passenden Antworten auswählen oder eine eigene Antwortmöglichkeit eingeben. Dann können Sie das E-Mail absenden. Der Empfänger erhält folgendes E-Mail (siehe roter Pfeil):



Sobald der erste Empfänger geantwortet hat, können Sie das von Ihnen ursprünglich gesendete E-Mail öffnen und Sie erhalten einen Statusbericht mit Statistik, wer wie geantwortet hat.





Kurs E-Mail-Management

Wie man mit E-Mails effektiv und effizient umgeht, erfahren Sie in einem Tages-Seminar am 8. Juni 2006. Mehr darüber und noch viele andere interessante Kurse finden Sie bei unserem Schulungspartner www.sfw.ch Forum für Weiterbildung des Kaufmännischen Verbandes.





Recht: Was ist der Unterschied zwischen Anwalt, Notar und Jurist?

Ein Jurist kann Anwalt und Notar in einer Person sein. Während der Anwalt naturgemäss parteiisch ist, da er die Interessen seiner Mandantschaft in einem bestehenden Rechtsstreit vertritt, ist der Notar zur Neutralität verpflichtet. Seine wichtigste Aufgabe besteht darin, künftigen Streit durch klare, umfassende Verträge zu vermeiden.

Für diverse wichtige Dokumente ist der Beizug eines Notars gesetzlich vorgeschrieben, z.B. Verträge über Liegenschaften, Eheverträge oder Gründungsverträge für Aktiengesellschaften oder GmbH.

Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch

 



Rätsel der Woche: Durchschnittsgeschwindigkeit

Ein Auto fährt mit 100 km/h die 120 km lange Strecke von Zürich nach Bern. Dort angekommen fährt es wieder mit konstanter Fahrgeschwindigkeit von 60 km/h zurück nach Zürich.
Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit des Autos?

Lösung: Teller in der Verwandtschaft
Am Mittagstisch sitzen ein Grossvater, eine Grossmutter, zwei Väter, zwei Mütter, vier Kinder, drei Enkel, ein Bruder, zwei Schwestern, zwei Söhne, zwei Töchter, ein Schwiegervater, eine Schwiegermutter und eine Schwiegertochter.
Wie viele Teller werden mindestens benötigt?
Mindestens 7 Teller werden benötigt.
Grossvater (Vater vom Vater / Schwiegervater der Mutter)
Grossmutter (Mutter vom Vater / Schwiegermutter der Mutter)
Vater (Sohn vom Grossvater / Kind)
Mutter (Schwiegertochter)
Kind (Sohn des Vaters / Enkel vom Grossvater / Bruder seiner Schwestern)
Kind (Tochter des Vaters / Enkel vom Grossvater / Schwester ihres Bruders)
Kind (Tochter des Vaters / Enkel vom Grossvater / Schwester ihres Bruders)



Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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