Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Kürzlich besuchte mich ein Freund und meinte: „Du bist ja schön blöd mit deinem Newsletter, du verschenkst damit ja Wissen!“

„Richtig“ erwiderte ich, „denn ich will meinen Lesern ja eine Gegenleistung für Ihre Aufmerksamkeit bieten.

Und zudem, Wissen ist das Eine, aber Anwenden ist das Andere. Und genau damit verdienen wir unser Geld. Wir helfen mit unseren Trainings bei der Umsetzung des Wissens – und genau darauf kommt es an!

In unserem Hauptbeitrag erfahren Sie, wie Sie es schaffen vom „Wissen“ zum „Tun“ zu kommen.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

Goethe

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt.
Der andere packt sie kräftig an - und handelt.

Dante Alighieri

Der Himmel hilft niemals denen, die nicht handeln wollen.
Sophokles

Wer sich nicht bewegt, wird nichts bewegen.
Joachim Meisner


Cartoon der Woche:








Wie Sie Arbeitstechniken erfolgreich umsetzen

Eigentlich wissen wir alle, wie wir unsere Zeit wirkungsvoll einsetzen sollten, zum Beispiel indem wir Prioritäten setzen oder Ordnung halten, oder Kleinkram sofort erledigen.
Die Krux ist nur – wissen tun wir es, aber dauerhaft anwenden ist viel schwieriger.
Wenn es um Arbeitstechnik oder Zeitmanagement geht, so geht es um Arbeitsverhalten und dieses ändert man nicht von heute auf morgen, sondern indem wir unser Verhalten trainieren.
Wenn Sie ein Zeitmanagement-Seminar besucht haben, kommen Sie mit einem ganzen Strauss von Tipps und Anregungen zurück an den Arbeitsplatz. Und genau hier beginnt das Problem. Wie genau soll ich nun vorgehen?
Nachfolgend einige Tipps, wie Sie Ihr Verhalten nachhaltig verändern können:

  1. Verändern Sie nicht alles auf einmal
    Wählen Sie aus den Tipps und Ratschlägen einen einzigen aus, der Ihnen besonders liegt oder der Ihnen besonders viel Erfolg verspricht. Und nun setzen Sie diesen und nur diesen Tipp konsequent um.

  2. Schnelle Ergebnisse motivieren
    Versuchen Sie eine Arbeitstechnik umzusetzen, von der Sie sich besonders viel Gewinn versprechen. Denn sichtbare Ergebnisse motivieren, weiter zu machen.

  3. Die 21-Tage-Regel
    Veränderungen werden zunächst als unbehaglich empfunden, weil sie den gewohnten Ablauf stören. Doch die Selbstzweifel werden verschwinden, wenn Sie die ersten 21 Tage durchhalten. Nach diesem Zeitraum sind Sie auf dem Weg zur Meisterschaft – nicht früher. Drei Wochen haben sich in der Praxis als entscheidender Zeitraum für die Entwicklung neuer Gewohnheiten herausgestellt.

  4. Trainieren Sie mit einem Sparring-Partner
    Sie kennen sicher den Effekt, den eine Trainingsgruppe hat. Die Hemmung, eine Trainingseinheit auszulassen, ist viel grösser und zudem macht es mehr Spass, gemeinsam etwas zu unternehmen. Also finden Sie jemanden, der das neue Verhalten zusammen mit Ihnen antrainiert und berichten Sie sich gegenseitig über Ihre Erfolge.

  5. Schrittweise vorgehen
    Erst wenn sich die neue Arbeittechnik als neue Arbeitsgewohnheit etabliert hat, machen Sie den nächsten Schritt. Denn nur kontinuierliche Verbesserung in kleinen Schritten führt zu positiver Veränderung.





Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen. Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1.

The first thing I do when I get up in the morning is to wash me.

2.

In general it is equal to me whether I spend my holidays at the seaside or in the mountains.

3.

Always I am right when I guess how old a person is.

4.

Our problem is that we do too less grammar.

5.

It is time for you an I to go home now, for it is late.

6.

New York is a city of nine millions.

7.

His father didn’t go to college and his mother didn’t go, too.

Hinweis: False friends
Die Gesamtliste der “False friends ist nun erstellt und kann als PDF-Dokument unter info@km-ag.ch bestellt werden





Outlook: Sie schnell auf ein bestimmtes Datum hüpfen

Kommt es vor, dass Sie im Kalender einen Termin nachschlagen oder eingeben möchten, der weit in der Zukunft oder Vergangenheit liegt und von der aktuellen Kalenderanzeige nicht abgedeckt wird. Dann folgt meist das lästige Blättern im Datumsnavigator. Das muss aber nicht sein.
Es geht schneller mit der Tastenkombination Strg+G. Es erscheint ein Dialog, in dem Sie ein beliebiges Datum eingeben und mit Enter oder Ok bestätigen können. Besonders nützlich dabei: Sie müssen nicht unbedingt das komplette Datum eingeben. Lassen Sie beispielsweise das Jahr weg und mit "5.11." springen Sie auf den 5. November des aktuellen Jahres. Weitere mögliche Eingaben sind zum Beispiel:

In 40 Tagen
In 6 Monaten
Nächstes Jahr
In 15 Wochen





 

Kurshinweis: E-Mail-Flut – Kein Problem!

Weniger Stress mit E-Mails, dafür mehr Übersicht und Gelassenheit. Wenn Sie jeden Tag zwanzig, dreissig oder noch mehr E-Mails erhalten und nur wenige sind wirklich wichtig, dann sollten Sie diesen Kurs besuchen.
Sie lernen, wie Sie mit Outlook als Schaltzentrale die Übersicht über Ihre E-Mails, Termine und Aufgaben behalten und wie Sie mit der richtigen Arbeitstechnik die E-Mail-Flut verringern und am Abend gelöst und mit einem guten Gefühl den Feierabend geniessen können

Der kaufmännische Verband führt am 12. Juni diesen Kurs mit Willy Knüsel als Kursleiter durch. Näheren Informationen erfahren Sie hier http://www.sfw.ch/80/Seminare/Administration.html#Email



 

Recht: Die Bedeutung des Konkurrenzverbots (Teil 2)

Oft hört man, das Konkurrenzverbot in Arbeitsverträgen sei ohne Bedeutung und sowieso nicht durchsetzbar. Das stimmt jedoch so nicht. Ein Konkurrenzverbot ist keine Leerformel. Ignorieren Beschäftigte eine korrekt vereinbarte Konkurrenzklausel, hat der Arbeitgeber Anrecht auf Schadenersatz.

Der Konkurrenzklausel sind jedoch enge Grenzen gesetzt, welche wir hier aufzeigen wollen:

  • Beschäftigte, welche in die Kundenlisten des Arbeitgebers keine Einsicht haben, dürfen nicht mit einem Konkurrenzverbot an den Arbeitgeber gefesselt werden. Geschützt werden nur intensiv gepflegte Geschäftsbeziehungen. Wo es bloss um einmalige Bestellungen oder Dienstleistungen geht, ist diese Voraussetzung nicht erfüllt. Deshalb wird z.B. ein Konkurrenzverbot bei Servicemonteuren oder Mitarbeitern einer Reinigungsfirma nicht geschützt.
  • In Berufen, in welchen die Kunden mit Arbeitnehmern aufgrund eines besonderen Vertrauensverhältnisses oder aufgrund der besonderen beruflichen Fähigkeiten verkehren, ist ein Konkurrenzverbot ungültig. Beispiele: Einer begabten Kosmetikerin kann die Tätigkeit in der gleichen Stadt mit einem vertraglichen Konkurrenzverbot nicht untersagt werden. Die Rechtslage verändert sich auch nicht, wenn Stammkundinnen des vorherigen Arbeitgebers dem alten Salon den Rücken kehren. Gleiche Überlegungen gelten im Übrigen für Coiffeusen, Schneiderinnen und für so genannt freie Berufe: Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten.
  • Ein Konkurrenzverbot ist nur zulässig, wenn Angestellte Fabrikations- und Geschäftsgeheimnisse des Betriebs kennen. In Frage kommt dabei technisches wie kaufmännisches Wissen. Es muss sich aber um wirkliche Geheimnisse handeln. Wo es keine geheim zu haltenden Tatsachen gibt, ist auch ein Konkurrenzverbot nicht zulässig. Berufserfahrung und Branchenkenntnisse der Beschäftigten haben keinen Geheimnischarakter.

Fortsetzung in der nächsten Ausgabe.
 


Rätsel: Zahlen schieben

Gegeben ist folgende Rechnung:
62 – 63 = 1

Verschiebe eine Ziffer damit die Rechnung stimmt.


Lösung: Worträtsel

Mit M umschliesst es manchen Garten,
mit D trotzt es der Zeiten Lauf,
mit B muss es den Acker warten,
mit L stehen Jäger oft darauf.

Die gesuchten Wörter sind: Mauer, Dauer, Bauer, Lauer




Lösungen Englisch-Tipps

1.

The first thing I do when I get up in the morning is to wash myself.

Myself, yourself, himself wird benutzt, wenn man für sich selbst etwas tut.

2.

In general it doesn’t matter whether I spend my holidays at the seaside or in the mountains.

Equal heisst gleich, doch meistens im Sinne von: mathematisch gleich.

3.

I am always right when I guess how old a person is.

Adverbs of time stehen vor dem Verb, wenn es nur ein Verb gibt. Bei Sätzen mit Hilfsverb und Verb stehen sie dazwischen und bei Sätzen mit to be hinter to be.

4.

Our problem is that we do too little grammar.

Bei time und money immer die Wörter much und little verwenden.

5.

It is time for you and me to go home now, for it is late.

Deutsch Sprechende prägen sich die als Subjekt richtige Verwendung you and I so gut ein, dass sie sie oft auch im falschen grammatikalischen Zusammenhang verwenden.

6.

New York is a city of nine million.

Adjektive müssen im Singular stehen. Wird das Wort million als Hauptwort verwendet, kann es im Plural stehen. Z.B.: Millions of dollars were spent on the war.

7.

His father didn’t go to college and his mother didn’t go, either.

Either verwendet man bei negativen Aussagen.




Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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