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Grüezi

Wohl kaum jemand kommt darum herum: um den Smalltalk. Zu den verschiedensten Gelegenheiten müssen wir mit Leuten reden, die wir nicht besonders gut kennen - auf Partys, an Sitzungen oder Seminaren, auf dem Gang, auf der Strasse - eigentlich fast überall.
Smalltalk ist ein Thema, bei dem viele Menschen die Augen nach oben verdrehen und für viele scheint der Smalltalk der Inbegriff für oberflächliches und sinnloses Gerede zu sein.
Doch Smalltalk hat durchaus seine Berechtigung und Funktion – es erlaubt uns, den anderen zu "beschnuppern“, ohne dabei zu viel von sich preiszugeben.
Wer sich solchen Gesprächen mit anderen ständig entzieht, wird schnell als unsympathischer Muffel bezeichnet und vielleicht gemieden.
Wenn Sie aber gut im Smalltalk sind, bringt Ihnen das echte Vorteile. Lesen sie unseren Hauptbeitrag.

ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:


 

Sprüche der Woche:

„Hätte Eva mit der Schlange nicht geplaudert, hätte ihr die Schlange keinen Apfel angeboten, und wir wären noch alle im Paradies.“
Moritz Gottlieb Saphir (1795-1858), Feuilletonist, Satiriker und Kritiker

„Das Leben ist zu wichtig, um darüber ernsthaft zu sprechen.“
Oscar Wilde (1854-1900), irischer Schriftsteller

„Der Zweck der Rede ist weniger, unsere Wünsche auszudrücken als sie zu verheimlichen.“
Oliver Goldsmith (1728-74), irischer Dichter

Cartoon der Woche:






Wie Sie erfolgreich smalltalken

Vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, die nicht gerade mit einem angeborenen Redetalent auf die Welt gekommen sind? Keine Sorge, denn mit etwas Übung und mit den nachfolgenden Tipps kommen Sie souverän über die Runden:

1. Tun Sie selbst den ersten Schritt

Warten Sie nicht darauf, dass jemand auf Sie zukommt - gehen Sie besser direkt auf andere zu! Denn je länger Sie damit warten, desto grösser wird Ihre Befangenheit.

2. Ein einfacher Trick gegen die Unsicherheit
Unsicherheit bei der Begrüssung überspielen Sie mit einem einfachen Trick: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, bei der Vorstellung die Augenfarbe Ihres Gegenübers herauszufinden. Das führt zu einem kurzen, konzentrierten Augenkontakt, den der andere als sehr positiv empfinden wird.

3. Machen Sie es sich nicht schwer
Machen Sie sich frei von der Vorstellung, sofort etwas besonders Intelligentes sagen zu müssen. Wenn Sie z.B. mit einem Anspruch wie "Ich muss immer etwas Witziges oder Schlaues sagen" in ein Gespräch starten, wird das schnell ein Krampf. Lächeln Sie und beginnen Sie mit einem Satz zum Wetter, zur Veranstaltung, zum Referenten, zum Essen, zum Thema des Abends usw.

4. Bringen Sie Ihr Gegenüber zum Erzählen
Stellen Sie Ihrem Gesprächspartner offene Fragen, die sich nicht mit einem einfachen "Ja" oder "Nein" beantworten lassen. Fragen Sie zum Beispiel: „Wo haben Sie denn so schnell einen Parkplatz gefunden?“ und nicht „Haben Sie schnell einen Parkplatz gefunden?“.

5. Menschen erzählen gerne von sich
Es gibt kaum einen Menschen, der nicht gern etwas von sich erzählt, vor allem, wenn er Ihr persönliches Interesse spürt. Ausserdem erhalten Sie so Informationen, an die Sie anknüpfen können. Beispiel: Wo wohnen Sie? Was machen Sie beruflich? Wie alt sind Ihre Kinder?

6. Lassen Sie den anderen glänzen, nicht sich selbst
Vermeiden Sie den Fehler, aus Unsicherheit oder Befangenheit den Gesprächspartner mit einem Redeschwall einzudecken und womöglich noch zu „protzen“. Versuchen Sie, interessante, spannende oder schöne Seiten des Gegenübers zu entdecken und sprechen Sie darüber.

7. Achten Sie auf kleine Details
Wer auf Details achtet, findet in der Regel eine Menge Anknüpfungspunkte für ein interessantes Gespräch. Fragen Sie z.B. einfach mal nach, woher die wunderschöne Brosche oder die edle Tasche stammt, die Ihr Gegenüber besitzt. Vielleicht hat der andere eine besonders schöne Handschrift oder spricht einen interessanten Dialekt? Vielleicht liegt seine oder ihre Lektüre auf dem Tisch, über die Sie sich unterhalten können? Seien Sie aufmerksam.

8. Vermeiden Sie diese Themen
Für die ersten Kontakte wenig geeignet bis tabu sind dagegen folgende Themen:
Ironie, Politik. Religion, Krankheiten, Kritik am Essen oder an den Gastgebern, Ehe- oder Partnerschaftsprobleme, Geld oder Geschäfte





Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends

False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:

False friend Richtig Beispiel
dezent decent (anständig) subtle, discreet Perfume is fine, but it should be subtle.
irritieren irritated (genervt, verärgert) confuse These figures have got me a bit confused.
Konfession confession (Geständnis) religion We never ask applicants about their religion.
konservieren conserve (sparen) preserve Food can be preserved almost indefinitely these days.
Lack lack (Mangel) varnish, lacquer We manufacture special varnishes.
Präservativ preservative (Konservierungsmittel) condom We manufacture condom wrappers.



 

Outlook: Mit Textbausteinen schneller E-Mails schreiben

Versenden Sie oft E-Mails mit gleichem oder ähnlichem Inhalt? Dann lohnt es sich, Vorlagen anzulegen.
In Outlook können Sie eine Nachricht verfassen, als Vorlage speichern und dann diese immer wieder verwenden, wenn Sie sie benötigen. Das Erstellen von Vorlagen in Outlook ist aber eher kompliziert und eignet sich nur, wenn Sie diese Funktion oft brauchen.
Einfacher geht es, wenn Sie die Signatur-Funktion für Standard-Texte und Vorlagen „missbrauchen“. Erfassen Sie die Textbausteine oder E-Mail-Vorlagen wie eine Signatur, also mit Extras / Optionen / E-Mail-Format / Signaturen…
Mit Einfügen / Signatur fügen Sie den entsprechenden Baustein bei Bedarf schnell und einfach in Ihr E-Mail ein:



 Auf diese Art mit Bausteinen zu arbeiten, geht natürlich nur, wenn man nur einige wenige Text-Bausteine braucht.

Recht: Geschäftsmiete – Voraussetzungen zur Übertragung
des Vertrages

Ein Mieter von Geschäftsräumen scheidet aus dem Mietvertrag aus, wenn er das Mietverhältnis auf einen Dritten überträgt, der dieses mit allen bestehenden und künftigen Mieterrechten und -pflichten übernimmt.

Voraussetzung ist allein die schriftliche Zustimmung des Vermieters, der sich jedoch nur aus wichtigen Gründen – etwa mangelnde Solvenz des neuen Mieters oder Unsittlichkeit der vorgesehenen Geschäftstätigkeit – verweigern darf. Der alte Mieter haftet allerdings solidarisch noch bis zu 2 Jahren.

Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch

 



Rätsel der Woche:Drei Töchter

Als der Vater in die Küche kommt, sind darin gerade seine 3 Töchter lautstark am Streiten, wer denn klammheimlich das letzte Stück Nusstorte gegessen hat.
Adele zeigt auf ihre Schwester Anni und sagt: "Du warst das!" Darauf macht Anni ein unschuldiges Gesicht und meint: "Aber nein, ich bin es nicht gewesen!" Hilda zuckt nur die Schultern "Also ich war's ja ganz bestimmt nicht!" Der Vater verlässt lächelnd die Küche, er hat gesehen wer es war und weiss deshalb, dass nur eine die Wahrheit gesagt hat.
Wer hat das Stück Kuchen gegessen?

Lösung: Farbige Krawatten
Herr Blau, Herr Rot und Herr Grün treffen sich im Lift. Alle drei haben sich eine schöne farbige Krawatte umgebunden. Frau Weiss die sich auch im Lift befindet schaut sich die Herren an und meint dann: "Das ist ja lustig, haben Sie mal Ihre Krawatten angeschaut? Eine blaue, eine rote und eine grüne".
"Ja witzig", meint da der Herr mit der grünen Krawatte, "aber keiner trägt die Krawatte die zu seinem Namen passt." "In der Tat", meint da Herr Rot, "wirklich lustig". Wer trägt nun welche Krawatte?
Herr Rot trägt keine grüne Krawatte (Herr Rot antwortet bekanntlich dem Herrn mit der grünen Krawatte) – Schlussfolgerung:
Herr Blau trägt grün
Herr Grün trägt rot
Herr Rot trägt blau


Hier noch die Lösung für das Rätsel „Weinflasche“, welche wir in der letzten Ausgabe unterschlagen haben.
Lösung: Weinflasche
Eine Flasche Wein kostet Fr. 9.50. Der Inhalt ist 9 Franken teurer als die leere Flasche. Wie teuer ist die leere Flasche?
Die leere Flasche kostet 25 Rappen.



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Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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