Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Helmut Maucher, der langjährige Chef von Nestle, meinte zu Recht „Marketing ist Chefsache!“

In meiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer habe ich immer wieder Geschäftpartner erlebt, die zwar ausgezeichnete Fachleute waren, aber das Marketing vernachlässigten sie sträflich. Entsprechend war auch das Ergebnis Ihrer Tätigkeit – es endete meistens mit Verlust und Frust.

In unserem Hauptartikel finden Sie einige Tipps wie Sie es besser machen können.

Ihr
Willy Knüsel




Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Erfolgreiches Marketing ist immer einfach. Es gründet sich auf solide Arbeit bei Produktion und Dienstleistungen - und, am wichtigsten, auf Wahrheit.
Michael J. Pabst, Biochemiker u. Hochschullehrer

Wenn ich Hundefutter verkaufen will, muss ich erst einmal die Rolle des Hundes übernehmen; denn nur der Hund allein weiß ganz genau, was Hunde wollen.
Ernest Dichter, amerik. Sozialforscher

Der wahre Präsident des Unternehmens ist der Konsument.
Helmut O. Maucher, CEO Nestle. 1980 – 2000

Die besten Ideen kommen mir, wenn ich mir vorstelle, ich bin mein eigener Kunde.
Charles Lazarus, Gründer Toys'R'Us

Wenn ich meine Kunden alle vier Wochen spreche, läuft das Geschäft gut. Sehe ich sie nur alle vier Monate, ist das schon bedenklich. Vergehen 14 Monate, bin ich sie womöglich los.
unbekannt




Cartoon der Woche:







Wie Sie Ihren Verkaufserfolg verbessern

Auch wenn Sie in Verkauf und Marketing kein Naturtalent sind, so können Sie doch Ihre Verkaufsergebnisse verbessern. Setzen Sie die folgenden Tipps um und Sie werden Ihren Gewinn steigern:

1. Verbessern Sie Ihr Wissen über Ihre Zielgruppe

Jeder Unternehmer wünscht sich, genau die richtigen potentiellen Kunden anzusprechen. Doch viele Akquisitionstelefonate laufen ins Leere, die meisten Werbebriefe landen im Papierkorb. Sicherlich ist es unmöglich, ganz ohne Streuverluste zu akquirieren. Aber sie können minimiert und so Zeit und Geld gespart werden. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie Ihre bestehenden und potenziellen Kunden, Ihre Zielgruppe, so gut wie möglich kennen. Jay Abraham, eines der erfolgreichsten amerikanischen Marketing-Genies, empfiehlt seinen Klienten eine ziemlich simple Methode: „Ziehen Sie sich die Schuhe Ihrer Kunden an!“ Das bedeutet nichts anderes als: Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden! Besuchen Sie sie wann immer möglich vor Ort. Reden Sie ausführlich über ihre Bedürfnisse, über ihre geschäftliche oder auch private Situation.

Entwickeln Sie jetzt für Ihre Branche, Ihr Unternehmen ein Zielgruppenprofil mit direkten und indirekten Zielgruppen (Beispiel Physiotherapie: Direkte Zielgruppe sind die Patienten, indirekte Zielgruppe sind die Hausärzte). Überlegen Sie nun, wann, wo und wie Sie mit diesen Zielgruppen in Kontakt kommen können.

2. Verkaufen Sie Nutzen, nicht technische Details

Sicherlich kennen Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen genau. Doch Jay Abraham konnte im Lauf seiner langjährigen Tätigkeit als Marketing- und Verkaufsberater immer wieder Folgendes feststellen: Das Marketing-Schlagwort USP, die Unique Selling Proposition, das entscheidende Verkaufsargument, welches ein Angebot einzigartig macht, können nur wenige Verkäufer in 1 bis 2 Sätzen definieren. Bestimmen Sie daher unbedingt für sich selbst:

Welchen Gewinn bzw. Nutzen bringen mein Unternehmen und mein Angebot meinen Kunden?

Was sind ganz genau die Gründe (wiederum in maximal 2 Sätzen definiert) für diesen einzigartigen Vorteil meines Angebotes?

Alarmstufe Rot herrscht, wenn Sie auf diese 2 Fragen keine befriedigenden Antworten geben können – warum sollen Kunden sich ohne ein wichtiges Argument für Ihr Angebot entscheiden? Dann hilft nur eines: Arbeiten Sie an Ihrer Strategie! Ohne strategische Ausrichtung auf ein entscheidendes Verkaufsargument bleiben Sie auf Ihren Produkten sitzen. Definieren Sie den Nutzen Ihrer Produkte und machen Sie sich und Ihr Angebot einzigartig.

3. Vergessen Sie Ihre bestehenden Kunden nicht

Ein Kardinalfehler vieler Unternehmer ist, die meisten Marketing-Ressourcen des Betriebes für die Gewinnung neuer Kunden zu verwenden. Dabei werden oft die mühsam geschaffenen und bereits länger bestehenden Kundenbeziehungen vernachlässigt. Doch diese Kundenbeziehungen sind ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Teil Ihres Unternehmenskapitals.

Nutzen Sie Ihr Kundenkapital, indem Sie das Geschäft mit bereits gewonnenen Kunden ausbauen! Richten Sie einen Teil Ihrer Marketing-Ressourcen auf Ihre bestehenden Kunden. Bieten Sie zum Beispiel Ihren Kunden bei jeder Verkaufsverhandlung weitere Produkte oder Dienstleistungen aus Ihrem Sortiment an.

4. Geben Sie beim Verhandeln nicht zu schnell nach

Ist es Ihnen auch schon so ergangen: Sie interessieren sich für ein Produkt und lassen sich von einem Verkäufer beraten. Und dann sind Sie eigentlich so weit um zu bestellen. Sie fragen den Verkäufer nach einer Kostenzusammenstellung, welche er Ihnen auch sauber macht. Zum Schluss zieht er ungefragt 5% Rabatt vom Kaufpreis ab.

Viele Verkäufer geben viel zu früh oder noch schlimmer ungefragt Rabatt. Seien Sie selbstbewusster und geben Sie nicht so schnell nach. Der Kunde kauft Ihr Produkt nicht wegen des Rabatts, sondern weil er dessen Nutzen will und hoffentlich weil Sie als Verkäufer einen guten Job gemacht haben.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass genau die Kunden, die am meisten nach Rabatt fragen, nachher am meisten Probleme oder Zusatzaufwand geben. Das heisst, tiefe Marge – grosser Aufwand! Darauf können Sie doch verzichten?



 

Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen. Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1. Is there something you can do to help someone who does not want your help?
2. An owl has excellent night vision. A cat sees good at night, too.
3. I must say that the pupil has learned a lot at the refresher course he attended last month.
4. He refused our offer even though it was a good one.
5. His meaning was that he was right even though everyone else thought that he was wrong.
6. The statistics show that the sun shone since twenty-three consecutive days in Zurich last April.
7. How much costs an apartment in Basel?



 

Outlook: Wie Sie eine Outlook2003 Datei in ein altes Format bringen

Outlook 2003 bietet im Gegensatz zu den Vorgängerversionen Unicode-Unterstützung. Der Unicode-Zeichensatz berücksichtigt unter anderen auch arabische oder asiatische Schriftzeichen und erleichtert damit die Datenbearbeitung in mehrsprachigen Umgebungen.

Das führt aber auch dazu, dass eine Outlook 2003-PST-Datei nicht mehr kompatibel mit den PST-Dateien früherer Outlook-Versionen ist. Nur Outlook 2003 beherrscht beide Dateitypen. Leider gibt es keine Konvertierungsfunktion, wenn Sie eine Outlook 2003-PST-Datei zum Beispiel auch in Outlook 2002/XP verwenden möchten.

Eine Hintertüre gibt es jedoch: Sie müssen in Outlook 2003 eine neue PST-Datei im alten Dateiformat anlegen und anschliessend alle Ordner und Elemente in diese Datei kopieren.

Starten Sie Outlook 2003 und wählen Sie Datei / Neu / Outlook-Datendatei.

Nun müssen Sie den Speichertyp Persönliche Ordner (.pst) für Outlook 97-2002 auswählen. Danach klicken Sie auf Ok.

Bestätigen Sie den Hinweis auf die fehlende Unicode-Unterstützung mit Ok.

Bestimmen Sie, wo und unter welchem Namen die neue PST-Datei gespeichert werden soll. Als Name bietet sich zum Beispiel OUTLOOK2002.PST oder ein ähnlicher Name mit Hinweisen auf ältere Outlook-Versionen an. Danach klicken Sie auf Ok.

Im nächsten Dialogfenster geben Sie im Feld Name die Bezeichnung ein, die später in der Ordnerliste von Outlook angezeigt werden soll. Zur besseren Identifizierung sollten Sie "Persönliche Ordner" umbenennen. Ergänzen Sie die Bezeichnung zum Beispiel um einen Hinweis auf das alte Dateiformat: "Persönliche Ordner (altes Format)". Die restlichen Einstellungen des Dialogfensters können Sie beibehalten. Klicken Sie einfach auf Ok.

Die neue Persönliche Ordnerdatei erscheint jetzt als neuer Eintrag in der Ordnerliste von Outlook. Nun ziehen Sie nacheinander alle Unterordner der Outlook 2003-PST-Datei mit der Maus bei gedrückter Control-Taste auf den Namen der Datendatei im alten Format.

Danach können Sie Outlook 2003 beenden und die PST-Datei mit dem alten Dateiformat auf einen PC mit einer früheren Outlook-Version transferieren. Dort sollte es kein Problem sein, die Datei per Datei / Öffnen / Outlook-Datendatei bzw. Datei / Öffnen / Persönliche Ordner-Datei (.pst) einzusehen.



 

Recht: Mutterschaftsgeld – wer arbeitet fährt schlechter

Seit Juli 2005 erhalten Mütter nach der Niederkunft 14 Wochen lang Taggelder. Die Entschädigung beträgt 80% vom Bruttolohn vor der Niederkunft, höchstens jedoch 172 Franken pro Tag.

Wer jedoch vor der Niederkunft arbeitslos, verunfallt oder krank war und Taggelder erhielt, erhält ebenfalls Mutterschaftstaggelder, aber betragsmässig sind sie nicht auf 172 Franken pro Tag limitiert.


 


Rätsel: Lügenbolde

Ein paar Leute sitzen an einem runden Tisch. Ein gewisser Teil sind stets Lügner, die anderen sagen stets die Wahrheit. Jeder behauptet über seinen Sitznachbar, er sei ein Lügner. Eine Frau meint: "Es sitzen 47 Leute an diesem Tisch." Daraufhin schlägt ein Mann verärgert mit der Faust auf den Tisch und sagt: "Das stimmt nicht, sie ist eine Lügnerin. Es sitzen 50 Leute am Tisch."

Wie viele Leute sitzen denn nun am Tisch?




Lösung: Sieben Briefmarken

Drei Logikern werden sieben Briefmarken gezeigt: zwei rote, zwei gelbe und drei blaue. Anschliessend werden ihnen die Augen verbunden, und jedem wird eine Briefmarke auf die Stirn geklebt. Die verbleibenden Briefmarken werden weggeschlossen.

Nun werden unseren drei Logikern die Augenbinden wieder abgenommen, und Alfred wird gefragt: "Kennst du eine Farbe, die deine Briefmarke mit Sicherheit nicht hat?", woraufhin Alfred verneint. Die gleiche Frage wird nun auch an Berti gerichtet, und auch dieser verneint.
Ist es möglich, aus diesen Informationen die Farbe von Alfreds oder von Bertis oder von Carlos Briefmarke zu erschliessen?

Da Alfred keine Farbe ausschliessen kann, haben Berti und Carlos nicht beide rot und auch nicht beide gelb. Hätte nun Carlos rot oder gelb, so wüsste Berti dann, dass er diese Farbe nicht hat.

Carlos bekam also eine blaue Briefmarke an seine Stirn geklebt.




Lösungen Englisch-Tipps

1.

Is there anything you can do to help someone who does not want your help?

Any verwendet man bei Fragen und negativen aussagen. Some wird bei positiven Aussagen verwendet.

2.

An owl has excellent night vision. A cat sees well at night, too.

Beispiel:
My dog smells well (er kann gut riechen)
My dog smells good (er riecht gut)

3.

I must say that the pupil learned a lot at the refresher course he attended last month.

„Last month“ drückt eine abgeschlos-sene Zeit in der Vergangenheit aus, deshalb à Simple Past

4.

He refused our offer even though it was a good one.

Kein Fehler.

5.

His opinion was that he was right even though everyone else thought that he was wrong.

Das Wort „meaning“ klingt zwar wie „Meinung“, heisst aber „Bedeutung“.

6.

The statistics show that the sun shone for twenty-three consecutive days in Zurich last April.

Since wird nur verwendet, wenn man von einem bestimmten Zeitpunkt ausgeht.

7.

How much does an apartment in Basel cost?

Hilfsverb verwenden, wenn man eine Frage stellt – ausser wenn das Fragewort Subjekt des Satzes ist oder bei to be, can, must, have, und may



Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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