Grüezi [Vorname_Name]
Business - und damit ist nicht nur das kommerzielle Geschäftsgeschehen gemeint, sondern auch Bereiche wie etwa Erziehung, Verwaltung und Forschung - ist Teamarbeit. Und zum Gewinnen braucht man immer ein Team!
Teamgeist zu praktizieren, das ist gar nicht so einfach. Das heisst delegieren können, das heisst Vertrauen in andere setzen, das heisst, unterschiedliche Charaktere zu dulden. Widerspruch und abweichende Meinungen in die Entscheidungsfindung einzubeziehen, überhaupt sich Zeit zum Zuhören zu nehmen.
Denn ganz gleich was für ein grosser Krieger ein Häuptling ist, er kann die Schlacht nicht gewinnen ohne seine Indianer.
Ihr grosser Häuptling mit zwei noch grösseren Indianerinnen
Willy Knüsel
Lesen Sie heute:
Sprüche der Woche:
„Wer alleine arbeitet, addiert. Wer zusammenarbeitet, multipliziert.“
„Letzten Endes kann man alle wirtschaftlichen Vorgänge auf drei Worte reduzieren: Menschen, Produkte und Profite. Die Menschen stehen an erster Stelle. Wenn man kein gutes Team hat, kann man mit den beiden anderen nicht viel anfangen.“
Lee Iacocca (*1924), amerik. Topmanager, 1979-92 Vorstandsvors. Chrysler Corp.
„Mit einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen.“
Aus der Mongolei
Cartoon der Woche:
Was es braucht, damit Teams leistungsfähig sind.
Die Zukunft von Unternehmen liegt in den Händen von Teams. Durch Teamarbeit werden die Betroffenen zu Beteiligten. Ohne diese Beteiligung ist Neues oft schon vor der Geburt zum Scheitern verurteilt.
Die Bemühungen in Sachen Teambildung beschränken sich häufig auf die Entwicklung sozialer Beziehungen. Das Ergebnis ist dann eher Harmonie als echte Leistungsfähigkeit. Bei genauem Hinschauen sind Teams, die gemeinsam Wichtiges leisten, immer noch in der Minderzahl.
Heute ist es kaum mehr möglich, dass ein Geschäft von Einzelkämpfern abgewickelt werden kann. Vermehrt stecken hinter Produkten, Lösungsangeboten und Dienstleistungen Gruppen von Menschen, die nur gemeinsam erfolgreich sein können.
Die zentrale Rolle von Teams wird noch deutlicher, wenn wir uns vergegenwärtigen, welche Veränderungen vielen Unternehmen bevorstehen. Teams analysieren, diagnostizieren und überlegen, wie das Unternehmen in Zukunft auszusehen hat. Sie erarbeiten Ideen, wie der Kundennutzen gesteigert, die Prozessorientierung gestaltet und neue Kulturen entwickelt werden können.
Teams, die gut funktionieren, erbringen beste Resultate. Doch wie sieht die Realität aus? In vielen Gruppen bringt jeder nur seine persönliche Meinung ein oder vertritt die Interessen seiner Abteilung. Für das Gemeinsame fühlt sich niemand verantwortlich. Der Teamleitung fällt die Aufgabe zu, Widersprüchliches und Festgefahrenes zusammenzufügen. Sie muss Entscheide fällen, die den Einen passen und von Anderen kritisiert werden. Bei Arbeitsprozessen von leistungsschwachen Teams sind oft Schwachstellen auszumachen:
- Auftrag unklar oder zuwenig konkret
- ungenügende soziale Struktur und mangelndes Wir-Gefühl
- unterdrücken von Widerständen
- ungelöste Konflikte
- Interessens- und Machtkämpfe im Team
- fehlende Kreativität, gute Ideen werden im Keim erstickt
Arbeitsgruppen sind keine Teams!
Laut den Autoren Katzenbach und Smith sind Arbeitsgruppen nicht gleich Teams. Arbeitsgruppen dienen dem Austausch von Wissen und Ideen der einzelnen Mitglieder. Es wird nichts gemeinsam entwickelt. Damit entspricht die Gesamtleistung einer Arbeitsgruppe etwa der Summe der Einzelleistungen.
Für die Abwicklung anspruchsvoller Geschäfte und für die Entwicklung von Neuem braucht es jedoch Teams. Um wirklich erfolgreich zu sein, müssen Teams folgende Voraussetzungen erfüllen:
- ideale Grösse, fünf bis sieben Mitglieder
- sich gegenseitig ergänzende Fähigkeiten
- Engagement für gemeinsame Ziele
- ein gemeinsamer Arbeitsansatz
- wechselseitige Verantwortlichkeit
- akzeptieren gegenseitiger Abhängigkeit
Teams sind nicht auf Anhieb leistungsfähig. Sie müssen sich entwickeln. Katzenbach und Smith unterscheiden vier Reifegrade:
- Pseudoteams tagen zusammen, erbringen aber keine wirkliche, gemeinsame Leistung. Es fehlt bei ihnen am zwingenden Auftrag und an der grundsätzlichen Motivation zur Leistungserbringung.
- Potentielle Teams haben alle Voraussetzungen, sind aber für echte Leistungen noch nicht reif. Ihnen fehlt ein gemeinsamer Arbeitsansatz und ein kollektives Verantwortungsgefühl.
- Echte Teams erfüllen sämtliche der erwähnten Kriterien und erbringen die geforderten Leistungen.
- Hochleistungsteams vollbringen erstaunliche Leistungen. Sie unterscheiden sich von echten Teams dadurch, dass sich die Mitglieder stark für die Entwicklung und den Erfolg ihrer Mitstreiter einsetzen.
Letztendlich ist die Sozialkompetenz der Mitarbeiter und Vorgesetzten für die Leistungsfähigkeit von Teams ausschlaggebend. Sozialkompetenz, die Schlüsselqualifikation für Teamarbeit, umfasst eine Fülle von Fähigkeiten:
- direktes Kommunizieren, präzises Zuhören
- Beziehungen eingehen können
- sich ohne Selbstaufgabe in soziale Systeme einfügen können
- Wahrnehmungs- und Diagnosefähigkeit bei sich selbst und anderen
- Konflikte erkennen und lösen können
- mit Stress umgehen können
- mit Widersprüchen umgehen können
Gefordert ist primär die Teamleitung. Denn sie klärt Rahmen, Aufgaben und Ziele, damit das Team in die richtige Richtung arbeitet. Sie sorgt dafür, dass die Teammitglieder in ihre Aufgabe hineinwachsen können und dafür, dass Kreativität entsteht. Sie löst Blockaden und Konflikte und moderiert den Prozess so, dass die ganze Energie in die Aufgabe fliesst.
Quelle: Werner Mundwiler, aus einem Alpha-Artikel
Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends
False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen
ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:
|
False friend |
Richtig |
Beispiel |
| aufstehen |
stand up (sich erheben) |
get up |
When did you get up this morning? |
| Fest |
feast (Festmahl, Schmaus) |
party, celebration |
They want to throw a party. |
| honorieren |
honour (ehren, erfüllen) |
appreciate |
The boss appreciates your willingness to do overtime. |
| Plage |
plague (Pest) |
nuisance |
Spam has become a real nuisance. |
| ringen |
ring (klingeln) |
struggle |
The company is struggling for market share. |
| handeln |
handle (anfassen, umgehen |
act |
He acted without thinking. |
Outlook: Wie wähle ich ein sicheres Passwort?
Falls Sie per E-Mail verschlüsselte und mit Passwort gesicherte Dokumente übermitteln, sollten Sie ein Passwort wählen, das nicht geknackt werden kann. Die folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
- Kennwort ist länger als 8 Zeichen
- Gross- und Kleinbuchstaben kommen vor
- Zahlen oder Sonderzeichen kommen vor und
- es handelt sich nicht um ein gewöhnliches Wort, auch nicht in einer Fremdsprache.
Beispiele: Keine sicheren Passwörter sind somit etwa: «sommer05», «abcdefg». Hingegen ist ein sicheres Passwort: «WdSs,giu4». Vermutlich denken Sie, niemand könne sich dieses Passwort merken? Der erste Blick täuscht – man kann sich dieses Passwort sogar sehr gut merken: «Wenn die Sonne scheint, gehe ich um vier.»
Sie können solche Passwörter, die auf einem Merksatz basieren, natürlich nach Ihrem eigenen Gusto kreieren. Hier können Sie übrigens die Sicherheit von Passwörtern überprüfen: http://passwortcheck.datenschutz.ch
Die Passwörter sind die Schlüssel zu den vertraulichen Informationen. Sie müssen deshalb sicherstellen, dass tatsächlich nur die berechtigte Person das Passwort erfährt. Wie ist vorzugehen? Passwörter dürfen natürlich keinesfalls per E-Mail übermittelt werden. In Frage kommt die mündliche Mitteilung des Passwortes (vor Ort oder telefonisch an den Berechtigten) oder die schriftliche via Briefpost. Da der Fax aus verschiedenen Gründen ebenfalls ein eher unsicheres Kommunikationsmittel ist, sollten Passwörter nur ausnahmsweise per Fax übermittelt werden.
Fazit
Wenn Sie jemandem ein elektronisches Dokument per E-Mail via Internet zustellen müssen und obige Sicherheitsmassnahmen einhalten, so haben Sie grosse Gewähr, dass nur der berechtigte Adressat Kenntnis vom Inhalt erhält. Wenn es sich jedoch um ein Dokument mit besonders vertraulichem Inhalt handelt, ist der Versand per Briefpost oder die persönliche Übergabe der elektronischen Zustellung vorzuziehen.
Recht: Überstunden sind nicht gleich Überzeit!
Der Arbeitnehmer ist im Rahmen seines Leistungsvermögens auf Verlangen des Arbeitgebers zur Überstundenarbeit verpflichtet, falls dies betrieblich notwendig und ihm zumutbar ist.
Soweit dabei die im Arbeitsgesetz festgelegte Obergrenze von (je nach Beruf) 45 bis 50 Wochenstunden nicht überschritten wird, spricht man von Überstunden. Für seine Mehrarbeit kann der Arbeitnehmer je nach Vereinbarung mit einem Zuschlag von 25% Überstundenvergütung oder Freizeitausgleich beanspruchen.
Wird die Obergrenze überschritten, handelt es sich um Überzeitarbeit, was jedoch gemäss Arbeitsgesetz nur wegen außerordentlicher Dringlichkeit zulässig ist. Zudem besteht eine Jahresobergrenze (je nach Beruf 170/140 Stunden).
Die Rubrik „Recht“ wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch
Rätsel der Woche: Geburtstag
Was ist an folgender Zahlenreihe besonderes? 8 3 1 5 9 0 6 7 4 2
Lösung: Komischer Geburtstag
Bei einem Bier in einer Kneipe sagt Karl am Stammtisch: "Schon komisch vorgestern war ich noch 25 Jahre alt und nächstes Jahr werde ich schon 28".
"Wie soll dass denn möglich sein" entgegnet ihm da einer seiner Kollegen.
Wie ist die Lösung?
Er ist am 31. Dez. geboren und bei seiner Aussage am Stammtisch ist der 1. Januar und so war er am 30. Dez. des vorigen Jahres 25 Jahre alt, nun ist er 26, am 31. Dezember des aktuellen Jahr wird 27 und im nächsten Jahr 28 Jahre alt.
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