Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

Was macht erfolgreiche Manager erfolgreich? Der bekannte Managementberater Peter F. Drucker hat es herausgefunden.
In unserem Hautpartikel finden Sie die wichtigsten 8 Punkte – ein Beitrag nicht nur für Manager!

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet.
Thomas Alva Edison

Ich will euch mein Erfolgsrezept verraten: Meine ganze Kraft ist nichts als Ausdauer.
Louis Pasteur

Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet, ist die Fähigkeit, den Graben zwischen Entschluss und Ausführung äusserst schmal zu halten.
Peter F. Drucker, Managementlehrer

Wenn sie nicht alle Anstrengungen auf die Wirkung ihrer Leistungen konzentrieren, setzen die Realitäten ihrer Stellung sie ausser Gefecht.
Peter F. Drucker, Managementlehrer

Es ist wichtiger, das Richtige zu tun, als etwas richtig zu tun.
Peter F. Drucker, Managementlehrer

Erfolgsregel: Ich jage nie zwei Hasen auf einmal.
Otto von Bismarck

Es stimmt nicht, dass Erfolg den Menschen verdirbt, indem er ihn eitel, egoistisch und selbstgefällig macht. Im Gegenteil: Meist wird der Mensch durch Misserfolg verdorben.
William Somerset Maugham, engl. Erzähler u. Dramatiker



Cartoon der Woche:








Wie Sie mit dem Drucker-Prinzip effektiv werden

Peter F. Drucker gilt als Erfinder des modernen Managements. Seit 70 Jahren untersucht er die persönlichen Eigenschaften und Arbeitsweisen von erfolgreichen Unternehmern und Manager.
Dabei kam er zu einem erstaunlichen Ergebnis: Obwohl sie völlig unterschiedliche Charaktere haben, unterscheiden sich ihre Managementprinzipien nur wenig. Sie arbeiten alle nach dem gleichen Schema mit folgenden 8 Punkten:

1. Tun, was getan werden muss
Die besten Chefs fragen immer, was als nächste, wichtigste Aufgabe erledigt werden muss. Sie tun nicht, was sie jetzt am liebsten tun würden, sondern was die höchste Wichtigkeit hat. Dabei beschränken sie sich auf 1 oder 2 Aufgaben, die ihnen liegen. Alles andere wird delegiert.

2. Nur tun, was dem Unternehmen nützt
Die besten Unternehmenslenker fragen nicht: Was ist gut für die Eigentümer, für die Mitarbeiter oder den Aktienkurs? Sie fragen nur: Was ist gut für das Unternehmen? Sie wissen, dass alle Handlungen, die dem Unternehmen nützen, letztlich auch den beteiligten Menschen nützen.

3. Aktionsplan entwickeln
Die besten Chefs fragen sich: Welche Beiträge, Leistungen und Resultate muss ich dem Unternehmen in den kommenden 2 Jahren bieten? Wofür bin ich verantwortlich? An diesen Zielen richten sie ihren Aktionsplan aus. Nach einem halben Jahr und am Ende der 2 Jahre werden die Ergebnisse überprüft. Stellt sich heraus, dass einzelne Schritte nicht richtig klappen, wird der Aktionsplan den veränderten Bedingungen angepasst.

4. Verantwortung übernehmen
Gute Chefs entscheiden und übernehmen die Verantwortung für ihre Entscheidungen. Diese sind eindeutig für alle Beteiligten. Sie machen deutlich, wer für welche Aufgaben innerhalb welcher Fristen verantwortlich ist und welche Mitarbeiter über die Entscheidung informiert werden müssen.

5. Wirkungsvoll kommunizieren
Ein weiteres Erfolgskriterium ist ihre Kommunikation. Exzellente Führungskräfte informieren ihre Mitarbeiter, stellen ihnen den Aktionsplan vor, bitten sie um ihre Stellungnahmen und Informationen.

6. Chancen suchen
Heute geht es in vielen Unternehmen überwiegend um Problemlösungen. Dieses Verhalten beugt jedoch nur Schäden vor und schafft keinen Mehrwert. Die besten Chefs suchen systematisch nach Veränderungsmöglichkeiten. Sie fragen immer: Wie können wir diese als Chancen nutzen?

7. Produktive Meetings
Effektive Führungskräfte sind auch bei Meetings diszipliniert. Sie legen genau Thema, Charakter und Ziel der Besprechung fest und halten die geplante Zeit ein. Am Ende fassen sie das Ergebnis kurz zusammen und schreiben für alle Beteiligten ein entsprechendes Memo, das alle weiteren Schritte vorgibt.

8. „Wir“ statt „ich“
Gute Chefs sagen „wir“ statt „ich“. Sie hören grundsätzlich zuerst zu, bevor sie reden.
Quelle: Die Kardinaltugenden effektiver Führung, Peter F. Drucker und Peter Paschek, Verlag: Redline Wirtschaft




 

Englisch-Tipps für deutsch Sprechende

Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler verlernen. Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.

1. It feels well to take a hot shower after a hard day’s work.
2. Who works an eight hour day will never become a manager.
3. I don’t think something can be done to solve the problem.
4. A real athlete is not smoking cigarettes.
5. The manager has made so many mistakes last year that it is not reasonable to expect his successor to put the situation in order overnight.
6. Siamese cats have crossed eyes.
7. In the first time the young man hesitated to ask the beautiful girl to go out with him, but then he overcame his shyness and got a date.






Outlook: Markierungen im Monatskalender

In Monatskalender von Outlook werden nützlicherweise alle Tage fett hervorgehoben, an denen bereits Termine eingetragen sind. Nun fällt allerdings auf, dass das nicht für alle Monate der Fall ist. Wie ist hier die Logik von Outlook und wie lässt sich das konfigurieren?

In der Praxis trifft man immer wieder auf Kalender, in denen Tausende von Terminen aus 7 oder 8 Jahren gespeichert sind. Es würde zu viele Ressourcen in Anspruch nehmen, um alle passenden Tage zu markieren. Die Outlook-Entwickler beschränken sich daher auf einen Zeitraum von 12 Monaten: ausgehend vom aktuellen Monat werden die entsprechenden Tage jeweils einen Monat in die Vergangenheit und 10 Monate in die Zukunft markiert.

Eine Konfigurationsmöglichkeit gibt es nicht.



 

Recht: Wer erhält das PK-Guthaben von kinderlosen Ledigen?

Ein gesetzlicher Anspruch auf Leistungen aus der Pensionskasse eines Verstorbenen haben nur wenige Personen: der überlebende Ehegatte, die Kinder und unter bestimmten Voraussetzungen, der geschiedene Ehegatte.

Andere Personen, wie zum Beispiel Konkubinatspartner, Eltern oder Geschwister erhalten nur etwas aus der zweiten Säule, wenn das Regelement der Pensionskasse das so vorsieht.
Der Kreis der möglichen Begünstigten und die Höhe der Zahlungen können sehr unterschiedlich geregelt sein. Zahlreiche Pensionskassen haben solche Leistungen reglementarisch geschaffen, eine Pflicht dazu besteht jedoch nicht.

Gibt es keine entsprechende Regelung, verbleibt das Geld eines ledigen und kinderlosen Versicherten in der Pensionskasse.


 


Rätsel: Schifffahrt

Jeden Tag um zwölf Uhr verlässt ein Schiff Hamburg in Richtung New York, und zur gleichen Zeit (nicht Ortszeit) legt auch ein Dampfer in New York mit Kurs auf Hamburg ab. In beiden Richtungen wird die gleiche Route befahren. Die transatlantische Reise dauert genau acht Tage. Wenn also ein Schiff Hamburg verlässt, kommt gerade eines aus New York im Hamburger Hafen an. Das wollen wir bei der Lösung unserer Aufgabe mitzählen, die lautet:

Wie vielen Schiffen begegnet man bei einer Reise von Hamburg nach New York? Mitgezählt werden soll übrigens auch das Schiff werden, das gerade New York verlässt, wenn man dort ankommt.




Lösung: Zündschnüre

Du hast zwei Zündschnüre und ein Feuerzeug. Jede der Schnüre brennt genau eine Stunde lang, aber nicht unbedingt mit gleichmässiger Geschwindigkeit. In Aussehen und Länge sind die beiden Schnüre nicht unbedingt identisch.

Die Aufgabe besteht nun darin, mit Hilfe der Zündschnüre 45 Minuten zeitlich abzumessen.

Ich zünde zunächst eine der Schnüre an beiden Enden an und die andere an einem der Enden. Die erste Schnur ist nach einer halbe Stunde vollständig abgebrannt, während die zweite noch eine halbe Stunde vor sich hat.

Wenn ich nun auch das zweite Ende der zweiten Schnur anzünde, dann wird sie nach einer weiteren Viertelstunde abgebrannt sein.

Insgesamt habe ich also auf diesem Wege 45 Minuten abgemessen




Lösungen Englisch-Tipps

1. It feels good to take a hot shower after a hard day’s work. Sinne-Verben verlangen good or bad und niemals well oder badly.
2. Whoever works an eight hour day will never become a manager. Any verwendet man bei Fragen und negativen Aussagen.
3. I don’t think anything can be done to solve the problem. Any verwendet man bei Fragen und negativen Aussagen.
4. A real athlete does not smoke cigarettes. Das Wort „meaning“ klingt zwar wie „Meinung“, heisst aber „Bedeutung“.
5. The manager made so many mistakes last year that it is not reasonable to expect his successor to put the situation in order overnight. Simple past für abgeschlossene Handlungen.
6. Siamese cats have crossed eyes. Kein Fehler
7. At first the young man hesitated to ask the beautiful girl to go out with him, but then he overcame his shyness and got a date. Ein typischer Fall von verdeutschtem Englisch.



Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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