Grüezi [Vorname_Name]
Sind sie der Meinung, dass Kontrolle besser ist als Vertrauen? Dann
sollten Sie unbedingt unseren Hauptartikel lesen. Sonst wird womöglich Ihr
Misstrauen von den schlechten Leistungen Ihrer Mitarbeiter bestätigt.
Vertrauensvolle Grüsse
Willy Knüsel
Lesen Sie heute:
Sprüche der Woche:
„Vertrauen ist der Anfang von allem. Misstrauen ist der Anfang vom
Ende“ Detlef Koenig
„Vertrauen ist eine zarte Pflanze. Ist es zerstört, kommt es sobald
nicht wieder“ Otto Graf von Bismarck (1815 - 1898)
Cartoon der Woche:
Vertrauen ist gut – Kontrolle ist schlechter
Mitarbeiter, die sich kontrolliert fühlen, sind deutlich weniger
motiviert und leistungsbereit als solche ohne Kontrolldruck. Zu diesem
Schluss muss man kommen, wenn man die folgenden zwei Beispiele
liest:
Beispiel 1: In einer amerikanischen Telekomfirma
aktualisierten 12 Frauen die Telefonbücher. Die Fehlerrate lag bei 3,9
Fehlern pro 1.000 Zeilen. 9 weitere Frauen hatten die Aufgabe, die Arbeit
ihrer Kolleginnen zu kontrollieren. Als die Kontrolle abgeschafft wurde
und jede Dame die volle Verantwortung für ein Telefonbuch bekam, sank die
Fehlerquote gegen null und 7 Arbeitskräfte konnten eingespart werden.
Klar: Zuvor konnten sich die Frauen auf die Kontrolleurinnen verlassen,
nun wurden sie sich bewusst, dass es allein auf sie
ankam.
Beispiel 2: Forscher der Universität Zürich und Bonn
stellten bei einem Experiment mit 144 Studierenden fest, dass Kontrolle
verheerende Auswirkungen auf Motivation und Leistung haben kann. Sie
stellten fest, dass die Probanden deutlich mehr arbeiteten, als sie
eigentlich mussten, sobald Ihnen nicht allzu streng auf die Finger
geschaut wurde.
Überwachung signalisiert dem Untergebenen, dass der
Vorgesetzte ihm kein Engagement zutraut und auch nicht viel von ihm
erwartet. Dies löst eine Trotzreaktion aus und der Mitarbeiter ist nicht
mehr bereit, mehr zu leisten.
Eine kluge Organisation vertraut auf
die Fähigkeiten und die Begeisterung des Einzelnen. Sie gibt Macht ab und
spornt an, indem sie ihren Mitarbeitern Aussergewöhnliches zutraut. Ein
Grundsatz, der sich in jeder Teileinheit einer Institution oder Firma
durchführen lässt - auch wenn "die da oben" noch längst nicht so weit
sind.
Massgebend ist immer der jeweilige Vorgesetzte oder
Gruppenleiter. Beispiel Bildungssystem: Es gibt Schulleiter, die in ihrem
Haus ein vertrauensvolles Klima unter den Kollegen schaffen können (trotz
der misstrauischen Erziehungsdirektion). Und es gibt Lehrer, die ihren
Schülern Verantwortung übertragen können (trotz der misstrauischen
Schulleitung).
Wie Sie als Führungskraft trotzdem das Heft nicht
aus der Hand geben, erfahren Sie im nächsten Newsletter, mit dem
Hauptthema „Führen mit Zielvereinbarungen“.
English-Tipps für deutsch Sprechende
Heute beginnen wir eine Serie von Tipps, mit denen Sie typisch deutsche
Englischfehler verlernen können. Also was ist hier falsch? Die Antworten
finden sie am Schluss.
1. Our main concurrent is from
Asia. 2. Ms Smith is our personal manager. 3. The fabric
produces turbo engines. 4. The man looked very silly because the
barber hat cut the hair too short. 5. In the first time I did not
like the work, but then I got used to it. 6. The Fifth Avenue is
still the most magnificent street in the world.
Outlook Express oder Outlook 2003? Unterschiede sind
beträchtlich.
Outlook Express und Outlook 2003 haben so viel gemeinsam wie ein Smart
und ein Luxus-Mercedes. Während Outlook Express hauptsächlich E-Mails
sendet und empfängt, ist Outlook 2003 eigentlich eine Schaltzentrale für
den Büroarbeitsplatz. Sie können zusätzlich Termine und Aufgaben
verwalten, Adressen verwalten, Notizen speichern, Serienbriefe schreiben
und die Teamarbeit vereinfachen.
| Funktion |
OL
Express |
OL
2003 |
| E-Mails senden und empfangen |
ü |
ü |
| E-Mails verwalten |
ü |
ü |
| Mehrere Konten verwalten |
ü |
ü |
| Regeln für eingehende E-Mails |
ü |
ü |
| Anbindung an Exchange |
|
ü |
| Offline-Ordner für Laptop |
|
ü |
| Integration in Office (Datenaustausch
usw.) |
|
ü |
| Serienbriefe |
|
ü |
| Terminverwaltung |
|
ü |
| Besprechungsplanung |
|
ü |
| Aufgabenverwaltung |
|
ü |
| Notizen |
|
ü |
| Terminierung von E-Mails und Aufgaben |
|
ü |
Kurs: Effizienter Arbeiten mit Outlook 2003
Datum: 21. März 2006, 9 – 17 h, Ort: Olten, Kurskosten Fr. 480.--,
pro Teilnehmer ein PC, Inhalt: Wie kann ich mit Outlook 2003 meine Arbeit
effizienter gestalten? Kursbeschreibung (PDF/59KB) | Anmeldung
Recht: Das Weisungsrecht des Arbeitgebers
Der Arbeitgeber kann über die Ausführung der Arbeit und das Verhalten
der Arbeitnehmer im Betrieb allgemeine Anordnungen erlassen und besondere
Weisungen erteilen. So steht es im OR, Art. 321d. Der Mitarbeiter hat sich
an solche Weisungen zu halten – es sei denn, es handle sich um
willkürliche, sinnlose, schikanöse oder gegen den Arbeitsvertrag
verstossende Vorschriften. Hier einige Beispiele:
- Darf die Firma Kleidervorschriften erlassen? Ja sie
darf! Voraussetzung ist aber, dass betriebliche Gründe, zum Beispiel
regelmässiger Kundenkontakt, dies rechtfertigen.
- Darf die Firma den Beitritt zu einer Gewerkschaft
verbieten? Nein. Arbeitnehmer haben nach Verfassung immer das
Recht, sich einer Gewerkschaft anzuschliessen.
- Darf die Firma Ferientermine festsetzen? Ja. Der
Arbeitgeber ist berechtigt, den Zeitpunkt zu bestimmen, solange er sein
Personal nicht von einem Tag auf den anderen in die Ferien schickt. Er
muss jedoch auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer Rücksicht nehmen, zum
Beispiel bei Angestellten mit Kindern auf die Schulferien.
Mehr zu diesem Thema finden Sie im nächsten Newsletter.
Rätsel der Woche: Cola Büchsen
Werner, Nik und Karl machen im Wald ein Picknick. Werner bringt 5
Büchsen Cola mit und Nik 7 Büchsen Cola, die sie zu gleichen Teilen
untereinander verteilen. Karl gibt den beiden dafür 12 Franken. Wie
verteilt sich dieser Betrag zwischen Werner und
Nik?
Lösung des Rätsels von vergangener Woche: Drei
Brüder Von drei Brüdern, die Bauern waren und jeder ein
gleich grosses Stück Land besass, starb einer. Weil es sonst keine Erben
gab, sollen sich die beiden verbliebenen Brüder das Stück Land des Toten
teilen. Nun gab es natürlich Streit, denn das Stück Land war sehr
unregelmässig geformt und keiner von ihnen wollte benachteiligt werden.
Als sie sich nun einfach nicht einigen konnten, gingen sie zu ihrem
Bürgermeister und fragten ihn um Rat. Dieser überlegte kurz und gab den
beiden Bauern dann einen Rat wie sie vorgehen sollten. Damit waren sie
dann auch sofort einverstanden. Was riet der Bürgermeister den
beiden? Der Bürgermeister gab den zwei Brüdern folgenden Rat: Der
erste Bauer teilt das Land in zwei Teile, der zweite Bauer wählt seinen
Teil aus.
Lösungen
Englisch-Tipps: 1. Our main competitor is from Asia
(concurrent = gleichzeitig). 2. Ms Smith is our personnel manager
(personal = persönlich). 3. The factory produces turbo engines
(fabric = Stoffe / Gewebe). 4. The man looked very silly because
the barber hat cut his hair too short (bei besitzanzeigenden Gegenständen
benützt der Engländer nie einen Artikel, da sonst irgendeine Hand, Tasche
usw. gemeint sein kann und nicht die eigene). 5. At first I did
not like the work, but then I got used to it (ein typischer Fall von
verdeutschtem Englisch). 6. Fifth Avenue is still the most
magnificent street in the world (im Englischen haben Strassennamen keinen
Artikel).
Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn Telefon: 032
621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch
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