Grüezi
Entscheidungen fällen – das ist so eine Sache! Manche fällen wir
automatisch ohne weiter darüber nachzudenken, bei anderen hingegen kommen
wir trotz endlosem Grübeln einfach nicht weiter.
Lieferant A oder
B? Mitarbeiter einstellen oder nicht? Projekt X oder Y? Ja oder Nein?
Unser Leben ist voll von kleinen und grossen Entscheidungen. Und viele von
uns tun sich ziemlich schwer damit, Entscheidungen souverän zu
treffen.
Wenn Sie sich in Zukunft schneller und sicherer
entscheiden wollen, lesen Sie unseren Hauptbeitrag.
Ihr Willy
Knüsel
Lesen Sie heute:
Sprüche der Woche:
„Wer darauf besteht, alle Faktoren zu überblicken, bevor er sich
entscheidet, wird sich nie entscheiden.“ Henri Frédéric Amiel,
Schweizer Schriftsteller
„Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als ständig
nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben
wird.“ Charles de Gaulle, General u. Politiker
„Wenn auch nur wenige Menschen Cäsaren sind, so steht doch jeder einmal
an seinem Rubikon.“ Graf Bentzel-Sternau, dt. Politiker u.
Schriftsteller
„Wer jede Entscheidung zu schwer nimmt, kommt zu keiner.“ Harold
Macmillan, brit. Politiker
„Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur
falschen gerade nicht frei war.“ Hans Krailsheimer, dt.
Aphoristiker
Cartoon der Woche:
Wie Sie besser und schneller entscheiden
Entscheidungs-Kompetenz ist eine zentrale Schlüsselqualifikation -
nicht nur für Führungskräfte. Die Qualität des Entscheidungsprozesses
entscheidet über die Qualität von Lösungen und deren Umsetzung.
Nachfolgend einige Tipps, wie Sie Ihre Entscheidungskompetenz
trainieren und verbessern können oder wie es ein Kunde von uns gesagt hat,
wie Sie Ihren Entscheidungsmuskel trainieren:
Kennen Sie
Ihre Ziele?
Das Denken in Zielen ist eine persönliche
Herausforderung. Es bewirkt zukunftsgerichtetes Handeln. Das Denken in
Zielen bringt mich dahin, wohin ich will und es hilft, Prioritäten zu
sehen und Entscheidungen zu treffen.
Konkret bedeutet dies, immer
wenn Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie Ihre Ziele vor Augen
haben. Fragen Sie sich:
- Welches Ziel verfolge ich mit diesem Entscheid?
- Bringt mich dieser Entscheid meinen Zielen näher?
- Ist das was ich gerade entscheide wirklich wichtig?
Entscheidungen sind die Grundlage für das
Sofort-Prinzip
Machen Sie es sich zur Grundhaltung, dass
Sie bei jeder Arbeit, die Sie zur Hand nehmen, immer sofort eine
Entscheidung treffen (Wer? Was? Wann? Wie lange? Wie?).
Legen Sie
wenn immer möglich, nichts vorher aus der Hand. Im besten Fall entscheiden
und erledigen Sie die Aufgabe direkt. Falls dies nicht geht, z.B. weil die
Aufgabe drei Stunden in Anspruch nimmt, entscheiden Sie sofort, wann Sie
die Arbeit erledigen wollen und tun Sie es dann auch zu diesem
Zeitpunkt.
Entscheiden Sie sich aber auch, wenn Sie etwas nicht tun
wollen. Verbannen Sie Wörter wie „ja vielleicht“, „eventuell“, „wenn ich
Zeit habe“ oder „es wäre toll“. Entsorgen Sie solche Gedanken und Arbeiten
sofort.
Das Sofort-Prinzip ist einfach in der Anwendung und
verbessert unmittelbar Ihre Entscheidungskompetenz. Bei konsequenter
Anwendung erzielen Sie eine spürbare Verbesserung und schaffen sofort
Erfolgserlebnisse für sich persönlich und für Ihr geschäftliches und
privates Umfeld.
Schlechte Entscheide sind besser als gar
keine Entscheide
Sie haben drei Manager vor sich. Der eine
macht meistens gute Entscheide, der zweite macht meistens schlechte und
der Dritte macht meistens keine Entscheide.
Was meinen Sie, welcher
Manager der erfolgreichste ist? Dumme Frage, natürlich derjenige, der
meistens gute Entscheide fällt. Erstaunlich ist, dass derjenige, der
meistens schlechte Entscheide fällt, kaum weniger erfolgreich
ist.
Der Manager mit Entscheidungshemmung hingegen ist viel
erfolgloser als die beiden anderen. Die Moral der Geschichte: Besser
schlechte Entscheide als gar keine.
Natürlich geht es nicht darum,
grundfalsche oder dumme Entscheide zu fällen, dann wäre es wirklich
besser, keinen Entscheid zu fällen. Aber es geht darum, den Mut zu haben,
Entscheide zu fällen, auch wenn nicht alle Informationen da sind, nicht
alle Seiten beleuchtet wurden und nicht alle Risiken gecheckt
wurden.
Es geht darum vorwärts zu gehen, den ersten Schritt zu
wagen – Hauptsache, die ungefähre Richtung
stimmt.
Schwierige Entscheide – Eine Nacht darüber
schlafen
Sie wollen sich ein neues Auto kaufen. Dazu sammeln Sie zunächst alle
nötigen Informationen über die Modelle, die in Frage kommen. Wenn Sie alle
Informationen zusammen haben, sollten Sie jedoch nicht gleich entscheiden.
So geben Sie Ihrem Unterbewusstsein die Chance, Ihnen bei der Entscheidung
zu helfen und so kommen Sie zu einem besseren Ergebnis als durch bewusstes
Nachdenken.
Je schwieriger und komplexer eine zu fällende
Entscheidung ist, desto weniger sollte man darüber nachdenken. Forscher
fanden heraus, dass je komplexer eine zu treffende Entscheidung ist, desto
besser arbeitete das Unterbewusstsein.
Bei einfachen Entscheidungen
ist es genau umgekehrt. Hier trafen die Denker die bessere
Wahl.
Der Volksmund hat also Recht: Erst einmal eine Nacht darüber
zu schlafen scheint zumindest bei schwierigen Entscheidungen eine sehr
vernünftige Vorgehensweise zu sein.
Verwechseln Sie das oben
Gesagte nicht mit Aufschieberitis, also Entscheide vor sich herschieben.
Wenn Sie einen Entscheid erst am folgenden Tag fällen wollen, so ist das
ein bewusster Entscheid, sozusagen eine Entscheidung mit
Termin. Zusammenfassung: Um Ihre
Entscheidungskompetenz zu verbessern sollten Sie zu allererst Ihre Ziele
kennen. Zweitens: Versuchen Sie die grosse Zahl an täglichen
Entscheidungen immer sofort zu fällen. Drittens: Terminieren Sie
schwierige Entscheide. Sammeln Sie bis dann alle Informationen und
entscheiden Sie dann, nachdem Sie eine Nacht darüber geschlafen haben. Und
schliesslich viertens: Perfekte Entscheide gibt es nicht und fällen Sie
lieber einige schlechte Entscheide als gar keine Entscheide.
Englisch-Tipps für deutsch Sprechende
Mit der nachfolgenden Übung können Sie typisch deutsche Englischfehler
verlernen. Also was ist hier falsch? Die Antworten finden sie am Schluss.
- What means the word “duty”?
- The tradition has been handed down from father to son since
generations.
- Who does not do homework will be punished.
- The task cannot be made this way.
- Every night at 8 p.m. I hear the radio in order to learn what has
happened in the world.
- How do you spell that word?
Outlook: Wie Sie Ihre PST-Datei zügeln
Wir werden immer wieder gefragt, wie man die Datendatei von Outlook
(PST-Datei) verschieben kann, denn Outlook wählt einen Pfad tief im
Inneren des Anwenderprofils, der nur mit vielen Mausklicks erreichbar ist
und damit nicht sehr komfortabel erreicht und zum Beispiel gesichert
werden kann.
Wenn Sie mit Outlook deshalb „umziehen“ wollen oder
wenn Sie ein Tool einsetzen möchten, müssen Sie natürlich wissen, wo diese
PST-Datei abgelegt wird. Standardmässig wird bei der Installation der Pfad
Dokumente und Einstellungen\Name\Lokale Einstellungen\
Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook
benutzt, wobei
Name den Namen des Anwenders darstellt.
Jetzt, wo Sie wissen, wo die PST-Datei ist, schliessen Sie Outlook
und öffnen den Explorer. Verschieben Sie nun die PST Datei in den Ordner
Ihrer Wahl.
Nun starten Sie Outlook wieder. Da Outlook die soeben
verschobene PST-Datei nicht findet erscheint eine Fehlermeldung, die Sie
mit OK schliessen.
Outlook fragt Sie nun
nach dem neuen Ablageort der Datei. Geben Sie über die Liste
Suchen den neuen Ordner an und klicken Sie auf
Öffnen.
Nun meldet Outlook, dass kein
Standardordner für E-Mails gefunden wurde. Klicken Sie nun auf
OK und die anschliessende Frage nach dem
Standardordner beantworten Sie mit
Nein.
Das führt dazu, dass das Programm
Outlook beendet wird.
Wenn Sie nun Outlook wieder starten, ist
alles in Ordnung. Outlook kennt nun den neuen Ort der PST-Datei – Outlook
ist sozusagen umgezogen.
Recht: Erfolgshonorar für Anwälte verboten
Rechtsanwälte dürfen ihr Honorar nicht vom Prozessausgang abhängig
machen. Erfolghonorare sind zwar in den USA üblich, in der Schweiz aber
verboten.
In einem Urteil vom Juli 2006 hält das Bundesgericht
fest, dass das eidgenössische Anwaltsgesetz Erfolgshonorare
verbietet.
Das Anwaltsgesetzt bestimmt, dass Rechtsanwälte vor
Beendigung eines Rechtsstreites keine Vereinbarung über die Beteiligung am
Prozessgewinn als Ersatz für ein Honorar vereinbaren dürfen. Verboten ist
Advokaten auch, mit Klienten abzumachen, bei ungünstigem Prozessausgang
auf eine Vergütung zu verzichten.
Der Gesetzgeber will so die
Unabhängigkeit des Anwalts sicherstellen.
Rätsel: Quadratisches Haus
Ein Mann baut ein quadratisches Haus. Jede der Mauern zeigt nach Süden.
Ein Bär kommt vorbei.
Welche Farbe hat dieser?
Lösung: Das Gottesurteil
Ritter
Kunibert muss sich einem Gottesurteil unterwerfen. Ihm werden die Augen
verbunden und es werden 12 Goldstücke in einer Reihe vor ihn hingelegt. Es
wird ihm gesagt, dass 6 der Goldstücke mit dem Kopf des Königs nach oben
liegen und 6 davon mit der Zahl nach oben liegen. Aber er weiss natürlich
nicht in welcher Reihenfolge.
Seine Aufgabe ist es nun, die
Goldstücke in zwei Haufen aufzuteilen aber in jedem der Haufen müssen
gleich viele Münzen mit dem Kopf des Königs nach oben liegen! Schafft er
dies, so ist er frei von Schuld, ansonsten wird er mit dem Tode bestraft.
Leider lässt sich durch Ertasten nicht herausfinden wie die Lage eines
Goldstücks ist!
Gibt es für Ritter Kunibert eine gute
Lösung?
Ritter Kunibert teilt die 12 Goldstücke in zwei je sechs
Goldstücke umfassende Haufen. Dadurch erreicht er, dass in dem einen
Haufen ebenso viele Goldstücke Kopf zeigen, wie in anderen Haufen Zahl.
Nun dreht er alle Münzen eines Stapels um.
Lösungen Englisch-Tipps
- What does the word “duty”
mean?
Hilfsverb verwenden, wenn man eine
Frage stellt – ausser wenn das Fragewort Subjekt des Satzes ist oder bei
to be, can, must, have, und may.
- The tradition has been handed down from father to son
for generations.
(Since wird nur verwendet,
wenn man von einem bestimmten Zeitpunkt ausgeht. Z.B. I have lived in
this country for 13 years.
- Whoever does not do homework will be
punished.
Who heist zwar “wer”, wird aber nur bei einer Frage
verwendet (Who has made this mistake?). In allen anderen Fällen „whoever
oder „He who…“.
- The task cannot be done this way.
To
make hat im Englischen die Bedeutung von “herstellen”. Deutsch
Sprechende sagen „das mache ich für Sie“ Engländer sagen „das tue ich
für Sie“.
- Every night at 8 p.m. I listen to the
radio in order to learn what has happened in the world.
To listen to
= zuhören, anhören / to hear = hören
- How do you spell that word? – Kein Fehler
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