Grüezi
In der Schweiz fühlt sich gemäss einer Umfrage ein Drittel der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gestresst. Die Schweiz verfügt damit
zusammen mit Schweden über die höchste Stressrate. Am meisten gestresst
fühlen sich Informatiker und Führungskräfte (40%).
Ein Manager hat
mir mal gesagt, es ist verrückt, an der Uni lernt man, wie man eine Brücke
baut, einen Motor konstruiert oder einen Marketingplan erstellt, aber wie
man effizient und effektiv arbeitet, sagt einem keiner.
Unser
Hauptartikel – eine kleiner Beitrag für jeden dritten Arbeitnehmer und für
alle Uni-Absolventen.
Stressfreie Grüsse
Willy Knüsel
Lesen Sie heute:
Sprüche der Woche:
„Du weisst nicht mehr wie Blumen duften, kennst nur die Arbeit und das
Schuften... so gehn sie hin die schönsten Jahre, am Ende liegst du auf
der Bahre und hinter dir da grinst der Tod: Kaputtgerackert --
Vollidiot!!“ Joachim Ringelnatz, deutscher Dichter (1883 -
1934)
Dringende Arbeiten sind die Erzfeinde der wichtigen
Arbeiten. wkn
Diejenigen, die ihre Zeit schlecht nutzen, beschweren sich als Erste
über deren Kürze. Jean de La Bruyère, französischer Schriftsteller
(1645 - 1696)
Cartoon der Woche:
Selbstmanagement: Geben Sie dem Stress keine Chance
Gegen zu viel Stress hilft vor allem ein systematisches Zeit-,
Aufgaben- und Selbstmanagement. Nachfolgend einfache Sofort-Tipps:
1.Simplify Selektieren und kanalisieren Sie
die Informationsflut und zwar überall – im Kopf, auf dem Schreibtisch, im
Computer und auch zu Hause. Werfen Sie Ideen über Bord, die Sie eh nie
verwirklichen, entsorgen Sie Lesestoff, den Sie eh nie lesen, entstapeln
Sie Ihren Schreibtisch, misten Sie Ihren Kleiderschrank aus.
2.Ordnung Ihr Arbeitsplatz ist zum
„Arbeiten“ da und ist kein Archiv. Deshalb: Auf und in den Schreibtisch
gehören nur aktuelle Aufgaben. Liegende Stapel sind tabu und können zum
Beispiel durch Hängeregister oder das Mappei Organisationssystem ersetzt
werden www.mappei.de oder info@mehrleisten.ch.
3.Sofort-Prinzip Fassen Sie Aufgaben, die Sie
innerhalb 5 Minuten erledigen können, nie ein zweites Mal an – erledigen
Sie sie und zwar 100%, dazu gehört auch das Ablegen oder Entsorgen.
4.Wochenplanung Sammeln Sie alle
Informationen und Ideen an möglichst wenig Orten, zum Beispiel in einem
Arbeitsbuch (Ringbuch) und in den Outlook Aufgaben. Halten Sie einmal pro
Woche inne, z.B. am Freitag nachmittag, schauen Sie alle Notizen,
Aufgaben, Termine, Ziele und Projekte durch, verschaffen Sie sich
Überblick und planen Sie die folgende Woche. Aber verplanen Sie nur 50%
der Zeit und planen Sie auch feste Termine mit sich selber ein, um
wichtige Arbeiten zu erledigen.
Dennoch wird es immer wieder Tage oder Phasen geben, in denen doch
alles drunter und drüber geht. Für solche Fälle geben wir Ihnen im
nächsten Newsletter Tipps, wie Sie dafür sorgen, dass Ihnen Stress wenig
anhaben kann.
Neue Rechtschreibung: Gross oder klein
In mehrteiligen festen Begriffen und in Ableitungen von Eigennamen
werden Adjektive neu grundsätzlich kleingeschrieben.
| Bisher |
Neu |
die schwarze Liste aber: das Schwarze
Brett |
die schwarze Liste das schwarze
Brett |
der erste Spatenstich aber: die Erste
Hilfe |
der erste Spatenstich die erste
Hilfe |
Weiterhin gross schreibt man das Adjektiv:
- in Titeln: Technischer Direktor, Heiliger Vater;
- in besonderen Datumsangaben: der Heilige Abend, der Weisse Sonntag,
der Erste August;
- in Bezeichnungen historischer Ereignisse oder Zustände sowie
geografischer Gebiete: die Französische Revolution, der Zweite
Weltkrieg, die Dritte Welt; der Nahe Osten, die Schwäbische Alp;
- in Bezeichnungen von Arten und dergleichen im Rahmen von
wissenschaftlichen Klassifizierungssystemen: der Rote Milan, die
Schwarze Witwe. der Scharfe Hahnenfuss;
- in Termini, die rechtlich in Grossschreibung festgelegt sind: die
Vereinigte Bundesversammlung, die Einfache Anfrage, die Zweite
Vizepräsidentin.
Wie Sie einem Word-Dokument einen Termin zuordnen
Sie arbeiten an einem Dokument und müssen die Arbeit
unterbrechen, sei es weil Sie auf eine Information warten oder weil Sie
dringend eine andere Aufgabe erledigen müssen. Oder Sie senden das
Dokument an einen Kollegen zur Ergänzung weiter und wollen die Kontrolle
über die Erledigung behalten. In all diesen Fällen können Sie direkt
aus Word eine Outlook Aufgabe mit Termin erstellen und werden so an Ihr
Dokument automatisch erinnert. Gehen Sie wie folgt vor:
-
Suchen Sie unter Extras / Anpassen das Symbol
„ Aufgabe erstellen“  und ziehen Sie es mit der Maus in
die Symbol-Leiste von Word.
-
Wollen Sie nun für ein Word-Dokument einen Termin
setzen, so speichern Sie dieses zuerst ab und dann klicken Sie auf das
Symbol  in der Symbolleiste.
-
Ein Formular für eine neue Aufgabe wird eröffnet und Sie
können dieses nun wie erforderlich ergänzen. Das Aufgabenformular
enthält übrigens auch schon eine Verknüpfung auf Ihr
Word-Dokument.
-
Sobald Sie an Ihr Word-Dokument von Outlook erinnert
werden, müssen Sie nur noch auf die Verknüpfung im Formular klicken und
schon wird das Dokument zur Weiterverarbeitung geöffnet.
Kurs: Effizienter Arbeiten mit Outlook 2003
Datum: 21. März 2006, 9 – 17 h, Ort: Olten, Kurskosten Fr. 480.--,
pro Teilnehmer ein PC, Inhalt: Wie kann ich mit Outlook 2003 meine Arbeit
effizienter gestalten? Kursbeschreibung (PDF/59KB) | Anmeldung
Recht: SPAM nach schweizerischem Recht
Das Versenden unverlangter Werbe-E-Mails ist in der Schweiz, im
Gegensatz zur EU, noch nicht durch ein Spezialgesetz oder eine
Spezialbestimmung geregelt. Bis jetzt gibt es – soweit ersichtlich –
nur ein staatliches Gerichtsurteil zu einem Spam-Streit in der Schweiz. Es
handelt sich um das Urteil GR020021/U des Bezirksgerichts Zürich vom 6.
Dezember 2002. Strafrechtlich prüft es, ob im vorliegenden Fall der
Tatbestand der Nötigung nach Art. 181 StGB und eine Datenbeschädigung
gemäss Art. 144bis Ziff. 1 StGB vorliegt. Beides wird verneint. Der
Tatbestand der Nötigung sei erst erfüllt, wenn trotz Widerspruchs des
Empfängers gegenüber dem Versender der Werbe-Mails ersterem weitere
Werbe-Mails zugesandt werden. Es liege auch keine Datenbeschädigung gemäss
Art. 144bis Ziff. 1 StGB vor, wenn aufgrund des Empfangs eines Werbe-Mails
auf der Festplatte gespeicherte Daten weder verändert, gelöscht noch
unbrauchbar gemacht werden. Die Lauterkeitskommission der Werbebranche
kennt seit November 2001 Grenzen des legalen Spammings und zählt folgende
Anforderungen an unverlangte Werbe- E-Mails auf:
- Absenderangaben – wahrheitsgetreue und vollständige Angaben des
Absenders
- Kennzeichnungspflicht in der Betreffzeile (z.B. Werbung oder
Newsletter)
- Opt-Out-Regel – dem Empfänger muss ermöglicht werden, die
Werbesendung auf einfache Art abzubestellen (ist der Absender der
E-Mail-Werbung bekannt, so ist die Abbestellung auch unproblematisch).
- Sachzusammenhang – Es sollen nur unverlangte Werbe-E-Mails
verschickt werden, welche im mutmasslichen Interesse des Empfängers
sind.
Werbe-E-Mails generell zu verbieten würde der ganzen
Problematik nicht gerecht. Vielmehr muss sichergestellt werden, dass der
Empfänger für ihn möglichst nützliche Werbeinformationen erhält, bzw.
unbrauchbare Informationen schnell als solche erkennen und die
Zustellung für die Zukunft einfach unterbinden kann.
Rätsel der Woche: Kapitän Knobel
Kapitän Knobel hat die Aufgabe einen Wolf, ein Schaf und einen
Blumenkohl von Punkt A nach B zu befördern. Das Schaf und der Wolf dürfen
nie unbeaufsichtigt alleine sein, da der Wolf dann das Schaf frisst. Das
Schaf darf auch nicht alleine mit dem Blumenkohl sein, da ihm dasselbe
widerfahren würde. Da Kapitän Knobel nur einen kleinen Kutter hat, kann er
das Schaf, den Wolf und den Blumenkohl nur einzeln befördern. Er kann
allerdings so oft er möchte hin und her fahren. Wie stellt er das
an?
Lösung des Rätsels von vergangener Woche:
Man hat zwei gleich volle Tassen. Tasse 1 ist mit Kaffee und Tasse 2
mit Tee gefüllt. Nun gibt man von der Kaffeetasse einen Löffel voll Kaffee
in die Teetasse. Darauf rührt man den Tee um und gibt nun von dem
Tee-Kaffee-Mix einen Löffel voll in die Kaffeetasse. Hat es nun mehr Tee
im Kaffee oder mehr Kaffee im Tee?
Lösung: Im Tee ist genauso viel
Kaffee wie Kaffee im Tee.
Rechenbeispiel: Annahme: kleine
Tassen = 100ml und grosser Löffel = 25ml Nun geben Sie ein Löffel von
Tasse 2 in Tasse 1. In Tasse 1 hat es nun 125 ml in einem
Mischungsverhältnis 1:4. Nun geben wir einen Löffel Gemisch = 5ml Tee +
20ml Kaffee wieder zurück in Tasse 2 und es befinden sich nun in Tasse
eins 80 ml Kaffee und 20 ml Tee und in Tasse zwei 80 ml Tee und 20 ml
Kaffee. OK?
Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn Telefon: 032
621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch
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