Grüezi
Schreiben Sie regelmässig Angebote für Kunden oder Interessenten? Dann
wissen Sie sicherlich worauf es dabei ankommt – das Angebot sollte klar
verständlich, übersichtlich, eindeutig, sachlich richtig und vollständig
sein.
Doch reicht das? Ich meine nein! An die schriftliche Offerte
sollten Sie bereits denken, wenn Sie mit dem Kunden reden. Was Sie dabei
heraushören können und in Ihre Offerte einbinden, verraten wir Ihnen in
unserem Hauptartikel.
Ihr Willy Knüsel
Lesen Sie heute:
Sprüche der Woche:
„Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens
sein.“ Henry Ford
„Die Kunst des Briefeschreibens ist nichts anderes als die Kunst,
die Arme zu verlängern.“ Denis Diderot, Philosoph u.
Schriftsteller
„Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne
es.“ Wilhelm Busch
„Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter
weglassen.“ Mark Twain
Cartoon der Woche:
Wie Sie Angebote wirksam formulieren
Formale Kriterien, wie Verständlichkeit, Gestaltung, Eindeutigkeit und
Vollständigkeit kann auch Ihr Konkurrent mit Leichtigkeit erfüllen. Das
heisst, viele Angebote präsentieren sich häufig ähnlich. Dem Kunden bleibt
schliesslich nur der Preis als Entscheidungskriterium.
Wer es
versteht, positiv aufzufallen, hat bessere Chancen, auch wenn er
vielleicht nicht das günstigste Angebot abgegeben hat.
Verwenden Sie die Worte des Kunden Mit einer
einfachen Technik können Sie Ihre Erfolgsaussichten erheblich steigern und
diese lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Benutzen Sie in Ihren
Formulierungen die Worte Ihres Kunden!
Beispiel:
Der Kunde möchte seine Kundenzeitschrift neu gestalten und wünscht sich
ein moderneres Layout. Dann schreiben Sie nicht nur „Neugestaltung
Layout“, sondern „Neugestaltung Kundenzeitschrift mit modernem
Layout“.
Beispiel: Der Kunde hat im Vorgespräch
gesagt: "Meine Kundenzeitschrift sieht langweilig aus. Ich wünsche mir
etwas Frisches und Modernes, das auch Jugendliche gerne lesen.“
Dann schreiben Sie in Ihr Angebot: "Frische und moderne
Neugestaltung des Layouts mit dem Ziel, auch jugendliche Leser zu
gewinnen.“
Der Effekt: Ihr Kunde sagt beim Lesen: "Ja, das ist
genau das, was ich will!“ Gibt es einen Konkurrenten, der ein billigeres
Angebot gemacht hat, ist die Chance grösser, dass Sie den Auftrag trotzdem
bekommen, weil sich der Kunde in Ihren Worten wieder
findet.
Schreiben Sie eine kundenorientierte
Sprache Wer immer von SICH schreibt, darf sich nicht wundern,
wenn ER nicht bestellt... Viele schreiben noch heute in Angeboten: „Wir
bieten Ihnen...“ etc. Heissen müsste es aber: „Ihr Vorteil ist...“. Spüren
Sie den Unterschied?
Positiv bitte! Neulich las
ich in einem Angebot: „Diesen Kauf werden Sie nicht bereuen!“ Weshalb
schrieb der Verkäufer nicht: „Über diesen Kauf werden Sie sich noch lange
freuen!“ Negative Formulierungen schaffen unterschwellig eine sehr
unangenehme Atmosphäre von Zwang und
Inkompetenz.
Handschrift Setzen Sie Ihre
Handschrift nicht nur für die Unterschrift ein, sondern auch für
Grussworte und Anrede. Das macht einen Brief persönlicher, emotionaler und
somit wirkungsvoller.
Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends
Wie Sie sehen, sind uns die „False friends“ ausgegangen. Falls Sie die
gesamte alphabetische Liste der „False friends“ möchten, so können Sie
diese bei uns bestellen. Wir werden Ihnen diese dann in den nächsten
Wochen zustellen. Als PDF ist die Liste kostenlos. info@mehrleisten.ch.
Ab der
nächsten Ausgabe beginnen wir mit einer neuen Serie „Englisch-Tipps für
deutsch Sprechende“, diesmal mit typischen Fehlern, die wir Deutsch
Sprechenden begehen.
Outlook: Feiertage im Outlook Terminkalender
Standardmässig werden die Feiertag im Terminkalender von Outlook nicht
angezeigt. Mit folgender Funktion können Sie die Feiertage
importieren:
Extras / Optionen /
Kalenderoptionen und Sie erhalten folgende Bild:
Wenn Sie Feiertage
hinzufügen… anklicken, erhalten Sie eine Länderauswahl.
Wählen Sie „Schweiz“ und OK und die Feiertage
werden sofort in Ihren Kalender übertragen.
Natürlich können Sie
auch die Feiertage anderer Länder importieren. Dies ist dann nützlich,
wenn Sie sehr viel mit Geschäftspartnern aus einem bestimmten Land
kommunizieren.
Wie Sie Feiertage am einfachsten wieder aus Ihrem
Kalender entfernen, zeige ich Ihnen im nächsten Newsletter.
Recht: Wann verjährt ein Verlustschein?
Vor der Revision des Gesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG)
im Jahre 1997 waren Verlustscheine unverjährbar. Neu verjähren Sie nach 20
Jahren.
Verlustscheine, die vor der Revision ausgestellt worden
sind, verjähren 20 Jahre nach Inkrafttreten der neuen Bestimmung, also im
Jahr 2017.
Ein Verlustschein ist im Betreibungsverfahren ein so
genannter provisorischer Rechtsöffnungstitel. Mit ihm kann der Gläubiger
einen gegen die Betreibung erhobenen Rechtsvorschlag problemlos beseitigen
und die Fortsetzung der Betreibung verlangen.
Wichtig: Wer Schulden
oder gar Verlustscheine hat, sollte auf keinen Fall Gelder aus der
beruflichen Vorsorge anzehren, zum Beispiel in eine Wohnung investieren,
denn dann kann der Gläubiger darauf zugreifen. Pensionskassengelder
dagegen sind unpfändbar.
Rätsel: 10 gleiche Kugeln
Wir markieren eine Kugel mit „1“, zwei Kugeln mit „2“, drei Kugeln mit
„3“ … und 50 Kugeln mit „50“. Alle Kugeln werfen wir in eine Urne. Wir
ziehen nun nacheinander Kugeln aus dieser Urne.
Wie viele Kugeln
müssen wir mindestens herausnehmen, um sicher zu sein, dass wir mindestens
10 Kugeln mit der gleichen Nummer haben?
Lösung: Zahlenspiel
Wie kann man die
Zahl 78 mit vier gleichen Ziffern schreiben?
Ganz einfach: 77
7/7
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Solothurn Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch
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