Mehr Produktivität im Büro


Grüezi

"Energy flows where attention goes", so lautet eine alte Weisheit der hawaiianischen Huna-Religion. Die Energie fliesst dahin, worauf wir uns konzentrieren. Da bleibt nur zu hoffen, dass wir uns im täglichen Leben mehr auf das Positive als auf das Negative fokussieren.

Wer das Negative mehr beachtet, der darf sich nicht wundern, wenn im täglichen Leben nichts Positives herauskommt. Denn wer sein Gehirn mit vielen negativen Nachrichten, Emotionen und Gefühlen wie Hass und Neid füttert, der darf im täglichen Leben auch nicht viel Besseres erwarten. Oder wie der Bauer sagt: Wer Tomaten ernten will, der darf keine Radieschen sähen.

Für das Jahr 2007 wünsche ich Ihnen deshalb viele positiven Gedanken und Gefühle! Versuchen Sie, die Flut der negativen Nachrichten (die Sie ja eh nicht ändern können) und Gefühle zu kontrollieren.

Eines ist gewiss: Positive Gedanken und Gefühle bereichern unser Leben, gestalten unsere Zukunft so, wie wir es uns wünschen – und halten uns gesund.

Ihr
Willy Knüsel





Lesen Sie heute:




Sprüche der Woche:

„Alles hat zwei Seiten, und davon ist mindestens eine positiv.“
Bernd Hansen, Managementtrainer u. -berater

 „Meiner Idee nach ist Energie die erste und einzige Tugend des Menschen.“
Wilhelm von Humboldt, Philosoph u. Sprachforscher

„Eines Tages besucht ein Hund den Tempel der tausend Spiegel. Er steigt die hohen Stufen hinauf, betritt den Tempel, schaut in die tausend Spiegel, sieht tausend Hunde, bekommt Angst und knurrt. Mit gekniffenem Schwanz verlässt er den Tempel in dem Bewusstsein: die Welt ist voller böser Hunde. Kurze Zeit später kommt ein anderer Hund in den gleichen Tempel. Auch er steigt die Stufen empor, geht durch die Tür und betritt den Tempel der tausend Spiegel. Er sieht in den Spiegeln tausend andere Hunde, freut sich darüber und wedelt mit dem Schwanz. Tausend Hunde freuen sich mit ihm und wedeln zurück. Dieser Hund verlässt den Tempel in dem Bewusstsein: Die Welt ist voller freundlicher Hunde.“
Aus Indien

„Nicht das, was er mit seiner Arbeit erwirbt, ist der eigentliche Lohn des Menschen, sondern was er durch sie wird.“
John Ruskin, Künstler und Sozialphilosoph





Cartoon der Woche:







Positive Gedanken und Gefühle – fangen Sie heute an!

Wenn Sie nun sagen: "Das kann ich nicht, das ist nicht mein Stil, so bin ich nicht", dann möchte ich Ihnen widersprechen: Doch, das können Sie! Vor allem können Sie es lernen. Versuchen Sie es wie folgt:

  • Vermeiden Sie negatives Reden: Ironie, verächtliches Reden, zur Schau gestellter Pessimismus, Suhlen in Problemen, Tratsch und Ähnliches mehr.

  • Beginnen Sie stattdessen möglichst viele Sätze mit einer positiven Bemerkung wie "Es gefällt mir ...", "Es ist schön ...", "Ich freue mich ..." etc.

  • Auch Kritik ist viel seltener nötig, als wir glauben. Überlegen Sie sich, bevor Sie mit Einwänden loslegen kurz, ob das irgendjemandem dient oder eben doch nur schadet. Ist Ihre Kritik es wirklich wert, dass der andere Freude und Motivation an seinem Tun verliert?

  • Wenn Sie etwas Positives über einen Menschen denken, dann sagen Sie es laut. Davon, dass Sie es nur denken, hat er nicht viel. Dass Sie Ihre Annerkennung aussprechen, macht für den anderen vielleicht den Unterschied zwischen einem trüben Tag und einem sonnigen Tag.

  • Loben Sie ehrlich. Es geht nicht um ein taktisches, sondern um ein aufrichtiges Lob. Wenn Sie jeden "Mist" loben, wird auf Dauer kein Mensch etwas auf Ihre Worte geben. Loben Sie nur, was wirklich lobenswert ist. Davon gibt es allerdings genug in Ihrem Umfeld. Sie brauchen nur die Augen aufzumachen.

  • Loben Sie sofort. Zum einen, weil es dann am stärksten wirkt. Zum anderen, weil Sie es auf diese Weise nicht vergessen.

  • Betrachten Sie Ihre Gefühle wie das Wetter: Irgendwann sind auch der schlimmste Sturm und die trübste Regenfront vorbei. Vermeiden Sie es, Ihr Leben zu durchleuchten, wenn Sie bedrückt sind. Wenn Sie in niedergeschlagener Stimmung länger über Ihr Leben sinnieren, rutschen Sie unweigerlich in negative Muster ab („bei mir läuft alles schief").

  • Gegenmittel: Denken Sie in solchen Momenten daran, dass negative und positive Stimmungen einander ablösen und beide notwenig zu Ihnen gehören. Auch der glücklichste Mensch kennt schlechte Phasen, und der griesgrämigste Zeitgenosse kann herzhaft lachen.

  • Messen Sie mieser Laune bei Ihrem Partner, Bekannten und Arbeitskollegen ebenfalls keine zu grosse Bedeutung bei. Nehmen Sie negative Emotionen gelassen hin und warten Sie eine bessere Stimmung ab.



 

Englisch-Tipps für deutsch Sprechende: False friends

False friends - das sind englische Wörter, die deutschen Begriffen ähnlich klingen, aber etwas völlig anderes bedeuten:

False friend Richtig Beispiel
Warenhaus the warehouse (Lagerhaus)

The department store

Almost anything can be bought at this department store.
Wellness Ferien, Wellness Weekend, Wellness Hotel… Wird im Englischen so nicht gebraucht spa, health farm pampering weekend A few days at a health farm have a favourable effect on body and soul.
wenn when (wann) if You can soon afford a new car if you manage to save some money.
Weste the vest (Unterhemd) the cardigan, the waistcoat Put on a cardigan, it’s cold outside!
sich wundern to wonder (sich fragen) to be surprised Don’t be surprised if you get a cold.





Outlook: SPAM-Anteil massiv gestiegen

Nach einer Studie des Sicherheitsanbieters Eleven ist der Anteil an Spam in diesem Jahr dramatisch gestiegen: Der Anteil beträgt durchschnittlich 70%, bei einigen Unternehmen sogar 90%.

Doch auch die Grösse der E‑Mails ist gestiegen: Da die Versender zur Umgehung der Spam-Filter den Text als Grafik einbinden, ist ein durchschnittliches Spam-E‑Mail etwa 80 KByte gross, was sich auch zunehmend als eine Bremse für die Bandbreite erweist.

Wir möchten an dieser Stelle auf unsere Erfahrung mit dem Spam-Filter von Outlook 2003 hinweisen. Seit Einführung von Outlook 2003 haben wir verfolgt, wie viele E‑Mails ausgefiltert wurden und wie viele durch den Filter geschlüpft sind.

Es hat sich gezeigt, dass Sie mit einer sehr häufigen Aktualisierung des Filters nahezu alle Spam-E‑Mails herausfiltern können. Und inzwischen werden auch die E‑Mails erkannt, die den Text als Bild darstellen...

Wenn Sie keine firmenweite Lösung suchen, ist Outlook ab Version 2003 eine hervorragende Lösung für die Abwehr von Spam!





Recht: Referenzen – ein heikles Thema

Referenzauskünfte darf nur einholen, wer die Erlaubnis dazu hat. Wer hinter dem Rücken eines Stellenbewerbers Auskünfte über diesen beschafft, macht sich strafbar und zwar die Person, die Auskünfte erteilt und auch jene, die Informationen einholt.

Ein aktueller Fall: Ein Personalberater holt unerlaubt Auskünfte über eine Bewerberin ein und erhält per E-Mail Informationen, wonach die Bewerberin „unfähig, faul und dumm“ sei. Das E-Mail kommt zufällig in die Hand der Bewerberin. Die Konsequenz: dem Personalberater wird gekündigt und die ehemalige Arbeitskollegin, welche die Auskunft erteilte, muss 1000 Franken Genugtuung und die Gerichtskosten von 5000 Franken bezahlen.

So gehen Sie als Bewerber mit Referenzen um:

  • Nennen Sie in Ihrer Bewerbung zwei bis drei Personen, die Sie und Ihre Arbeitsweise gut kennen.
  • Fragen Sie diese Personen an, ob sie bereit sind, Auskunft zu erteilen.
  • Mit der Angabe von Referenzpersonen willigen Sie stillschweigend ein, dass der potenzielle Arbeitgeber dort Auskünfte einholen darf.

So gehen Sie als Arbeitgeber mit Referenzen um:

  • Referenzen dürfen Sie nicht einholen, wenn nur der Arbeitgeber aber keine Kontaktperson angegeben wurde.
  • Grundsätzlich dürfen Auskunftspersonen nicht total anders über einen ehemaligen Mitarbeiter berichten, als von ihm zu erwarten ist. Beispiel: Wenn der Mitarbeiter oft unpünktlich war und dies auch ein Thema war, zum Beispiel im jährlichen Mitarbeitergespräch, so darf oder muss die Auskunftsperson darüber sprechen, vor allem wenn zur Pünktlichkeit des Mitarbeiters befragt wird.
  • Als Auskunftsperson dürfen Sie nicht total anders über den ehemaligen Mitarbeiter reden, als was im Zeugnis steht.
  • Es ist allerdings nicht erlaubt, Wesentliches zu verschweigen, über das in einem Zeugnis vielleicht nichts erwähnt wurde.

Die Rubrik "Recht" wird betreut durch die Rechtsanwälte der www.aarejura.ch


 


Rätsel: Zahlenspiel

Wie kann man die Zahl 78 mit vier gleichen Ziffern schreiben?



Lösung: Spinnen und Mücken

In einer finsteren Höhle war ein märchenhafter Schatz verborgen, der von einem bösen Zauberer gehütet wurde. Er verwandelte jeden, der sich dieser Höhle näherte, in ein Insekt, in eine Spinne oder in sonstiges Getier. Eines Tages kam ein fahrender Geselle zufällig vorbei und erschrak zu Tode, als er plötzlich den gefürchteten Zauberer vor sich sah. Dieser sah den Gesellen finster an und sagte: "Ich werde dich verzaubern, aber da ich guter Laune bin, kannst du dir auswählen, ob ich dich in eine Mücke oder in eine Spinne verwandeln werde. Sprich eine Behauptung aus: ist sie richtig, so werde ich dich in eine Mücke verwandeln, ist sie falsch, so wirst du als Spinne leben." Der fahrende Geselle dachte eine Weile nach, und es gelang ihm, eine Behauptung aufzustellen, wonach er weder in eine Mücke noch in eine Spinne verwandelt werden konnte. Welche Behauptung wählte er?

Die Aussage lautet: "Du wirst mich in eine Spinne verwandeln."

Wenn die Aussage wahr ist, muss der Zauberer ihn in eine Mücke verwandeln, was aber nicht geht, weil er ihn ja (nach der richtigen aussage)in eine Spinne verwandeln soll. Widerspruch!

Wenn die Aussage falsch ist, muss der Zauberer ihn in eine Spinne verwandeln, dann ist aber die getätigte Aussage wahr! Widerspruch!

Folglich kann er nicht verwandelt werden.





Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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