Mehr Produktivität im Büro


Grüezi [Name]

Der Tannenbaum ist entsorgt - Ihre Vorsätze für das Jahr 2006 hoffentlich noch nicht. Dann haben Sie noch immer die grosse Chance, Ihre Vorsätze oder besser einen Vorsatz auch tatsächlich und erfolgreich umzusetzen. Von mir erfahren Sie einige Tipps, die Ihnen dabei helfen. Eine Anregung vorweg: Weniger ist mehr! Die anderen Tipps erfahren Sie in unserem Hauptartikel.

Vorsätzliche Grüsse

Willy Knüsel

 

Lesen Sie heute:

 

Spruch und Cartoon der Woche:

Gut ist der Vorsatz,
aber die Erfüllung schwer.
Goethe

Wer mit seinen guten Vorsätzen Schritt halten will,
braucht Siebenmeilenstiefel.     
Lothar Schmidt

Gute Vorsätze sind Schecks,
auf eine Bank ausgestellt,
bei der man kein Konto hat.       
Oscar Wilde


                                                                                                                           



Energy flows where attention goes

"Energy flows where attention goes", so lautet eine alte Weisheit der hawaiianischen Huna-Religion. Die Energie fliesst dahin, worauf wir uns konzentrieren. Da bleibt nur zu hoffen, dass wir uns im täglichen Leben mehr auf das Positive als auf das Negative fokussieren. Wer das Negative mehr beachtet, der darf sich nicht wundern, wenn im täglichen Leben nichts Positives herauskommt. Denn wer sein Gehirn mit vielen negativen Nachrichten, Emotionen und Gefühlen wie Hass und Neid füttert, der darf im täglichen Leben auch nicht viel Besseres erwarten. Oder wie der Bauer sagt: Wer Tomaten ernten will, der darf keine Radieschen sähen. Erheben Sie darum Ihr persönliches Jahr 2006 zum Glücksjahr. Zum Jahr der positiven Gedanken und Gefühle! Kontrollieren Sie die Flut der negativen Nachrichten (die Sie ja eh nicht ändern können) und Gefühle. Achten Sie auch einmal darauf, wie viel Negatives Sie selbst denken oder weitererzählen. Sind Sie Teil der Lösung oder Teil des Problems? Eines ist gewiss: Positive Gedanken und Gefühle bereichern unser Leben, gestalten unsere Zukunft so, wie wir es uns wünschen – und halten uns gesund.




Wie Sie gute Vorsätze auch umsetzen

Haben Sie sich zum Jahresbeginn auch gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst? Hier lesen Sie, wie Sie es schaffen, diese auch umzusetzen:

  • Entscheiden Sie sich für einen einzigen guten Vorsatz!
    Bei guten Vorsätzen geht es nicht um grosse Ziele. Es geht darum, die eine oder andere Angewohnheit zu unterlassen oder zu ändern. Viele gute Vorsätze zu hegen und zu pflegen ist gut, eine davon wirklich umzusetzen ist besser und stärkt Ihr Selbstbewusstsein. Eine erfolgreiche Umsetzung ist der stärkste Motivator für den nächsten Schritt. Beschränken Sie sich deshalb auf nur einen guten Vorsatz, denn weniger ist mehr!
  • Beschreiben Sie genau, was Sie tun wollen!
    Formulieren Sie Ihren guten Vorsatz präzise und verbindlich. Was tue ich genau und ab wann? Also statt „mehr Bewegung“ nehmen Sie sich vor: Im neuen Jahr fahre ich bei jedem Wetter mit dem Fahrrad ins Büro“ oder „Im neuen Jahr benütze ich den Lift nicht mehr“ usw.
    Und statt auf ein grosses Vorhaben wie „gelassener werden“ konzentrieren Sie sich besser auf einen kleinen Teilschritt. Zum Beispiel: „Ab dem 1.1.2006 frage ich mich zuerst „Betrifft es mich wirklich?“, wenn mir etwas Unangenehmes widerfährt anstatt mich spontan zu ärgern (Innehalten anstatt Unmut pflegen)“.
  • Schaffen Sie sich einen positiven Reminder!
    Damit der Enthusiasmus des guten Vorsatzes auch die ersten Tage überlebt, schaffen Sie sich einen Reminder. Ist Ihr Vorsatz beispielsweise mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren, so kleben Sie in die Garderobe gut sichtbar ein selbst gestaltetes Plakat, zum Beispiel, Sie auf dem Fahrrad. Oder möchten Sie mehr Wasser trinken, so schreiben Sie auf Ihre Kaffeetasse „Nicht ohne Wasser!“ Wichtig ist, dass Sie sich an den guten Vorsatz gewöhnen und dass er zur Gewohnheit wird.



Neue Rechtschreibung: Gross oder klein

Unbestimmte Zahladjektive sowie demonstrative Adjektive schreibt man, wie im letzten Newsletter erwähnt, neu nach der Grundregel für substantivierte Adjektive gross.
Einzig die vier Zahladjektive viel (mehr, am meisten), wenig (weniger, am wenigsten), der/die/das eine und der/die/das andere schreibt man weiterhin klein, ausser man will betonen, dass sie substantivisch zu verstehen sind. 

Bisher Neu
das Lob der vielen das Lob der vielen
das Lob der Vielen (der breiten Masse)
der grossartige Einsatz weniger der grossartige Einsatz weniger 
der grossartige Einsatz Weniger
Er suchte etwas ganz anderes. Er suchte etwas ganz anderes. 
Er suchte etwas ganz Anderes (etwas völlig Neues).

Weiterhin klein schreibt man die Indefinitpronomen. Sie unterscheiden sich von den Zahladjektiven dadurch, dass sie nicht nach dem Artikel (der/die/das) stehen können: Das hat schon manche erfahren! Bitte alle aussteigen! Hat jemand mein Buch gesehen? Ist niemand da? Es müssen beide einverstanden sein. Ein paar von uns sind schon gegangen.



Word-Tipp: Unterbinden Sie die nervige automatische Aufzählung

Nicht immer soll eine Zeile, die mit einem Bindestrich, Sternchen oder Grösserzeichen beginnt, automatisch nach rechts eingerückt und als Aufzählungsliste generiert werden. Um diesen Automatismus abzuschalten, wählen Sie Extras / Autokorrektur / Optionen und wechseln Sie auf die Registerkarte AutoFormat während der Eingabe und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Automatische Aufzählung.

 

Kurs: Effizienter Arbeiten mit Outlook 2003

Datum: 24. Januar 2006, 9 – 17 h, Ort: Olten, Kurskosten Fr. 480.--, pro Teilnehmer ein PC, Inhalt: Wie kann ich mit Outlook 2003 meine Arbeit effizienter gestalten?
Kursbeschreibung (PDF/59KB) | Anmeldung

 

Recht: Aufbewahrungspflicht von E-Mails

Gerade weil im Geschäftsleben viel per E-Mail vereinbart wird, besteht auch eine Aufbewahrungspflicht analog den Bestimmungen über schriftliche Dokumente.
Das Unternehmen hat die Pflicht, geschäftsrelevante E-Mails während 10 Jahren aufzubewahren. Es hat aber die Wahl, ob es geschäftsrelevante E-Mails ausdrucken und physisch ablegen will oder ob es die E-Mails elektronisch archivieren will.
Wer Geschäftsbücher ordnungswidrig führt oder der gesetzlichen Pflicht, Geschäftsbücher, Geschäftsbriefe und Geschäftstelegramme aufzubewahren, nicht nachkommt, wird gemäss Art. 325 StGB mit Haft oder mit Busse bestraft.
Für das Unternehmen bedeutet dies:

  • Die E-Mail-Nutzung im Rahmen von Geschäftsprozessen ist genau zu beschreiben und zu dokumentieren.
  • Für alle geschäftsrelevanten Transaktionen sollten Rückbestätigungen verlangt werden, die im System nachvollzogen werden können.
  • E-Mails sind durch die Benutzer zu klassieren und zu klassifizieren (Aussonderung der geschäftsrelevanten E-Mails).
    Wer also E-Mails als Kommunikationsmittel für geschäftsrelevante Vorgänge zulässt, soll dies genau regeln, ansonsten wird er sich mit einiger Wahrscheinlichkeit Probleme einhandeln.

 

Rätsel der Woche: Dörrpflaumen

Frau Moser nimmt jedes Jahr 20 kg entsteinter Pflaumen aus dem Garten, um daraus Dörrpflaumen zu machen. Die frischen Pflaumen haben einen Wassergehalt von 90%. Frau Moser dörrt die Pflaumen im Backofen so lange, bis ihr Wassergehalt nur noch 50% beträgt – dann sind sie richtig saftig. Wie viele kg Dörrpflaumen erhält Frau Moser auf diese Weise aus 20 kg frischen?


Lösung des Rätsels von vergangener Woche: Es stehen mindestens 9 Uhren im Regal (U1 / U2 / U3 / U4 / U5 / U6 / U7 / U8 / U9) U6 ist die rechte Kuckucksuhr und die sechste Uhr von links. U2 ist die linke Kuckucksuhr und die achte Uhr von rechts.


Knüsel Management AG, Bielstrasse 44, CH-4500 Solothurn
Telefon: 032 621 76 33 / E-Mail: info@mehrleisten.ch

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