Wie ein Plakat mein Leben veränderte1981 arbeitete ich als Junior Verkäufer in einer Computerfirma – leider nicht sehr erfolgreich. Natürlich war ich frustriert über meinen Misserfolg. Schuld an meinem Misserfolg waren aber die Umstände: Ich hatte einen schlechten Chef, ein miserables Verkaufsgebiet, die Produkte waren zu teuer und überhaupt, die Konkurrenz hatte die besseren Lösungen… Logischerweise blieb ich nicht sehr lange an dieser „miserablen“ Stelle. Ich wechselte zu einer anderen Firma und im neuen Büro fand ich ein Plakat auf dem stand «It’s all up to you». Ich realisierte sofort: An der alten Stelle waren nicht die Umstände Schuld an meinem Misserfolg, sondern ich selber. Ab sofort änderte ich meine Einstellung und es ging aufwärts. Nachfolgend finden Sie Tipps, wie Sie der Lamento-Falle entkommen: 1. Sie haben die Wahl – nur Sie entscheiden! Fast alles, was Sie tun möchten, können Sie auch tun. Sie können zwar nicht gleich Wimbledon-Sieger werden, aber Sie können ein toller Tennisspieler werden. Wenn Sie sagen: „Das geht nicht“, dann meinen Sie in Wahrheit: „Das ist mir zu aufwändig, ich bin nicht bereit, den erforderlichen Preis dafür zu bezahlen.“ Dieser Preis besteht aus Geld, aus Anstrengung, Risiko und Unannehmlichkeiten. Beispiel: Ich kann nicht in die Ferien fahren, weil ich meine Mitarbeiter nicht alleine lassen kann. Natürlich können Sie wegfahren. Der Preis dafür ist, dass Sie Ihre Kontrolle abgeben und Ihren Mitarbeitern vertrauen müssen oder dass Ihnen vielleicht lukrative Aufträge entgehen. Doch unmöglich ist der Urlaub nicht. Also! Es sind nicht die Umstände die Sie von X abhalten, sondern Sie haben sich gegen X entschieden, weil Ihnen der Preis für X zu hoch ist.
2. Handeln Sie, statt zu jammern
Jammern verdirbt die Laune – Ihnen selbst und anderen. Und es ist zudem unproduktiv und negativ. Wenn Sie heute in einer Situation stehen, die Ihnen nicht gefällt, dann akzeptieren, ändern oder verlassen Sie sie! Alles andere kostet Ihnen nur Energie. Jammern und Lamentieren sind Ausdruck von vermeintlicher Ohnmacht. In Wahrheit haben Sie sich selbst in die Situation hinein manövriert, z. B. dass Sie Steuern nachzahlen müssen oder mehrere wichtige Kunden verloren haben. 3. Leben Sie nach Ihrer persönlichen Prioritätenliste Schreiben Sie eine Liste mit Dingen und Tätigkeiten, die Ihnen in Ihrem Leben am wichtigsten sind. Dann machen Sie eine Liste mit jenen Beschäftigungen, die tatsächlich den Grossteil Ihrer Zeit beanspruchen. Stimmen beide Listen kaum überein? Verbringen Sie wertvolle Lebenszeit mit Dingen, die Ihnen – angeblich – nicht wichtig sind? Stellen Sie fest, warum dies so ist. Geben Sie zu sehr dem Druck von aussen nach? Erfüllen Sie Verpflichtungen, auf die Sie nach Ihrer Meinung keinen Einfluss haben? Ändern Sie das so schnell wie möglich! Sie allein haben die Verantwortung für Ihr selbst bestimmtes Leben.
PS: Das Plakat „It’s all up to you“ hängt heute, 30 Jahre nach meinem Schlüsselerlebnis bei mir zu Hause, etwas vergilbt zwar, aber immer noch aktuell.
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14.03.2011 |
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Kommentare |
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| 14.03.2011 13:42:35 | |
| Beat Weber Sehr gut, daran gefällt mir vieles.Gratuliere all Jenen, die das wissen und auch umsetzen. |
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| 15.03.2011 21:51:16 | |
| Marc Spörri Solcher Wahrheiten gibt es hunderte. Wenn man die nur verinnerlichen könnte, oder besser gesagt, wieso denkt man eben nicht so? Was hat dazu geführt, dass man nicht so denkt? |
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