Knüsel Training AG
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Weiterbildung - jetzt erst recht!

Weiterbildung gehört zum Muss, wenn man den stetig wachsenden Anforderungen kompetent begegnen und auf dem Arbeitsmarkt attraktiv bleiben möchte. Gut beraten ist, wer dabei seine Fortbildung selber in die Hand nimmt.
 
1. Was will ich?
Zuerst sollten Sie wissen, was Sie brauchen und was Sie wollen. Überlegen Sie sich, welche Ziele Sie mit Ihrer Weiterbildung erreichen möchten: Wissen auffrischen und vertiefen? Berufliche Neuorientierung? Beruflicher Aufstieg?
Dann gilt es, sich gezielt nach passenden Weiterbildungsangeboten umzuschauen. Wollen Sie sich nicht im Dschungel des Internets verlieren, kontaktieren Sie spezialisierte Anlaufstellen wie z.B. Berufsverbände, Branchenorganisationen, Gewerkschaften, Berufsinformationszentren oder Ihren Arbeitgeber. Kompetente Unterstützung finden Sie auch bei einem Berufs- und Laufbahnberater. In einem nächsten Schritt holen Sie Informationen und Unterlagen über die angestrebte Weiterbildung ein und verschaffen sich so einen Überblick.
 
2. Wie viel Zeit habe ich?
Überlegen Sie sich, in welchem Umfang sich eine Weiterbildung mit Ihrer Arbeitszeit, dem Familienleben und der Freizeit vereinbaren lässt. Rechnen Sie dabei ebenso die Zeit für den Weg und das Studium zu Hause ein. Vielleicht lässt sich Ihr Fortbildungsziel auch etappenweise erreichen, z.B. in Form von Weiterbildungsmodulen oder verschiedenen Seminaren. Lassen Sie sich durch den Bildungsanbieter beraten.
Und: Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten oder Personalverantwortlichen! Manche Unternehmen unterstützen Weiterbildungen zwar nicht mit Geld, sie stellen aber Zeit zur Verfügung.
 
3. Wer zahlt wie viel?
Es lohnt sich, für die Finanzierung mit dem Arbeitgeber zu sprechen. Streichen Sie dabei hervor, welchen Nutzen Ihre Fortbildung für die Firma hat. Häufig sind Unternehmen bereit, die Weiterbildungskosten ganz oder teilweise zu übernehmen, insbesondere wenn die Mitarbeiterförderung in den Firmen-Leitlinien verankert ist.
Bei hohen Beteiligungskosten erwarten Arbeitgeber oft eine festgelegte Anstellungsdauer oder eine Rückzahlung der Kosten, falls Sie das Unternehmen früher als vereinbart verlassen. Sie sollten die Abmachungen mit Ihrem Arbeitgeber in einer Weiterbildungsvereinbarung schriftlich festhalten.
 
4. Welche Art von Weiterbildung will ich?
Die Vielfalt an Weiterbildungsarten ist in der aktuellen Bildungslandschaft sehr gross. Ob Tagesseminar, Abendkurs, Wochenend-Fortbildungen, Präsenzunterricht, E-Learning… Sie entscheiden, was für Sie ideal ist.
Wer über Disziplin verfügt, kann sich auch im Eigenstudium weiterbilden. Es gibt Weiterbildungsinstitute, die Kurse anbieten, welche Sie per Internet auf Ihren Computer laden können. Ohne nonstop online sein zu müssen, erarbeiten Sie Ihr Wissen in Eigenregie, egal zu welcher Tageszeit und an welchem Ort. Prüfungen und Hausaufgaben erledigen Sie ebenfalls online, teilweise auch zu vorgegebenen Zeiten. Achten Sie darauf, dass der Internetkurs zertifiziert ist und dass eine Betreuung der Teilnehmenden stattfindet. Nachteil: Sie lernen keine Leute kennen, die Ihnen später auch beruflich nützlich sein können.
 
5. Wie gut ist die Weiterbildung?
Immer mehr Weiterbildungsanbieter bemühen sich um Qualitätsnachweise in Form von Labels und Zertifikaten. Oft sagen diese aber wenig aus und bieten für den Aussenstehenden kaum Orientierung. Folgende Fragen helfen Ihnen bei der Beurteilung:

-      Wie sind Ruf und Bekanntheitsgrad des Anbieters?
-      Sind die Referentinnen und Referenten qualifiziert?
-      Sind Zielgruppen, Inhalt und Ziel des Angebots klar beschrieben?
-      Was sagen ehemalige Teilnehmende über Anbieter und Kurs?
-      Offeriert der Anbieter eine kostenlose Beratung?
 

26.02.2010

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