Knüsel Training AG
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Wie Sie eine packende Rede halten!

Der deutsche General Rommel sagte einmal: «Die Rede hat immer einen Anfang und meistens einen Schluss. Was dazwischen liegt, ist nicht so wichtig. Der Anfang ist verhältnismässig leicht. Der Redner kann sich beispielsweise dafür entschuldigen, dass er redet, um es dann doch zu tun. Er kann sagen, dass er von der Sache nichts versteht, und dies sogleich unter Beweis stellen. Er kann den Zuhörern auch sagen, warum sie da sind: Wir haben uns heute hier versammelt, um... – denn die Zuhörer freuen sich immer, wenn ihnen etwas mitgeteilt wird, was sie bereits wissen.»

Falls Sie es besser machen wollen, dann befolgen Sie die nachfolgenden Tipps:

Grundsatz: Keep it short and simple (KISS)
Als Chef oder Experte wissen Sie meistens mehr als Ihre Zuhörer. Da besteht die Gefahr, dass Sie sich in Details verlieren und das Gespür verlieren, was bei Ihrem Publikum ankommt und noch verstanden wird. Deshalb lautet die wichtigste Grundregel für Ihren Vortrag:

Je weniger Sie in einer Rede sagen, desto mehr bleibt bei Ihren Zuhörern hängen.

Vorbereitung
Wenn Sie eine Rede vorbereiten, dann beantworten Sie zuerst folgende Fragen:
•      Wer ist mein Publikum?
•      Was ist mein Ziel, was will ich erreichen?
•      Was ist meine Botschaft?
•      Was ist mein Markenzeichen (Experte, Witz, Visionär…)?
Sobald Ihnen diese Fragen klar sind, ist es einfacher eine Botschaft zu formulieren. Denn jeder Vortrag braucht eine. Diese muss plakativ, einleuchtend und einprägsam sein. Wiederholen Sie Ihre Botschaft mehrmals und bauen Sie sie in den Einstieg, in den Schwerpunkten und im Schluss Ihres Vortrags ein.

Die Teile der Rede

Der Einstieg:
Stellen Sie zuerst einmal mit Blickkontakt den Kontakt zum Publikum her. Schauen Sie ins Publikum und warten Sie einen Moment bis die Redegeräusche im Publikum verstummen und die Konzentration der Zuhörer ganz bei Ihnen ist.
Versuchen Sie nun, das Publikum neugierig zu machen. Dazu eignen sich Fragen, provokative oder witzige Aussagen, Schlagzeilen, Überraschungen oder sogar eine Kurzperformance. Aber Achtung: Der Einstieg sollte zu Ihrem Stil passen. Wenn Sie eher ein trockener Typ sind und als Experte gelten, ist es deplaziert, wenn Sie mit einer Clownerie beginnen.

Der Schwerpunkt: Wählen Sie aus einem umfassenden Thema nur 3 Schwerpunkte aus. Den ganzen Rest lassen Sie ungesagt! Denn mehr als 3 Kernaussagen werden sowieso nicht aufgenommen und behalten. Verzichten Sie auf alle Details, auch wenn es Ihnen schwer fällt. Verzichten Sie auf die Aufzählung von Ausnahmen, denn diese verwirren das Publikum.

Der Schluss: Der letzte Eindruck ist der bleibende. Verzichten Sie deshalb nie auf einen Vortragsabschluss. Ist die Zeit knapp, kürzen Sie lieber den Hauptteil Ihrer Rede. Der Schluss soll der Höhepunkt Ihrer Rede sein und soll Ihr Ziel und Ihre Botschaft noch einmal unterstützen.

26.04.2010

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