Knüsel Training AG
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Wie Sie gelassen "Nein" sagen!

Wir werden laufend mit Wünschen, Anfragen oder Erwartungen überhäuft und oft übernehmen wir Verpflichtungen, obschon wir keine Zeit dafür haben.

Wer sich öfters ausgenützt fühlt und ständig zusätzliche Aufgaben übernimmt, sollte deshalb auch einmal „Nein“ sagen, denn das ist Bestandteil eines effizienten Zeitmanagements.

Dabei geht es nicht darum, ein „Nein-Sager“ zu werden. Es geht darum, das richtige Mass zu finden, mit dem Resultat, dass die Arbeit besser gemacht wird und dass sich alle bei der Arbeit besser fühlen.

Nachfolgend einige Tipps, wie Sie gelassener „Nein“ sagen:
 
Wenn Sie die Anfrage innerlich ablehnen, dann zögern Sie nicht, „Nein“ zu sagen:
„Tut mir leid, im Moment kann ich Ihnen nicht helfen.“
„Tut mir leid, das stimmt so nicht für mich.“
„Das ist nett, dass Sie an mich denken. Jetzt geht es leider nicht.“

Sprechen Sie eine deutliche Sprache:
Drucksen Sie nicht herum, wenn Sie innerlich genau wissen, dass Sie nicht wollen.
 
Sie dürfen ohne Begründung „Nein“ sagen:
Sie dürfen Ihr „Nein“ begründen, müssen es aber nicht. Liegt Ihnen etwas an der Begründung, dann tun Sie es auch. Begründen Sie ehrlich, kurz und sachlich und vor allem ohne Rechtfertigungen, Ausreden und Notlügen.

Verlangen Sie Bedenkzeit:
Wenn Sie sich überrumpelt fühlen, verlangen Sie Bedenkzeit. Lassen Sie sich nie zu einer sofortigen Antwort drängen. Versuchen Sie zuerst die Situation zu überdenken, in sich hineinzuhorchen. Schweigen Sie einfach einen Moment oder antworten Sie:
„Das kann ich im Moment nicht sagen, da muss ich erst meine Termine überprüfen.“
„Um das zu entscheiden, muss ich mehr wissen. “

Sagen Sie „Nein“ und bieten Sie Alternativen:
„Tut mir leid, aber ich schlage A oder B vor.“

Sagen Sie ein freundliches „Nein“:
Ihr „Nein“ darf nie barsch oder hart tönen. Es muss ein freundliches Nein sein; denn ein klares, freundliches Nein wird in der Regel akzeptiert. Hier gilt auch das Harvard-Konzept: Hart in der Sache, freundlich im Ton.

Bleiben Sie beharrlich:
Beharrlichkeit ist dann besonders wichtig, wenn Ihr „Nein“  nicht akzeptiert wird. Zeigen Sie Verständnis für die Anfrage und wiederholen Sie Ihr „Nein“  – notfalls mit immer den gleichen Worten. Und lassen Sie sich nicht auf Diskussionen ein.
Schliesslich zur eingangs gestellten Frage: Darf ich auch meinem Chef „Nein“ sagen? Wir meinen Ja! Denn Hand aufs Herz. Was wäre Ihnen als Chef lieber? Mitarbeiter, die sagen, was sie denken oder ewige Ja-Sager, die hinter Ihrem Rücken denken: „Der Idiot hat mir wieder eine Aufgabe aufgehalst.“

Und falls Sie einen Chef haben, der lieber Ja-Sager um sich hat, dann sollten Sie sich auf dem Stellenmarkt umsehen.

12.04.2010

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